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Kanarische Inseln, Kanaren: Tiere

Reptilien

Am häufigsten auf den Kanaren anzutreffende Reptilien sind  die Westkanaren- und die Kleine Kanareneidechse. Endemische Kanareneidechsen mit Riesenwuchs kommen auf Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera und El Hierro vor. Während die (übrigens recht häufige) Gran-Canaria-Rieseneidechse zwischen 40 und 50 Zentimeter lang werden kann, erreicht die El-Hierro-Rieseneidechse (Gallotia simonyi machadori; sp. Lagarto gigante) sogar eine Größe von bis zu 75 Zentimetern. Was nun die La-Gomera- und die El-Hierro-Rieseneidechsen betrifft, so hatten diese bereits als ausgestorben gegolten, bevor in den 1970iger Jahren ein Ziegenhirte auf El Hierro eine Restpopulation entdecken konnte. Weiterhin ist auf Teneriffa im Jahre 1996 eine Rieseneidechse wiederentdeckt worden, die man ebenfalls für ausgestorben gehalten hatte. Sie konnte in den Gebieten des Teno-Gebirges überleben. Eine weitere Rieseneidechse wurde 1999 im Valle Gran Rey auf La Gomera gefunden. Zu sehen gibt es sie derzeit in einem Freilandterrarium im Süden La Gomeras. 
Abgesehen von den Rieseneidechsen gibt es auf den Kanaren noch den West- und den Ostkanarenskink. Auch Mauergeckos sind an Häuserwänden recht häufig anzutreffen. Eine Besonderheit ist die Echse von Haria, die im Nationalpark Timanfaya lebt. Es gibt sie allerdings auch auf Lanzerote. 
Die Schildkröten stellen mit den in Küstennähe lebenden Meeresschildkröten (Cheloniidae) das größte Reptil der Kanarischen Inseln. 

Vögel

Eine junge Eule

Eine junge Waldohreule © goruma (A.Khomenko)

Die Vögel bilden die vielfältigste Gruppe in der kanarischen Fauna und beinhalten auch diverse endemische Vertreter. Ihr Artenreichtum ist einfach gigantisch, so dass nur wenige Vertreter genannt werden können. Dazu gehören u.v.a.  die Kanarische Waldohreule, der Kanarische Buntspecht, das Rotkehlchen und die Blaufinken. Hinzu kommen noch Amseln, Zaunkönige, Finken, Stieglitze, Kolkraben, Meisen und mehrere Krähenarten. Unangefochtenes Symbol der tierischen Inselwelt aber ist und bleibt der Kanarienvogel, dessen lateinischer Name Serinus canarius ist. Zu den vom Aussterben bedrohten Tieren der Inseln gehören der Fischadler, der Kaiseradler sowie die Kanarische Trappe.

Insekten

Unter den unzähligen Schmetterlingen befinden sich auch endemische Arten wie der Kanarische Admiral, der Kanaren-Weißling und das Kanaren-Waldbrettspiel. Neben Libellen trifft man auch recht oft auf Heuschrecken. Letztere können von Afrika herüberkommen und schwere Schäden anrichten.

Schlangen

Viele Menschen können aufatmen, denn Schlangen existieren auf den Kanarischen Inseln nicht.

Unterwasserwelt

Muräne
Muräne © goruma (T.Kruse)

Abgesehen von den in Küstennähe lebenden Meeresschildkröten (Cheloniidae) besteht die kanarische Meeresfauna überwiegend aus RochenSchwert- und großen Thunfischen, Ziegen- und Zackenbarschen, Meerbrassen, Papageifischen, Pollacks und Flügelbutten.

Nicht zu vergessen sind die bis heute 28 gefundenen Wal- und Delfinarten, die sich im Archipel tummeln.

Gemeine  Krake
Gemeine Krake © goruma (T.Kruse)

Um die Kanarischen Inseln herum gibt es auch (Engel-)Haie, allerdings sind keine Angriffe auf Menschen bekannt.






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