Service » Kaffee » Kaffee: Fair Trade

Meteorologie

Wissenswertes zu Wetter und Meteorologie

      Meteorologie

Städte

Unter Städte der Welt finden Sie nicht nur Städte wie Florenz oder Peking, sondern auch Städte wie Nukualofa und Zittau

      Städte

Giftschlangen

Nützliche Informationen zu Giftschlangen der Welt.

      Giftschlangen

Fair Trade

Was versteht man unter Fair Trade?

Fair Trade-Siegel © Transfair

Wörtlich übersetzt bedeutet "Fair Trade" Fairer Handel.
Viele der Kleinbauern in den Erzeugerländern von Kaffee können mit ihren Erlös oft kaum sich und ihre Familien ernähren und das, obwohl diese Menschen und ihre Arbeiter(innen) extrem hart arbeiten - oft auf Kosten ihrer Gesundheit.
Um diesen Menschen und anderen Kleinbauern im Süden zu helfen, ihre Situation zu verbessern, wurde 1997 der Verein "Fairtrade Labelling Organization International" (FLO) mit Sitz in Bonn gegründet.  Vorher gab es verschiedene Fairtrade Initiativen, aber in jedem Land gab es andere Organisationen. 

Dieser Verein setzt Standards für die Zertifizierung des Fairtrade-Handels weltweit. Außer Kaffee gibt es zahlreiche andere Fairtrade-Produkte, zum Beispiel Tee, Kakao, Zucker, Bananen und Wein. 
Die ebenfalls in Bonn ansässige GmbH namens FLO-Cert setzt diese Standards dann in die Praxis um und zertifiziert weltweit die Produzenten - hier die Kaffeebauern - die Exporteure, die Importeure, die Röstereien bis hin zum Einzelhandel, die sich am Fairtrade beteiligen wollen.

In Deutschland schließt dann die in Köln ansässige Gesellschaft "Transfair" mit  entsprechenden Handelsorganisationen Verträge, womit dann garantiert ist, dass die Erzeuger und ihre Arbeiter(innen) einen angemessenen Preis für ihre
Produkte erhalten und nicht dem Druck der Weltmarktpreise, von Zwischenhändlern und anderen ausgesetzt sind. die in Deutschland Produkte verkaufen möchten, die nach den Fairtrade-Standards produziert sind und somit das Fairtrade-Siegel tragen dürfen.

So sollen die Erzeuger, die Arbeiter(innen) und ihre Familien von angemessenen Preisen für ihre Produkte profitieren und nicht dem Druck der Weltmarktpreise, von Zwischenhändlern oder anderen ausgesetzt sind.  Zudem erhalten die Produzentenkooperativen auf Anfrage einen Kredit bzw. einen Zahlungsvorschuss von bis zu 60 Prozent des Einkaufspreises der Produkte, sodass sie nicht auf Kredite angewiesen sind und zudem ihre Arbeiter(inne) zeitnah entlohnen können. Allerdings bezahlt der Kunde einen etwas höheren Preis für sein Produkt - also den Kaffee. Allerdings beträgt der Anteil des Fairtrade gehandelten Kaffees zur Zeit leider weniger als 1% des gesamten Umsatzes. Der Kunde erkennt Produkte, die nach diesem Prinzip gehandelt werden an dem FAIRTRADE Siegel.
Wenn Sie mehr über Fairtrade wissen möchten:
www.fairtrade.net
www.transfair.org
www.flo-cert.net 




Kommentieren

eMail:  

Name:  

Kommentar:  


Benoten sie diesen Artikel


 
gut 1   2   3   4   5  schlecht