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Cocktails mit Alkohol

Der Name Cocktail stammt aus dem Englischen und bedeutet "Hahnenschwanz" (cock= Hahn, Gockel; tail = Schwanz). Es gibt für den Namen mehrere Erklärungen, die unabhängig von ihrem Wahrheitsgehalt zumindest recht amüsant sind: Entweder weil man nach Hahnenkämpfen einen Drink zu sich nahm oder weil die verschiedenen Farben der verschiedenen Getränke in dem Glas von der Seite her wie ein bunter Hahnenschwanz wirkten. Vielleicht aber auch, weil früher Drinks oft mit einem Hahnenschwanz serviert wurden. Die ersten "Cocktails" stammen wahrscheinlich aus den USA, sie wurden verwendet, um den hochprozentigen Whisky zu verdünnen und z.B. mit Honig zu versüßen. Die eigentliche Geburtsstunde der Cocktails liegt aber in den USA in der Mitte des 19. Jahrhunderts, nicht zuletzt befördet durch die aus aller Herren Länder zugezogenen Einwanderer. Wir stellen nun für Sie einige der bekanntesten, aber auch eher innovative alkoholische Cocktails und Drinks sowie ihre Zutaten näher vor. Hinter jedem Drink wurde in Klammern die Basisspirituose angegeben. Unbekannte Termini und Zutaten werden unter anderem in unserem umfangreichen Cocktailglossar aufgegriffen und erläutert.

Albatross (Wodka)

Der Alabtross wurde in der Nachbar in der Maaßenstraße in Berlin-Schöneberg entwickelt und zwar zu Ehren des Alba Berlin Basketballteams, das aus der BG Charlottenburg aus Berliner-Charlottenburg hervorgegangen ist. Als alkoholische Basis wird Wodka verwendet.

 




Amaretto Sour (Amaretto)

Sours sind eine Getränkefamilie, die meist im Verhältnis 4 (Basis, also Alkohol) : 3 (Zitrone) : 2 (Zucker) hergestellt werden. Dabei wird mit dem keineswegs festgelegten Verhältnis sauer/süß gespielt. Durch den hohen Anteil an Zitronensaft bekommen die Basisspirituosen ihre saure Prägung, die als Erfrischung wahrgenommen wird. Sours werden immer auf Eis geshakt und in einem Cocktailspitz oder einem Sour-Glas serviert. Statt Zitronensaft wird manchmal auch Limettensaft verwendet. Bei Likör Sours wie dem mit Amaretto, wird aber statt des Zuckers Orangensaft hinzugefügt, denn die Süße kommt bei diesem Drink teils aus dem Likör und teils aus dem O-Saft.

 




Americano (Campari)

Der Americano ist ein klassischer Drink aus Italien, den es dort bereits seit 1861 gegeben hat. Er wurde damals in der Bar von Gaspare Campari zubereitet, der den Drink auch erfunden hat. Bis etwa 1917 bezeichnete man den Americano noch als Milano-Torino, benannt nach den Herstellungsorten der beiden Hauptspirituosen Campari (Milano) und Cinzano (Torino). Der Americano wurde dann in den 1920er Jahren in der Mailänder Campari Bar insbesondere für US-amerikanische Touristen zubereitet, welche die Prohibition (1919-1933) in ihrem Heimatland geflohen waren. Nach dem Ende der Prohibition wurde der Americano auch in den New Yorker Bars beliebt. Eine stärkere Abwandlung des Americano ist der Negroni, der wie der Americano ein Aperitif bzw. Before-Dinner Cocktail ist. Übrigens gehört der Americano zu den offiziellen Cocktails der International Bartenders Association.

 




Ars Vivendi (Gin)

Ars vivendi ist ein Begriff aus dem Lateinischen und bedeutet "Kunst zu leben". Für den gleichnamigen Cocktail verwendet man Gin als Basisspirituose.

 




B52 (Shot)

Der B52 gehört zu den so genannten Favourites. Das sind Drinks, die u.a. ihrer Art des Trinkens wegens beliebt sind. Der klassische Shooter ist in zahlreichen Variationen bekannt, obwohl das original aus Kahlúa, Baileys und Grand Manier bestand. Der B52 soll im Alice's Restaurant im kalifornischen Malibu entstanden sein. Der ungewöhnliche Name bezieht sich auf den US-Langstreckenbomber Boeing B-52, der auch im Vietnamkrieg zum Abwurf von Brandbomben im Einsatz war. Dieser Umstand soll auch den Hintergrund dafür bieten, dass der Drink vor dem Genuss angezündet wird. Auch diese Sitte war für das Original nicht vorgesehen.

 




Bacardi-Cocktail (Rum)

Wie der Name bereits sagt, verwendet man für einen Bacardi Cocktail natürlich Bacardi-Rum. Der nicht unbedingt sehr bekannte Before-Dinner-Drink war einst identisch mit dem Daiquiri und enthielt mithin neben Bacardi-Rum nur noch Limettensaft und Zucker. Die Grenadine-Version kommt aus den USA, während die nicht-rote Rezeptur ihre Wurzeln in Cuba hat. Der Bacardi-Cocktail gehört zu den offiziellen Cocktails der International Bartenders Association.

 




B & B (Brandy)

Der B&B oder auch Brandy und Bénédictine ist ein klassischer Shooter, aber zugleich auch ein klassischer Vertreter des anspruchsvollen Trinkens. Er besteht nur aus zwei Spirituosen, Brandy und D.O.M. Bénédictine, die zu gleichen Teilen immer in einem Brandy Snifter bzw. einem Nosing Glass (auch Tasting Glass) serviert werden. Während manche ihren B&B auf Eis trinken, bevorzugen andere den Genuss straight up. Von den Herstellern des Bénédictine gibt es mittlerweile einen B&B-Premix, der relative gut ist, aber kein Ersatz dafür, den eigenen Lieblingsbrandy zu verwenden.

