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UNESCO-Welterbestätten in Bayern

Bamberger Dom Bamberger Dom
Markgräfliches Opernhaus in Bayreuth  Markgräfliches Opernhaus in Bayreuth
Wieskirche Wieskirche
Würzburger Residenz Würzburger Residenz

 

Archäologischen Pfahlbaustätten in Süddeutschland
Auf der Sitzung des UNESCO-Welterbe Komitees im Juni 2011 in Paris wurden diie archäologischen Pfahlbaustätten in Süddeutschland in die Liste der deutschen UNESCO Welterbestätten aufgenommen.
Insgesamt wurden 111 Pfahlbaufundstellen in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, der Schweiz und Slowenien  - darunter 18 in Baden-Württemberg (15) und Bayern (3) - als grenzüberschreitende Welterbestätten in die UNESCO Liste aufgenommen. Von den 15 Pfahlbaustätten in Baden-Württemberg befinden sich neun im Bodensee und sechs in Oberschwaben.
Die drei Pfahlbaustätten in Bayern liegen südlich von Augsburg und im Starnberger See.

Hinweis
Eine ausführliche Darstellung der hier aufgeführten UNESCO-Welterbestätten sowie aller weiteren in Deutschland befindlichen Welterbestätten finden Sie bei Goruma hier >>> 

Landkarte, Deutschland

Große Städte

Lindau: Hafeneinfahrt © goruma (T.Asthalter)

Hinweis
Seit dem Jahr 1825 wird Bayern auf  Anordnung des damaligen Königs Ludwig I. (1786-1868) mit "y" geschrieben. Er wollte damit seine Sympathie für Griechenland zum Ausdruck bringen.

In Bayer gibt es 315 Städte, damit liegen in diesem Bundesland die meisten Städte der 16 deutschen Bundesländer.

Besonders sehenswert sind natürlich die hiesigen geschichtsträchtigen und schönen Städte.

Abgesehen von der lebendigen Landeshauptstadt München sowie der alten Fuggerstadt Augsburg lohnen sich Ausflüge in die Donau-Stadt Passau, nach Aschaffenburg, in die UNESCO-Stadt Bamberg, ins imposante Regensburg, nach Eichstätt oder aber in die Wagner-Stadt Bayreuth, das herrlich gelegene Würzburg mit der fantastischen Residenz, das schöne Lindau am Bodensee oder in das geschichtsträchtigem Nürnberg.

Die 42.000 Einwohner umfassende kreisfreie Stadt Memmingen war Sitz des ersten deutschen "Bauernparlaments".

Die Bevölkerung Memmingens hatte sich im Verlauf der Bauernkriege mit den aufständischen Bauern verbündet, die hier daraufhin ihre Versammlung abhielten und ihre Christliche Vereinigung gründeten.

Im Februar/März 1525 wurden hier die "Zwölf Artikel" verfasst, die heutzutage als Beschwerdeschrift, Reformprogramm und politisches Manifest der damaligen Bauern gelten.

Besondere Gebäude und Bauwerke

München: Altes Rathaus © goruma (A.Asthalter)

Altes Rathaus München
1310 erstmals urkundlich erwähnt; am Abend des 9. November 1938 hielt Joseph Goebbels im Rathaussaal eine Hetzrede, die als Auftakt der Reichskristallnacht gilt.

Alte Hofhaltung von Bamberg 
Gleich gegenüber der Neuen Residenz befindet sich dieses Bauwerk, das durch eine Mischung aus unterschiedlichsten Stilelementen beeindruckt.

Früher konnte man von hier aus über eine direkte Verbindung den Kaiserdom erreichen. Den Kern der Alten Hofhaltung bildet die frühere Kaiser- und Bischofspfalz aus dem 11. Jahrhundert.

Der Gebäudekomplex bezaubert vor allem durch die so genannte "Schöne Pforte", über die man in den malerischen Innenhof gelangt, der von alten Fachwerkbauten umgeben ist.

Die "Schöne Pforte“ ist 1573 vom Bildhauer Pankraz Wagner gestaltet worden. Dabei sollte man unbedingt auf das Relief achten, das Maria, die "Mutter Gottes", darstellt und umrahmt ist von den beiden Heiligen Heinrich und seiner Gattin Kunigunde, denen ein Modell des Doms zur Seite gestellt wurde.

Weitere Darstellungen zeigen Petrus und Georg und die symbolhaften Personifikationen der Flüsse Regnitz und Main.

