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Kanarische Inseln, Kanaren: Anreise und Verkehr

Wie gelangt man auf die Kanarischen Inseln?

Flugverkehr 
Bis auf wenige Ausnahmen kommen die Besucher mit dem Flugzeug zu den Kanaren. Und tatsächlich scheint nichts leichter zu sein, als von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus nach Teneriffa und Co. zu gelangen. Schier endlos sind die Charterverbindungen und Billigangebote, welche den Urlaubshungrigen spätestens in den heißen Sommermonaten zur beliebten spanischen Inselgruppe bringen. Flüge gibt es dabei von beinahe allen nennenswerten deutschen Flughäfen aus, so dass sich eine detaillierte Darstellung an dieser Stelle verbietet. Es lohnt sich auf jeden Fall immer, auf die vielen Last-Minute-Angebote und die Offerten der Billigairlines zu achten. 
In geschätzten zwei Flugstunden erreicht man von den Kanaren aus die iberische Halbinsel und in etwa vier Stunden Zentraleuropa. Direktflüge existieren zwischen den Kanaren und den größten bzw. wichtigsten Städten der Welt. Jeder der sieben Hauptinseln besitzt einen eigenen Flughafen, wobei die internationalen Aeropuertos von Teneriffa Süd und Gran Canaria die größten der Kanaren sind und zugleich zu den verkehrsreichsten Spaniens gehören. La Gomera und El Hierro werden trotz ihrer eigenen Flughäfen meist von den anderen Inseln aus angeflogen. Mit dem Flugzeug sind auch Verbindungen der Inseln untereinander gewährleistet. Solcherlei Flüge werden überwiegend von der kanarischen Airline Binter Canarias geflogen, die ihren Sitz auf Gran Canaria hat, sowie von der ebenfalls kanarischen Fluggesellschaft Islas Airways.

Schiffsverkehr
Zahlreiche Fährverbindungen gibt es hin zu den einzelnen Kanarischen Inseln. Diese Fähren werden überwiegend von den Reedereien Fred Olsen Express, Compañía Trasmediterránea und Naviera Armas bedient. Teneriffa und Gran Canaria verfügen übrigens über jeweils einen eigenen Seehafen. Beide gehören bezüglich der Größe, der Handelstätigkeiten und der Schiffsaufkommen zu den größten Seehäfen der Erde. Dorthin geht auch die Reise der Fähre, die einmal pro Woche vom südspanischen Hafen Cádiz ablegt. Ebenfalls angelaufen werden diese Seehäfen von der portugiesischen Stadt Portomaio (Algarve) aus. Wer eine der kleineren Inseln erreichen will, muss mit einem Zwischenstopp auf einer der größeren Inseln rechnen.
Diverse Kreuzfahrtreedereien laufen die Inseln auch an. Wer sich dafür interessiert, kann mehr Informationen erhalten unter www.ferryknowhow.info

 

Reisen im Land

Flugverkehr
Die Kanarischen Inseln sind untereinander mit Hilfe des „nationalen“ Flugverkehrs verbunden, über den mehrere Male am Tag Verbindungen gewährleistet werden. Meistens setzt man dafür die Turboprop-Maschinen ATR-72 ein, die absolut sicher und schnell verkehren. Leider sind die inländischen Flüge alles andere als billig, aber immer noch die beste Alternative zu Bus und Fähre. Insbesondere die einheimische Airline Binter Canarias bedient sechs der sieben Hauptinseln der Kanaren. Sie hat ihren Sitz auf Gran Canaria. Daneben verkehrt auch die ebenfalls kanarische Fluggesellschaft Islas Airways. 

Busverkehr
Busse stellen das wichtigste Verkehrsmittel für die infrastrukturelle Erschließung innerhalb der einzelnen Inseln dar. Im Gegensatz zu Festland-Spanien sind sie leider recht teuer. Außerdem wird man mit den Fahrern Spanisch sprechen müssen, denn Englisch- oder gar Deutschkenntnisse darf man nicht erwarten. Die Busse nennt man auf den Kanaren übrigens nicht autobús (Plural autobuses), sondern guagua (Plural guaguas). Jede Insel hat eine eigene Gesellschaft, die sie unterhält und anbietet. Ein weiterer Nachteil des öffentlichen Busverkehrs auf den Inseln ist, dass die guaguas oftmals sehr selten verkehren und auch nur die wichtigsten (touristischen) Ziele ansteuern. Die besten und häufigsten Busverbindungen wird man auf Teneriffa antreffen.

