Länder der Erde » Europa » Italien » Wissenswertes » Italien Wissenswertes: Tiere

Urlaub

Urlaub von Skandinavien über Italien, Frankreich bis Kroatien

      Urlaub

Baustile

Klassizismus, Barock, Rokoko ... in der folgenden Rubrik finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Baustile.

      Baustile

UNESCO!

Weltkulturerbestätten Deutschlands

      UNESCO!

Europäische Länder

Informieren Sie sich detailliert über das Land Ihrer Wahl

      Europäische Länder

Religionen und Orden

Wissenswertes zu Religionen und Orden

      Religionen und Orden

Italien: Tiere

Säugetiere
Die meisten großen Säuger lassen sich heute nur noch im Nationalpark beobachten, so z.B. Füchse, Rothirsche, Steinböcke und Wildschweine. In den Abruzzen leben noch Braunbären und Wölfe, die aber auch nur noch wenige Exemplare zählen. In den Alpen sind Schneehasen, Murmeltiere, Gämsen und Luchse zu Hause und in der freien Wildbahn Kalabriens kann man noch auf Schafe und Ziegen treffen.
Der kleinste Säuger Europas, die etwa 3-3,5 cm große Etruskerspitzmaus, kommt im gesamten Mittelmeerraum und so auch in Italien vor. Die kleine Spitzmausart wird mit einer Lebenserwartung von 1,5 bis 2,5 Jahren nicht sehr alt und steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Die ebenfalls selten gewordenen Mufflons kann man auf Sardinien sehen. Die eher scheuen Tiere werden auch als Europäisches Wildschaf bezeichnet. Sie erreichen eine Größe von 65 bis 90 cm und werden im Durchschnitt 8 bis 10 Jahre alt. Typisch ist der grau- bis gelblichfarbene Sattelfleck auf dem braunen Fell und die das ganze Leben über wachsenden Hörner der Männchen, die so eine Länge von 0,45 m erreichen können. Die Hörner der Weibchen sind viel kürzer oder gar nicht vorhanden. Die Mufflons haben einen stark ausgeprägten Gehör- und Geruchssinn, am besten ist aber der Sehsinn ausgebildet. Zu ihrer Nahrung gehören Gräser, Kräuter und Gehölze, aber auch Pilze und Früchte.
Ein eher unauffälliges Säugetier trifft man in Rom dagegen an beinahe jeder Straßenecke. Katzen kommen hier beinahe so häufig vor wie Menschen.

Reptilien
Am Gardasee im Norden Italiens sind die grünen Mauereidechsen häufige Bewohner. Am weitesten verbreitet ist jedoch der Salamander, der allerdings kaum zu erkennen ist, wenn er reglos in der Sonne liegt.

Schlangen (nicht giftig)
Zu den harmlosen in Italien beheimateten Schlangen gehört die Würfelnatter und die Äskulapnatter, welche Äskulap, dem Gott der Heilkunde geweiht ist. Bis heute gilt die sich um einen Äskulapstab windende Äskulapnatter als Symbol für Ärzte und Apotheker.

Gifttiere
Giftige Spinnen und Skorpione kommen vor allem in abgelegenen, warmen Gebieten Süditaliens vor. Die hier heimische Kreuzotter sowie die Aspisviper sind allerdings weiter verbreitet.

Vögel
An der Küste von Capo Vaticano sind Eulen, Möwen, Kardinäle und Spatzen recht häufige Gäste. Rohrdommeln, Reiher und Teichrohrsänger halten sich meist im Uferröhricht auf, wobei man die Seevögel auch an flacheren und schwer zugänglichen Stränden beobachten kann. Auch Alpenvögel gehören zu der Avifauna Italiens. Zu den Glücklichen können sich diejenigen unter den Vogelbeobachtern zählen, die den Kaiseradler, Schneehühner, Alpenbuchfinken, Mittelmeersteinschmätzer oder die Uhus zu Gesicht bekommen.
Ein interessanter Zeitgenosse ist der Mauerläufer, der auf Grund seines langen und leicht nach unten gebogenen Schnabels auch als "Kolibri der Alpen" bezeichnet wird. Auffällig sind auch seine rote Flügelfedern, die besonders im Flug zu ihrer vollen Geltung kommen. Auf Grund seines sonst grauen Federkleides ist der Vogel beim Brüten in den Felsen eher schwer erkennbar und es bedarf schon viel Geduld, um ihn ausfindig zu machen.
Zu den typischen Vögeln Italiens gehören die Spechte, Sperber, der Waldkauz, Eichelhäher, die Gabelweihe und der Mäusebussard. In den Feuchtgebieten trifft man außerdem auf diverse Entenarten, Stelzenläufer und auch die Uferschnepfe.

Unterwasserwelt
In den Gewässern des Landes ist der Fischbestand durch Schwarzfischerei erheblich bedroht, einige Arten gedeihen jedoch besonders gut, so wie die endemische Gardaseeforelle, die sich von Krustentieren ernährt. Am häufigsten kommen hier noch u.a. Schleien, Renken, Hechte, Barsche, Döbel und Barben vor. Eine immer wichtigere Rolle spielen jedoch Fischzuchtfarmen wie die Forellenfarmen in Sarcatal. In den Küstengewässern tummeln sich Schwertfische, Thunfischschwärme und auch kleinere Haiarten.






Kommentieren

eMail:  

Name:  

Kommentar:  


Benoten sie diesen Artikel


 
gut 1   2   3   4   5  schlecht 

Essen und Trinken

EssenNeben Frankreich gilt Italien als das Eldorado des gepflegten und niveauvollen Essens und Trink...

      Essen und Trinken

Pflanzen

BäumeDie Flora Italiens ist sehr vielseitig, was nicht zuletzt an den unterschiedlichen Vegetat...

      Pflanzen