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Sehenswürdigkeiten

UNESCO-Welterbestätten

Wartburg bei Eisenach Wartburg bei Eisenach
Bauhaus in Weimar Bauhaus in Weimar
Buchenwälder im Nationalpark Hainich Buchenwälder im Nationalpark Hainich

Hinweis
Eine ausführliche Darstellung der hier aufgeführten UNESCO-Welterbestätten sowie aller weiteren in Deutschland befindlichen Welterbestätten finden Sie bei Goruma hier >>> 

Größere Städte

Erfurter Dom und Severikirche © goruma

Erfurt
Erfurt ist eine geschichtsträchtige Stadt. Die früheste Erwähnung datiert auf das Jahr 742 und der berühmteste Student der Stadt, Martin Luther, ist wohl auch jedem ein Begriff. Die thüringische Landeshaupt Erfurt hat ca. 200.000 Einwohner und ist damit auch die größte Stadt des Bundeslandes Thüringen.
Eine ausführliche Darstellung zu Erfurt und seinen Sehenswürdigkeiten finden Sie hier >>>

Apolda
Apolda ist die Kreisstadt des Landkreises Weimarer Land mit dem Kfz.-Kennzeichen AP. Die Stadt hat ca. 23.000 Einwohner. Da hier im Laufe der Zeit mehr als 20.000 Turmglocken gegossen wurden, wird die Stadt auch als "Glockenstadt Apolda" bezeichnet. Im hiesigen Glockenmuseum kann man einige davon besichtigen. Die wohl bekannteste hier gegossene Glocke befindet sich im Kölner Dom. Sehenswürdigkeiten in Apolda sind u.a. das Apoldaer Schloss, der Bismarckturm, die Luther- und Martinskirche, das Rathaus am Markt sowie das Viadukt.

Eisenach

Wer Eisenach hört denk an die Wartburg. Das Wahrzeichen der Stadt diente im Mittelalter als Sitz der Landgrafen von Thüringen und später als Ort der Bibelübersetzung Martin Luthers. Ein weiterer bekannter Sohn der Stadt ist Johann Sebastian Bach. Im 2. Weltkrieg setzen Bombardierungen der Alliierten der Stadt schwer zu. Eisenach hat ca. 44.000 Einwohner und ist damit die 6. größte Stadt des Bundeslandes. Die Stadt liegt im Westen Thüringens nahe der "Grenze" zum Bundesland Hessen.
Eine ausführliche Darstellung zu Eisennach und seinen Sehenswürdigkeiten finden Sie hier >>>

Gera
Nach einem Stadtbrand im Jahr 1780 fand ein Neuaufbau der Residenzstadt der Fürstenlinie Reuß statt. In der anschließenden Industrialisierung war die Stadt hauptsächlich von der Textilindustrie geprägt. Der zu dieser Zeit erwirtschaftete Wohlstand ist noch heute an den zahlreichen Stadtvillen zu erkennen. Während des 2.Weltkriegs wurde die Stadt durch alliierte Bombardierung teils stark zerstört. Gera hat ca. 100.000 Einwohner und ist somit die drittgrößte Stadt Thüringens. Die Stadt liegt im Osten des Bundeslandes nahe dem Bundesland Sachsen.

Gotha
Die ehemalige Residenzstadt der Herzöge von Sachsen-Gotha galt als das naturwissenschaftliche Zentrum des Landes. Dies ist auch heutzutage an dem Naturkundemuseum sowie der Sternwarte zu erkennen. Im Jahre 1875 wurde in Gotha die Vorgängerpartei der SPD gegründet. Mit ca. 45.000 Einwohner ist Gotha die fünftgrößte Stadt Thüringens.
Eine ausführliche Darstellung zu Gotha und seinen Sehenswürdigkeiten finden Sie hier >>>

Jena, Historischer Markt
Jena, Historischer Markt © goruma (T.Asthalter)

Jena
Jena, die mit 105.000 Einwohnern nach Erfurt zweitgrößte Stadt des deutschen Freistaates Thüringen und wundervolle Universitätsstadt an der Saale, hat viel zu bieten. Wer Jena hört denkt an die Doppelschlacht von Jena und Auerstedt vom 14. Oktober 1806. In der Nähe der Stadt schlug Napoleon mit seiner Hauptarmee die preußisch-sächsische Armee. Die erste Erwähnung Jenas stammt aus dem Jahre 1182. An der 1558 gegründeten Universität (heute Friedrich-Schiller-Universität) waren viele bedeutende Persönlichkeiten ihrer Zeit als Forschende und Lehrende tätig. Man denke nur an Georg Wilhelm Friedrich Hegel, August Wilhelm Schlegel, Caroline Böhmer-Schlegel-Schelling, Clemens Brentano oder Friedrich von Hardenberg. In Jena begründeten die Unternehmer Carl Zeiss und Otto Schott sowie der Wissenschaftler Ernst Abbe die optische Industrie und machten die Stadt vor dem Zweiten Weltkrieg zum Zentrum der deutschen Optik- und Feinmechanikindustrie. 
Eine ausführliche Darstellung zu Jena und seinen Sehenswürdigkeiten finden Sie hier >>>

Nordhausen
Erstmals erwähnt wurde Nordhausen wurde am 13. Mai 927. Im Jahre 1430 trat die Handwerksstadt der Hanse bei. Nordhausen hat ca. 44.000 Einwohner und liegt im nördlichen Thüringen am Rande des Harzes.

Schmalkalden
Schmalkalden liegt im Landkreis Schmalkalden-Meiningen mit der Kreisstadt Meinigen. Die südwestlich des Thüringer Waldes gelegene Stadt hat rund 20.000 Einwohner. In der Stadt befindet sich die in der heutigen Form 1991 gegründete "Fachhochschule Schmalkalden", die über fünf Fakultäten mit insgesamt 15 Studiengängen verfügt.
Die Hochschule wird von rund 3.000 Studierenden besucht. Historisch wurde die Stadt durch den am 27. Februar 1531 gegründeten "Schmalkaldischen Bund" bekannt. In diesem Bund hatten sich seinerzeit die protestantischen Reichsstände zusammengeschlossen, nachdem Kaiser Karl V. auf dem Augsburger Reichstag 1530 die "Confessio Augustana", also das protestantische Glaubensbekenntnis verurteilt hatte. Sein Ende fand der Bund nach der Niederlage in den Schmalkaldischen Kriegen von1546/1547, die mit einem Sieg des Kaisers endeten. In der Nacht zum 1. November 2010 entstand hier ein Krater mit einer Tiefe von ca. 20 m - bei einem Durchmesser bis zu 40 m.

Geologen stellten fest, dass es sich dabei um den Einsturz eines unterirdischen Hohlraums in einer Tiefe von ca. 120 m gehandelt hatte, der infolge des Auswaschens des dortigen kalk-, gips- und salzhaltigen Gesteins entstanden war. Menschen waren glücklicherweise dabei nicht zu Schaden gekommen. Bis zum 8. November 2010 war das Loch mit rund 7.0000 Tonnen Kies zugeschüttet worden.

Weimar, Goethe-Schiller-Denkmal
Goethe-Schiller-Denkmal © goruma (T.Asthalter)

Weimar
Weimar ist mit ca. 65.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt des Freistaates Thüringen und kann auf eine interessante und sehr wechselvolle Geschichte zurückschauen. Hier war es, wo sich im 18. Jahrhundert der so genannte Musenhof um Anna Amalia bildete, der Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach, und sich Persönlichkeiten wie v.a. Johann Wolfgang von Goethe und Friedrich von Schiller in der Weimarer Klassik hervortaten.
Im Jahre 1919 wurde hier in Weimar nach dem Ersten Weltkrieg die Verfassung der ersten Deutschen Republik verabschiedet, die bis zum Jahre 1933 als Weimarer Verfassung Bestand haben sollte. 

Die Stadt ist bezaubernd schön und birgt einige der romantischsten Orte ganz Deutschlands. Unzählige Brunnen, prächtige Schlösser, weite Parkanlagen und monumentale Kirchen prägen das Stadtbild. Das Goethe-Gartenhaus zieht jedes Jahr aufs Neue unendliche Touristenströme an, welche sich nach der Besichtigung der Privatgemächer des Dichterfürsten im angeschlossenen Park an der Ilm entspannen. Die Innenstadt Weimars verfügt über wundervolle sympathische Einkaufsstraßen mit vielen Cafés, Restaurants und Bars.
Eine ausführliche Darstellung zu Weimar und seinen Sehenswürdigkeiten finden Sie hier >>>

Besondere Gebäude und Bauwerke

Krämerbrücke in Erfurt © goruma

Krämerbrücke in Erfurt
Als eines der bekanntesten Wahrzeichen von Erfurt wurde diese 75 Meter lange Steinbrücke nach mehreren Holzkonstruktionen 1325 erbaut. Beide Enden waren durch jeweils eine Kirche bestimmt: Die westlich gelegene Benediktinerkirche steht leider nicht mehr; sie wurde 1810 abgerissen. Indes kann man die Ägidienkirche am östlichen Ende noch bewundern. 1472 wurden auf der Krämerbrücke 62 Häuser erbaut, die auch bewohnt wurden. Viele dieser Häuser riss man mit der Zeit ab, doch viele stehen noch und werden auch bewohnt. Somit ist die Krämerbrücke die einzige bebaute und bewohnte Brücke nördlich der Alpen. Die Brücke "teilt" die unter ihr hindurchfließende Gera, die hier nicht breiter als ca. 10 m ist und das bei einer Tiefe von einigen Dezimetern. Vor der Brücke treffen sich gerne die Jugendlichen der Stadt, viele auch mit ihren Hunden, die hier ein Bad in der Gera nehmen können.