 




Bellini (Champagner)

Der Bellini ist ein fruchtiger, klassischer Cocktail, der aus Pfirsichpüree sowie Sekt, Prosecco oder Champagner zubereitet wird. Manche geben auch noch etwas zusätzlichen Zuckersirup hinzu. Das sei aber jedem selbst überlassen. Der erfrischende Drink ist zwischen 1931 und 1942 in Harry's Bar in Venedig entstanden, obwohl eine andere Version davon berichtet, der Bellini sei eine Kreation, die zu einer Giovanni Bellini-Ausstellung im Jahre 1938 erfunden wurde. Das wäre auch eine Erklärung für den Namen. Der schnell zum Publikumsliebling avancierende Cocktail hat an seiner Popularität bis heute nichts verloren. Das erkennt man auch daran, dass er mittlerweile auch als Pre-Mix erhältlich ist.

 




Black Russian (Wodka)

Der Schwarze Russe ist mit dem White Russian verwandt, nur dass hier keine Sahne gefloated (dt. geschichtet) wird und der Alkoholanteil höher ist. Der berühmte Drink besteht nur aus zwei Komponenten - Wodka und Kaffeelikör. Prost!

 




Bloody Mary (Wodka)

Wer die blutige Mary war, die dem Cocktail den Namen gab, bleibt fraglich. Vielleicht war es Queen Mary I. von England(1516-1558), die viele mit dem Getränk verbinden. Mary, die Tochter Heinrichs VIII. (1491-1547), ging wegen ihrer blutigen Protestantenverfolgungen in England in die Geschichte ein. Die Farbe des wodkahaltigen Getränks, die durch den Tomatensaft erreicht wird, erinnert ohne Zweifel an die Farbe von Blut. 




Blue Moon (Tequila)

Basisspirituose dieses angenehmen Sahne-Cocktails, der durch einen Spritzer Blue Curaçao seine charakteristische Farbe erhält, ist Tequila.

 




Bourbon Sour (Bourbon)

Sours sind eine Getränkefamilie, die meist im Verhältnis 4 (Basis, also Alkohol) : 3 (Zitrone) : 2 (Zucker) hergestellt werden. Dabei wird mit dem keineswegs festgelegten Verhältnis sauer/süß gespielt. Durch den hohen Anteil an Zitronensaft bekommen die Basisspirituosen ihre saure Prägung, die als Erfrischung wahrgenommen wird. Sours werden immer auf Eis geshakt und in einem Cocktailspitz oder einem Sour-Glas serviert. Statt Zitronensaft wird manchmal auch Limettensaft verwendet.

 




Brandy Alexander (Brandy)

Der Brandy Alexander gehört zu den bekanntesten und geschmacklich angenehmsten Sweet Cocktails bzw. Digestifs der Welt. Es handelt sich bei ihm um eine Abwandlung des Alexander, der als Basis Gin hatte. Kreiert wurde der Brandy Alexander um das Jahr 1922 herum von Harry Mc Elhone, während er im Ciro´s in London arbeitete. Damals wurde der Drink noch Princess Mary genannt.

 




Brigitte Bardot (Brandy)

Wie man unschwer erraten kann, wurde dieser leckere Brandy-Cocktail, eine Art Egg Nogg, nach der früheren Schauspielerin und Sex-Ikone Brigitte Bardot benannt, die am 28. September 1934 in Paris geboren wurde. Die alkoholische Basis des Drinks, der 1981 von Barlegende Charles Schumann entwickelt worden ist, wird von Brandy gestellt.

 




Bronx (Gin)

Eigentlich ist der Bronx-Cocktail wenig mehr als ein Martini Perfect mit etwas Orangensaft als Zusatz. Doch dieser Zusatz brachte dem Before-Dinner-Drink 1934 den dritten Platz der 10 berühmtesten Cocktails der Welt ein. Verständlich, dass der Drink populär wurde und solchen Größen wie dem Martini und dem Manhattan - damals Platz 1 und 2 - eine ernsthafte Konkurrenz wurde.




Caipirinha (Cachaça)

Dieses alkoholische Mixgetränk ist derzeit einer der beliebtesten Longdrinks in Deutschland, wo er auch liebevoll „Caipi“ genannt wird. In Brasilien ist der Caipirinha nicht ganz so beliebt. Dort schwört man momentan eher auf Fernet Branca mit Cola auf Eis. Seinen Siegeszug in der Partyszene Europas trat der Caipirinha in den 1990ern an. Der Name des Getränkes bedeutet übrigens frei übersetzt „Bäuerchen“ oder „kleiner Hinterwäldler“ vom brasilianischen caipira, der „Bauer“ bzw. der „Hinterwäldler“.




Champagner-Cocktail (Champagner)




Chi Chi (Wodka)

Der auch als King Henry bezeichnete Chi Chi ist eine Abwandlung der berühmten Piña Colada. Hier wird statt des Rums einfach auf Wodka zurückgegriffen. Er ordnet sich in die Fancy- Carribean-Cocktails ein.

 




Cosmopolitan (Wodka)

Der Cosmopolitan, von seinen Liebhabern auch gerne als „Cosmo“ bezeichnet, ist ein alkoholischer Shortdrink, der zum ersten Mal in einem Barbuch aus dem Jahre 1934 Erwähnung fand, in dem er als eine Mischung aus Gin, Cointreau, Zitronensaft und Himbeere angeführt wurde. Seit den 1990ern aber ist er als pinke Mischung aus (mit Zitronen aromatisiertem) Wodka, Cointreau, frischem Limetten- sowie Cranberrysaft (oder auch Preiselbeersaft) berühmt. Der erfrischende, herb-süße Drink war nach 1934 in Vergessenheit geraten und tauchte erst in den 1980ern in den USA wieder als Stealth Martini (wohl von Barnaby Concrad III. erfunden) wieder auf, wo er abgesehen vom aromatisierten Wodka alle Zutaten des heute bekannten Cocktails enthielt. Verwandt ist der heutige Cosmopolitan aber auch mit dem dem Kamikaze und dem Cape Codder. 




