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Einige Pflanzen in Schweden

Pflanzen

Bäume
Rund 50% des Landes sind mit Wäldern bedeckt. Die meisen der in Schwedens vorkommenden Bäume sind Nadelwälder mit Fichten und Kiefern im Norden des Landes sowie in den höheren Lagen.
Ebenfalls sehr häufig vertreten sind Birken, wobei im äußersten Norden diese Bäume von sehr geringem Wuchs sind und als Zwergbirken bezeichnet werden.
Mischwälder aus Birken und Espen sowie Laubbäume findet man in Südschweden. Der nördlichst gelegenen Buchenwald weltweit befindet sich in Västergötland

Andere Pflanzen 
Zahlreich vertreten ist die arktische Vegetation wie Zwergsträucher, Moose und Flechten. In Götland, Öland und in Teilen der Gebirgskette kann man jedoch auch die unterschiedlichsten Orchideenarten bewundern. Die alpentypischen Blumen wie den Steinbrech, den giftigen Eisenhut und das Edelweiß findet man im Fjäll.
Die Nationalparks Schwedens erstrahlen im Frühling in den unterschiedlichsten Farben. Da blühen Trollblumen und das Zottige Fingerkraut gelb, weiße Blüten besitzt der Gletscher-Hahnenfuß, Silberwurz sowie das Alpen-Hornkraut.
Rot blühend präsentieren sich der Rote Steinbrech, das Leimkraut und die Rote Nachtnelke, während Wald-Storchenschnabel und Alpenheim violette, Schnee-Enzian und Wald-Vergissmeinnicht blaue Blüten haben.

Nutzpflanzen
In den Wäldern Schwedens kann man neben anderen Pilzen auf die zahlreich vorkommenden Pfifferlinge treffen, sowie auf Himbeeren, Waldbeeren, Blaubeeren und Preiselbeeren.
In Lappland wächst die in Europa ansonsten kaum bekannte Moltebeere. Diese auch häufig in Moorgebieten zu findende Pflanze wird 10-25 cm hoch und hat erst rote und später orange-gelbe Früchte.
Die Moltebeeren werden meist zu Marmelade verarbeitet. Sie wachsen auch in Nordasien sowie im nördlichen Nordamerika.

Heilpflanzen
Der Rote Steinbrech gehört zur Familie der Steinbrechgewächse und bildet Polster. Charakteristisch sind die kleinen blaugrünen Blätter. Die Blüten sind von weinrot bis blauviolett gefärbt. Die Pflanze findet bei den unterschiedlichsten Erkrankungen Anwendung. So wird sie bei Arthritis, Gicht, Rheumatismus sowie bei Durchfall, Fieber, Grippe und Kopfschmerzen angewandt.

Giftpflanzen
Zur Familie der Hahnenfußgewächse gehört die Trollblume mit den gelben kugeligen Blüten am Ende des Stängels. Diese blühen Mai - Juni und erreichen einen Durchmesser von 3 cm. Sie wächst auf feuchten Wiesen, aber vorwiegend in den Bergen, Alpen und in Nordeuropa. Durch das Alkaloid Magnoflorin ist sie schwach giftig und verursacht ein Brennen der Mundschleimhäute, Magen-Darm-Beschwerden, Durchfälle und starke Krämpfe. Es kann auch zu Kreislaufbeschwerden und Fieber kommen, sowie zu Hautreizungen und Blasen. Ihren Namen hat die Trollblume dem kugeligen Aussehe ihrer Blüten zu verdanken, da die lateinische Übersetzung von "trulleus" - "rundes Gefäß" bedeutet und der Name im Altdeutschen etwas abgewandelt wurde. Die Trollblume ist geschützt.
Vom Eisenhut gibt es verschiedene Arten, die in Schweden vorkommende Art ist der Nordische Eisenhut. Alle Arten sind sehr stark giftig, so dass der Eisenhut als die giftigste Pflanze Europas gilt. Sie ist 1-2 m hoch und hat hellviolette Blüten, die in dichten Trauben angeordnet sind. Das giftige Alkaloid Aconitin ist in allen Pflanzenteilen enthalten, aber die Wurzel ist besonders angereichert mit dem Gift. Bereits wenige Gramm davon haben für einen Erwachsenen tödliche Auswirkungen. Das besondere ist, dass das Gift auch über die Haut aufgenommen werden kann, wo es dann lokal betäubend wirkt. Nach einem anfänglichen Kribbeln in den Fingern und Zehen kommt es zu Schweißausbrüchen, Erbrechen und Durchfall. Schließlich tritt der Tod durch Herz- oder Atemstillstand ein. Früher wurde das Gift des Eisenhuts als Pfeilgift und recht häufig bei Giftmorden verwendet. Abgesehen von der Giftigkeit darf der Eisenhut nicht gepflückt werden, da er streng geschützt ist.





Kommentare
Lisa  (Samstag, 09.04.2016)
Ich muss unbedingt einmal nach Lappland, um diese tollen rentiere live zu erleben und vielleicht im Winter mit ihnen eine Schlittenpartie zu unternehmen.

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