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Niedersachsen

Allgemeines, tabellarische Übersicht

Niedersachsen, oder wie man auf Plattdeutsch sagt: „Neddersassen“, ist nach Bayern das flächenmäßig zweitgrößte Bundesland von Deutschland. Es breitet sich im Nordwesten der Bundesrepublik aus, umschließt das Land Bremen vollständig und grenzt im Norden an die Nordsee.
Kein anderes deutsches Bundesland hat mehr Nachbarländer als Niedersachsen. Mit einer Länge von rund 24 km ist die Grenze zu Brandenburg ist kürzeste und mit rund 155 km zu Nordrhein-Westfalen die längste.
Neben der Bundeswehr und der Industrie ist der wichtigste Arbeitgeber des wirtschaftlich weit unter bundesdeutschem Durchschnitt liegenden Niedersachsens der Tourismus. Vor allem die Nordseeküste hat überregionale Bedeutung und lockt insbesondere mit dem so genannten „Cuxland“ sowie den Ostfriesischen Inseln. Daneben kommen viele Besucher nach Lüneburg oder nach Celle, fahren in die Rattenfängerstadt Hameln oder ins eher beschauliche Hildesheims mit seinem Dom, besichtigen die niedersächsische Landeshauptstadt Hannover oder verbringen einige Tage im Harz, am Steinhuder Meer, im Eichsfeld oder im Osnabrücker Land. Niedersachsen, das Land des Grünkohlessens und der Schützenfeste, ist vielseitig und bereit dazu, entdeckt zu werden.
Und natürlich erfreut sich Wolfsburg - die große VW-Autostadt - immer größerer Beliebtheit - auch wegen des dortigen Museums. Das Jever wird in Niedersachsen gebraut und viele Nordseeinseln gehören zu Niedersachsen - so Borkum, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge.

Exakter Name Niedersachsen

Angrenzende Bundesländer
bzw. Länder

Brandenburg (mit einer Länge von rund 24 km)
Bremen
Hamburg
Hessen
Mecklenburg-Vorpommern
Nordrhein-Westfalen  (mit einer Länge von 155 km)
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein 
Thüringen 
Niederlande

Bundesland seit November 1946
Erster Ministerpräsident Hinrich Wilhelm Kopf (SPD)
Landesflagge  Niedersachsen_Landesflagge
Landeswappen  Nidersachsen_Landeswappen
Landeshymne

Niedersachsenlied oder Lied der Niedersachsen:
"Von der Weser bis zur Elbe"

Sitzverteilung im Landtag
(Wahl vom 15. Oktober 2017)
(Wahlbeteiligung 63%)
SPD: 36,9% (55 Sitze)
CDU: 33,6% (50 Sitze)
Bündnis90/Die Grünen: 8,7% (12 Sitze)
FDP. 7,5% (11 Sitze)
AfD: 6,2% (9 Sitze)
Ministerpräsident (MP)

Seit dem 19. Februar 2013 Stephan Weil (SPD).
wiedergewählt am 22. November 2017

Regierungs-Koalition SPD und CDU
Opposition

Bündnis90/Die Grünen, FDP und AfD

Anzahl der Stimmen im Bundesrat 6
Einwohnerzahl ca. 7.974.000
Ethnien v.a. Deutsche
Daneben v.a. Türken, Italiener und Spanier
Religionen Protestanten (51,2 %)
Katholiken (17,7 %)
Daneben zahlreiche Muslime, Juden und Konfessionslose
Sprachen

Deutsch
Saterfriesisch und Plattdeutsch sind zum Amtsgebrauch zugelassen.

Landes-Hauptstadt Hannover mit rund 518.000 Einwohnern
Fläche 47.624 km²
Höchster Berg Wurmberg (971 m) - im Harz gelegen
Flüsse V.a. Aller, Elbe und Weser
 Größter See Steinhuder Meer (29,1 km²)
Kfz.-Zeichen von Hannover H
Webseite des Landes www.niedersachsen.de

 

Interessante Ausflugsziele

Berg Klüt
Auf dem 258 m hohen Berg Klüt bei Hameln liegen der Aussichtsturm Klütturm sowie das Restaurant Klüthaus.