Eisenbahnverkehr
Es gibt auf den Kanaren keinen öffentlichen Eisenbahnverkehr. Was es aber gibt sind Pläne für die Einrichtung einer Bahnstrecke zwischen Santa Cruz de Tenerife und Los Cristianos.

Straßenbahn
Ob man es glaubt oder nicht: Auf Teneriffa gibt es doch tatsächlich eine Straßenbahn. Sie wurde im Jahre 2007 eingerichtet, nachdem es bereits zwischen 1904 und 1959 auf der Insel eine gegeben hatte. Damit ist die Tranvía Tenerife, also die Straßenbahn Teneriffas, das einzige auf Schienen fahrende Transportmittel der Kanaren. Sie verkehrt übrigens zwischen Santa Cruz de Tenerife und der Universitätsstadt La Laguna.

Schiffsverkehr
Der Schiffsverkehr verbindet die einzelnen Kanarischen Inseln untereinander. Die meisten Fähren sind recht modern und auch einigermaßen preiswert. Sie werden von so wichtigen Reedereien wie Fred Olsen, Transmediterránea und Navierra Armas gestellt. Neben den (Auto-)Fähren fahren auch Tragflügelboote und Jetfoils.

Taxis
Taxis sind sehr teuer, innerhalb größerer Städte aber auch nicht notwendig, es sei denn, man ist in höchster Eile. Die Fahrer der Taxis, die man ohne Probleme finden wird, sind ehrlich und werden kaum betrügen.

Mietwagen
Da die teuren Taxis und die unzuverlässigen Busse förmlich nach Alternativen schreien, sollte man sich für Zeit sparende und unabhängige Insel-Erkundungen bei einer der zahlreichen (internationalen oder einheimischen) Autovermietungen einen PKW leihen. Eine Inspektion des Wagens ist vor Fahrtantritt sehr ratsam und v.a. in den Tourismushochburgen empfehlenswert. Machen Sie sich einen genaues Bild von der Seriosität der Autovermietung und achten Sie auf die Vertragsbedingungen (Welche Versicherungen sind inklusive?, Wie erreiche ich den Abschleppdienst?, Wer kommt für Reparaturen auf? etc.). Noch ein Tipp: Wer das Auto für längere Zeit mieten möchte, sollte dies noch im Heimatland tun, da die Preise vor Ort oftmals höher sind. Auch ein Preisvergleich der unterschiedlichen Autovermietungen sollte obligatorisch sein.

 

Verkehrsregeln

Die Vorschriften und Verordnungen im Straßenverkehr sind auf den Kanarischen Inseln ähnlich wie in Deutschland. Es gilt ein Alkohol-Limit von 0,5 Promille, das Abschleppen mit dem Privatwagen ist verboten, es besteht Anschnallpflicht und Sie dürfen während des Autofahrens nicht mit dem Handy telefonieren. Meist werden bei Vergehen hohe Bußgelder gefordert. Für bestimmte Autobahnstrecken, Brücken und Tunnels werden Mautgebühren verlangt.

Achtung
Seit 2008 wurden die Sanktionen für Verkehrsverstöße drastisch erhöht. Wer z.B. auf Autobahnen schneller als 200 km/h und innerstädtisch schneller als 110 km/h fährt, muss mit Haftstrafen zwischen 3 bis 6 Monaten rechnen. Dieselben Strafen werden bei Alkoholvergehen mit mehr als 1,2 Promille verhängt.

Notruf

Im Fall eines Unfalls oder anderer Probleme mit dem Auto oder dem Motorrad, erreichen Sie den ADAC 24 h lang in München unter folgender Nummer:
0049 - (0)89 - 22 22 22

 

Internationales Kfz-Kennzeichen

Das internationale Kfz-Kennzeichen von Spanien lautet:

E






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