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Heiße Lawine (Wein)

Eine "Heiße Lawine" ist ein mit Becherovka alkohol- und geschmacksverstärkter Glühwein. Er wird gerne im Osten Deutschlands nach dem Skilaufen getrunken. Bekannt für seine Heiße Lawine ist bspw. die Sachsenbaude am Fichtelberg, die auf einer Höhe von etwa 1.000 Metern liegt und gern von Skilangläufern besucht wird.

Zutaten und Zubehör für etwa 2 Liter

  • 1,5 l Rotwein
  • 0,5 l Orangensaft
  • 2 Orangen
  • 1 Zitrone
  • 2-3 Zimtstangen
  • 3 ganze Gewürznelken
  • 2 EL Zucker (nach eigenem Geschmack auch mehr oder weniger)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 0,2 l Becherovka

 

Zubereitung

Die Orangen und die Zitrone werden gut gewaschen und anschließend in kleine Stücke geschnitten. Den Orangensaft füllt man in einen großen Topf und gibt dann die klein geschnittenen Zitrusfrüchte, die Gewürznelken und die Zimtstangen hinzu. Nachdem man alles hat aufkochen lassen, köchelt das Gebräu bei geringer Wärmezufuhr etwa 15 Minuten weiter, damit sich der Geschmack der Gewürze entfalten kann. Anschließend werden der Wein und der Zucker hinzugefügt und erhitzt, auf keinen Fall aber (erneut) gekocht. Zum Schluss wird der Becherovka hinzugefügt. Die nun fertige Heiße Lawine wird dann zugedeckt warm gehalten.

 

Zu den Zutaten

Becherovka
Der Becherovka ist ein aus Karlsbad (Karlovy Vary) in Tschechien stammenden Kräuterlikör, der früher als Karlsbader Becherbitter bezeichnet wurde. Der Likör wurde 1807 vom deutsch-böhmischen Apotheker Josef Becher das erste Mal nach einer Rezeptur produziert, welche von ihm und einem englischen Arzt namens Frobig stammte. Der Becherovka wird hergestellt, indem man eine (geheime) Kräutermischung in Säcke füllt und diese ganz in Alkohol taucht. Nach etwa einer Woche wird der Extrakt herausgefiltert, mit Wasser und Zucker vermischt und für zwei Monate lang in Eichenfässer gefüllt. Die Geschichte und Herstellung des Likörs kann man in einem Museum in Karlsbad hautnah erleben.

Wein
Das Thema Wein verdient in seiner Vielseitigkeit und Komplexität eine gesonderte Darstellung. Diese finden Sie hier >>>

Zitrone
Die Zitrone ist aus keiner Bar wegzudenken. Doch wo liegt der Unterschied zur ebenfalls präsenten Limette. Im Gegensatz zur Limette hat die Zitrone einen Säureanteil von 5%. Indes liegt ihr Zuckergehalt bei 2%. Die Limette dagegen enthält 7% Säure und 1,5% Zucker. Um Rezepte die für Zitronen oder Limetten ausgeschrieben wurden und abgewandelt werden sollen, gilt ein optimales Sauer-Süß-Verhältnis: Limette = 2:1,5 und Zitrone = 2:1.




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