Cuxhaven
Das junge, an der Nordsee gelegene Cuxhaven ist die nördlichste Stadt, die das deutsche Bundesland Niedersachsen zu bieten hat. Ihr Name leitet sich vom Wort „koog“ ab, eine niederdeutsche und skandinavische Bezeichnung für ein „eingedeichtes Land“. Das leuchtet ein, ist doch die Stadt an zwei Seiten von Wasser umgeben, was ihr einen enormen touristischen Reiz als eines der größten Strandbäder Deutschlands verleiht. Die Stadt ist nicht nur selbst immer wieder einen Besuch wert, sondern liegt zudem in unmittelbarer Nähe u.a. zu den Inseln Helgoland und Neuwerk. Zu Hamburg gehörig war die Stadt noch bis in das Jahr 1937 hinein- also nahezu 600 Jahre lang.

Das Wahrzeichen der Stadt, die vor dem Zweiten Weltkrieg als bedeutender Auswandererhafen galt, von dem zehntausende Emigranten das Land v.a. in Richtung USA verließen, ist die Kugelbake. Dieses hölzerne Seezeichen stellt den Übergang von Unter- zu Außenelbe dar und ist selbst auf dem Stadtwappen verewigt worden.
Eine ausführliche Darstellung der Stadt gibt es hier >>> bei goruma

Der Deister
Der Deister liegt etwa 20 km südwestlich von Hannover und ist ideal für Wandertouren. Er erstreckt sich über 23 km von Wennigsen bis Bad Nenndorf. In dem überwiegend bewaldeten Gebiet sind viele Wildarten wie das Rot-, Schwarz-, oder Rehwild sowie Füchse, Dachse und Waschbären beheimatet. 

Emsland
Diese Region liegt am Fluss Ems und erstreckt sich im westlichen Teil Niedersachsens und im nördlichen Teil Nordrhein-Westfalens. Das bis in die 1950er als „Armenhaus Deutschlands“ bezeichnete Emsland lockt touristisch insbesondere mit dem Internationalen Naturpark Bourtanger Moor-Bargerveen, der vom Bourtanger Moor dominiert wird. Dieses Moor wurde Mitte des 19. Jahrhunderts kultiviert und zählt zu den größten zusammenhängenden Hochmooren Nordeuropas.

Goslar, Marktbrunnen
Marktbrunnen in Goslar © goruma (T.Kruse)

Goslar
Die Stadt Goslar, am Nordrand des Harzes gelegen, ist trotz ihrer geringen Größe für Besucher trotzdem extrem vielfältig. Goslar, die Haupstadt des gleichnamigen Landkreises, ist eine wundervolle mittelalterliche Fachwerkstadt. Gemeinsam mit dem ehemaligen Erz-Bergwerk am Rammelsberg gehört Goslars Altstadt zum UNESCO Weltkulturerbe.

Besonders erwähnenswert ist dabei der Roeder-Stollen, der im 19. Jahrhundert als Meisterwerk der damaligen Ingenieurskunst galt. In der Umgebung des Rammelsbergs finden sich Überreste des Bergbaus aus über acht Jahrhunderten in einer Anzahl wie in kaum einer anderen Bergbauregion. Und am Rande der Altstadt liegt die Kaiserpfalz. Die sächsischen und salischen Kaiser ließen neben dem ertragreichen Bergwerksbetrieb eine der größten und am besten gesicherten Pfalz des Reiches errichten.
Eine ausführliche Darstellung der Stadt gibt es hier >>> bei goruma

Göttingen
Im Süden Niedersachsens liegt Göttingen, die traditionsreiche Universitätsstadt, die so stark von der Bildung und der Forschung geprägt wurde. Der Verweis auf die 44 Nobelpreisträger, die in der Stadt gewirkt haben oder aus ihr stammen, bestätigt dies eindrucksvoll. Ihre Georg-August-Universität, 1737 durch Kurfürst Georg II. August von Hannover gegründet, ist die älteste noch immer existierende Hochschule Niedersachsens und wird gegenwärtig von ungefähr 24.000 Studenten besucht. Im Laufe ihrer Geschichte waren hier viele (später) große Persönlichkeiten beschäftigt oder immatrikuliert wie etwa Heinrich Heine, Carl Friedrich Gauß, Otto von Bismarck, Karl Barth oder Gerhard Schröder.
Eine ausführliche Darstellung der Stadt gibt es hier >>> bei goruma

Hameln
Obwohl die mittelgroße niedersächsische Stadt Hameln, die sich da an der Oberweser so malerisch ausbreitet, eine wundervolle mittelalterliche Altstadt hat und einige der bezauberndsten Bauten Norddeutschlands ihr Eigen nennt, ist sie insbesondere aufgrund der düsteren Sage vom Rattenfänger berühmt geworden. Es wird geschätzt, dass mehr als eine Milliarde Menschen diese in 30 Sprachen übersetzte Geschichte kennen, die einst von den Brüdern Grimm überliefert worden ist und sich wahrscheinlich auf historische Ereignisse aus dem Jahre 1284 stützt. Jedes Jahr in den Sommermonaten werden die Ereignisse von Schauspielern an „authentischen“ Plätzen der Stadt dargestellt, die sich noch immer offiziell als „Rattenfängerstadt Hameln“ bezeichnet.
Eine ausführliche Darstellung der Stadt gibt es hier >>> bei goruma