Die Alte Hofhaltung – trotz ihrer architektonischen Eklektik insbesondere im Stile der Renaissance gehalten – fungierte bereits als Kanzlei, Bibliothek und Ratsstube.

Heute ist hier das Historische Museum von Bamberg beheimatet.


Bamberg: Brückenrathaus © goruma

Altes Rathaus ("Brückenrathaus“) in Bamberg 
Im Jahr 1387 wurde das Bamberger Rathaus zum ersten Mal erwähnt. Es ist heutzutage eines der wichtigsten Bauwerke der historischen Innenstadt von Bamberg und gleichzeitig ein Wahrzeichen der Stadt. Glaubt man der Legende, so haben die Bürger Bambergs wegen der Weigerung ihres Bischofs, von seinem Grund und Boden etwas zur Verfügung zu stellen, inmitten der Regnitz eine künstliche Insel geschaffen, auf welche sie ihr Rathaus bauten.

Dem ursprünglich auf Stelzen stehenden Rathaus folgte zwischen 1461 und 1467 ein gotischer Gebäudeneubau, der im Wesentlichen den Kern des heute zu sehenden Bamberger Rathauses ausmacht.

Von 1744 bis 1756 wurden durch Johann Jakob Michael Küchel (1703-1769) starke Umgestaltungen vorgenommen, die vor allem im Stil des Barock und des Rokoko erfolgten. Neben architektonischen Schönheiten wie den Fresken ist das Rathaus auch für jeden Historiker interessant, weil es die einstige Herrschaftsgrenze zwischen dem bischöflichem und dem bürgerlichen Bamberg kennzeichnet. Im Rathaus kann heute auch die Porzellansammlung Ludwigs betrachtet werden, die zu den größten Europas gehört.

Allianz-Arena in München
Auf Grund eines Volksentscheids in München, der mit großer Mehrheit für das Projekt eines neuen Fußballstadion ausging, wurde im Herbst des Jahres 2002 mit dem Bau begonnen.

Dazu wurde von den Schweizer Architekten Herzog und Meuron eine lichtdurchlässige und sich selbst tragende Umhüllung aus dem Kunststoff ETFE ("Ethylen Tetrafluorethylen") konzipiert.

Das Stadion wurde im April 2005 eingeweiht und hat Platz für rund 66.000 Menschen. Es befindet sich im Stadtteil Fröttmaning im Norden Münchens. Es dient den beiden Münchner Fußballvereinen TSV 1860 München und FC Bayern München als Heimstadion.

Alte Mainbrücke in Würzburg 
Die Anfänge der Brücke stammen von 1133 und wurde an der Stelle einer alten Furt als Holzbrücke erbaut.

Im Jahr 1342 wurde sie ifolge eines Hochwasers zrstört.

Im Jahr 1476 wurde begonnen, die Brücke aus Stein zu erbauen.

Und erst im Jahr 1703 wurde der letzte Bogen aus Stein in die rund 180 m lange Brücke eingebaut.

Die Brückenpfeiler haben eine Dicke von rund 7 m. Auf den Brückenpfeilern wurden 1730 zwölf Brückenfiguren errichte. Von diesen rund 4,5 m hohen Skulpturen stammen acht von den Brüdern Johann Sebastian und Volkmar Becker und vier von dem aus Versailles kommenden Hofbildhauer Claude Curé. Um die Jungfrau Maria, die Schutzpatronin Frankens, sind auf der linken Brückenseite die Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan gruppiert, die im Jahr 689 den Märtyrertod fanden. St. Burkard, Würzburgs erster Bischof und St. Bruno, folgen ihnen.

Auf der rechten Brückenseite findet man König Pippin als Begründer des Frankenreiches, Kaiser Karl den Großen sowie die Heiligen Karl Borromäus, Johannes von Nepomuk, Joseph und Fridericus.

Die auf der Brücke stehenden Figuren sind allerdings Nachbildungen, da die Originale wegen ihres desaströsen Zustands im Jahr 1911 zu Straßenschotter verarbeitet worden. Am Beginn der Brücke, in der Nähe der Figur Karls des Großen, befindet sich das Café Brückenbäck, wo man etwas zu sich nehmen kann und die Aussicht auf den Fluss, das Schloss oder das Leben in den Straßen genießen kann.

