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Old Fashioned (Whiskey)

Der „Altmodische“ ist einer der beliebtesten Spezialistenckocktails, denn die Rezepturvorschläge sind ebenso endlos und unterschiedlich wie die Art der Zubereitung. Als Basisspirituose dient auf jeden Fall Whisk(e)y; so viel ist sicher, am besten ein amerikanischer Roggenwhiskey. Indes sind auch andere Basisspirituosen wie etwa ein guter Rum denkbar.

 

Zutaten und Zubehör

  • 5 cl Whiskey /Rye oder Bourbon
  • 2 - 3 Dashes (Spritzer) Angostura
  • 1 Stück Würfelzucker / 2 BL Zuckersirup
  • 1 Dash Plain Water
  • 1 Orangenzeste
  • Lemontwist
  • Eiswürfel (Cubes)
  • Barlöffel
  • Whisky-Tumbler

 

Zubereitung (Direkt/Stir)

Wir geben an dieser Stelle zwei Zubereitungsvarianten wieder. Klar ist, dass die erstere einen bittereren, ernsthafteren Old Fashioned kreiert, während die Alternative aufwändiger, aber aromatischer wird. Man entscheide selbst! 

1. Zubereitungsweise
Man gebe den Würfelzucker ins Glas und beträufle ihn mit dem Angostura und dem Wasser. Das Wasser soll nur helfen, den Zucker zu lösen. Es darf also nicht zu viel sein. Man muddle den Glasinhalt leicht und so lange, bis sich der Zucker mit dem Wasser und dem Bitter verbunden hat. Nun kommt die Orangenzeste hinzu und alles wird erneut sorgfältig gemuddelt, um die Aromastoffe der Orangenschale herauszubekommen. Dann misst man den Whiskey ein und füllt das Glas mit ein paar Cubes. Man rührt den Glasinhalt gut durch und gibt erneut etwas Eis hinzu und rührt weiter. Man kann den Drink mit ½ Orangenscheibe und einer Cocktailkirsche garnieren. 

2. Zubereitungsweise
Man kann ihn auch so machen, dass man zunächst drei Keile einer Orangenscheibe sowie drei Cocktailkirschen ins Glas gibt, das ganze mit Angostura beträufelt und kräftig muddlet. Anschließend entfernt man die Früchte, sodass nur noch der Saft im Glas bleibt. Nun gibt man den Zucker in den Tumbler und etwa 1 cl des Whiskeys. Der Glasinhalt wird mit etwa 3 Cubes durchgerührt. Nun werden nach und nach der restliche Whiskey und weitere Cubes hinzugegeben. Zum Schluss wird das Glas mit einer Orangenzeste aromatisiert, die auch mitserviert wird.

 

Zu den Zutaten

Angostura
Angostura oder Angostura-Bitter ist ein Bitterlikör mit 40 bis 48 Vol% Alkohol. Er wird zum Aromatisieren von Cocktails, Drinks, Deserts oder auch einer Reihe von Saucen verwendet. Ursprünglich wurde Angostura als Mittel gegen Tropenkrankheiten von dem deutschen Arzt Johann Gottlieb Benjamin Siegert (1796 - 1870) entwickelt. Siegert war damals im venezuelanischen Angostura (heute Ciudad Bolívar) als Generalstabsarzt für Simon Bolívar tätig. Einige Jahre nach seinem Tod (1875) verlegten seine Söhne die Herstellung des Medikaments nach Trinidad. Angostura enthält als feste Bestandteile Enzian- und Angelikawurzeln, Gewürznelken, Zimt, Bitterorange, Muskatblüte, Chinarinde und oft auch die Rinde des Angosturabaums.

Wasser
Wasser ist ein wesentlicher Bestandteil zum Mixen von Cocktails. Es kann entscheidend sein für die geschmackliche Entfaltung und für das Aroma des Drinks. Daher sind einige Grundkenntnisse über Wasser nicht unwesentlich. Für Getränke verwendetes Wasser wird folgendermaßen unterteilt.
Natürliches Mineralwasser
Mineralwasser enthält Mineralien, also Salze. Um ein Wasser als natürliches Mineralwasser bezeichnen zu können, sollte es mindestens 1.000 mg gelöste Mineralstoffe je Liter enthalten, was auf dem Prüfsiegel jeder Mineralwasserflasche aufgeführt ist. Diese 1.000 g sind die vorgeschriebenen Mengen der Mineralstoffe. Sollte das Mineralwasser weniger Mineralien enthalten, wird die Quelle geprüft, aus der es gewonnen wurde. Eine weitere Forderung an natürliches Mineralwasser ist, dass es direkt am Quellort abgefüllt wurde. Ein Beispiel dafür ist Gerolsteiner. Natürliches Mineralwasser enthält darüber hinaus 250 mg/l freie Kohlensäure, also Kohlensäure, die durch Schütteln aus der geöffneten Flasche entweichen würde.
Soda
Soda sprudelt mehr als mit Kohlensäure versetztes Mineralwasser. Es enthält nämlich 570 mg/l Natriumhydrogenkarbonat (NAHCO3).
Quellwasser, Sole und Heilwasser
Quellwasser hat die Auflage, aus einer unterirdischen Quelle gewonnen worden zu sein, während Sole sehr salzhaltig ist. Das Heilwasser, für die Mixologie nicht von Bedeutung, wird im Apothekerrecht erwähnt.

Whisk(e)y
Whisk(e)y, ein aus Getreide sowie durch Fermentation (= Gärung) und Destillation gewonnenes alkoholisches Getränk, gehört zu den berühmtesten Spirituosen der Welt. Abgesehen vom kanadischen Whisky besteht er zu 100% aus Getreide, also v.a. aus Gerste, Roggen oder Mais. Je nach Herkunft schreibt man ihn mal als Whisky und mal als Whiskey. Der Name wird aus dem gälischen Ushkebar abgeleitet und bedeutet Wasser des Lebens. Die Verwendung des Begriffes Whisk(e)y ist ein erstes Mal für das 16. Jahrhundert bezeugt. Näheres hier >>>

Zitrone
Die Zitrone ist aus keiner Bar wegzudenken. Doch wo liegt der Unterschied zur ebenfalls präsenten Limette. Im Gegensatz zur Limette hat die Zitrone einen Säureanteil von 5%. Indes liegt ihr Zuckergehalt bei 2%. Die Limette dagegen enthält 7% Säure und 1,5% Zucker. Um Rezepte die für Zitronen oder Limetten ausgeschrieben wurden und abgewandelt werden sollen, gilt ein optimales Sauer-Süß-Verhältnis: Limette = 2:1,5 und Zitrone = 2:1

Zucker
Der Zucker kommt ursprünglich aus Asien. Den Europäern ist er seit dem 15. Jahrhundert bekannt. Da Zucker chemisch gesehen eine reflexive Kohlenstoffendung hat, bindet er Flüssigkeiten, wie bspw. Wasser. Wie Zucker hergestellt wird, das erfährt man hier >>>




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