Cuba Libre (Rum)

Der auf weißem Rum basierende Cuba Libre ist einer der berühmtesten Longdrinks der Welt. Er entstand im Jahre 1898 in der heutigen kubanischen Hauptstadt Havanna. Seinen Namen trägt er wohl seit dem Ende des Spanisch-Amerikanischen Krieges, nach dem US-amerikanische Soldaten mit einer Mischung aus Limetten, Rum und Limonade auf die so genannte „Befreiung“ Kubas mit den Worten anstießen: „Viva Cuba libre“, also „Es lebe das freie Kuba“. Da diese Befreiung aber vielmehr einer Unterwerfung des (vorher spanischen) Kubas unter die USA gleichgekommen ist, nennt man den Cuba Libre unter Kubanern auch oft Mentirita, spanisch für „kleine Lüge“.




Daiquiri Natural (Rum)

Der Daiquiri, ein tropischer, alkoholischer Cocktail auf Rum-Basis, stammt aus dem Kubanischen und wurde nach einer Siedlung benannt, die etwa 22 Kilometer von Santiago de Cuba entfernt liegt. Der Short-Drink ist in vielen Rezeptur-Varianten gemacht worden, wobei wir unten die Original-Rezept von 1898 wiedergeben. 




Flying Cangaroo (Wodka/Rum)

Dieser Drink wurde im Jahre 1979 von Bar-Legende Charles Schumann ersonnen. Schumann hat damit eine Variante der beliebten Coladas geschaffen. Wichtig ist, dass Schumann für sein fliegendes Känguru nicht Galliano L’Autentico, sondern Galliano (Smooth) Vanilla verwendet. 

 




French 75 (Gin)

Der French 75 ist ein leichter Cocktail, der Gin als alkoholische Basis verwendet und Dank der Verwendung von Champagner als Filler eine spritzige Note erhält. Der eher süße Drink gilt als Frauen-Cocktail. Der bereits im Jahre 1915 in Paris kreierte French 75 erhielt seinen merkwürdigen Namen von der französischen 75 mm Feldkanone: Man sagte dem Getränk nämlich eine ähnlich durchschlagende Wirkung nach wie den Geschossen der Militärwaffe.

 




Georgia Mint Julep (Brandy)

Ein Julep ist ein klassischer Südstaatendrink, dem Statusgetränk der Plantagenbesitzer schlechthin. Sie sind auch die traditionellen Drinks des Kentucky-Derbys. Juleps basieren immer auf Minze. Diese wird gedrückt, aber niemals zerdrückt. Als Basis dienen meist amerikanische Whiskeys wie v.a. Bourbon. Aber auch Scotch und Southern Comfort sind denkbar oder - wie hier Brandy.




Gimlet (Gin)

Der Gimlet ist ein klassischer Medium Cocktail, der klassischerweise gerührt wird, aber auch geshakt werden kann. Der Klient Terry Lennox in Raymond Chandlers Marlowe-Romanen trank ihn. Er soll auch Hemingways Lieblingsgetränk gewesen sein, was aber nicht belegt werden kann, zumal das auf sehr viele Drinks zugetroffen zu haben scheint. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Gimlet in Kreisen der Royal Navy getrunken. Außerhalb Englands dauerte es seinerzeit eine Weile, bis der Cocktail sich auch dort durchsetzte.




Gin Fizz (Gin)

Zwei Barkeeper aus Frankreich sollen sich ein Vermögen mit Fizzes verdient haben. Fizzes sind verlängerte Sours, wenn man so will. Die Rezeptur ist mit den Sours fast identisch, nur das zum Schluss noch Soda hinzugefügt wird, sodass sie eine Fizzy Texture erhalten. Die Füllmenge sollte 30 cl nicht überschreiten. Und das noch: Einen Fizz muss man immer shaken, natürlich ohne das Soda. 

 




Gin Tonic (Gin)

Gin Tonic gehört zu den bekanntesten Longdrinks der Welt. Der für die britische Navy so beliebte Gin - lange Zeit nur den Offizieren vorbehalten, während die einfachen Matrosen Rum tranken - wurde mit Chinin versetzt und als Tonicum für die Malaria-Prophylaxe herausgegeben. Daher auch der Name. Heute trinkt man Gin Tonic eisgekühlt als Joker, also als All-Time-Favourite, zu jeder Tageszeit.

 




Golden Dream (Cointreau)

Der Golden Dream ist ein offizieller Cocktail der I.B.A., der International Bartenders Association, einer internationalen Dachorganisation, in der weltweit etwa 40.000 Barkeeper organisiert sind. Der Golden Dream (dt. Goldener Traum) enthält als Basis Cointreau und wird wegen der Sahne als After-Dinner-Drink eingestuft.

 




Grasshoper (Crème de)

Der Grasshopper (engl. Grashüpfer), ein sehr bekannter Sweet Cocktail, fällt durch seine grüne Farbe und seinen feinen Minzgeschmack auf.