Augsburger Rathaus
Das zu den eindrucksvollsten Rathäusern Deutschlands zählende Renaissance-Rathaus von Augsburg ist eines der Wahrzeichen der Stadt Augsburg.

Es wurde zwischen 1615 und 1624 errichtet und galt bei seiner Fertigstellung als das weltweit einzige Gebäude mit mehr als sechs Etagen.

Das Augsburger Rathaus besticht durch monumentale Säle wie den Unteren Fletz, den Sitzungssaal des Augsburger Stadtparlamentes und natürlich den wundervollen Goldenen Saal, der auch als beliebter Veranstaltungsort Verwendung findet.

Im Rathaus, dem übrigens am meisten besuchten Bauwerk der Stadt am Lech, sind Dauerausstellungen zur Geschichte Augsburgs untergebracht

Baumburger Turm in Regensburg
Der siebengeschossige Baumburger Turm in Regensburg wurde 1270 errichtet.

Er ist Teil eines größeren Gebäudekomplexes, der sich an seiner Ostseite erstreckt. Der Turm imponiert durch eine spätgotische Erdgeschossfassade mit einer dahinter befindlichen frühgotischen Räumlichkeit, einer Logia im Obergeschoss und zahlreichen feinst gearbeiteten Fenstern und gilt als einer der schönsten mittelalterlichen - nach italienischem Vorbild errichteten - Patrizierbauten.

BMW Autohaus in München © goruma (Dr.Ramm)

BMW Welt
In der BMW Welt werden die neusten BMW-Automodelle ausgestellt. Außerdem können Autokäufer hier ihre Autos abholen.

Das riesige Gebäude imponiert durch eine geradezu fururistische Architektur. Es wurde von dem Wiener Archtekten Wolf D. Prix in Zusammenarbeit mit dem von ihm mitbegründeten Wiener Architekturbüro Coop Himmelb(l)au geplant. Das rund 180 m lange, 130 m breite und maximal 24 m hohe Gebäude wurde am 20./21. Oktober 2007 eingeweiht.

Das Gebäude besteht u.a. aus 900 maßgefertigten Glaselementen, die von Klettersportlern gereinigt werden müssen. Die dem Bau zugrundeliegende Idee ist die einer "Wolke", die sich aus einem in sich gedrehten Doppelkegel aus Stahl und Glas heraus entwickelt. Auf einer Fläche von 6.300 m² wurden Photovoltaikanlagen installiert.

Das Gebäude befindet sich in der Nähe des BMW Verwaltungsturms sowie des BMW Museums in der Nähe des Olympiageländes.
Am Olympiapark 1
80809 München
www.bmw-welt.com

BMW Museum
Das Museum der Firma BMW befindet sich in unmittelbarer Nähe zum BMW-Verwaltungsturm sowie dem Gebäude der "BMW Welt" nahe dem Olympiazentrum.

Das Museum stellt die Geschichte des Unternehmens einschließlich zahlreicher Expoate dar. Es wurde von dem Wiener Architekten Karl Schwarzer (1918-1975) geplant und kurz vor der Olympiade 1972 fertiggestellt. Von 2004 bis zum 21. Juni wurde das Museum erweitert und renoviert.

Das Museum umfasst eine Ausstellungsfläche von rund 5.000 m² auf der rund 120 Originalexponate aus über neun Jahrzenten ausgestellt werden. Darunterdie ersten Flugzeugmotoren,das erste Motorrad (BMW R 32) sowie einige Rennautounikate.

Am Olympiapark 2
80809 München

Echelsbacher Brücke in Oberbayern 
Führt über die Ammer zwischen Rottenbuch und Bad Bayersoien (Oberbayern); Fertigstellung 1929 als am weitesten gespannte Melan-Bogenbrücke der Welt (Bogenspannweite 130 m).

Fuggerhäuser in Augsburg 
Die Häuser der berühmtesten Familie Augsburgs stehen entlang der Maximilianstraße und gehen auf die Jahre zwischen 1512 und 1515 zurück.

Im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, konnten alle Schäden durch die Nachkommen der Fugger wieder beseitigt werden. In den Häusern hatte das Fuggersche Firmenimperium seinen Hauptsitz und hier war es auch, wo Martin Luther 1518 von Kardinal Cajetan verhört worden ist.

Mit dem Adlertor hat man den Haupteingang zur Fürst Fugger Privatbank vor sich. Leider können die Fuggerhäuser – abgesehen von den drei Innenhöfen – nicht besichtigt werden, denn der Komplex ist in Privatbesitz und ist Eigentum des Fürsten Fugger-Babenhausen.