Domplatz in Erfurt
Der Domplatz ist eines der Wahrzeichen Erfurts. Es handelt sich dabei um den größten Marktplatz von ganz Deutschland, der noch über eine intakte Randbebauung verfügt. Einst als Hauptmarktplatz genutzt und mit einem Galgen versehen, lassen sich heute auf dem Domplatz noch der Obelisk und die Minerva-Statue aus dem 18. Jahrhundert finden. Am bekanntesten aber ist der Platz als "Vorhof" zu den beiden anderen Wahrzeichen von Erfurt: dem Erfurter Dom und der Severikirche. Diese beiden Kirchen laufen aufeinander zu und werden über 70 Treppenstufen vom Domplatz aus erreicht. In jedem Sommer ist der Domplatz Austragungsort für die Domstufen-Festspiele, und im Winter breitet sich hier der Erfurter Weihnachtsmarkt aus.

Salzbergwerk Merkers
Im Wartburgkreis im Westen Thüringens; ehemaliges Salzbergwerk, in dem 1945 große Teile des Nazi-Goldes versteckt wurden. Heute dient die Mine als Erlebnisbergwerk und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Das Salzbergwerk hat ein Tunnelnetz von rund 4.400 km.

Eisenacher Rathaus
Dieser frühere Weinkeller am Marktplatz wurde im Jahre 1596 zum Eisenacher Rathaus ausgestaltet. 1636 durch ein Feuer zerstört, wurde es bereits 1641 wieder aufgebaut. Leider erfuhren einige Teile des interessanten Bauwerks im Zweiten Weltkrieg erhebliche Schäden, die erst 1996 behoben werden konnten. Im heute strahlenden Bau liegen diverse Büros der Stadtverwaltung von Eisenach.

Burschenschaftsdenkmal in Eisenach
Am 22. Mai1902 wurde dieses 33 Meter hohe Monument auf einem Hügel gegenüber der Wartburg nach Plänen des Dresdner Architekten Wilhelm Kreis unter der Verantwortung des Eisenacher Baumeisters feierlich eingeweiht. Damit sollte den Studenten gedacht werden, die während der antinapolionischen Freiheitskriegen ums Leben kamen. Seit 1990 treffen sich die Burschenschaften zur Erinnerung an diese Zeiten wieder in der Stadt bzw. auf der Wartburg. An den neun Säulen in dem Denkmal wird darüber hinaus den Wegbereitern der deutschen Burschenschaften, wie Johann Gottlieb Fichte (1762-1814), Ernst Moritz Arndt (1769-1860) oder Friedrich Ludwig Jahn (1778-1852), Turnvater Jahn, gedacht. In der neu gestalteten Ausstellung im Denkmal wird auch die Geschichte der deutschen Burschenschaften bzw. Studenten, wie der Wartburgbeschlüsse von 1817 - auf dem so genannten 1. Wartburgfest am 18. Oktober 1817 - dem Hambacher Fest von 1832 dargestellt. Dabei wird auch der Einfluss der Burschenschaften auf die Verfassung der Paulskirche (1848), die Weimarer Verfassung und sogar auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland erläutert. Im Jahre 1933 wurde in unmittelbarer Nähe des Denkmals eine Langemarck Gedenkstätte2 eingeweiht, in der der 1914 am Beginn des 1. Weltkriegs bei Langemarck (Langemark in Belgien) gefallenen Studenten gedacht wird. Im Januar 2006 wurde das Jugendstil-Deckengemälde des Dresdner Künstlers Otto Gussmann (1869-1926) von 1902, das während der DDR-Zeit "verloren" gegangen war, nach einer Rekonstruktion durch den Thüringer Maler und Grafiker Gert Weber wieder der Öffentlichkeit übergeben. Das rund 120 m² große Deckengemälde zeigt den Kampf des germanischen Göttergeschlechts der Arsen mit den Mächten der Finsternis, und zwar als Allegorie des endgültigen Kampfes zwischen Gut und Böse.

Öffnungszeiten

Täglich: 10 - 18 Uhr

Kontakt

An der Göpelskuppe
99817 Eisenach

Gothaer Rathaus
Mittelpunkt des Hauptmarktes von Gotha ist das wunderschöne Rathaus, das im 16. Jahrhundert im Stil der Renaissance errichtet worden ist. Wer eines der wohl prächtigsten Portale Deutschlands sehen möchte, sollte sich an die Nordseite des Bauwerks halten. Zu den vielen ornamentischen Arbeiten zählt auch eine Kopfskulptur, deren Unterkiefer beweglich ist. Der Volksglaube hält ihn für den des Ritters Wilhelm von Grumbach, der 1567 hingerichtet worden war. Nach zahlreichen Umbauten vor allem in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde es als Rathaus verwendet – wann genau das war, ist indes nicht genau rekonstruierbar. Das Rathaus wird charakterisiert von einem 35 Meter hohen Turm, der besichtigt werden kann. Die Plattform liegt 23 Meter hoch und gewährt einen wundervollen Ausblick über Gotha.

Rohrbachturm in Gotha
Der Rohbachturm überragt die Dächer Gothas. Sehr charakteristisch ist seine Kuppel. Der Turm war einst die Privatsternwarte des Hobby-Astronomen Carl Rohrbachs, der den Turm 1904 auch bauen ließ. Zur damaligen Zeit war er einer der ersten Stahlbetontürme Deutschlands. Der in den letzten Jahren restaurierte Turm dient gegenwärtig dem Bildungsverein URANIA. Im Jahre 2005 wurde er verkauft und soll wohl weiterhin als Wohngebäude genutzt werden.

Gothaer Tivoli
In dieser früheren Gaststätte wurde 1875 die Sozialistische Arbeiterpartei Deutschland (SAP) gegründet, die Vorgängerpartei der heutigen SPD. Auf dieses Ereignis verweisend, wurde das Haus seit 1953 als Gedenkstätte verwendet, wobei in der darin befindliche Ausstellung auch auf die Geschichte der KPD eingegangen wurde. 1990 wurde im Tivoli der 1. Landesverband der SPD in der DDR ins Leben gerufen.

Jena: Der Jentower, Wahrzeichen der Stadt
Jena, JenTower © goruma (T.Asthalter)

JenTower in Jena
Der 30 Etagen zählende JenTower ist sowohl das augenscheinlichste Bauwerk Jenas als auch Wahrzeichen der Stadt. Das höchste Bürogebäude der neuen Bundesländer war bis 2005 als „Intershop Tower“ bekannt. Im Volksmund wird der Turm „Uniturm“, aber auch Keksrolle, Penis Jenensis, Schuldenstummel oder Henselmann-Turm (nach dem Architekten Hermann Henselmann) genannt. Mit seinen 159 Metern Höhe stellt der unromantische Turm das neunthöchste Gebäude Deutschlands dar. Traurig ist, dass man für die Konstruktion des einfallslosen Ungetüms 1969 das schöne Wohn- und Geschäftsviertel um den Eichplatz abgerissen hat. Im Turm, der bis 1995 als Gebäude der Friedrich-Schiller-Universität Jena genutzt worden war, befinden sich heute ein Einkaufszentrum, Teile der Stadtverwaltung sowie Unternehmensräume. Ein Restaurant breitet sich über die 28. und die 29. Etage aus. 

Rennsteigtunnel
Der Tunnel Rennsteig ist mit einer Länge von 7.916 m der längste Straßentunnel Deutschlands. Er führt unter dem Kamm des Thüringer Waldes hindurch, dessen Kamm der Wanderweg "Rennsteig" ist.
Der Tunnel ist Teil der Bundesautobahn A 71, die auf einer Länge von 226 km von Sangerhausen in Sachsen-Anhalt, über Erfurt durch Thüringen bis nach Schweinfurt in Bayern führt. Der Tunnel wurde am 5. Juli 2003 in Gegenwart des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder feierlich eingeweiht und am 7. Juli für den Verkehr freigegeben.