 




Greyhound (Wodka)

Der Greyhound (engl. Windhund) gehört zu den Highballs, einer Drink Group, die aus einer alkoholischen Basis und einem Filler besteht. Der Filler enthält meist Kohlensäure. Highballs heißen sie mit Bezug auf die aufsteigenden Bläschen der Kohlensäure, im Englischen Highballs. Der Kohlensäure kommt dabei die Aufgabe eines Geschmacksträgers bzw. -verstärkers zu. Der Greyhound, der traditionallerweiße mit Gin zubereitet worden ist, kommt aber ohne Kohlensäure aus.

 




Harvey’s Wallbanger (Wodka)

Die Mischung aus Wodka, Galliano und Orangensaft ist ein Longdrink, dessen merkwürdiger Name angeblich an den kalifornischen Surfer Harvey erinnert, der von einem Wettbewerb ausgeschlossen wurde und darauf in Pancho’s Bar am Manhattan Beach mehrere Cocktails genossen hat. Aus Frust und Enttäuschung über seinen sportlichen Ausschluss habe er dabei immer wieder seinen Kopf gegen die Wand geschlagen. Früher nannte man den Drink übrigens Italian Screwdriver.

 




Hurricane (Rum)

Der recht süße Hurricane ist ein hochprozentiger Mix aus Rum, Maracuja-Sirup und Säften. Er entstand in New Orleans, wo er sich auch heute noch großer Beliebtheit erfreut. Die Erfindung des Hurricane wird Pat O'Brien zugeschrieben, der in den 1940ern in New Orleans eine Taverne betrieben hat. Um den damals wenig beliebten Rum loszuwerden, dem ihm lokale Lieferanten aufzwangen, bevor sie ihm solche Leckerbissen wie Whisk(e)y verkaufen wollten, goss O'Brien Rum mit Säften und Maracuja zusammen und verkaufte es an See-Leute, die davon ganz begeistert waren. Und noch immer sind die Menschen im French Quarter in New Orleans begeistert von O'Briens Hurricane. Dieser wird klassischerweise in einem Plastikbecher serviert.

 




Jalisco Express (Tequila)

Der Jalisco Express basiert auf Tequila, was man schon am Namen ablesen kann, denn der Tequila wird aus der Blauen Agave gewonnen, die wiederum aus dem mexikanischen Bundesstaat Jalisco kommen muss. Der köstliche Kaffee-Tequila-Cocktail wird geshakt und in einem Cocktailspitz serviert.

 




Kamikaze (Wodka)

Der Kamikaze ist ein Cocktail, der aus gleichen Teilen Wodka, Triple Sec und Limettensaft besteht. Er wird ohne Eis in einen Cocktailspitz gesiebt und mit einem Limettenkeil oder einer -zeste garniert. Von diesem Drink, der auch gerne als Shot getrunken wird, existieren zahllose Variationen.

 




Kir (Wein)

Der Bürgermeister Félix Kir von Dijon machte aus dem Mischgetränk aus Weißwein und Johannisbeerlikör (Crème de Cassis), das unter den Bauern der Region verbreitet war, ein offizielles Getränk für Empfänge im Rathaus. In den 1980er Jahren hatte der Cocktail dann seine Verbreitung bis in die Schickeria Münchens gefunden. Eine berühmte Fernsehserie, die in der Münchner Nobelszene spielte, erhielt den Namen ‚Kir Royal’, bei diesem Getränk wird der Wein allerdings durch Sekt ersetzt.




Kir Royal (Champagner)

Der Klatschreporter Baby Schimmerlos trinkt in der Münchner Schickeria Kir Royal. Das süße, rote, prickelnde und teure Getränk gab der sechsteiligen Fernsehserie von Helmut Dietl den Namen. Die Serie aus dem Jahre 1986 spielte in der Münchner High Society und macht mit Schauspielernamen wie Franz Xaver Kroetz, Dieter Hildebrandt, Senta Berger, Ruth Maria Kubitschek, Mario Adorf und Dirk Bach ihre Aufwartung. Für den königlichen Kir nimmt man anstatt Weißwein Champagner. 




Likör 43 Sour (Likör 43)

Der hier vorgestellte Likör 43 Sour ist eine wundervolle Getränkekomposition, deren alkoholische Basis vom spanischen Kräuterlikör Quarenta y Tres (span. Dreiundvierzig) gestellt wird. Er gehört zu den schmackhaftesten Drinks der Welt und wird u.a. mit Himbeeren gemacht. In dieser und einer weiteren - unter Varianten - vorgestellten Form wird er in der Nachbar in der Maaßenstraße in Berlin-Schöneberg als Broken Sour serviert. Einfach köstlich!

 




Long Island Iced Tea (Rum/Wodka/Gin/Triple Sec)

Der Long Island Iced Tea ist ein stark alkohilischer Longdrink, der auf vier Basisspirituosen aufbaut: Weißen Rum, Wodka, Gin und Triple Sec. Er geht auf die Prohibitionszeit (1919-1935) zurück, als man ihn in den Speak-Easies, also den Flüsterkneipen zu serviern pflegte und mit der Cola als Eistee zu tarnen suchte. Die Anzahl an Rezepturvorschlägen zum Long Island Iced Tea ist grenzenlos. Viele fügen bspw. noch etwas Tequila Blanco hinzu. Die unten abgebildete Rezeptur aber ist die Originalversion des Klassikers.

 




Los Angeles (Wodka)

Der nach der Hollywood-Metropole benannte Cocktail ist eine bunte Mischung aus Säften und Alkohol. Der gerne als Frauen-Cocktail degradierte L.A.-Drink erhält durch die Säure in seinen Säften eine erfrischende Note. Eine alkoholfreie Version finden Sie hier >>>

 




Mai Tai (Rum)

Der Mai Tai, ein klassisches Rum-Getränk aus dem Tiki Age, gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Getränken der Welt. Seine genaue Rezeptur ist nicht mehr zu reproduzieren, da einige Zutaten so nicht mehr erhältlich sind, sodass man es heute mit hunderten von Vorschlägen für seine Zubereitung zu tun hat. Ähnlich wie der Caipirinha und andere Cocktails ist auch der originale Mai Tai zu einem Touristengepantsche verkommen, das mit Unmengen an Ananas- oder/und Orangensaft vergewaltigt wird.