Deutschland, Hannover, Marktkirche
Marktkirche in Hannover © goruma (T.Kruse)

Hannover
Mit Hannover verbinden die meisten Leute vermutlich die Expo 2000 und die jährlich stattfindende CeBIT und ganz besonders die Hannover Messe - die weltweit größte Industriemesse. Doch die Landeshauptstadt Niedersachsens hat noch mehr zu bieten als die größte Computertechnik-Messe der Welt. Neben seinen anderen Messen ist die Stadt ein bedeutendes Handels-, Industrie- und Dienstleistungszentrum, das dennoch über schöne Grünflächen, Gärten und Naherholungsgebiete verfügt. Sehenswert ist auch die Altstadt Hannovers. Dort befinden sich vor allem in der Burgstraße und am Holzmarkt zahlreiche historische Gebäude, die in den 1950er Jahren rekonstruiert wurden. Dieses Viertel wird heute als "Traditionsinsel" bezeichnet. Hannover ist allerdings nicht nur historisch interessant, sondern besitzt auch einige bemerkenswerte moderne Gebäude wie den Gehry-Tower oder das Verwaltungsgebäude der NORD/LB. Auch kulturell hat die Stadt einiges zu bieten.
Eine ausführliche Darstellung der Stadt gibt es hier >>> bei goruma

Hildesheim
Im Süden des deutschen Bundeslandes Niedersachsen liegt Hildesheim, deren historische Altstadt einst den Beinamen „Nürnberg des Nordens“ tragen durfte. Mehr als 1.900 Fachwerkbauten standen dort und zeugten in herrlicher Beschaulichkeit und Pracht von der bedeutenden Zeit des einstigen Fürstentums Hildesheim. Am 22. März des Kriegesjahres 1945 dann ereignete sich die größte Tragödie in der bisherigen Geschichte der Stadt. An diesem Tage im März nämlich wurde das historische Zentrum und mit ihm die wundervolle Fachwerk-Altstadt durch alliierte Luftbombardements fast vollständig dem Erdboden gleichgemacht. Doch Hildesheim steht zugleich für die Kraft des Wiederaufbaus. Ein Beispiel dieser Kraft ist der Historische Marktplatz, der zwischen 1984 und 1990 rekonstruiert worden ist und seither wieder an seine einstige Vorkriegspracht heranreicht.
Eine ausführliche Darstellung der Stadt gibt es hier >>> bei goruma

Hildesheimer Wald
Dieser bis zu 359 Meter hohe, reich bewaldete Höhenzug liegt im Innerstebergland und breitet sich südlich von Hildesheim aus. Er wird von kleineren Gewässern und zahlreichen Wanderwegen bestimmt.

Kalkriese
An dieser Stelle - etwa 15 km nordöstlich von Osnabrück und 10 km östlich von Bramsche gelegen - soll die Schlacht der Germanen unter dem Cherusker Arminius gegen die Legionen von Kaiser Augustus unter Publius Quinctilius Varus im Jahr 9 n.Chr. stattgefunden haben. Diese Schlacht endete für die Römer mit der fast vollständigen Vernichtung von drei römischen Legionen.

Lüneburg
Die alte Hansestadt Lüneburg und zugleich drittgrößte Mittelstadt in Niedersachsen erstreckt sich am Rand der Lüneburger Heide und ist die momentan elftgrößte Stadt des Bundeslandes. Sie schmiegt sich malerisch an die Ilmenau, die ungefähr 30 Kilometer entfernt mit der Elbe zusammenfließt. Die Stadt lebte einst vom Salz. So breitet sich die wundervolle Altstadt direkt über dem Salzstock aus, der Lüneburg einst reich gemacht hatte. Die schöne Universitätsstadt besticht durch zahlreiche architektonische Zeugnisse einer vergangenen Zeit. Im Gegensatz zu den meisten Städten Norddeutschlands hat Lüneburg den historischen Stadtkern unzerstört bewahren dürfen.
Eine ausführliche Darstellung der Stadt gibt es hier >>> bei goruma

Lüneburger Heide
Südlich von Lüneburg erstreckt sich die nach der Stadt benannte Lüneburger Heide, eine bekannte große Heide- und Waldlandschaft im nordöstlichen Niedersachsen. Sie breitet sich auf einer Fläche von ungefähr 7.400 km² aus und stellt eine historische Kulturlandschaft dar. Das Naturschutzgebiet wird jedes Jahr von über vier Millionen Menschen besucht und gehört daher zu den wichtigsten Touristenmagneten Norddeutschlands. 