Museen

Eisenach, Bachhaus Museum © goruma

Bachhausmuseum in Eisenach 
Das Bachhaus in Eisenach wurde 1907 als weltweit erstes Bach-Museum eröffnet;
Ausstellung zum Lebensweg des Komponisten Johann Sebastian Bach, der am 21. März 1685 in Eisenach geboren wurde. Außerdem werden zahlreiche historische Musikinstrumente gezeigt. Das Museum befindet sich in einem ca. 550 Jahre alten Fachwerkhaus, welches zunächst fälschlicherweise als das Geburtshaus des Komponisten angesehen wurde.

Öffnungszeiten

Täglich: 10 - 18 Uhr
Heiligabend: 10 - 14 Uhr
Silvester: 10 - 14 Uhr

Kontakt

Frauenplan 21
99817 Eisenach
Tel: 0049 - (0)3691 - 79 34 0
Fax: 0049 - (0)3691 - 79 34 24
Email: info@bachhaus.de
Web: www.bachhaus.de

Goethe-Nationalmuseum
1885 gegründet, umfasst das Museum nicht nur Goethes Wohnhaus, sondern weitere 21 historische Häuser und Museen. Diese sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Zu sehen sind Goethes persönliche Sammlungen, seine Bibliothek und 2.000 selbst gezeichnete Skizzen.

Öffnungszeiten

November bis März: 9 - 16 Uhr
April bis Oktober: 9 - 18 Uhr
Montags ist das Museum geschlossen.

Kontakt

Frauenplan 1
99423 Weimar
Tel: 0049 - (0)3643 - 545 400
Fax: 0049 - (0)3643 - 419 816
Email: info@klassik-stiftung.de
Web: www.klassik-stiftung.de

Jena: Optisches Museum
Jena, Optisches Museum © goruma (T.Asthalter)

Optisches Museum in Jena
Zum Ausstellungsbestand gehören optische Instrumente aus acht Jahrhunderten und zahlreiche Zeugnisse zur Entwicklung der Stadt Jena zum Zentrum der optischen Industrie seit Mitte des 19. Jahrhunderts.
Das Optische Museum Jena ist das einzige Museum dieser Art in Deutschland

Öffnungszeiten

Dienstag - Freitag: 10:00 - 16:30 Uhr
Samstag: 11:00 - 17:00 Uhr

Kontakt

Optisches Museum der Ernst-Abbe-Stiftung
Carl-Zeiß-Platz 12
07743 Jena
Tel: 0049 - (0)3641 - 44 31 65
Fax: 0049 - (0)3641 - 44 32 24
Email: info@optischesmuseum.de

Panorama-Museum bei Bad Frankenhausen
Das Museum dient fast ausschließlich der Aussllung des Bauernkriegspanoramas - einem Panoramabild, das die Bauernkriege (1524-1526) mit dem Titel „Frühbürgerliche Revolution in Deutschland“ zum Thema hat. Es wurde zwischen 1976 und 1987 von Leipziger Maler und Kunstprofessors Werner Tübke erstellt. Es soll dem Gedenken an den Bauernkrieg und den Bauernführer Thomas Müntzer () erinnern. Das Panorama- Bild ist 123 m lang und 14 m hoch. Man findet auf dem Panorama-Rundbild rund 3.000 einzelne Figuren, wovon die größten über 3 m groß sind. Es befindet sich in einem dafür errichteten Gebäude - dem Panorama Museum - auf dem Schlachtberg bei der Kleinstadt Bad Frankenhausen am Fuße des Kyffhäusergebirges. Das Museum ist ein zylinderförmiger Rundbau, der ca. 18 m hoch ist und einen Außendurchmesser von etwa 44 m besitzt.

Öffnungszeiten

November bis März: 10 - 17 Uhr
April bis Oktober: 10 - 18 Uhr
Montags ist das Museum geschlossen.

Kontakt

Am Schlachtberg 9
06567 Bad Frankenhausen/Thüringen
Tel: 0049 - (0)34671 - 619 21
Fax: 0049 - (0)34671 - 619 20
Email: info@panorama-museum.de
Web: www.panorama-museum.de

Altenburger Schloss- und Spielkartenmuseum
Im Jahr 1813 "erfanden"

Weimar, Bauhausmuseum
Bauhausmuseum © goruma (T.Asthalter)

Bauhaus Museum in Weimar
Das Bauhaus Museum zeigt ca. 350 Exponate von bedeutenden Lehrenden und Absolventen der Kunstschule und vermittelt somit einen Eindruck der Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

 

Die bekanntesten Werke stammen von Walter Gropius und Johannes Itten. Das Museum befindet sich am Theaterplatz.

Öffnungszeiten

Montags – Sonntags: 10 – 18 Uhr
Heiligabend: geschlossen
Silvester: 10 – 16 Uhr
Neujahr: 11 – 18 Uhr

Kontakt

Theaterplatz 1
99423 Weimar
Tel: 0049 - (0)3643 - 545 400
Fax: 0049 - (0)3643 - 41 98 16
Email: info@klassik-stiftung.de
Web: www.das-bauhaus-kommt.de

Kulturelle und Wissenschaft

Eisenach: Lutherhaus © goruma

Traukirche in Dornheim, Bachwochen
In dieser kleinen Kirche wurde am  Johann Sebastian Bach am 17. Oktober 1707 mit Maria Barbara getraut. In der Kirche finden  im Rahmen der  Thüringer BachwochenKonzerte statt. Die Bachwochen beginnen jährlich eine Woche vor Ostern und enden zwei Wochen nach Ostern.
Die Bachwochen gibt es in dieser Form seit 2005, Im Rahmen der Bachwochen finden an 12 Städten im Bundesland Thüringen Konzerte mit internationaler Beteiligung statt.

Lutherhaus in Eisenach
In diesem, wohl mit zu den ältesten erhaltenen Fachwerkhäusern Eisenachs zählenden Bauwerk, lebte Martin Luther zwischen 1498 und 1501. Ursula Cotta, Frau des damaligen Bürgermeisters von Eisenach, Conrad Cotta, wohnte ebenfalls in diesem Hause. Sie war eine große Förderin Luthers, den sie während seiner Schulzeit in der Georgenschule aufgenommen hatte. Seit 1956 befindet sich hier eine Luthergedenkstätte. Zu sehen sind u.a. die Lutherstuben mit Erinnerungen an Luthers Eisenacher Schulzeit.

Öffnungszeiten

Täglich: 10 - 17 Uhr

Kontakt

Lutherplatz 8
99817 Eisenach
Tel: 0049 - (0)3691 - 2 98 30
Fax: 0049 - (0)3691 - 2 98 31
Email: info@lutherhaus-eisenach.de
Web: www.lutherhaus-eisenach.de

 

Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek (HAAB)
1691 vom Herzog Wilhelm Ernst gegründet, wurde das Gebäude nach Anna Amalia benannt, der Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach. Einst besaß die Bibliothek einen Bestand von ca. 1 Millionen Bänden, die sich hauptsächlich auf die klassische deutsche Kultur- und Literaturgeschichte bezogen.

Besonders berühmt war die 13.000 Bände umfassende Faust-Sammlung, also die größte der Welt. Dazu kommen noch 10.000 Bände von Shakespeare. 2004 ereignete sich ein Brand, in dessen Verlauf 50.000 Bände zerstört wurden. Der Verlust ist unwiederbringlich. 

Besonders prächtig an dem Gebäude sind der Rokokosaal, der über drei Stockwerke reicht und in ovaler Form gehalten wurde, und der Bücher-Kubus. Letzterer beheimatet mehr als 100.000 Publikationen, welche jedem frei zugänglich sind.

Kyffhäuser: Kyffhaeuserdenkmal
Kyffhäuser: Barbarossadenkmal © goruma (T.Asthalter)

Kyffhäuserdenkmal
Das auch Barbarossa- oder Kaiser-Wilhelm-Denkmal genannte Kyffhäuserdenkmal thront mit einer Höhe von 81 m auf dem Kyffhäuserberg.
Es wurde zwischen 1890 und 1896 für den ersten Kaiser des deutschen Reiches errichtet und stellt das größte erhaltene Kaiser-Wilhelm-Denkmal dar.
Dargestellt wird der erwachende Friedrich I. „Barbarossa“, über dem sich ein 11 Meter hohes Reiterstandbild des modernen Kaisers erhebt. Vom 57 Meter hohen Denkmalturm, der das Ensemble überragt, hat man nach Besteigen von insgesamt 247 Stufen einen herrlichen Blick über die Umgebung.
Am besten lässt sich das Kyffhäuserdenkmal von Bad Frankenhausen erreichen.