Lindau: Mangturm © goruma (T.Asthalter)

Mangturm in Lindau 
„Dieser Turm der Mangenturm genannt ward im XII Jahrhundert erbaut zu Leuchte//Schutz und Trutz unseres Seehafens//ein kräftig Wahrzeichen// der ehemaligen freien Reichsstadt Lindau“, heißt es auf einem Stein am Mangturm dem alten Leuchtturm am Bodensee, der mit seiner Höhe von 20 Metern weithin gut sichtbar ist.

Gebaut hat man ihn im 13. Jahrhundert. Späterhin wurde er mit bunt glasierten Ziegelhelmen verziert. Namentlich geht er auf das frühere Tuch- und Manghaus zurück, das in seiner Nähe gestanden hatte. Bis ins 19. Jahrhundet übrigens war der Mangturm nur über eine Zugbrücke erreichbar.

Neues Rathaus München
1867 bis 1909 von Georg von Hauberrisser im neugotischen Stil erbaut.

Olympiastadion in München
Gebaut für die 20. Olympischen Sommerspiele, die 1972 in München stattfanden. Zu trauriger Berühmtheit gelangten diese Spiele durch die Geiselnahme und Ermordung israelischer Sportler durch das palästinensische Terrorkommando "Schwarzer September".

Nürnberger Rathaus
Das Nürnberger Rathaus wurde zwischen 1616 und 1622 erbaut. Da es aus mehreren Gebäuden besteht, die in verschiedenen Epochen erbaut wurden, finden sich verschiedene Baustile in dem eindrucksvollen Gebäude wieder.

Das Alte Rathaus ist spätgotisch und seine gotischen Spitzbogenfenster erinnern an einen Sakralbau. Die Portale des Hauses sind prunkvoll, im Keller können noch immer die alten Lochgefängnisse und Folterinstrumente besichtigt werden. Die unteririschen Gänge führen zur Bastei der Burg.

Oberpollinger in München
Dieses im Jahr 1905 eröffnete Kaufhaus ist eines der ältesten Europas. Es wurde im Auftrag der Hamburger Kaufmannsfamilie Emden & Söhne von dem Architekten Max Littmann errichtet. Der Name leitet sich von der hier vorher seit dem 16. Jahrhundert befindlichen Brauerei "Zum Oberpolliger" ab.

Das Haus brannte infolge der Kriegsereignisse im Januar 1945 aus, wurde aber 1945 wieder eröffnet. Für ca. 80 Mio. € wurde das Haus - am Stachus gelegen - seit 2005 zu einem Premiumwarenhaus erweitert bzw. umgebaut. Derzeit verfügt das Haus, das gemeinsam mit dem Alsterhaus in Hamburg und dem KaDewe in Berlin zu den luxuriösten Kaufhäusen Deutschlands gehört, über eine Fläche von 33.000 m2.

Siechhof in Eichstätt 
Bei dem Siechhof von Eichstätt handelt es sich um eine Einrichtung, in der im Mittelalter die an Lepra Erkrankten der Stadt wegen der hohen Ansteckungsgefahr isoliert worden sind. Der kleine Komplex stammt aus dem 14. Jahrhundert und setzt sich aus einem dreietagigen Gebäude sowie einer Kapelle zusammen, die 1705/06 mit Schmuckgiebeln versehen worden ist.

Außerdem gibt es noch einen 1417 teilweise in Fachwerk erbauten Wirtschaftsbau.

Der Siechhof wurde anfangs u.a. über Spenden und regelmäßige Almosen versorgt. Im 15. Jahrhundert wandelte er sich zu einem städtischen Armenhaus und Altersheim und nach einer umfassenden Renovierung im Jahre 1705 zur Wohnung eines Geistlichen (= Benefiziatenhaus). Heutzutage stehen die Kapelle und die Wirtschaftsbauten leer. Das Benefiziatenhaus hingegen wird für Mietwohnungen genutzt. 
 

Große oder besonders interessante Museen

Alte Pinakothek in München © goruma (Dr.Ramm)

Alte  und Neue Pinakothek in München
Kunstmuseen mit Gemälden von Malern des Mittelalters bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts; beide Museen zählen zu den bedeutendsten Gemäldegalerien der Welt. Sie gehören zusammen mit der Pinakothek der Moderne, dem Museum Brandhorst sowie dem Museum "Welt der Kristalle" zum Kunstareal München.