Nationalpark Harz
Deutschlands größter Waldnationalpark misst ganze 24.700 Hektar, von denen allein 15.800 Hektar in Niedersachsen liegen. Der Park, der auch Bestandteil des europäischen Schutzgebietssystems „Natura 2000“ ist, wird zu 95% von Wäldern bedeckt. Höchster Berg und zugleich touristisches Hauptziel der Region ist der Brocken. Aber auch die Wolfswarte bei Torfhaus, der Hohnekamm mit den Leistenklippen usw. locken viele Besucher an. 

Naturpark TERRA.vita /Teutoburger Wald
Der sowohl zu Niedersachsen als auch zu Nordrhein-Westfalen gehördene Naturpark wird auch als „Osnabrücker Land“ oder „Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge“ bezeichnet. Berühmtestes und am meisten besuchtes Gebiet des wundervollen Naturparks ist der Teutoburger Wald im südlichen Teil des Naturparks. Er ist natürlich insbesondere als Ort der berühmten Varusschlacht im Jahre 9 bekannt. Der Wald beginnt östlich von Hörstel und breitet sich von dort über das Tecklenburger Land und Bad Iburg bis nach Bielefeld hin aus.

Schloss Schwöbber
Dieses ehemalige Wasserschloss in der Nähe Hamelns stellt eines der bedeutendsten Bauwerke der Weserrenaissance dar. Es wurde in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gebaut und um 1700 mit einem Renaissancegarten versehen. Das Schloss, welches seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ein Zentrum des kulturellen Lebens der Region sowie zu einem kleinen Touristenmagneten geworden war, brannte 1908 durch einen Blitzschlag teilweise ab. Die Inneneinrichtung wurde zwischen 1920 und 1922 umgestaltet, ist gegenwärtig aber nur noch zu einem sehr geringen Teil im Original erhalten. Nach verschiedenen Nutzungen und einem weiteren Großbrand im Jahre 1992 befindet sich seit 2004 das 5-Sterne „Golf-und Schlosshotel Münchhausen“ im Schloss. Dort war während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 die französische Nationalmannschaft untergebracht.

Steinhuder Meer
Steinhuder Meer © goruma (T.Kruse-Ast)

Steinhuder Meer
Etwa 30 km nordwestlich von Hannover liegt das Steinhuder Meer. Der mit 30 km2 größte See Niedersachsens liegt im 310 qkm großen Naturpark Steinhuder Meer. Im See befinden sich zwei künstlich angelegte Inseln. Eine Insel wurde bereits zwischen 1761 und 1765 von Graf Wilhelm als Inselfestung für die Militärakademie Wilhelmstein angelegt. Die andere Insel wurde 1975 als Badeinsel fertiggestellt. Um den See herum befindet sich ein 35 km langer Wanderweg mit Aussichtstürmen. Bei den Orten Steinhude und Mardorf hat man die Möglichkeiten zum Segeln, Surfen, Rudern und Tret- oder Paddelboot fahren. Auch die Möglichkeit, eine Schiffsrundfahrt zu machen, wird angeboten. Weiterhin laden verschiedene Badestrände zum Baden und Sonnen ein.

 

