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Schweiz: Tiere

Säugetiere

Luchs © goruma (T.Asthalter)

In den Nord- und den Zentralalpen ist der seit 1962 geschützte Luchs erfolgreich wieder eingebürgert worden, ebenso wie der Alpensteinbock.
Luchse waren früher weitverbreitet in Europa, Asien und Nordamerika. Aber sie wurden von den Jägern als Konkurrenten angesehen und gnadenlos gejagt. Heute sind sie neben der Schweiz noch in Jugoslawien, auf der Iberischen Halbinsel und in Österreich z.T. wieder erfolgreich angesiedelt worden. Typisch für den Luchs sind die Pinselohren und die Backenbärte, die der innerartlichen Kommunikation dienen. Mit 80 - 110 cm Körpergröße ist der Europäische Luchs die größte in Europa vorkommende Wildkatze.

Igel
Igel © goruma (T.Kruse)

In den Bergen leben hauptsächlich Gämsen, Rothirsche und Murmeltiere. Auf Wildschweine und Steinböcke trifft man dagegen eher selten.
Füchse
sind sehr häufig und überall verbreitet, auf Dachse und Igel trifft man ebenfalls häufiger, Fledermäuse sind eher selten.
Auch Hasen sind nicht mehr so stark verbreitet, der Bestand der Rehe hat sich dagegen erhöht. Gelegentlich kann man sogar auf die selten gewordenen Wölfe treffen, die aus Italien rüberwandern.

 

Reptilien

In Graubünden leben zahlreiche Eidechsen wie die Zaun-, Berg-, Smaragd- und Mauereidechse. Ebenfalls zu den Eidechsen wird die schlangenähnliche Blindschleiche gezählt. Ihre Extremitäten sind zwar so stark zurückgebildet, dass sie äußerlich nicht zu erkennen sind. Im Skelett sind deren Ansätze aber sichtbar. Andere Echsenmerkmale sind u.a. die schließbaren Augenlider und die fehlenden Bauchschuppen, die bei Schlangen zur Fortbewegung dienen. Auch kann der Schwanz bei Gefahr abgeworfen werden und lenkt durch eigenständige Bewegungen den Feind von der eigentlichen Beute ab. Allerdings wächst bei der Blindschleiche nur ein kurzes Stück wieder nach, nicht der gesamte Schwanz. Insgesamt erreicht sie eine Länge von bis zu 50 cm, die aber durch den nachwachsenden Schwanzstummel stark variieren kann. Die Färbung ist sandgrau bis braunschwarz. Die Blindschleiche lebt unauffällig in kühlen Bachniederungen, Waldlichtungen, Hecken, Wiesen, Böschungen und Randbereichen der Weinberge. Meist versteckt sie sich unter Steinplatten oder Holzbrettern. Man kann oft nach Regenschauern auf sie treffen, da sie dann ihr Versteck verlässt, um auf die Jagd nach Nacktschnecken, Regenwürmern, Insekten und Spinnen zu gehen. Zu ihren Feinden gehören Igel, Krähen, andere größere Vögel und auch der Mensch. Die Blindschleiche ist in ganz Europa verbreitet, und kommt auch in Nordafrika vor.

 

Vögel

Blaesshuhn

Blässhuhn © goruma (T.Kruse)

Typische Vögel der Bergwelt sind die Steinadler, Alpendohlen und Mauerläufer. Erwähnenswert ist das große Brutvorkommen des Purpurreihers. Der bis zu 80 cm große Vogel hat seine natürliche Verbreitung in Afrika, kommt aber auch in Madagaskar, West-, Süd- und Mitteleuropa sowie Asien vor. Die Rückenseite ist blau-grau gefärbt, die Körperunterseite sowie der stark gebogene Hals rotbraun. Farblich gibt es zwischen den Geschlechtern keinen Unterschied. Purpurreiher bevorzugen dichte Schilfbestände, Sumpfgebiet und meiden offene Wasserflächen. Sie sowohl tag- wie auch nachtaktive Tiere. Auf dem Speiseplan stehen überwiegend Fische, aber auch Lurche, Reptilien, kleinere Säuger sowie Insekten.
Andere verbreitete Vögel sind Rotkehlchen, Sperber, Habichte und Mäusebussarde. Zu den geschützten Vögeln gehören Saatkrähen, Schwäne, der Große Brachvogel, Alpendohlen, Tannenhäher, Eulen sowie alle Rallen bis auf das Blässhuhn.

Schlangen (nicht giftig)

Schlingnatter © Goruma (aufgenommen im Reptilienzoo Nockalm)

In Graubünden: Zornnatter, Schlingnatter, Würfelnatter, Ringelnatter, Äskulapnatter.

Insekten, Spinnen
Die Grüne Huschspinne gehört zu den Riesenkrabbenspinnen und ist außer in der alpinen Stufe überall anzutreffen, wobei sie wärmere Gebiete bevorzugt. Die Weibchen sind mit 12 - 15 cm etwas größer als die Männchen. Beide Geschlechter lassen sich auch gut an der auffälligen Färbung des Hinterleibes unterscheiden. Während die Weibchen eine kräftige grüne Färbung aufweisen, haben die Männchen einen grün-gelb-roten Hinterleib.
Die meisten in der Schweiz lebenden Ameisen gehören zu den Knoten- und Schuppenameisen. Zu den letzteren gehört auch die Riesenameise, die größte in der Schweiz vorkommende Art.

 

Gifttiere

Alpenviper © goruma (aufgenommen im Reptilienzoo Nockalm)

Giftige Schlangenarten der Schweiz sind die Kreuzotter und die Aspisviper.
Unterarten der Aspisviper und ebenfalls giftig sind die Juraviper in Jura und den Westalpen, die Alpenviper in den Zentralalpen und die Rediviper in Südtessin.

Unterwasserwelt
In den Fließgewässern sind die typischen Süßwasserfische vorherrschend. Dazu gehören u.a. Forellen, Hechte und Barsche.






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