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Red Lion (Gin)

Red Lion - der Rote Löwe - ist ein typischer Gin-Cocktail. Er wurde um 1933 von Arthur Tarling vom London's Café Royal als erster Preis anlässlich eines Londoner Cocktail-Wettbewerbs kreiert. Ein echter Gewinner also.

 

Zutaten und Zubehör

  • 4 cl Gin
  • 2 cl Orangensaft
  • 1 cl Zitronensaft
  • 1 Dash (Schuss) Grenadine
  • Würfeleis (Cubes)
  • Barsieb (Strainer)
  • Sour-Glas

 

Zubereitung (Shaken)

Alle Zutaten werden mit Eiswürfeln (Cubes) in einen Bostonshaker gegeben und kräftig geshakt. Anschließend wird das Getränk in ein gekühltes Sour-Glas gesiebt.

 

Zu den Zutaten

Gin
Unter Gin versteht man ein gewürztes alkoholisches Getränk, das aus stärkehaltigen Grundsubstanzen, meist Getreide oder auch Melasse, hergestellt wird. Unter Melasse versteht man den bei der Zuckerproduktion als Nebenprodukt anfallenden dunkelbraunen Zuckersirup. Dem Destillat werden bereits während der Gärung zur Aromatisierung verschiedene Gewürze beigegeben, das sind insgesamt bis zu 100 verschiedene Substanzen. In der Hauptsache werden jedoch Wacholderbeeren oder Korianderkraut verwendet. Der Name Gin stammt möglicherweise von dem niederländischen Wort genever = Wacholder. In der Europäischen Union ist geregelt, dass der Mindestalkoholanteil bei 37,5 Vol% liegen muss. In der Regel besitzt ein guter Gin aber einen Alkoholgehalt von über 40 Vol%. Näheres hier >>>

Grenadine-Saft
Unter Grenadine-Saft versteht man, dem Ursprung des Wortes nach, den Saft von Granatäpfeln. Aber mittlerweile werden aber zahlreiche Grenadine-Sirups angeboten, die aus einer Mischung der verschiedenen Beerenfrüchten, wie der Brombeere, der Johannesbeere, der Himbeere oder auch der Holunderbeere bestehen. Aus den Extrakten der genannten Beeren wird eine Art Sirup gewonnen und am Schluss mit Vanilleextrakten aromatisiert. Der Gehalt des Saftes der Beeren an dem Sirup liegt je nach Hersteller bzw. Anbieter zwischen 10% und fast 40%. Man kann daher korrekterweise nicht mehr von Saft sprechen. 

Säfte
Man unterscheidet einige Arten von Säften, die gerne unter diesen Sammelbegriff gezählt werden, auch wenn nicht alle wirklich dazugehören. Während Direktsäfte direkt aus der Frucht herausgepresst wurden, müssen Fruchtsäfte einen Fruchtanteil von 100% enthalten. Eine Zuckerzugabe von 15 g/l ist erlaubt. Ein Fruchtnektar nun enthält mindestens 25% bis 75% Fruchtanteil. Und zuletzt die Fruchtsaftgetränke: Sie enthalten einen Fruchtsaftanteil von 6 bis 25%. 

Zitrone
Die Zitrone ist aus keiner Bar wegzudenken. Doch wo liegt der Unterschied zur ebenfalls präsenten Limette. Im Gegensatz zur Limette hat die Zitrone einen Säureanteil von 5%. Indes liegt ihr Zuckergehalt bei 2%. Die Limette dagegen enthält 7% Säure und 1,5% Zucker. Um Rezepte die für Zitronen oder Limetten ausgeschrieben wurden und abgewandelt werden sollen, gilt ein optimales Sauer-Süß-Verhältnis: Limette = 2:1,5 und Zitrone = 2:1.




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