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Zombie (Rum)

Der Zombie ist ein sehr starker Cocktail, da er aus verschiedenen Sorten Rum zusammengestellt wird, darunter auch mindestens ein hochprozentiger (70 Vol%). Der Name des harten Drinks geht auf einen Freund von Cocktail-Vater Ernest Beaumont-Gantt (Don the Beachcomber) zurück, der das Gesöff eines schönen Nachmittags in den 1930ern einem Freund kredenzte, bevor dieser nach San Francisco fiegen sollte. Der Freund gönnte sich zwei dieser Cocktails, ging und erklärte später, er habe sich während des ganzen Fluges wie ein Zombie gefühlt. Damit war nicht nur der Name des Drinks geboren, sondern auch die Vorschrift Beaumont-Gantts, den Genuss des Getränks auf zwei Stück pro Person zu beschränken.

Der Zombie teilt das Schicksal vieler anderer Cocktails und ist mit der Zeit unzählige Male abgewandelt worden. Gemeinsamkeit dieser Rezepturanpassungen ist aber die Verwendung mehrerer Rum-Marken.

 

Zutaten und Zubehör

  • 2 cl Rum, weiß
  • 2 cl Rum, braun
  • 2 cl Rum, braun (ca. 70 % Alkoholgehalt)
  • 2 cl Sherry
  • 2 cl Blutorangensaft
  • 1 Dash (Schuss) Grenadine
  • 3-4 cl Limettensaft
  • Eiswürfel (Cubes)
  • Crushed Ice
  • Barsieb (Strainer)
  • Longdrinkglas

 

Zubereitung (Shaken)

In einen Shaker wird der Saft einer Limette ausgepresst. Anschließend fühlt man ihn mit Eiswürfeln (Cubes) und misst die restlichen Zutaten ein. Der Inhalt wird gut geshakt und anschließend mit Hilfe eines Barsiebs in ein mit Crushed Ice gefülltes Longdrinkglas gestrained (gesiebt).

 

Zu den Zutaten

Grenadine-Saft
Unter Grenadine-Saft versteht man, dem Ursprung des Wortes nach, den Saft von Granatäpfeln. Aber mittlerweile werden aber zahlreiche Grenadine-Sirups angeboten, die aus einer Mischung der verschiedenen Beerenfrüchten, wie der Brombeere, der Johannesbeere, der Himbeere oder auch der Holunderbeere bestehen. Aus den Extrakten der genannten Beeren wird eine Art Sirup gewonnen und am Schluss mit Vanilleextrakten aromatisiert. Der Gehalt des Saftes der Beeren an dem Sirup liegt je nach Hersteller bzw. Anbieter zwischen 10% und fast 40 %. Man kann daher korrekterweise nicht mehr von Saft sprechen. 

Limetten
Limetten sind aus keiner Bar wegzudenken, denn sie sind als Cocktails-Bestandteile und Garnitur unentbehrlich. Der Säuregehalt einer Limette, die bei einer durchschnittlichen Größe etwa 4 cl Saft gibt, ist höher als der einer Zitrone. Indes ist der Fruchtzuckeranteil niedriger. Im Gegensatz zur Limette hat die Zitrone einen Säureanteil von 5%. Indes liegt ihr Zuckergehalt bei 2%. Die Limette dagegen enthält 7% Säure und 1,5% Zucker. Um Rezepte die für Zitronen oder Limetten ausgeschrieben wurden und abgewandelt werden sollen, gilt ein optimales Sauer-Süß-Verhältnis: Limette = 2:1,5 und Zitrone = 2:1. Zu beachten ist, dass die Enden der Limette die hauptsächlichen Bitterstoffe der Limette enthalten und daher abgeschnitten werden sollten.

Rum
Unter Rum versteht man ein alkoholisches Getränk, das vor allem im karibischen Raum (Jamaika-Rum) produziert und getrunken wird. Er wird in der Regel aus Melasse oder seltener aus Zuckerroh- und Zuckerrübensaft gegoren. Unter Melasse versteht man den dunkelbraunen Zuckersirup, der ein Nebenprodukt bei der Zuckerproduktion ist. Sie enthält rund 50% Zuckeranteil. Das Wort Melasse entstammt dem Französischen Wort miel = Honig. Früher war Rum vor allem unter den Seeleuten auf den Segelschiffen ein beliebtes Getränk. Und das Streichen der täglichen Portion Rum bedeutete eine erhebliche Strafe für die Seeleute. Ein guter Rum wird, wie z.B. Whisk(e)y, in Holzfässern zur Reife gebracht, in denen er u.a. auch seine bräunliche Farbe annimmt. Näheres hier >>>

Sherry
Sherry, dessen Name sich vom spanischen Jerez ableitet, gehört zur Getränkegruppe der Südweine und wird – je nachdem, welchen Sherry man hat - gerne als Aperitif oder aber auch als Digestif gereicht. Er ist herkunftsgeschützt, muss also aus dem Sherry-Dreieck kommen. Weiter siehe hier >>> 




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