Öffnungszeiten

April-Oktober: 9:30 - 18:00 Uhr
November-März: 10:00 - 17:00 Uhr
Heiligabend: geschlossen

Kontakt

Kyffhäuser-Denkmal
06567 Steinthaleben
Tel: 0049 - (0)34651 - 2780
Fax: 0049 - (0)34651 - 2308
Email: info@kyffhaeuser-denkmal.de
Web: www.kyffhaeuser-denkmal.de

 

Kyffhäuser: Barbarossa- oder Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Kyffhäuserdenkmal

Kyffhäuser: Barbarossa- oder Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Blick vom Kyffhäuser Denkmal

Kyffhäuser: Barbarossa- oder Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Barbarossagrotte

Kyffhäuser: Burgbrunnen

Burgbrunnen

Kyffhäuser: Burg Kyffhausen (Oberburg)

Burg Kyffhausen (Oberburg)

Kyffhäuser: Barbarossa- oder Kaiser-Wilhelm-Denkmal, Museum

Museum

Weimar, Goethes Wohnhaus
Goethes Wohnhaus © goruma (T.Asthalter)

Goethes Wohnhaus am Frauenplan in Weimar
Das Haus wurde zwischen 1707 und 1709 durch den fürstlichen Kammerkomissar und Strumpfhändler Georg Caspar Helmershausen an der Südostseite des Weimarer Frauenplans erbaut.

Goethe hatte das Haus von 1782-89 gemietet. Ab 1794 war er Eigentümer des Hauses und ließ zahlreiche Umbauten vornehmen.

Heute gehört das Haus am Frauenplan zum Goethe-Nationalmuseum und kann besichtigt werden.

Jena: Historisches Rathaus
Jena, Historisches Rathaus © goruma (T.Asthalter)

Schnapphans von Jena
Der Schnapphans am Jenaer Rathaus gilt als das zweite der "Sieben Wunder von Jena".
Er schnappt jede volle Stunde nach einer Goldenen Kugel an einem Stab, die ein Pilger hält. Eine Legende besagt, dass die Welt unterginge, wenn er sie tatsächlich schnappt.
Der Original-Schnapphans ist heute im Stadtmuseum zu sehen.
Am Rathaus schnappt heute ein neuer Schnapphans.

Liszt-Haus in Weimar
Liszts späteres Wohnhaus in Weimar wurde 1798/99 als Hofgärtnerwohnung nach Plänen des Hofarchitekten Johann Friedrich Rudolf Steiner erbaut.
Im Erdgeschoss wohnten bis zum Jahr 1918 die Weimarer Hofgärtner. Liszt wohnte hier ab 1861 bis zu seinem Tod 1886 mehrere Monate im Jahr.

Weimar, Schillers Wohnhaus
Schillers Wohnhaus © goruma (T.Asthalter)

Schillers Wohnhaus in Weimar
Friedrich Schillers späteres Wohnhaus in Weimar wurde im Jahre 1777 durch Anton Georg Hauptmann errichtet.
Es befindet sich an der heutigen Schillerstaße 12, der ehemaligen "Esplanade".
Schiller erwarb es im März 1802 und bezog es mit seiner Familie nach umfangreichen Renovierungsarbeiten. Er starb dort am 9. Mai 1805.
Heute gehört das Haus inklusive des angeschlossenen Museums zum Verwaltungsbestand der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen.

Öffnungszeiten

November bis März: 9 - 16 Uhr
April bis Oktober: 9 - 18 Uhr
Montags ist das Museum geschlossen.

Kontakt

Schillerstraße 12
99423 Weimar
Tel: 0049 - (0)3643 - 545 400
Fax: 0049 - (0)3643 - 419 816
Email: info@klassik-stiftung.de
Web: www.klassik-stiftung.de


Jena: Zeiss-Planetarium
Jena, Zeiss-Planetarium © goruma (T.Asthalter)

Zeiss-Planetarium in Jena
Das Zeiss-Planetarium ist das weltälteste öffentliche Planetarium.
Eröffnet wurde das Planetarium am 18. Juli 1926.
Neben herkömmlichen Sternvorführungen bietet das Zeiss-Planetarium auch musikalisch untermalte Sternvorführungen zu dem Pink Floyd Album "Wish You Were Here" an.
Es wurde 2006 als erstes Sternentheater Europas mit einer Laser-Ganzkuppelprojektion ausgestattet, was eine hervorragende Bildqualität und enorm farbintensive Projektionen ermöglicht.

Kontakt

Am Planetarium 5
07743 Jena
Tel: 0049 - (0)3641 - 88 54 88
Fax: 0049 - (0)3641 - 88 54 20
Email: order@planetarium-jena.de

Gedenkstätte Konzentrationslager Buchenwald

Das KZ Buchenwald in der Nähe Weimars war eines der größten Konzentrationslager auf deutschem Boden. Betrieben wurde es als Arbeitslager zwischen Juli 1937 und April 1945 auf dem Ettersberg bei Weimar. Es war zwar kein Vernichtungslager wie Auschwitz, dennoch wurden viele der Häftlinge umgebracht oder starben an den unmenschlichen Bedingungen, die im Lager herrschten. Währende den Jahren 1937 bis 1945 waren ca. 250.000 Menschen dort inhaftiert.
Es wird geschätzt, dass etwa 56.000 Menschen in Buchenwald ums Leben kamen. Nach der Befreiung am 11. April 1945 durch die Häftlinge in Unterstützung der US-Armee wurde das Gelände von der sowjetischen Besatzungsmacht für ein Internierungslager genutzt. Ab dem Jahr 1958 besteht die Mahn- und Gedenkstätte. 1991 fand eine Neugestaltung der Gedenkstätte statt. 2005 besuchten Barack Obama, Angela Merkel und Elie Wiesel die Gedenkstätte.

Informationen zum Besuch der Gedenksätte

Öffnungszeiten

April bis Oktober: Di- So: 10 - 18 Uhr
November bis März: Di- So: 10 - 16 Uhr
24. - 26.12 sowie 31.12 und 1.1 geschlossen.

Kontakt

Gedenkstätte Buchenwald
99427 Weimar-Buchenwald
Tel: 0049 - (0)3643 - 43 00
Fax: 0049 - (0)3643 - 43 01 00
Email: buchenwald@buchenwald.de
Web: www.buchenwald.de

 

Bedeutende Opern- und Theaterhäuser

Weimar, Deutsches Nationaltheater
Deutsches Nationaltheater © goruma (T.Asthalter)

Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar (DNT)
Diese Doppelinstitution gilt als bedeutendster Theaterbetrieb von Weimar. Sie besteht aus dem "Deutschen Nationaltheater" und dem Orchester "Staatskapelle Weimar". Auf insgesamt sechs Bühnen der Stadt werden Theater- und Konzertveranstaltungen geboten. Auch im gesamten deutschsprachigen Raum sind beide Kunstvertreter aktiv.

Theaterhaus Jena
Das Theater Jenas war lange Zeit Nebenspielort des Weimarer Theaters und ist heute v.a. bei einem jungen Publikum sehr beliebt. Es kooperiert mit der Stadt Jena bei der Vergabe des Jakob-Michael-Reinhold-Lenz-Preis für Dramatik. 

Thüringer Landestheater in Eisenach
Das Theater stiftete der Stadt einst die ortsansässige Industriellenfamilie des Baron Julius von Eichel-Streiber. Das Gebäude besticht durch den klassizistischen Stil, welcher nach Entwürfen von Karl Weichardt verwirklicht worden ist. 1879 wurde das Theater eröffnet. 1993 renovierte man es liebevoll, so dass das Bauwerk gegenwärtig 600 Zuschauern Platz bietet. Es verfügt zudem über zwei Balkons. Im Theater werden neben Schauspielen auch Konzerte, Opern und Ballette aufgeführt.

Kassenöffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 10 – 18 Uhr
Samstags: 10 – 12 Uhr

Kontakt

Theaterplatz 4-7
99817 Eisenach
Tel: 0049 - (0)3691 - 256 219
Email: kasse@theater-eisenach.de
Web: www.theater-eisenach.de

Alte Oper in Erfurt 
1894 wurde die Alte Oper von Erfurt eröffnet und feierte im Jahre 2004 nach einer liebevollen Renovierung eine Art von klassizistischer Wiedergeburt. 970 Zuschauer finden hier Platz und können sich Vorführungen nicht nur aus dem Bereich Konzert & Oper anhören, sondern auch Theater-, Kabarett- und Musicaldarbietungen. Ein Besuch lohnt sich sehr. Die Ausstattung im Stil der 20er Jahre ist äußerst charmant.

Neues Opernhaus - Theater Erfurt

Zwischen 1999 und 2003 wurde das Neue Opernhaus von Erfurt errichtet, so dass das Theater Erfurt nun über einen Neubau verfügt. Jungfernstück war die Oper "Luther" von Peter Aderhold. Die Oper liegt malerisch zwischen Dom und St. Severi-Kirche und bietet neben den klassischen Bereichen der Oper, der Operette sowie des Konzertes auch Schauspielaufführungen an. 800 Zuschauer finden im Großen Saal und 200 in die Studiobühne Platz. Der Höhepunkt jeder Theatersaison sind die Erfurter Domstufenfestspiele, die vom Theater Erfurt ausgerichtet werden und auf den Stufen zum Dom und zur St. Severi-Kirche stattfinden.