Manhattan Dry (Whiskey)

Der Manhattan gehört zu den berühmtesten Medium Cocktails der Welt. Angeblich wurde er im Auftrag der amerikanischen Society-Lady Jennie Jerome vom Barkeeper des eleganten Manhattan-Clubs anlässlich der Amtseinführung des neuen New Yorker Gouverneurs kreiert. Doch die Geschichte hat einen Pferdefuß, denn einer anderen Quelle zufolge hielt sich Jennie zu dieser Zeit gerade in Paris auf, gemeinsam mit ihrem gerade geehelichten Gatten Randolph Churchill. Jennie wurde also nicht nur des Cocktails wegen berühmt, sondern auch als Mutter von Winston Churchill, dem späteren Premierminister Großbritanniens.

 




Margarita (Tequila)

Genau weiß man es nicht. Aber der Margarita ist zwischen 1920 und 1940 in den USA oder in Mexiko entstanden. Die wahrscheinlichste Geschichte ist, dass der mexikanische Barkeeper Carlos Herrera 1938 oder 1939 den Cocktail erfand und ihn nach dem Showgirl Marjorie King benannte. Das beliebte Tequila-Limetten-Getränk hat oftmals einen Salzrand am Glas.




Martini Cocktail (Gin)

„Geschüttelt - nicht gerührt.“ Der Ausspruch von James Bond ist unter Martini-Liebhabern nicht unumstritten. Für manche nimmt die Suche nach der richtigen Mischung von Gin und Vermouth fast religiöse Züge an. Denn der Martini-Cocktail ist streng genommen DER Cocktail überhaupt.  Ursprünglich wurde der klassische Short-Drink und Aperitif mit Holland Gin (Genever) und französischem Vermouth in einem Verhältnis von 1:1 gemixt - nur von wem genau? War es nun der Barkeeper Martini di Arma di Taggia, der ihn im New Yorker Knickerbocker Hotel für John D. Rockefeller kreierte? Oder ist er doch mit dem Aufkommen der Wermut-Marke Martini entstanden? Wir werden es nie wirklich erfahren. Fazit nur: Ein Fehler bei der Zubereitung eines Martini-Cocktails ist geradezu ein Verbrechen.




Metropolitan (Wodka)

Dieser Wodka-Cocktail ist eine Abwandlung des Cosmopolitan und wurde von dem bekannten US-amerikanischen Mixologen Dale DeGroff kreiert. DeGroff ist übrigens der Gründungspräsident des Museum of the American Cocktail in New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana. Die Basis des interessanten Drinks ist Kurant-Wodka, also mit schwarzer Johannisbeere aromatisierter Wodka.

 




Mexican Colada (Tequila)

1986 erfand Barlegende Charles Schumann eine Colada, bei der nun auch Mexikaner auf ihre Kosten kommen. Statt weißem und braunem Rum dienen nämlich nun Tequila und Kahlúa als Alkoholgeber. Coladas gehören übrigens zu den Tropical und Carribean Drinks. Sie sind äußerst beliebt und werden geshakt oder gemixt. Coladas haben üblicherweise Rum als Basis, wobei meist leichte oder mittelschwere Rums verwendet werden. Das mitgeshakte Eis wird gemeinsam mit der Colada ins Gästeglas gegeben. Weiterhin zeichnet Coladas noch eine phantasievolle Garnitur aus. Die bekannteste Coloda ist und bleibt die Piña Colada, die "verliebte Ananas".

 




Mexicana (Tequila)

Die Mexicana ist ein im vorgekühlten Cocktailspitz servierte Köstlichkeit auf der Basis von Tequila. Neben der einfachen Zubereitung besticht der Drink auch durch den angenehm ausgewogenen Tequila-Geschmack. Für alle also, die den kleinen Bruder des Mezcal nicht pur mögen.

 




Mint Julep (Whiskey)

Ein Julep ist ein klassischer Südstaatendrink, dem Statusgetränk der Plantagenbesitzer schlechthin. Sie sind auch die traditionellen Drinks des Kentucky-Derbys. Juleps basieren immer auf Minze. Diese wird gedrückt, aber niemals zerdrückt. Als Basis dienen meist amerikanische Whiskeys wie v.a. Bourbon. Aber auch Scotch und Southern Comfort sind denkbar. Der Original-Julep wurde mit Brandy zubereitet.




Mojito (Rum)

Zwischen 1910 und 1920 wurde der Mojito in Kuba kreiert. Schriftsteller und Berufstrinker Ernest Hemingway war ein großer Liebhaber dieses Getränks. Er sagte: „“My Daiquirí in La Floridita, my Mojito in the Bodeguita”. Er spielte damit auf die Bar Bodeguita del Medio im kubanischen Havanna an. 




Moscow Mule (Wodka)

Der Moscow Mule gehört zur Drink-Group der Highballs und wird traditionell in einer Kupfertasse on the rocks serviert. Erfunden wurde er 1941 von John G. Martin, John "Jack" Morgan und Rudolph Kunett in New York Citys Manhattan. Alle drei Freunde wollten sehen, wie eine Mischung aus Wodka, Limettensaft und Ginger Beer schmecken würde. Seine Popularität begann aber erst in den frühen 1950er-Jahren, als der Wodka in den USA an Beliebtheit zu gewinnen anfing. Ist die Originalrezeptur eine recht uninspirierende Mischung aus 5 cl Wodka, 2 cl Limettensaft und Ginger Bier oder -Ale, so sind im Laufe der Jahre recht interessante Varianten entstanden, den Drink interessanter zu gestalten.

