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Margarita (Tequila)

Genau weiß man es nicht. Aber der Margarita ist zwischen 1920 und 1940 in den USA oder in Mexiko entstanden. Die wahrscheinlichste Geschichte ist, dass der mexikanische Barkeeper Carlos Herrera 1938 oder 1939 den Cocktail erfand und ihn nach dem Showgirl Marjorie King benannte. Das beliebte Tequila-Limetten-Getränk hat oftmals einen Salzrand am Glas.

Sehr wahrscheinlich steht die Margarita auch in einer gewissen Kontinuität zum 1937 erfundenen Picador (Tequila, Cointreau und Lime Juice) oder wurde 1941 von Carlos Orozco für Margarete Henkel ersonnen. Sicher ist, dass die Margarita 1953 vom Squire Magazin zum Drink of the Month gekürt wurde.

 

Zutaten und Zubehör

  • 5 cl Tequila
  • 2 cl Cointreau (oder Triple sec)
  • 2 cl Zitronensaft
  • 2-3 Eiswürfel (Cubes)
  • Barsieb (Strainer)
  • Kleines Küchensieb
  • Boston Shaker
  • Cocktailspitz

 

Zubereitung

Im Shaker die Zutaten auf Eiswürfeln kräftig schütteln und anschließend das Ganze in eine vorgekühlte Cocktailschale mit Salzrand double strainen, also doppelt sieben, indem man ein Barsieb und ein normales, kleines Küchensieb verwendet Beim Abseihen werden das Getränk und die Eisstücke voneinander getrennt.

Hinweis:
Für eine Marguerita, dem bekanntesten Cocktail der Welt, empfiehlt ein weißer, nicht lange gelagerter Tequila, denn dieser ist bissiger und stärker agavenlastiger als die Reposados und Añejos, die eher soft und nicht so stark sind. Sie kommen gegen den Cointreau bzw. den Triple Sec meist geschmacklich nicht an. 
Was den obligatorischen Salzrand betrifft, so empfiehlt es sich, den Gast vorher zu fragen, ob ein Salzrand (engl. Salt Edge) erwünscht, oder lediglich eine Salzlippe (engl. Salt Lip) anzufertigen ist, d.h. dass man nur den halben Glasrand mit Salz versieht. Entscheidet man sich für einen Salzrand oder eine -lippe, so darf das Salz nur außen angebracht werden und nicht in den Drink gelangen. Das erreicht man, indem man den Rand mit etwas Zitronensaft einreibt und diesen dann vorsichtig mit dem Salzstreuer beträufelt.

 

Zu den Zutaten

Cointreau
Unter Cointreau versteht man einen klaren Likör, der vor allem aus den Schalen von Orangen seinen speziellen Geschmack erhält. Der Herstellungsprozess ist verkürzt wie folgt erläutert: Die Schalen der Orangen werden in Alkohol eingelegt, um anschließend destilliert zu werden. Bei der Destillation entzieht der erhitzte Alkohol den Orangenschalen ihr Aroma. In weiteren Herstellungsphasen wird mit Hilfe von Zucker, Wasser und Neutralalkohol das Endprodukt Cointreau hergestellt. Den Entzug des Geschmacks aus den Orangenschalen unter Hitzeeinwirkung bezeichnet man in der Chemie als Digerieren; im Gegensatz zum Mazerieren, was ohne Wärmeeinwirkung erfolgt.

Tequila
Die mexikanische Nationalspirituose aus dem Zucker der Blauen Agave war uns als wichtige Basisspirituose eine Extra-Seite wert. Diese finden Sie hier >>>

Triple Sec
Der Triple Sec ist eine Gattungsbezeichnung für trockene und bittere Orangenliköre. Es gibt ihn von verschiedenen Herstellern wie Le Favori. Er enthält etwa 40 Vol%.

Zitrone
Die Zitrone ist aus keiner Bar wegzudenken. Doch wo liegt der Unterschied zur ebenfalls präsenten Limette. Im Gegensatz zur Limette hat die Zitrone einen Säureanteil von 5%. Indes liegt ihr Zuckergehalt bei 2%. Die Limette dagegen enthält 7% Säure und 1,5% Zucker. Um Rezepte die für Zitronen oder Limetten ausgeschrieben wurden und abgewandelt werden sollen, gilt ein optimales Sauer-Süß-Verhältnis: Limette = 2:1,5 und Zitrone = 2:1




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