 

Kirchen und Klöster

Dom zu Erfurt © goruma (Dominik Jesse)

Erfurter Dom (auch Marienkirche oder Propsteikirche Beatae Mariae Virginis )
Dieser Dom ist der älteste und bedeutendste Sakralbau der Thüringischen Landeshauptstadt. Im 8. Jahrhundert errichtet, diente er kurze Zeit als Bischofssitz und war bis in das 19. Jahrhundert Sitz des Kollegiatsstifts St. Marien. Seit dem Jahre 1994 ist der Erfurter Dom wieder eine Kathedrale des neu gegründeten Bistums Erfurt. Der Dom ist auch Sitz des Domkapitels. Sehr sehenswert ist zum einen die Glocke, die Gloriosa. Die Glocke des Domes ist die größte frei schwingende europäische Glocke aus dem Mittelalter. Darüber hinaus ist der Glas-Gemäldezyklus im Inneren der Kirche und der Hochaltar mehr als prächtig.

Informationen zum Dom und St. Severi Kirche

Öffnungszeiten

November bis April: 10 - 17 Uhr; Sonntags: 13 - 17 Uhr
Mai bis Oktober: 9 - 18 Uhr; Sonntags: 13 - 18 Uhr

Kontakt

Tel: 0049 - (0)361 - 64 61 265
Fax: 0049 - (0)361 - 56 68 916
Email: dominformation@domberg-erfurt.de
Web: www.dom-erfurt.de

St. Severi-Kirche in Erfurt
Diese Kirche ist eines der Wahrzeichen der Stadt und steht direkt neben dem Erfurter Dom auf dem Domberg. Ihr genaues Alter konnte bisher nicht bestimmt werden, indes geht man von einer Gründung um das frühe 9. Jahrhundert aus. Die Kirche erlebte die wechselvolle Geschichte der Stadt mit und erfuhr im Verlauf der vergangenen Jahrhunderte diverse Umbauten und Rekonstruktionen - die letzten in den1990er Jahren. Die Kirche ist wie ihr Nachbar, der Dom, über 70 Treppenstufen vom Domplatz aus zu erreichen. Besonders berühmt ist der Sarkophag des Hl. Severus, der der Kirche auch den Namen gab und dessen sterbliche Überreste hier beigesetzt wurden. Die katholische Bonifatiuskapelle sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen.

Eisenach: Georgenkirche © goruma

Georgenkirche in Eisenach
Seit 1181 steht die frühere Taufkirche Johann Sebastian Bachs auf dem Marktplatz zu Eisenach. Später wurde sie im Barockstil rekonstruiert und erhielt ihren Turm im Jahre 1902. Neben Bachs Taufe fanden hier auch die Hochzeit zwischen der Hl. Elisabeth und dem Landgrafen Ludwig IV. im Jahre 1221 sowie Luthers letzte Predigt (1521) vor seinem Aufenthalt auf der Wartburg statt. Neben wundervollen Grabsteinen und der Bronzegrabplatte von Eberhard v.d. Tann sollte man nicht versäumen, die barocke Orgel und die Kanzeln zu betrachten.

Öffnungszeiten

Täglich: 10 - 12 Uhr und 14 - 16 Uhr

Adresse

Am Markt
99817 Eisenach

Augustinerkirche in Gotha
Diese wundervolle Kirche in Gothas Altstadt war einst eine 1216 von den Zisterziensern gegründete Kirche, die 1258 in den Besitz der Augustiner-Eremiten kam. Die Kirche, welche heute als evangelische Pfarrkirche genutzt wird, war in ihrer Geschichte mehrfach umgestaltet worden, u.a. 1680, als sie ihr frühbarockes Aussehen verliehen bekam. In der Kirche hat bereits Martin Luther gepredigt. Die äußerlich recht schlicht gehaltene Kirche kann dafür mit einer prächtigen Innenausstattung begeistern, zu der u.v.a. eine Fürstenloge, eine Schukeorgel und die frühbarocke Kanzel gehören. 

Johann-Sebastian-Bach-Kirche
Die Johann-Sebastian-Bach-Kirche befindet sich in der Arnstadt. Die evangelische Kirche wurde zwischen 1676–1683 auf den Grundmauern der 1581 abgebrannten St.-Bonifatius-Kirche als barocker Saalbau erbaut. Von Von 1703 bis 1707 hatte Johann Sebastian Bach hier seine erste Stelle als Organist erhalten. Die Kirche hieß bis 1935 "Neue Kirche" bis sie dann zu Ehren von Johann-Sebastian Bach ihren heutigen Namen erhielt.

Russisch-Orthodoxe Grabkirche "Maria Magdalena" in Weimar
Auf Wunsch der Großfürstin Pawlowna hin wurde nach ihrem Tode in Weimar zwischen 1860 und 1862 eine Grabeskirche über ihrem Grab konstruiert. Heute liegt diese inmitten des historischen Friedhofs von Weimar. Noch immer wird sie von der russisch-orthodoxen Gemeinde genutzt.  Maria Pawlownas Sarg liegt zwischen der Fürstengruft und der zwischen 1859 und 1862 entworfenen Grabeskapelle.

Jena: Stadtkirche St. Michael
Jena, Stadtkirche St. Michael © goruma (T.Asthalter)

Stadtkirche St. Michael in Jena
Die dreischiffige Stadtkirche St. Michael liegt unmittelbar im Stadtzentrum von Jena und wurde im Stil der Spätgotik errichtet. Die Kirche dient als evangelische Parochialkirche (= Hauptkirche) der Stadt und geht auf einen Vorgängerbau zurück, über dessen Alter es unterschiedliche Meinungen gibt – wahrscheinlich stammte er aus dem 12. Jahrhundert. Die heute in Jena zu findende Kirche wurde 1506 vollendet (der Turm erst 1557). In der größten Hallenkirche Ostthüringens hat sogar Martin Luther des Öfteren gepredigt, was auch seinen Grabstein in der Kirche erklärt. 

Moscheen und Synagogen

Erfurt, Alte Synagoge
Alte Synagoge © goruma (T.Kruse)

Alte Synagoge in Erfurt
Diese alte Erfurter Synagoge liegt in unmittelbarer Nähe zur Krämerbrücke, dem ältesten Teil Erfurts in der Waagegasse 8. Sie gilt als die älteste erhaltene Synagoge von Mitteleuropa.
Die ältesten Teile der Synagoge gehen auf das späte 11. Jahrhundert zurück, als es hier eine große jüdische Gemeinde gab.
Die zweite Bauphase geht auf das Jahr 1270 zurück, als man auf den alten Mauern ein neues Gebäude errichtete.
Um 1300 wurde die Synagoge nach Norden erweitert. Aber bereits um 1350 wurde das Gebäudevon dem Eigner in ein Warenlager umgewandelt.
Nach 1945 wurde das Gebäude als Restaurant als Ausstellungsraum für Künstler und sogar als Tischtennisspielstätte und Tanzsaal verwendet.
Das zur Wende 1989 völlig verfallene Gebäude wurde liebevoll rekonstruiert und wurde 2009 als Gedenkstätte und Museum fertig gestellt.

Neue Synagoge in Erfurt
Die neue Synagoge in Erfurt wurde im Jahr 1951 errichtet und ist damit die einzige Synagoge die in der ehemaligen DDR gebaut wurde. Weiterhin ist sie die einzige Synagoge in ganz Thüringen. Zuvor stand an dieser Stelle die Große Synagoge, welche 1938 während der Reichspogromnacht zerstört wurde. Erhaltene Teile der alten Synagoge, welche aus dem 11. Jahrhundert stammt und somit die älteste Synagoge in Mitteleuropa darstellt dienen heute als Museum.

Moschee in Erfurt
Die Erfurter Moschee bietet neben den herkömmlichen religiösen Diensten Sprachenunterricht in Deutsch und auf Arabisch an. Führungen durch die Moschee sind für Einzelpersonen und Schulklassen möglich.

 

Burgen, Schlösser und Festungen

Wartburg in Eisenach
Wartburg bei Eisenach © goruma (V.Koppenwallner)

Wartburg
Als unumstrittenes Wahrzeichen von Eisenach Wartburg erstreckt sich diese thüringische Burg hoch über der Stadt. Sie befindet sich am nordwestlichen Ende des Thüringer Waldes und gehört seit dem Jahre 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Um 1067 wurde die Wartburg von Ludwig dem Springer gegründet, wobei der heutige Bau größtenteils aus dem 19. Jahrhundert stammt, als die Burg unter dem Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach einem umfangreichen Neubau unterzogen worden war.