 




Negroni (Campari)

Der Negroni, ein klassischer Aperitif aus Italien, ist stark mit dem Americano verwandt, nur dass man nun das Soda durch Gin ersetzt und eine wesentlich stärkere Version des älteren Verwandten erhält. Zurück geht die Geschichte des Negroni bis hin in die 1920er Jahre, als ein gewisser Graf Camillo Negroni in einer Bar in Florenz seinen Aperitivo etwas stärker trinken wollte. Das fertige Getränk ähnelte optisch aber dem Americano, sodass es dem Grafen mit den Worten "Und dieser ist für den Negroni" serviert wurde.




New Yorker (Whiskey)

Der New Yorker ist ein Whisky-Drink, der mit Bourbon gemacht wird, aber auch Canadian Whisky oder Ähnliches enthalten kann. Der Klassiker ist recht einfach zuzubereiten, benötigt aber dennoch eine geübte Hand.

 




Pegu (Gin)

Der auf Gin basierende Pegu war der Haus-Drink des Pegu Club im damaligen Burma, über den auch der Schriftsteller Rudyard Kipling schon geschrieben hat. Der Club befand sich etwas außerhalb vom heutigen Yangon. Die Rezeptur für den Pegu findet man ein erstes Mal in The Savoy Cocktail Book von 1930, das Harry Craddock verfasst und den Drink damals The Pegu Club Cocktail genannt hat. Der Drink ist angeblich für heiße Tage wie geschaffen und wird stets in einem vorgekühlten Cocktailspitz serviert.

 




Pimm's Cup No. 1 (Gin)

Der Pimm's Cup No. 1 gehört zu den Fancy Drinks und erhält durch seinen kohlensäurehaltigen Filler eine sehr erfrischende Note. Der klassische Longdrink macht auch mit einer sehr interessanten Zutat seine Aufwartung, denn ihm werden ein paar Stücke Gurkenschale hinzugefügt. Diese Zutat gibt dem ganzen Getränk einen besonderen Pfiff und machen ihn geschmacklich unvergleichbar.

 




Piña Colada (Rum)

Bei der „verliebten bzw. „durchgesiebte Ananas“ handelt es sich um einen in den 1950ern oder 1960ern ersonnen Longdrink auf Rumbasis. Dieser tropische Cocktail ist sehr beliebt und steht wie kaum ein anderes Getränk für die Karibik und die dortige Lebensweise. Der heute cremig-süße Cocktail ist Namensgeber der so genannten Coladas, die immer Sahne und Rum enthalten und mittlerweile in vielen Variationen (mit Bailey’s, Kahlúa, Pfirsisch-, Mangogeschmack etc.) angeboten werden.




Pink Lady (Gin)

Pink Lady heißt ins Deutsche Übersetzt "Rosa Lady", womit primär die rosarote Farbe des Cocktails gemeint ist. Der Cocktail soll von der  Gesellschaftsdame Elsie de Wolfe kreiert worden sein. Der Name des Cocktails wird neben seiner Farbe auch auf das gleichnamige Musical von Ivan Caryll zurückgeführt, das 1912 am Broadway in New York uraufgeführt wurde. Der Cocktail gilt wegen seines Namens und auch wegen seines cremig-süßen Geschmacks als ein typischer Frauen-Cocktail, dessen größter Fan der Hollywoodstar Jayne Mansfield gewesen sein soll.

 




Planters Punch (Rum)

Obwohl der Name es nahe legt, ist dieses Getränk kein Punsch sondern ein Cocktail. Ein Planter war ein Plantagenbesitzer, womit der Planter's Punch also der Punsch der Plantegenbesitzer gewesen sein könnte. Eine völlig klare Herkunftsgeschichte gibt es nicht. Ist es nun war, dass der Cocktail für die Arbeiter auf den jamaikanischen Zuckerrohrplantagen zubereitet wurde, was unlogisch ist, oder aber im 17. Jahrhundert von Frank Myers erfunden wurde, weshalb man heute traditionellerweise gerne Myers Rum verwendet? Auf jeden Fall erinnert das fruchtige Getränk an die Trinkgewohnheiten der Plantagenbesitzer in den USA und sollte gut geshakt werden.

 




Prince of Wales (Champagner)

Der Prinz von Whales gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Champagner-Cocktails. Das Gemisch aus Cognac, Orangenlikör, Angostura und Champagner wird traditionellerweise in einem Silberbecher serviert. Erfunden wurde der Cocktail anlässlich der Amtseinführung von H.R.H Prince Charles als Prince of Wales. 

 




Old Fashioned (Whiskey)

Der „Altmodische“ ist einer der beliebtesten Spezialistenckocktails, denn die Rezepturvorschläge sind ebenso endlos und unterschiedlich wie die Art der Zubereitung. Als Basisspirituose dient auf jeden Fall Whisk(e)y; so viel ist sicher, am besten ein amerikanischer Roggenwhiskey. Indes sind auch andere Basisspirituosen wie etwa ein guter Rum denkbar.

 




Orgasmus

Der Orgasmus trägt seinen Namen wegen der Konsistenz, welche die drei verwendeten Sprirituosen annehmen, wenn sie vermischt bzw. gefloated werden. Dann nämlich ähneln sie dem Sperma. Eigentlich ist der Orgasmus, ein klassischer Short-Drink, eine Abwandlung des B52. Als Partygetränk besteht er meist aus Sambuca und Bailey’s.

 




Red Lion (Gin)

Red Lion - der Rote Löwe - ist ein typischer Gin-Cocktail. Er wurde um 1933 von Arthur Tarling vom London's Café Royal als erster Preis anlässlich eines Londoner Cocktail-Wettbewerbs kreiert. Ein echter Gewinner also.