Geografie

Das deutsche Bundesland Niedersachsen grenzt im Norden an die Nordsee, in der es seine natürliche Begrenzung findet. Das Land Bremen, zu dem neben der Stadt Bremen auch Bremerhaven gehört, wird vollständig von niedersächischem Landesgebiet umschlossen. Außerdem grenzt Niedersachsen an die Bundesländer Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen (alle bei "goruma" ausführlich beschrieben). Man erkennt bereits, dass es kein anderes deutsches Bundesland gibt, das derart viele benachbarte Länder hat. Im Westen besitzt Niedersachsen eine Außengrenze zu den Niederlanden. 
Die südöstliche Landesgrenze verläuft quer durch den Harz, dessen höchste Erhebung der Brocken (1.141 m) ist. Etwa 75% des niedersäsischen Landesgebietes gehören zur Norddeutschen Tiefebene. Der Süden des Landes ist Bestandteil des Niedersächsischen Bergland, zu dem das Weserberg-, das Leineberg-, das Schaumburger und das Braunschweiger Land gehören sowie das Untereichsfeld, der Elm und der Lappwald. Die berühmte Lüneburger Heider erstreckt sich bei der Stadt Lüneburg im Nordosten des Landes. Im Westen Niedersachsens, das durch lehm- und sandhaltige Böden landwirtschaftlich sehr gut erschlossen ist, reihen sich die Grafschaft Bentheim, das Ems-, das Osnabrücker, das Oldenburger, das Ammer-, das Oldenburger Münster- sowie Ostfriesland (in Küstennähe) an. 
Geprägt wird Niedersachsen v.a. durch die Flüsse Aller, Elbe, Ems und Weser, welche das Land von Süden bzw. Südosten nach Norden bzw. Nordwesten hin durchlaufen. Die mit 971 Metern höchste Erhebung des Landes ist der im Harz gelegene Wurmberg. Der größte Teil der Berge und Hügel Niedersachsens befindet sich übrigens im Südosten des Landes, während der tiefste Geländepunkt in Ostfriesland zu finden ist.

Mittelgebirge, Berge und Erhebungen
Niedersachsen weist eine ganze Reihe an Mittelgebirgen auf. Zuerst zu erwähnen ist dabei der Harz, den man bis in das Mittelalter hinein „Hart“ nannte, was für „Bergwald“ stand. Der Harz ist das höchste Gebirge Norddeutschlands und teilt sich zwischen Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf. Der höchste Berg des Harzes ist der 1.141,1 Meter hohe Brocken, der auf dem Gebiet Sachsen-Anhalts liegt. Der eine Fläche von 2.226 km² bedeckendende Harz findet seine höchste Erhebung auf niedersäsischem Landesgebiet im 971 Meter hohen Wurmberg.
Ein weiterer Mittelgebirgszug ist der Teutoburger Wald, der auch unter dem alten Namen Osning bekannt ist. Seine höchste Erhebung, der Barnacken (in Nordrhein-Westfalen), misst ganze 446 Meter. Das sich zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen aufteilende Gebirge ist durch die dort im Jahre 9 stattgefundene Varus-Schlacht zwischen den Römern und Germanen berühmt geworden. Daher besuchen viele Touristen jedes Jahr das Hermannsdenkmal, aber auch die Naturdenkmäler der Externsteine und der Dörenther Klippen (mit dem Hockenden Weib).
Das auch Wiehen genannte Wiehengebirge wird naturräumlich dem Weser-Leine-Bergland zugerechnet. Es ist bis zu 320 Meter (Heidbrink) hoch und liegt an der Grenze zwischen Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Das Mittelgebirge ist insbesondere durch das Kaiser-Wilhelm-Denkmal an der Porta Westfalica bekannt.
Eine weitere Mittelgebirgsregion Niedersachsens ist das Weser- und Weser-Leine-Bergland, das eine Höhe von 528 Metern erreicht und sich zwischen Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen aufteilt.

Niedersachsens zehn höchste Erhebungen sind hier namentlich und mit einer Höhenangabe aufgeführt. Sie liegen alle im Harz:

Wurmberg (971,2 m)
Bruchberg (927 m)
Achtermannshöhe (926 m)
Rehberg (893 m)
Quitschenberg (882 m)
Auf dem Acker (860 m)
Großer Sonnenberg (853,4 m)
Kleiner Sonnenberg (853,0 m)
Großer Breitenberg (811 m)
Lärchenkopf (801 m)

Flüsse
Es sind vor allem vier Flüsse, die das Bundesland Niedersachsen prägen. Die 371 Kilometer lange Ems fließt im Nordwesten von Deutschland. Sie entspringt in Westfalen und mündet bei Emden in die Nordsee, nachdem sie Niedersachsen durchflossen hat. Ein weiterer wichtiger niedersächsischer Fluss ist die Weser, eine Bundeswasserstraße in Deutschland, welche bei Hann. Münden entsteht, indem sich die beiden Flüsse Werra und Fulda zu ihr vereinen. Neben Niedersachen fließt die Weser auch in Bremen, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Zu erwähnen sind auch noch die 211 Kilometer lange Aller, die auch durch Sachsen-Anhalt verläuft, sowie natürlich die Elbe, ein mitteleuropäischer Strom, welcher seinen Ursprung in Tschechien hat und nach 1.091 Kilometern in die Nordsee mündet. Die Elbe gehört übrigens zu den 200 längsten Flüssen der Erde und steht bezüglich ihrer Länge im europäischen Vergleich auf Platz 14.