Die Wartburg ist wie keine andere mit der deutschen Geschichte verbunden und galt bereits im 19. Jahrhundert als Nationalheiligtum.
Die heilig gesprochene Elisabeth von Thüringen lebte hier von 1211 bis 1227, und unter Hermann I. erblühte die Wartburg zu einer Art Musenhof, in dem die schönen Künste gepflegt wurden. Und hier hielt sich Martin Luther von 1521 bis 1522, als Junker Jörg getarnt, vor dem Bann des Papstes versteckt und übersetzte hier das Neue Testament ins Deutsche.

Im Jahr 1817 fand auf der Burg das berühmte erste Wartburgfest der deutschen Studenten statt, dem 1848 das zweite folgen sollte. Neben Türmen, malerischen Bauten und den interessanten Fresken von Moritz von Schwind (v.a. die Elisabethvita) kann der Besucher hier die Lutherstube besichtigen, den authentischen Wohn- und Arbeitsraum Luthers, mit vielen Schriften und Gegenständen aus dessen Besitz. Der berühmte Tintenklecks ist wohl mehr sagenumwittert als historisch korrekt, verweist aber immer noch auf des Reformators Kampf gegen den Teufel. Besonders beeindruckend auch ist der Palastfestsaal, der im Sommer auch Ort vieler Konzerte ist. Das Wartburgmuseum zeigt heute eine imposante Sammlung von Kunstschätzen aus acht Jahrhunderten. Dazu gehören kostbare Bildteppiche, Plastiken sowie berühmte Werke von Lucas Cranach d. Ä..

Weitere Informationen über dieses Ausnahmebauwerk erhält man unter:
Wartburg-Stiftung 
Auf der Wartburg
99817 Eisenach
Tel: 0049 - (0)3691 - 25 00
Fax: 0049 - (0)3691 - 20 33 42
Web: www.wartburg-eisenach.de

Burgruine Altenstein
Die Burgruine Altenstein liegt im Eichsfeld. Sie wurde um 1264 von den Thüringer Landgrafen errichtet. Heutzutage sind nur noch der Bergfried und einige Burgmauernreste zu besichtigen. Auf Wanderwegen gelangt man zur Burgruine.

Burg Greifenstein
Die in Bad Blankenburg gelegene Burg Burg Greifenstein ist eine der größten Feudalburgen Deutschlands. Ihre Blütezeit erlebte das ehemalige Schloss Blankenburg im 13. und 14. Jahrhundert, als hier noch die Schwarzburg-Blankenburger Grafen residierten. In der Burg befindet sich die Burgschänke, die von 10:00-18:00 Uhr oder auch für Feste nach Vereinbarung geöffnet hat.

Öffnungszeiten

Täglich: 9 - 17 Uhr
Montags ist die Ausstellung geschlossen.

Kontakt

Greifensteinstraße 3
07422 Bad Blankenburg
Tel: 0049 - (0)36741 - 20 80
Fax: 0049 - (0)36741 - 2080
Email: info@greifenstein-freunde.de
Web: www.burg-greifenstein.de

Burg Scharfenstein
Die Burg liegt im Eichsfeld bei Leinefelde-Worbis im Eichsfeld. Erwähnt wurde die Burg erstmals im Jahre 1209.
 

Burgruine Hanstein
Diese Burgruine gehört mit zu den größten Burgruinen von Mitteldeutschland. Sie liegt bei Bornhagen im thrüringischen Eichsfeld.
Die Burg wurde vor dem Jahr 1070 errichtet und im Verlauf des Dreißigjährigen Krieges von den Schweden teilweise zerstört, sodass sie in der folgenden Zeit nicht mehr bewohnt werden konnte.
Während der Zeit der DDR wurde der Turm (Bergfried) von der NVA (Nationale Volksarmee) als Beobachtungsposten nach Hessen hin genutzt.
Der Bergfried ist bis heute erhalten.
Hansteinstr.
37318 Bornhagen
Tel.: 0049 (0)3018 - 67856

Johanniterburg in Kühndorf © goruma (Dr.Ramm)

Johanniterburg aus der Ferne © goruma (Dr.Ramm)

Johanniterburg
Diese Burg befindet sich mitten in Kühndorf - einer kleinen verträumten Gemeinde im Landkreis Schmalkalden-Meiningen. Sofern mit dem Auto über die A 71 anreist, verlässt man bei Meiningen-Nord die Autobahn und ist nach ca. 15 km am Ziel.
Die Burg wurde im Jahr 1315 vom Johanniterorden auf den Resten einer Vorgängerburg im Stil der Gotik errichtet. Von 1444 bis 1583 wurde sie Residenz der Grafen von Henneberg. Und von 1583 bis 1815 war die Burg Verwaltungs- und Gerichtssitz der Herzöge von Sachsen. Nach einer weiteren wechselvollen Geschichte  wurde die Burg nach der Wende von einem Privatmann gekauft und restauriert. Die Burg kann besichtigt werden und dient darüber hinaus als Ort für Hochzeiten, Geburtstage, Familientreffen, Klassentreffen, Seminare u.ä. Übernachtungen sind auch möglich - dafür stehen rund 32 "Betten" zur Verfügung.
Schloßstraße 17
98547 Kühndorf
Tel.: 0049 - (0)36844 - 40253
Mobil: 0049 - (0)170 - 351 32 87
Email: konstantin@voneichborn.de
www.johanniterburg.de

Schloss Bischofsstein
Das Schloss Bischofsstein wurde 1747 erbaut und diente zunächst als Residenz der Vögte der Mainzer Kurfürsten.
Heutzutage dient das Schloss als Internat. Schloss Bischofstein liegt im Eichsfeld oberhalb des Orts Lengenfeld unterm Stein.

Festung Petersberg (Zitadelle Petersberg) in Erfurt
Fast komplett erhaltene barocke Festung. Sie entstand hauptsächlich im 17. Jahrhundert zunächst als kurmainzische und später als preußische Festung. 
Heutzutage gilt die Zitadelle als eine der besterhaltendsten Festungsanlagen in ganz Europa.

Weimarer Stadtschloss (Residenzschloss)
Der älteste Teil des im Laufe der Geschichte mehrfach durch Brand beschädigten Gebäudes ist der untere Bereich des Schlossturmes. Dieser stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die gegenwärtige Gestalt erhielt das Schloss im Revolutionsjahr 1789. Im Jahr 1914 fand eine weitere Veränderung des Gebäudes statt.
Das Innenleben des Schlosses ist prächtig und äußerst sehenswert. V.a. der Festsaal und die Falkengalerie sind beeindruckend.
Der heutige Besucher kann im Weimarer Stadtschloss eine große Kunstsammlung bestaunen, die in mehr als 70 Zimmern künstlerische Gegenstände aus den vergangenen 600 Jahren zeigt.

Öffnungszeiten

November bis März: 10 - 16 Uhr
April bis Oktober: 10 - 18 Uhr
Montags geschlossen.

Kontakt

Stadtschloss mit Schlossmuseum
Burgplatz 4
99423 Weimar
Tel: 0049 - (0)3643 - 545 400
Fax: 0049 - (0)3643 - 419 816
Email: info@klassik-stiftung.de
Web: www.klassik-stiftung.de

Schloss Molsdorf
Das Barockschloss befindet sich in dem Erfurter Ortsteil Molsdorf. Das zur "Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten" gehörende Schloss gilt als eines der schönsten Barock-Schlösser in Thüringen. Im Erdgeschoss des Schlosses befindet sich ein Restaurant, zudem werden in dem Schlossmuseum Gemälde des Malers Otto Knöpfer ausgestellt.
Ursprünglich befand sich hier eine eine Wasserburg. Aber nachdem es 1733 von dem Grafen Gustav Adolph von Gotter erworben wurde, ließ er es von 1734 bis 1740 durch den Baumeister Gottfried Heinrich Krohne zu dem heutigen Schloss umbauen. Nach einer Reihe von Besitzern wurde das Schloss nach der Wende aufwendig saniert und kann besichtigt werden.
Schlossverwaltung
Schlossplatz 6
99192 Molsdorf
Tel.: 0049 - (0)36202 - 2 20 85
Fax: 0049 - (0)36202 - 2 20 84
schlossverwaltung.molsdorf@erfurt.de

 

