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Mint Julep (Whiskey)

Ein Julep ist ein klassischer Südstaatendrink, dem Statusgetränk der Plantagenbesitzer schlechthin. Sie sind auch die traditionellen Drinks des Kentucky-Derbys. Juleps basieren immer auf Minze. Diese wird gedrückt, aber niemals zerdrückt. Als Basis dienen meist amerikanische Whiskeys wie v.a. Bourbon. Aber auch Scotch und Southern Comfort sind denkbar. Der Original-Julep wurde mit Brandy zubereitet.

Neben dem Mint Julep haben wir auch den Southern Comfort Julep und den Georgia Mint Julep vorgestellt. Bitte an entsprechender Stelle nachschlagen.

 

Zutaten

  • 6 cl Bourbon
  • 2 BL (Barlöffel) Puderzucker / 2 BL Zuckersirup
  • 1 cl Soda
  • Minze
  • Minzezweig
  • Crushed Ice
  • Barlöffel mit Muddleplate
  • Kleiner glatter Tumbler

 

Zubereitung (Direkt)

Für die Herstellung des Mint Juleps wird der Tumbler etwa halbvoll mit Minze gefüllt. Die Minze wird nun mit etwas Soda (zur Aromaentfaltung) und dem Zucker leicht gemuddelt. Nun füllt man das Glas randvoll mit Crushed Ice und übergießt es mit dem Bourbon. Anschließend wird der Glasinhalt mit einem Barlöffel kurz umgerührt (stir gently), bis das Glas beschlägt. Die Minze muss dabei am Boden bleiben. Daher darf man Juleps auch niemals shaken. Nun folgt die Garnitur, klassischerweise ein Minzzweig. 

Tipp
Wichtig ist, dass Juleps stets eine kleine Ruhezeit benötigen, damit sich der Zucker lösen, das Minzaroma sich voll entfalten und die Ingredenzien sich harmonisch vereinen können. Juleps werden in einem Whiskeytumbler ohne Trinkhalm angerichtet.  

 

Zu den Zutaten

Soda
Soda ist eine spezielle Form von kohlensäurehaltigem Mineralwasser. Es wird wegen des guten bouster effects gerne als Filler on top verwendet, denn die Kohlensäurebläschen transportieren das Aroma des Drinks und verstärken es. Der Unterschied zwischen Mineralwasser und Soda ist nicht sehr groß und hängt mit der Menge an Natriumhydrogenbkarbonat zusammen, dessen Anteil im Soda bei 750 ml liegen muss. 

Wasser
Wasser ist ein wesentlicher Bestandteil zum Mixen von Cocktails. Es kann entscheidend sein für die geschmackliche Entfaltung und für das Aroma des Drinks. Daher sind einige Grundkenntnisse über Wasser nicht unwesentlich. Für Getränke verwendetes Wasser wird folgendermaßen unterteilt.
Natürliches Mineralwasser
Mineralwasser enthält Mineralien, also Salze. Um ein Wasser als natürliches Mineralwasser bezeichnen zu können, sollte es mindestens 1.000 mg gelöste Mineralstoffe je Liter enthalten, was auf dem Prüfsiegel jeder Mineralwasserflasche aufgeführt ist. Diese 1.000 g sind die vorgeschriebenen Mengen der Mineralstoffe. Sollte das Mineralwasser weniger Mineralien enthalten, wird die Quelle geprüft, aus der es gewonnen wurde. Eine weitere Forderung an natürliches Mineralwasser ist, dass es direkt am Quellort abgefüllt wurde. Ein Beispiel dafür ist Gerolsteiner. Natürliches Mineralwasser enthält darüber hinaus 250 mg/l freie Kohlensäure, also Kohlensäure, die durch Schütteln aus der geöffneten Flasche entweichen würde.
Quellwasser, Sole und Heilwasser
Quellwasser hat die Auflage, aus einer unterirdischen Quelle gewonnen worden zu sein, während Sole sehr salzhaltig ist. Das Heilwasser, für die Mixologie nicht von Bedeutung, wird im Apothekerrecht erwähnt.

Whisk(e)y
Whisk(e)y, ein aus Getreide sowie durch Fermentation (= Gärung) und Destillation gewonnenes alkoholisches Getränk, gehört zu den berühmtesten Spirituosen der Welt. Abgesehen vom kanadischen Whisky besteht er zu 100% aus Getreide, also v.a. aus Gerste, Roggen oder Mais. Je nach Herkunft schreibt man ihn mal als Whisky und mal als Whiskey. Der Name wird aus dem gälischen Ushkebar abgeleitet und bedeutet Wasser des Lebens. Die Verwendung des Begriffes Whisk(e)y ist ein erstes Mal für das 16. Jahrhundert bezeugt. Näheres hier >>>

Zucker
Der Zucker kommt ursprünglich aus Asien. Den Europäern ist er seit dem 15. Jahrhundert bekannt. Da Zucker chemisch gesehen eine reflexive Kohlenstoffendung hat, bindet er Flüssigkeiten, wie bspw. Wasser. Wie Zucker hergestellt wird, das erfährt man hier >>>




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