Bistumsmuseen Regensburg 
Zu diesen drei Museen des Bistums Regensburg gehören:
Museum St. Ulrich
Das Museum ist in einer frühgotischen Kirche aus dem 13. Jahrhundert untergebracht. 
Diözesanmuseum
Hier sind wechselnde Sonderausstellungen zur religiösen Graphik und christlichen Kunst der Gegenwart zu sehen. 
Domschatzmuseum
In den Räumen der ehemaligen bischöflichen Residenz untergebracht, können in diesem Museum u.a. spätmittelalterliche Exponate des Domschatzes betrachtet werden. Weitere Höhepunkte sind das Regensburger Emailkästchen, der Wandula-Altar, der Wolfgangskelch oder das Ottokarkreuz.

Deutsches Hopfenmuseum in Wolnzach © goruma (Dr.Ramm)

Deutsches Hopfenmuseum in Wolnzach 
Das Hopfenmuseum liegt in - ca. 60 km nördlich von München. Der Besucher findet hier nahezu alle Informationen rund um den Hopfen. In dem Museum befinden sich neben Schautafeln auch eine Reihe von Exponaten - z.B. eine Hopfenerntemaschine. Viele Abbildungen und Statistiken ergänzen die Ausstellung in dem modernen Gebäude. Die Architekten dieses im Stil eines Hopfengarten erbauten Gebäudes waren Krug  Partner aus München. Am 22. Januar 2005 wurde das Museum eröffnet. Vor dem Gebäude wachsen einige verschiedene Hopfenarten.
Elsenheimerstraße 2
85283 Wolnzach
Öffnungszeiten
Di. bis So. von 10:00 bis 17:00 Uhr
Tel.: 0049 - (0)8442 - 7574
www.hopfenmuseum.de/
info@.hopfenmuseum.de/

Diözesanmuseum mit Domschatz in Bamberg 
Im Jahr 1731 nach Plänen des Barockbaumeisters Balthasar Neumann errichtet, gibt es in dem gleich neben dem Kaiserdom gelegenen Kapitelhaus den reichen Domschatz und eine große Sammlung liturgischer Gewänder aus dem 11. Jahrhundert zu sehen. Wohl bekanntestes Stück der Sammlung ist der Sternenmantel des später heilig gesprochenen Kaisers Heinrich II.

Germanisches Nationalmuseum in Nürnberg 
Mit 1,2 Millionen Objekten das größte kulturhistorische Museum im deutschsprachigen Raum: Ausstellungsobjekte von der Vor- und Frühgeschichte bis zur Kunst und Kultur der zweiten Hälfte des 20. Jh. 

Mainfränkische Museum in Würzburg
Das Mainfränkische Museum in Würzburg ist eines der bedeutendsten Museen in Franken, da es herausragende Werke von Riemenschneider, Tietz und Wagner besitzt. Außerdem zu sehen sind Ausstellungen zur fränkischen Weinkultur und eine Volkskundeabteilung. Das Museum ist in Teilen der Festung Marienberg untergebracht.

Mechanische Musikinstrumente in Lindau 
Wer sich für diese Thematik interessiert, dem sei das Lindauer Museum für mechanische Musikinstrumente wärmstens empfohlen. Es gibt dort nicht nur viele Instrumente zu sehen, vielmehr werden diese Drehorgeln, Klaviere, Metallplattenspieler etc. auch vorgeführt. 

Neue Pinakothek in München
Kunstmuseum mit Malereien und Skulpturen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Gegründet 1853 von Ludwig I., im Zweiten Weltkrieg zerstört und durch den Architekten Alexander Freiherr von Branca 1981 wiedereröffnet.

Pinakothek der Moderne in München

Beherbergt vier voneinander unabhängige Museen, die die verschiedensten Bereiche der Kunst grenzüberschreitend vor Augen führen: die Sammlung Moderne Kunst, Die Neue Sammlung, das Architekturmuseum der TU München sowie die Staatliche Graphische Sammlung. Entworfen von dem Architekten Stephan Braunfels und 2002 eröffnet.

Römisches Museum in Augsburg 
Im ehemaligen Dominikanerkloster St. Magdalena werden archäologische Funde gezeigt, die auf dem Gebiet des heutigen Augsburgs gemacht worden sind. Der Museumsname bezieht sich auf den Schwerpunkt des Hauses: Dieser wurde auf die Zeit gelegt, als Augsburg noch römische Provinzhauptstadt war. 