 




Rusty Nail (Whisky)

Die Wahl des Scotch ist bei diesem 2-Komponenten-Drink und Sweet-Cocktail sehr wichtig. Es kann ein Malt oder ein Blend sein, aber die Qualität ist entscheidend. Der Drambuie schließlich modifiziert den scharfen Geschmack des Scotch. Ein Lemontwist gibt dem Drink zusätzliches Aroma, kann aber auch weggelassen werden.

 




San Remo (Champagner)

Wie viele andere Cocktails so existiert auch der San Remo in allen möglichen und unmöglichen Rezepturvorschlägen, u.a. mit Sherry,  Wermut und eben Champagner. Das fruchtige Getränk kann seinem Namen und der sonnigen Stadt aber nur alle Ehre machen, wenn man ihn als erfrischendes Kleinod kreiert und nicht als schweren Abendverderber. Hier unser Rezeptvorschlag.

 




Sazerac (Cognac)

Der wahrscheinliche Erfinder des Sazerac war Antoine Peychaud, ein in New Orleans lebender Apotheker, der mit seinem Peychaud’s Bitter weltbekannt wurde. Dieser Bitter ist ein rötlicher Anisbitter, der mit unterschiedlichen anderen pflanzlichen Stoffen angereichert wurde. Das Aroma ist recht weich. Dieser Bitter ist auch ein Bestandteil des Sazerac, eine klassische Mischung aus Cognac (bzw. Rye Whiskey), Absinth, Zucker, Angostura- und Peychaud’s Bitter.

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Scarlet O'Hara (Southern Comfort)

Scarlet O'Hara ist nicht nur die geläuterte Hauptheldin des Südstaatenepos' Vom Winde verweht, sondern auch einer der  bekanntesten Medium Cocktails auf der Basis von Southern Comfort. Der klassische Cocktail wird geshakt und im Cocktailspitz serviert.

 




Screwdriver (Wodka)

Der Screwdriver gehört zu den bekannteren Longdrinks und ist nur wenig mehr als eine alkoholische Mischung aus Orangensaft und Wodka, den man durchaus mit einem Spritzer Zitronensaft verfeinern kann. Meist nennt man ihn einfach Wodka-O. Erfunden wurde er in den 1950ern. Der Name kommt angeblich von amerikanischen Ölarbeitern, die den Drink mit einem Schraubenzieher (engl.: screwdriver) umgerührt haben.

 




Schwermatrose (Rum)

Der Schwermatrose ist der 1983 erfundene Teil einer Punsch-Cocktail-Trilogie von Charles Schumann, zu der noch der Leichtmatrose (1986) und der Tiefseetaucher (1984) gehören. Sind Schwer- und Leichtmatrose noch genießbar, wird der Tiefseetaucher insbesondere durch die Verwendung von schlechtem Rum schnell unangenehm, so wie der ganze Cocktail eher selten zubereitet wird und werden sollte. Alle drei Cocktails haben dieselbe Zubereitungsweise, nur die Zutaten variieren.

 




Sex on the Beach (Wodka)

In seiner ursprünglichen Form aus den USA kommend, ist der Cocktail ein Mischgetränk aus Wodka und Cranberry-Nektar. Da der Nektar in Europa schwer zu bekommen ist, wird oft auf andere Variationen zurückgegriffen.

 




Side Car (Cognac)

Der Side Car, ein klassischer Cocktail, trägt seinen Namen daher, dass ein US-amerikanischer Soldat während seiner Besatzungszeit in Deutschland immer im Seitenwagen eines Motorrades zu seiner Lieblingsbar gefahren ist und ihn dort bestellt hat. Der zu den wenigen Cognac-Drinks gehörende Medium Cocktail muss in seinen Ingrediences immer in Abhängigkeit von der Basisspirituose gewählt werden.

 




Silver Fizz (Gin)

Zwei Barkeeper aus Frankreich sollen sich ein Vermögen mit Fizzes verdient haben. Fizzes sind verlängerte Sours, wenn man so will. Die Rezeptur ist mit den Sours fast identisch, nur das zum Schluss noch Soda hinzugefügt wird, sodass sie eine Fizzy Texture erhalten. Die Füllmenge sollte 30 cl nicht überschreiten. Und das noch: Einen Fizz muss man immer shaken, natürlich ohne das Soda. 

Der Silver Fizz nun wird wie der Gin Fizz hergestellt, nur dass man wesentlich länger shaken und ein Eiweiß verwenden muss. Außerdem entfällt die Garnitur.

 




Singapore Sling (Gin)

Der zu den berühmtesten und großartigsten Cocktails gehörende Singapore Sling wurde 1915 in der Long Bar des Raffles Hotels in Singapur von dem Barkeeper Ngiam Tong Boon erschaffen. Leider schrieb Ngiam das Rezept nie auf, sodass es verloren gegangen ist. Sicher ist aber, dass er Kirsch-Brandy, Gin, D.O.M. Bénédictine, Angostura und Limettensaft verwendet hat. Mitarbeiter der Bar haben den Cocktail später aus Erinnerungen und Barnotizen rekonstruiert.




Southern Comfort Julep (Whiskey)

Ein Julep ist ein klassischer Südstaatendrink, dem Statusgetränk der Plantagenbesitzer schlechthin. Juleps basieren immer auf Minze. Diese wird gedrückt, aber niemals zerdrückt. Als Basis dienen meist amerikanische Whiskeys wie v.a. Bourbon. Aber auch Scotch und - wie in diesem Fall Southern Comfort - sind denkbar.