Seen und Meere
Niedersachsen grenzt im Norden an die Nordsee, ein Randmeer des Atlantischen Ozeans, das im Durchschnitt 94 Meter tief ist. Das etwa 575.000 km² große Meer hat eine Wassermenge von ungefähr 54.000 km³ und ist ein wichtiger Handelsweg zwischen Europa und den Weltmärkten. Der größte See Niedersachsens ist das Steinhuder Meer, das zugleich auch der größte Binnensee von Nordwestdeutschland ist. Das etwa 29,1 km² große Gewässer wird gerne als überregionales Ausflugsziel verwendet und bildet das Herzstück des Naturparks Steinhuder Meer. Zum Meer gehören zwei künstliche Inseln, nämlich Wilhelmstein und die Badeinsel Steinhude. Ein ebenfalls wichtiges Gewässer ist das Ewige Meer, das es auf eine Größe von 0,892 km² bringt und den größte Hochmoorsee Deutschlands bildet. U.a. ist auch der Maschsee für Niedersachsen sehr bedeutend, denn dieser künstlich geschaffene See ist das größte Gewässer in Niedersachsens Landeshauptstadt Hannover sowie ein sehr beliebtes Naherholungsgebiet.

 

Politische Gliederung

Region Hannover
Die Region Hannover (Kfz.: H) spielt eine gewisse Sonderrolle, da sie aus der üblichen Gliederung herausfällt. Es handelt sich bei ihr um einen Kommunalverband von besonderer Art. Gebildet wurde die Region Hannover zum 1. November 2001 aus Gemeinden, die bis dahin den Landkreis Hannover gestellt hatten sowie der Stadt Hannover selber. Im Zuge der Regionsbildung wurden der Landkreis Hannover und der Kommunalverband Großraum Hannover aufgelöst. Der Region Hannover, welche auch Teil der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen ist, kommen Aufgaben zu, welche zuvor der ehemaligen Bezirksregierung Hannover unterstanden.

Landkreise 
Das Land Niedersachsen ist neben der Region Hannover und den acht kreisfreien Städten in die folgenden 37 Landkreise gegliedert. Es sei erwähnt, dass der Landkreis Lüchow-Dannenberg mit rund 50.000 Einwohnern der einwohnerschwächste deutsche Landkreis ist. Bekannt ist er nicht zuletzt durch das hier befindliche Zwischenlager "Gorleben".

Landkreis

Kreisstadt

Kfz.-
Kennzeichen

Landkreis Kreisstadt

Kfz.-
Kennzeichen

Ammerland

Westerstede

WST 

Lüneburg Lüneburg

LG 

Aurich Aurich

AUR 

Nienburg/Weser Nienburg/Weser

NI

Grafschaft Bentheim Nordhorn

NOH

Northeim Northeim

NOM 

Celle Celle

CE 

Oldenburg Wildeshausen

OL

Cloppenburg Cloppenburg

CLP

Osnabrück Osnabrück

OS

Cuxhaven Cuxhaven

CUX 

Osterholz Osterholz-Scharmbeck

OHZ

Diepholz Diepholz

DH 

Osterode/Harz Osterode/Harz

OHA

Emsland Meppen

EL

Peine Peine

PE 

Friesland Jever

FRI

Rotenburg/Wümme Rotenburg/Wümme

ROW 

Gifhorn Gifhorn

GF 

Schaumburg Stadthagen

SHG

Goslar Goslar

GS 

Soltau-Fallingbostel Bad Fallingbostel

SFA

Göttingen Göttingen

GÖ 

Stade Stade

STD

Hameln-Pyrmont Hameln

HM 

Ülzen Ülzen

UE

Harburg Winsen/Luhe

WL 

Vechta Vechta

VEC

Helmstedt Helmstedt

HE 

Verden Verden 

VER

Hildesheim Hildesheim

HI

Wesermarsch Brake

BRA 

Holzminden Holzminden

HOL 

Wittmund Wittmund

WTM 

Leer Leer

LER

Wolfenbüttel Wolfenbüttel

WF

Lüchow-Dannenberg Lüchow

DAN 

   

 

