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Türkei - Das Tor zum Orient

Türkei: Säulen der Burg von Urfa © goruma (Saad Ali)

Türkei: Abendstimmung in Istanbul © goruma (Chantall Miller)

Die Türkei, das zwischen dem Orient und dem Okzident gelegene Land voller Traditionen, befindet sich nur zu 3% auf dem europäischen und zu 97% auf dem asiatischen Kontinent. Dennoch gehört es zu Europa. Die bekanntesten großen Städte sind Ankara und das stark westlich geprägte Istanbul.

Das europäische Gebiet wird Thrakien, das asiatische Gebiet Anatolien genannt. Die Türkei blickt auf eine überaus reiche und große Geschichte zurück. Zu den diversen antiken Ausgrabungsstätten des Landes gehören solch glanzvolle Namen wie Troja, Pergamon, Ephesus und Milet. Sie zeugen von der griechischen, persischen, hellenistischen, römischen und natürlich osmanischen Kultur, die sich in dem Gebiet der heutigen Türkei im Laufe der Jahrhunderte etablierte.

Vom 13. Jahrhundert an bis ins Jahr 1923, als der "Vater aller Türken" Kemal Atatürk das Sultanat abschaffte und das Amt des Staatspräsidenten übernahm, herrschte die Dynastie der Osmanen über das Gebiet. Mit Atatürk begann die Säkularisierung des Landes. Es wurde die Trennung zwischen Staat und Religion vollzogen. Seit rund 40 Jahren hofft die Türkei auf die Aufnahme in die EU bzw. ihre Vorgängerorganisationen. Offizielle Beitrittsverhandlungen zwischen der EU und der Türkei laufen seit dem 3.10.2005 und brachten auch bis 2008 keine wesentliche Fortschritte. Am 12. September 2010 nahmen die Türken mit einer Mehrheit von rund 56% der abgegebenen Stimmen die neue Verfassung des Landes an. Sie löst damit die noch vom Militär diktierte von 1982 ab und bedeutet mit ihren 26 Änderungen die umfassendste Verfassungsänderung seit dieser Zeit.

Bezeichnung des Landes Republik Türkei / Türkiye Cumhuriyeti
Staatsform Parlamentarische Republik
Staatsoberhaupt Staatspräsident, Abdullah Gül (seit dem 28. August 2007)
Regierungschef Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan (seit dem 11. März 2003)
Geografische Lage Europa / Asien
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Nationalflagge tuerkei_fahne.gif
Nationalhymne istiklal marsi
Nationalfeiertag Tag der Republik (29.Oktober), an diesem Tag im Jahr 1923 rief Atatürk - der Vater der modernen Türkei -  die Republik aus
Einwohnerzahl ca. 73,6 Mio.
Ethnien Hauptsächlich Türken (ca. 70 - 80%), daneben Kurden, Zaza, Araber, Tscherkessen, Georgier, Lasen, Armenier, Abchasen, Tschetschenen, Yeziden, Ubychen, Griechen, Bulgaren, Albaner, Juden und andere
Religionen ca. 99 % Muslime
Sprachen Türkisch sowie verschiedene Dialekte
Hauptstadt Ankara
Fläche 814.578 km²
höchster Berg Büyük Ağrı Daği (Ararat) mit einer Höhe von 5.137 m
längster Fluss Kizilirmak mit einer Länge von 1.355 km
flächengrößter See Van See mit einer Fläche von 3.713 km²
internationales Kfz-Kennzeichen TR
Landeswährung 1 Yeni Türk Lirasi (Neue Türkische Lira)
Zeitunterschied zur MEZ + 1 h
internationale Telefonvorwahl 0090
Netzspannung, Frequenz 230 Volt, 50 Hertz
Internet TLD (Top Level Domain) .tr

 





Kommentare
Mohammed Üzkül  (Dienstag, 02.05.2017)
Unser Präsident Erdogan ist ein Geschenk Gottes an unser Land. Es ist als ob die Sonne, der Mond und die Sterne gleichzeitig über der Türkei scheinen würden. Nachdem ich ich 20 Jahre gut in Berlin gelebt habe, gehe ich jetzt trotzdem in die Türkei zurück. Leider wollen meine uneinsichtigen Kinder in Deutschland bleiben. Auf Wiedersehen Berlin und Deutschland!!!!
Hakem  (Samstag, 23.07.2016)
Jetz sollte man hier in Deutschland erst einmal Ruhe bewahren. Die Reaktionen von Erdogan waren absolut verständlich und erforderlich. Es ging immerhin um die Abwehr eines Militärputsches. Da kann es durchaus hier und da zu Überreaktionen kommen. Das Ganze wird sich in den nächsten Monaten beruhigen. Und so schlecht ist ein starker Präsident nun wirklich nicht. In vielen westlichen Demokratien fehlen leider derartige Führungspersönlichkeiten.
Mohammed  (Sonntag, 17.07.2016)
Das war nicht dilettantisch, das war eine vom Geheimdienst inszenierte böse Intrige. Jetzt kann Erdogan schalten und walten wie er will. Einige dumme Militärs hatten sich wohl verführen lassen und waren auf bestimmte Versprechungen hereingefallen. Die wirklich Dummen sind die einfachen Soldaten sowie die türkische Bevölkerung! Politik war und ist ein schmutziges Geschäft!!!!!!!!!!!!!!!!
Ylderim  (Samstag, 16.07.2016)
Es ist zu begrüßen, dass der Militärputsch vom 15. Juli 2016 gegen Erdogan gescheitert ist. Zum Glück waren die Putschisten ziemliche Dilettanten. Wenn man schon einen derartigen Putsch anzettelt, dann hätte man zuallererst Erdogan verhaften oder erschießen müssen. Ein freier lebendiger Erdogan war bereits der Garant für das Scheitern des Putsches. Militärs sind halt meistens nicht die Allerschlausten. Aber was hnen da im Kopf fehlt, machen sie meist durch Grausamkeiten wett - siehe Chile oder Argentinien.

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