Universitäten

Friedrich-Schiller-Universität Jena ("alma mater jenensis")
An dieser in Jena beheimateten Universität studieren derzeit ca. 21.000 Studenten.
Die Friedrich-Schiller-Universität Jena nahm am 2. Februar 1558 offiziell ihre Lehrtätigkeit auf. 
Die ersten Ideen zur Gründung einer Universität in Jena  stammen aus dem Jahr 1547 von Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen (1503-1554). Er war am 24. April 1547 als Führer des "Schmalkaldischen Bunds"  auf der Lochauer Heide von den von kaiserlichen Truppen gefangengenommen und entwickelte in der Haft von Kaiser Karl V. (1500-1558)  die Idee dazu. Der Grund dafür war, dass ihm die Kurwürde genommen worden war und infolgedessen die Universität Wittenberg an Moritz von Sachsen überging. Aber erst seine Söhne setzten seinen Plan um und gründeten am 19. März 1548  in Jena eine „Hohe Schule“. Von Kaiser Ferdinand I. (1503-1564) wurden der "Hohen Schule" dann am 15. August 1557 die Rechte einer Universität verliehen. Die Universität gliedert sich in die folgenden Fakultäten:

  • Theologische Fakultät
  • Rechtswissenschaftliche Fakultät
  • Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät
  • Philosophische Fakultät
  • Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften
  • Fakultät für Mathematik und Informatik
  • Physikalisch-Astronomische Fakultät
  • Chemisch-Geowissenschaftliche Fakultät
  • Biologisch-Pharmazeutische Fakultät
  • Medizinische Fakultät

Universität Erfurt
Als eine der ältesten Universitäten Deutschlands kann die Universität Erfurt mit berühmten Absolventen wie Martin Luther oder Christoph M. Wieland aufwarten. 1392 wurde die Universität gegründet und war zu bestimmten Zeiten bisweilen die größte des deutschen Landes. Von 1819 bis 1994 war sie geschlossen, bietet nun aber wieder 30 Studiengänge (darunter auch Katholische Theologie) für etwa 5.000 Studenten an.

 

Innerdeutsche Grenze

Thüringen besaß mit einer Länge von rund 760 km den längsten Teil der innerdeutschen Grenze. Diese Grenze verlief im Westen und Süden Thüringens und grenzte somit die Bundesländer Niedersachsen, Hessen und Bayern ab. Seit dem Jahr 1954  galt auf dem Gebiet der DDR ein „Sperrgebiet“. Dieses bestand aus einem 10 m breiten "Kontrollstreifen", einem 500 Meter breiten „Schutzstreifen“ sowie einer angrenzenden 5 km breiten "Sperrzone“.
Der "Kontrollstreifen" ist auch als „Todesstreifen“ bekannt. Der durch teilweise mit Selbstschussanlagen und Minen versehene Grenzverlauf war jedoch zunächst durch einen Zaun abgeriegelt. Zu Beginn der Grenzziehung war dies ein einfacher Stacheldrahtzaun, welcher jedoch nach und nach zu einem doppeltem, wesentlichern höheren Stacheldrahtzaun ausgebaut wurde. An der innerdeutschen Grenze starben nach Angaben der zentralen Erfassungsstelle Salzgitter bis zum Jahr 1989 insgesamt 872 Menschen.

 

Das Eichsfeld

Das Eichsfeld umfasst ein Gebiet mit einer Fläche von etwa 1.540 km2 und liegt in Thüringen, Hesen und in Niedersachsen, wobei der größte Teil sich in Thüringen befindet. 
Das Zentrum des Eichsfeld ist die rund 17.000 Einwohner zählende Kreisstadt Heiligenstadt (Kfz.-Zeichen: EIC). In Heiligenstadt finden jährlich am Palmsonntag Prozessionen statt, an denen sich große Teile der Bevölkerung beteiligen. Seine besondere Prägung erhielt das Eichsfeld durch die jahrhundertlange Insellage als Teil des Fürstbistums Mainz (bis 1803). Dadurch blieb es über die Reformation hinweg fast ausschließlich katholisch.
So sind noch heute rund 75% der Einwohner katholisch. Auf dem Gebiet des Eichsfeldes befinden sich zahlreiche sehenswerte Schlösser und Burgen (z.B. Burg Altenstein, Burg Scharfenstein, Schloss Bischofsstein, Burg Greifenstein u. a.), Baudenkmale, Kirchen und Kloster. Bei den Franziskanern auf dem 448 m hohen Hülfensberg befindet sich eine in der Region bekannte Wallfahrtskirche.

 

Thüringer Wald

Wartburg im Nordwestlicher Thüringer Wald bei Eisenach © goruma

Der Thüringer Wald ist die bergige Region mit einer Breite von ca. 35 km und einer Länge von ca. 160 km zwischen Eisennach im Nordwesten und der Stadt Saalfeld im Südosten.
Im Thüringer Wald befindet sich unter anderem der Nationalpark Hainich. Neben dem Wandern bietet die Region dem Besucher weitere Freizeitmöglichkeiten wie z.B. Baden und Wellness.
Die Bundesautobahn A71 durchquert große Teile des Waldgebietes und führt auf einer Länge von 226 km von Sangershausen in Sachsen-Anhalt bis nach Schweinfurt in Bayern. Der Tunnel Rennsteig ist mit einer Länge von 7.916 m der längste Straßentunnel Deutschlands. Er führt unter dem Kamm des Thüringer Waldes hindurch, dessen Kamm der Wanderweg "Rennsteig" ist.

 

Skigebiete

Skigebiete
Im Winter eignen sich eine Reihe von Regionen des Thüringer Waldes - angemessenes Wetter vorausgesetzt - für ein exzellentes Wintersportvergnügen. Am bekanntesten dürfte sicherlich das Wintersportzentrum Oberhof sein. Hier in regelmäßigen Abständen nationale und internationale Wettkämpfe in den Wintersportdisziplinen Biathlon, Rodeln bzw. Bob, Skilanglauf und der Nordischen Kombination statt.

 

Größere Flüsse

Ilm
Die Ilm ist ein Nebenfluss der Saale und hat eine Länge von ca. 128 km. Sie entspringt im Thüringer Wald und mündet bei Großheringen in die Saale. Besonders reizvoll ist der Ilmtal-Radweg der an seinen Enden an den Saale-Radweg bzw. den Rennsteig-Radweg anknüpft.

Leine

Die Leine ist ein Nebenfluss der Aller mit einer Länge von ca. 280 km. Die Leine entspringt im thüringischen Eichsfeld und mündet bei Schwarmstedt in die Aller. Entlang der Leine befindet sich der Leine-Heide-Radweg, welcher zur sportlichen Erholung in der Natur einlädt.

Jena, Saale
Jena, Saale © goruma (T.Asthalter)

Saale
Die Saale entspringt bei Zell im Fichtelgebirge in Bayern, durchfließt Thüringen und mündet nach rund 415 km bei Barby im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt in die Elbe. Damit ist die Saale nach der Moldau der zweitlängste Nebenfluss der Elbe.

Unstrut
Die Unstrut ist ein Nebenfluss der Saale mit einer Länge von ca. 190 km. Die Unstrut entspringt bei Kefferhausen im Eichsfeld und mündet bei Großjena in die Saale. Das Unstrut-Saale Gebiet ist Deutschlands nördlichstes größeres Weinanbaugebiet.

Werra
Die Werra hat eine Länge von ca. 300 km und fließt durch Thüringen und Hessen. Sie entspringt im Thüringer Schiefergebirge und mündet in Hann. Münden in die Fulda. Beide Flüsse zusammen bilden anschließend die Weser.

Weiße Elster 
Die Weiße Elster ist ein Nebenfluss der Saale mit einer Länge von ca. 245 km. Sie entspringt im Elstergebirge in Tschechien und mündet bei Halle in die Saale.

 

Weitere Naturschönheiten, Rennsteig, Nationalpark Hainich

Botanischer Garten Jena
Fläche von 4,5 ha am Rand des Stadtzentrums von Jena; im Jahr 1586 wurde ein Garten "Hortus Medicus" mit Medizinpflanzen angelegt, der später als "Hortus Botanicus" eröffnet wurde; zweitälteste Einrichtung dieser Art in Deutschland; Johann Wolfgang von Goethe hielt sich oft im Botanischen Garten zu botanischen Studien und dichterischer Muse auf; heute gehört der Botanische Garten zum Institut für Spezielle Botanik der Friedrich-Schiller-Universität Jena und zeigt etwa 12.000 verschiedene Pflanzen in mehreren beheizten Gewächshäusern und Freiflächen.

Öffnungszeiten

15. Mai - 14. September: täglich 9 - 18 Uhr
15. Mai - 14. September: täglich 9 - 17 Uhr

Kontakt

Fürstengraben 26
07743 Jena
Tel: 0049 - (0)3641 - 94 92 51
Email: frank.hellwig@uni-jena.de

Feengrotten
Die Feengrotten in der Nähe der thüringischen Stadt Saalfeld sind ein ehemaliges Bergwerk. Die Grotten befinden sich am Rande des Thüringer Schiefergebirges. Sie enthalten eine natürlich entstandene Tropfsteingruppe, welche vor allem durch ihre mannigfaltigen Farbschattierungen von Braun- und Ockertönen beeindrucken. Aufgrund dessen stehen die Feengroten seit 1993 im Guinness-Buch der Rekorde als die farbenreichsten Schaugrotten der Welt. Richard Wagner war ein häufiger Besucher der Feengrotten, weshalb die Tropfsteinfiguren zu seinen Ehren Gralsburg genannt wurden.