Kreisfreie Städte

Braunschweig mit ca. 248.000 Einwohnern (Kfz.-Kennzeichen: BS)
Delmenhorst mit ca. 75.500 Einwohnern (Kfz.-Kennzeichen: DEL)
Emden mit ca. 52.000 Einwohnern (Kfz.-Kennzeichen: EMD)
Oldenburg mit ca. 158.600 Einwohnern (Kfz.-Kennzeichen: OL)
Osnabrück mit ca. 163.000 Einwohnern (Kfz.-Kennzeichen: OS)
Salzgitter mit ca. 107.000 Einwohnern (Kfz.-Kennzeichen: SZ)
Wilhelmshaven mit ca. 83.000 Einwohnern (Kfz.-Kennzeichen: WHV)
Wolfsburg mit 121.000, Einwohnern (Kfz.-Kennzeichen: WOB)

Weitere große und/oder bedeutende Städte Niedersachsens sind:

Hannover, Region Hannover, Landeshauptstadt, mit ca. 515.500 Einwohnern (Kfz.: H)  
Göttingen, Landkreis Göttingen, mit ca. 121.500 Einwohnern (Kfz.:
Hildesheim, Landkreis Hildesheim, mit ca. 102.500 Einwohnern (Kfz.: HI
Delmenhorst, kreisfrei, mit ca. 75.700 Einwohnern (Kfz.: DEL
Lüneburg, Landkreis Lüneburg, mit ca. 72.000 Einwohnern (Kfz.: LG)
Celle, Landkreis Celle, mit ca. 71.000 Einwohnern (Kfz.: CE)
Garbsen, Region Hannover, mit ca. 63.000 Einwohnern (Kfz.: H)
Hameln, Landkreis Hameln-Pyrmont, mit ca. 59.000 Einwohnern (Kfz.: HM)
Wolfenbüttel, Landkreis Wolfenbüttel, mit ca. 54.000 Einwohnern (Kfz.: WF)
Nordhorn, Grafschaft Bentheim, mit ca. 53.000 Einwohnern (Kfz.:NOH
Cuxhaven, Landkreis Cuxhaven, mit ca. 52.000 Einwohnern (Kfz.: CUX
Stade, Landkreis Stade, mit ca. 46.000 Einwohnern (Kfz.: STD)
Goslar, Landkreis Goslar, mit ca. 43.000 Einwohnern (Kfz.: GS)

 

Landshymne

Die Landeshymne Niedersachsens ist das so genannte Niedersachsenlied, das auch als Das Lied der Niedersachsen bezeichnet wird. Textlich verfasst und musikalisch arrangiert wurde die Hymne, welches die Landesgeschichte und Einwohner Niedersachsens beschreiben soll, in den 1920ern von von Herman Grote. Gesungen wird das Niedersachsenlied von Fans und Mitgliedern niedersächsischer Sportvereine, im Rahmen von politischen Veranstaltungen, von Verbänden der CDU und der Jungen Union, auf den Landeskongressen der Jungen Liberalen Niedersachsen und der NPD sowie bei Landesparteitagen. Viele andere Parteien lehnen das Singen des Liedes ab, weil sie es für überholt halten.

Die kürzere Version des Liedes, die zwischen 1920 und 1925 entstanden ist:

Wo fielen die römischen Legionen,
wie wankte Deutschland nicht!
In Niedersachsens Wäldern,
stand Deutschland sein Gesicht! 

Wo lebten die großen Deutschen,
wo schrieben sie ihre Kunst
in Niedersachsen Stuben
war Deutschlands Kultur heim! 

Wo schreib der Dichter sein Lied
wo schwor er Eid und Blut
auf Niedersachsens Inseln
wurd Deutschland recht geeint 

Wo kamen sie zusammen,
zu einigen das Volk
in Niedersachsens Städten
schuf Deutschland sich sein Schicksal. 

Wir sind die Niedersachsen,
Groß und treu dem Vaterland!
Frei und mutig stehst du!
Schützt Deutschland vor der Not! 

Wir sind die Niedersachsen,
sturmfest und erdverwachsen
kämpfen gegen jeden Feind
rot, braun oder weiß.

 