Neben dem Southern Comfort Julep haben wir auch den Mint Julep und den Georgia Mint Julep vorgestellt. Bitte an entsprechender Stelle nachschlagen.

 




Strawberry Daiquiri (Rum)

Der Daiquirí ist ein tropischer, alkoholhaltiger Cocktail auf der Basis von Rum. Das Wort Daiquirí stammt aus Kuba und ist der Name einer Siedlung, die etwa 22 Kilometer von Santiago de Cuba entfernt ist. Der Strawberry Daiquiri hat drei Erdbeeren als fruchtige Zugabe.

 




Testarossa (Champagner)

Die Himbeeren erklären, warum der Champagner-Cocktail Testarossa, also "roter Kopf" genannt wurde. Man kann für das erfrischend-fruchtige Getränk zwischen frischen und tiefgefrorenen Himbeeren wählen, wenn wir auch grundsätzlich zu frischen Zutaten raten.

 




Tequila Sunrise (Tequila)

Der berühmte Tequila Sunrise gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Longdrinks in Deutschland. Als Basisspirituose wird Tequila verwendet. Dieser wird mit Grenadine übergossen, was einen gewissen Farbeffekt nach sich zieht, der an einen Sonnenaufgang (engl. Sunrise) erinnern soll.

 




Tropical Champagne (Rum/Champagner)

Der Tropical Champagne kann zu den Champagner-Cocktails oder aber zu den Tropicals gezählt werden. Seine alkoholische Grundrichtung erhält er vom Rum, der zusammen mit exotischen Fruchtnoten den Geschmack des Schaumweines dominiert.

 




Vesper (Gin)

Ian Fleming, der Vater von James Bond, lässt seinen smarten Haupthelden im Roman Casino Royale einen Cocktail aus Gin, Wodka und Wermut bestellen und diesen leicht bitteren Drink nach Vesper Lynd benennen, Bonds Angebeteter. Genau genommen bestellt Bond eine Mixtur aus "drei Maß Gordon's, ein Maß Wodka und einem halben Maß Kina Lillet." Das ganze soll gut geschüttelt, eiskalt und mit einem langen, aber dünnen Stück Zitronenschale in einem Sektkelch serviert werden. In der Verfilmung aus dem Jahre 2006 wird aus dem Maß Kina Lillet ein Schuss.




White Lady (Gin)

Dieser bekannte Digestif wird auch Delilah, Chelsea Side-car oder Lillian Forever genannt und ist eine Abwandlung des Side Car, nur dass hier Gin statt Cognac verwendet wird.

 




Whiskey Sour (Whiskey)

Sours sind eine Getränkefamilie, die meist im Verhältnis 4 (Basis, also Alkohol) : 3 (Zitrone) : 2 (Zucker) hergestellt werden. Dabei wird mit dem keineswegs festgelegten Verhältnis sauer/süß gespielt. Durch den hohen Anteil an Zitronensaft bekommen die Basisspirituosen ihre saure Prägung, die als Erfrischung wahrgenommen wird. Sours werden immer auf Eis geshakt und in einem Cocktailspitz serviert. Statt Zitronensaft wird manchmal auch Limettensaft verwendet.

 




White Russian (Wodka)

In dem Kultstreifen 'The Big Lebowski' der Brüder Coen von 1998 trinkt der Hippie Jeffry Lebowski - der sich selbst nur als der Dude bezeichnet - ständig White Russian, außerdem kifft er permanent. Dadurch bekam das wodkahaltige Getränk eine gewisse Berühmtheit. Wenn Lebowski seinen White Russian auch mit Milch trinkt, so wird er klassischerweise mit Sahne zubereitet, denn Sahne gilt als besserer Geschmacksverstärker. Trinkt man den White Russian ohne Sahne (oder Milch), so verliert dieser seine weiße Farbe und wird zum Black Russian.

 




Whodini (Shot)

Der Whodini gehört zu den Shooter bzw. den Shots, alkoholischen Rundengetränken. Er wird aber auch als Aperitif bzw. Before-Dinner-Drink gereicht. Der 4 cl-Drink schmeckt erfrischend, herb und sauer.

 




Wodka Gimlet (Wodka)

Der Wodka Gimlet ist eine Variante des Gimlets, nur dass hier anstelle des Gins auf die russische Nationalspirituose zurückgegriffen wird.

 




Wodka-Martini (Wodka)

Der Wodkatini ist eine Variante des berühmten Martini-Cocktails, nur dass hier der Gin durch die russische Nationalspirituose ersetzt wird. Doch ganz so einfach und klar, wie es zunächst aussieht, ist es nicht mit dem Wodka-Martini. Wodka-Martinis bestehen klassischerweise nur aus Wodka und werden nur durch die Beigabe einer Olive aromatisiert. Außerdem werden sie im Gegensatz zum klassischen Gin-Martini-Cocktail geshakt und trübe serviert. Man kann noch etwas Vermouth Dry hinzugeben. Je nach Geschmack.

 




Zombie (Rum)

Der Zombie ist ein sehr starker Cocktail, da er aus verschiedenen Sorten Rum zusammengestellt wird, darunter auch mindestens ein hochprozentiger (70 Vol%). Der Name des harten Drinks geht auf einen Freund von Cocktail-Vater Ernest Beaumont-Gantt (Don the Beachcomber) zurück, der das Gesöff eines schönen Nachmittags in den 1930ern einem Freund kredenzte, bevor dieser nach San Francisco fiegen sollte. Der Freund gönnte sich zwei dieser Cocktails, ging und erklärte später, er habe sich während des ganzen Fluges wie ein Zombie gefühlt. Damit war nicht nur der Name des Drinks geboren, sondern auch die Vorschrift Beaumont-Gantts, den Genuss des Getränks auf zwei Stück pro Person zu beschränken.