Öffnungszeiten

April - Oktober: täglich 9:30 - 17 Uhr
November - März: täglich 10:30 - 15:30 Uhr
Januar: Samstags und Sonntags 10:30 - 15:30 Uhr

Kontakt

Tel: 0049 - (0)3671 - 550 40
Fax: 0049 - (0)3671 - 550 440
Email: info@feengrotten.de

Großer Inselsberg
Der 916,5 Meter hohe, gerne besuchte Große Inselsberg gehört zum Thüringer Wald und zugleich zu den höchsten Bergen Thüringens. Ein wundervolles Erlebnis ist es, zwischen April und Oktober mit dem Inselsberg-Express auf den „Gipfel“ zu fahren oder sich einfach über die 1.000 Meter lange Sommerrodelbahn ins Tal gleiten zu lassen. Weiterhin bietet der Berg eine Jugendherberge, zwei Berggasthöfe sowie mehrere Aussichtspunkte.

Ilmenauer Teichgebiet
Das Teichgebiet von Ilmenau setzt sich aus sechs Teichen zusammen und gehört mit seinen 100 Hektar zu den größten natürlichen Feuchtgebieten des Freistaates. Die Teiche, die seit Jahrhunderten der Fischzucht (v.a. Karpfen) dienen, fungieren insbesondere als Erholungsgebiet mit Bootsverleih und Jugendherberge.

Blick vom Kyffhäuser Denkmal

Blick vom Kyffhäuser Denkmal © goruma (T.Asthalter)

Kyffhäuser
Der wohl berühmteste Bergrücken Deutschlands erhebt sich zwischen Unterharz und Goldener Aue nahe der Grenze zu Sachsen-Anhalt.
Der ungefähr 19 km lange und 7 km breite Kyffhäuser hat seine höchste Erhebung im 477 Meter hohen Kulpenberg, auf dem sich ein Richtfunkturm sowie ein Fernsehfüllsender befinden. 
Um den Kyffhäuser rankt sich die Sage um den Kaiser Friedrich I. „Barbarossa“ (= Rotbart), der im Inneren des Berges im Kreise seiner Gefolgsleute so lange schlafen soll, bis er eines Tages wieder erwachen und das Reich zu neuem Ruhme führen werde. In einer Höhle innerhalb des Berges soll der Kaiser zu sehen sein, auf einer Bank sitzend und schlafend, während sein roter Bart durch den steinernen Tisch gewachsen sei.

Barbarossahöhle

Die Barbarossahöhle liegt  im Kyffhäuser bei Rottleben. Es handelt sich um eine insgesamt 1.100 m lange so genannte Gipshöhle mit Hohlräumen und Seen - bei einer Grundfläche von rund 25.000 m². Die Höhle bestaht aus Anhydrit (Calciumsulfat CaSO4), das sich unter dem Einfluss von Wasser in Gips umwandelt, der dann zu dem wunderbaren Erscheinungsbild der Höhle geführt hat.
Die Höhle wurde 1865 entdeckt und bereits ein Jahr später unter der Bezeichnung "Falkenburger Höhle" für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Sie hat eine Grundfläche von etwa 25.000 m². Für Besucher sind besonders der angebliche Tisch und Stuhl von Barbarossa sehenswert. Ende des 19. Jahrhunderts bekam die Höhle dann ihren heutigen Namen. Näheres zu der Sage von Barbarossa (Kaiser Friedrich I.)weiter oben.
Barbarossahöhle im GeoPark Kyffhäuser
Mühlen 6
06567 Rottleben / Kyffhäuser
Tel: 0049 - (0)34671 - 5 45 0
Fax: 0049 - (0)34671 - 5 45 14

Thüringen, Kyffhäuser: Barbarossahöhle

Kyffhäuser: Barbarossahöhle

Thüringen, Kyffhäuser: Barbarossahöhle

Barbarossahöhle: Eingang

Thüringen, Kyffhäuser: Barbarossahöhle

Barbarossahöhle: Ausgang

 

Nationalpark Hainich
Thüringens einziger Nationalpark entstand 1997 mit dem Ziel, den einheimischen Buchenwald zu schützen. Das Waldgebiet umfasst den größten zusammenhängenden Laubwald Europas. Er breitet sich auf einer Fläche von 76,1 km² aus, beinhaltet diverse Laubbaum- und Tierarten und will die Entstehung eines mitteleuropäischen Urwaldes forcieren. Ein touristisch wundervolles Erlebnis ist der 2005 etablierte Baumkronenpfad, der auf einer Länge von über 310 m nur wenig unterhalb der Baumspitzen verläuft. Seit dem 25. Juni 2011 gehört er zum Weltnaturerbe der UNESCO

Der Waldgersten-Buchenwald liegt zwischen Eisenach und Mühlhausen. Neben den vorherrschenden Buchen wachsen dort noch 30 andere Arten von Laubbäumen. Da das Gebiet militärisches Sperrgebiet zu DDR-Zeiten war, wurde es selten betreten. So konnte das Waldgebiet ungestört wachsen. An den Rändern des Waldes wurde allerdings der Wald gerodet und aber inzwischen (seit 1997) wieder aufgeforstet, sodass auch an diesen Stellen wieder Wald t zu wachsen beginnt.
Ungestört leben im Hainich Wildkatzen, Bechsteinfledermäuse u.v.a. Die vor dem Aussterben bedrohten Totholzkäfer können hier überleben, da in diesem Laubwald reichlich Totholz zur Verfügung steht und nicht genutzt wird. Zu finden sind sogar Orchideen. Der Artenreichtum an verschiedenen Pilzsorten ist groß. Die Fläche des Buchenwaldes beträgt 1573 ha.

Deutschland, Buchenwald, Nationalpark Hainich

Nationalpark Hainich

Deutschland, Buchenwald, Nationalpark Hainich

Nationalpark Hainich

Deutschland, Buchenwald, Nationalpark Hainich

Nationalpark Hainich

Plothener Teiche
Dieses Teichgebiet im Saale-Orla-Kreis gehört zum Naturpark Thüringer Schiefergebirge/Obere Saale und hat seine Ursprünge bereits im Mittelalter gelegt. Die Teiche, deren größter der 28 Hektar große Hausteich ist, bilden heutzutage eine regionale Touristenattraktion. Insbesondere bei Anglern und Radwanderern sind sie sehr beliebt. Interessant ist aber auch das 300 Jahre alte Pfahlhaus im Hausteich.

Rennsteig
Bereits im Mittelalter galt der Rennsteig als Grenzweg zwischen Thüringen und Franken. Der Rennsteig liegt auf dem Kamm des Thüringer Waldes und gilt heute als einer der schönsten Fernwanderwege Deutschlands. Er beginnt in Hörschel an der Werra bei Eisenach und endet nach rund 170 km in Blankenstein an der Saale. Damit ist er der längste und älteste Fernwanderweg ganz Deutschlands. Entdeckt wurde er für die Wanderbewegung von August Trinius. Ludwig Bechstein schlug im Jahr 1843 vor den Rennsteig in 5 Abschnitten zu erwandern. Heutzutage wird der Rennsteig häufig in 6 Etappen aufgeteilt. Diese Einteilung der Strecke erfolgt in die folgenden Abschnitte:

  • Hörschel – Großer Inselsberg
  • Großer Inselsberg – Oberhof
  • Oberhof – Kahlert
  • Kahlert – Limbach
  • Limbach – Steinbach am Wald
  • Steinbach am Wald – Blankenstein

Als Markierungen entlang der Strecke dienen ein weißes "R" an Bäumen und Steinen, Blaues Andreaskreuz auf weißem Grund, hölzernes Rennsteigwappen, Wegweiser und Markierungstafeln.
Eine Darstellung weiterer Sehenswürdigkeien von Thüringen finden Sie auf unserer Partnerseite Sehenswürdigkeiten in Thüringen.

Unterwasserstadt im Sundhäuser See
Im Sundhäuser See bei Nordhausen befindet sich in einer Tiefe zwischen 8 bis 10 m und auf einer Fläche von rund 400 m² die künstlich errichtete Unterwaserstadt "Nordhusia" zu der am 8. August 2013 eine ca. 100 m² große Kirchenruine hinzu kam. Hier ist es jetzt sogar möglich, sich unter Wasser trauen zu lassen. Am See ist eine Tauchschule beheimatet.
99734 Nordhausen
Betonstrasse
Tel.: 0049- (0)5529 - 707
info@tauchen-nordhausen.de
 
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