Geschichte von Niedersachsen

Vor 1945
Der Name Niedersachsens geht auf den germanischen Volksstamm der Sachsen zurück, der während der Völkerwanderung seit dem 3. Jahrhundert vom europäischen Norden in den Süden vorgestoßen war und sich auf dem Gebiet des heutigen Nordwestdeutschlands ausgebreitet hatte. Es dauerte aber bis zum 7. Jahrhundert, bis die Sachsen den Siedlungsraum besetzen konnten, der ungefähr dem Gebiet des heutigen Bundeslandes Niedersachsen entspricht. Zudem besiedelten sie angrenzende Gebiete, die aber heute zu Sachsen-Anhalt und Westfalen gehören. Die Friesen, die nicht in dem Stammesraum einbezogen waren, konnten sich über mehrere Jahrhunderte in der nordwestlichsten Region Niedersachsens ihre Eigenständigkeit bewahren. Im Heiligen Römischen Reich war ein großer Teil des heutigen Niedersachsens dem Niederrheinisch-westfälischen Reichskreis zugeordnet worden. Die einzelnen historischen Teilländer Niedersachsens wurden durch eine enge dynastische Verbindung umklammert, aus der schließlich mit der Zeit das Königreich Hannover und das Herzogtum Braunschweig übrig blieben. Hannover wurde nach dem Deutsch-Österreichischen Krieg im Jahre 1866 zu einer preußischen Provinz und Braunschweig nach 1919 zum Freistaat. Das Großherzogtum Oldenburg und das Fürstentum Schaumburg konnten als Enklaven ihre staatliche Autonomie behalten und waren nach dem Jahre 1919 Freistaaten. Sie waren bereits früh geografisch und institutionell miteinander verbunden und stellten die Vorläufer des heutigen Landes Niedersachsen dar.

Nach 1945
Das heutige Bundesland Niedersachsen lag nach dem Zweiten Weltkrieg zum größten Teil in der britischen Besatzungszone. Am 23. August 1946 wurde auf dem Gebiet der preußischen Provinz Hannover zuerst das Land Hannover und zwei Monate später das Land Niedersachsen gebildet, dessen Hauptstadt Hannover sein sollte. Für diesen Zwecke wurden die Länder Braunschweig, Freistaat Oldenburg und Schaumburg-Lippe mit dem zunächst gebildeten Land Hannover vereint. 1949 wurde Niedersachsen als Land zu einem Bestandteil der Bundesrepublik Deutschland.
Niedersachsen hatte in den ersten Jahren nach der Landesgründung v.a. mit der großen Zahl von Flüchtlingen zu kämpfen, die sich dort ansiedeln wollten. Diese Flüchtlingswelle hing insbesondere damit zusammen, dass Niedersachsen am westlichen Ende der direkten Fluchtroute aus Ostpreußen lag und die längste Grenze zur sowjetischen Besatzungszone aufwies. Daher wurde während der innerdeutschen Teilung auch die Hauptlast des Transitverkehrs nach West-Berlin über den niedersächsischen Kontrollpunkt Helmstedt abgewickelt. Wirtschaftlich wurde das Land nach 1945 vom Konzern Volkswagen bestimmt, der 1949 in den Besitz der Bundesrepublik und des Landes Niedersachsen überging. Dennoch zählte Niedersachsen lange zu den strukturschwachen Ländern der BRD, was die hohe Beschäftigung im Sektor Landwirtschaft und die enorme Arbeitslosenquote bewiesen. Weiterhin prägend für das Land wurden seit den späten 1970ern die ständigen Auseinandersetzungen um das Atommülllager Gorleben.
Mit Wirkung vom 30. Juni 1993 wurden einige Territorien, die bis dato zum Lande Mecklenburg-Vorpommern gehört hatten, nach Niedersachsen ausgegliedert und dem Landkreis Lüneburg zugeschlagen. Bei diesen Territorien handelte es sich bspw. um das ehemals hannoversche Amt Neuhaus sowie das historisch-hannoversche Gebiet im Forstrevier Bohldamm. Der erste Ministerpräsident von Niedersachsen war Hinrich Wilhelm Kopf von der SPD. Er wurde 1946 von der britischen Besatzungsmacht in sein Amt eingesetzt und 1947 auf demokratischem Wege bestätigt. Der aber wohl bekannteste Ministerpräsident des Landes war Gerhard Schröder, der spätere Bundeskanzler. Im Folgenden sind auch alle anderen Ministerpräsidenten des Bundeslandes Niedersachsen namentlich dargestellt:

Hinrich Wilhelm Kopf von der SPD (1946-1955)
Heinrich Hellwege von der DP (1955-1959)
Hinrich Wilhelm Kopf von der SPD (1959-1961)
Georg Diederichs von der SPD (1961-1970)
Alfred Kubel von der SPD (1970-1976)
Ernst Albrecht von der CDU (1976-1990)
Gerhard Schröder von der SPD (1990-1998)
Gerhard Glogowski von der SPD (1998-1999)
Sigmar Gabriel von der SPD (1999-2003)
Christian Wulff von der CDU (2003-2010) 
David McAllister von der CDU (2010-2013)
Stephan Weil von der SPD (seit 2013 amtierend)

 

Sehenswürdigkeiten

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Niedersachsen finden Sie bei goruma unter Niedersachsen.






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