Schlossmuseum von Aschaffenburg
Das Schlossmuseum in Aschaffenburg hat eine Sammlung, die sich auf Glas, Porzellan, Fayencen und Keramik konzentriert. Besonders interessant ist ebenfalls die Sammlung an Korkmodellen und auch die Zinnsammlung. Im Schloss befinden sich auch die Schlossbibliothek und die bedeutendste bayrische Gemäldesammlung nach München. Hier finden sich Werke von Rubens, Cranach, Raffael und anderen.

Die Villa Wahnfried  in Bayreuth
Die Villa Wahnfried © goruma (T.Asthalter)

Villa Wahnfried in Bayreuth
Das Museum in Bayreuth ist besonders für Wagnerianer interessant, da Richard Wagner hier wohnte und heute hier Lebenszeugnisse des Komponisten besichtigt werden können. Hinter dem Haus befinden sich die Gräber Wagners und seiner Frau Cosima, die eine Tochter von Franz Liszt war.
Webseite: www.wagnermuseum.de

Bayreuth, Richard Wagner Festspielhaus

Richard Wagner Festspielhaus

Büste Richard Wagners, Festspielpark

Büste Richard Wagners,
Festspielpark

Bayreuth, Cosima Wagner, Festspielpark

Cosima Wagner,
Festspielpark

Kulturelle und wissenschaftliche Einrichtungen

Lindau: Marionettenoper © goruma (T.Asthalter)

Lindauer Marionettenoper
Die Marionettenoper in Lindau zieht Besucher selbst von weit her an und entlockt ihnen Kommentare wie "Das Beste, was ich je auf einer Opernbühne gesehen habe!" oder "Lebendiger als echte Opernsänger!" (zitiert aus dem Gästebuch).

Bamberger Reiter
Reiterstandbild aus dem 13. Jahrhundert, es stellt wahrscheinlich König Stephan I. von Ungarn (975-1024) dar. Diese Interpretation ist allerdings umstritten.

Bayerische Staatsbibliothek
Die Landesbibliothek Bayerns ist die zweitgrößte Universalbibliothek im deutschsprachigen Raum und ist im Besitz von über 8 Mio. Bänden; außerdem einer Handschrift des Nibelungenliedes, der Carmina Burana und einer Gutenberg-Bibel.

CINECITTA' Multiplexkino in Nürnberg 
Diese Kinoanlage in Nürnberg ist das größte Kino Deutschlands. In der heutigen Form wurde es im Jahr 2002 eröffnet - als Erweiterung bestehender Kinos. Das Multiplexkino verfügt auf einer Fläche von 20.000 m² über 21 Kinosäle mit insgesamt 4.985 Plätzen, von denen 17 bis zu 40 m unter der Erde liegen. Die größte Leinwand der Kinos hat eine Fläche von 600 m². Für 3D-Filme werden die er4forderlichen Brillen ausgegeben. Der Stromverbrauch der Anlage liegt bei 260.000 kWh pro Monat. Für Freunde des Popcorns gibt es eine eigene Popcornküche, von der aus monatlich 20.000 Tüten unter die Zuschauer gelangen. Die ersten Filme werden ab 10:00 Uhr gezeigt. Insgesamt kümmern sich um 400 Mitarbeiter - etwa die Hälfte in der Gastronomie - um ihre Gäste.

Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg
Areal im Südosten Nürnbergs, auf dem von 1933 bis 1938 die Reichsparteitage der NSDAP abgehalten wurden. Der Gesamtentwurf für die Gestaltung des Geländes stammte von Albert Speer und umfasste eine Gesamtfläche von 11 km². Heute befindet sich hier ein Dokumentationszentrum zur Geschichte Nürnbergs während des Nationalsozialismus.

Fuggerei in Augsburg 
Die Fuggerei ist ein Konglomerat aus drei Toren und acht Gassen und stellt eine Art Stadt innerhalb Augsburgs dar. Jakob Fugger ließ sie in den Jahren 1516 bis 1523 erbauen. Bekanntester Einwohner war bisher Franz Mozart, der Urgroßvater des großen österreichischen Komponisten. Die Siedlung war und ist die älteste Sozialsiedlung weltweit. Sie kann gegen ein Eintrittsgeld von 4 € besichtigt werden. In der Siedlung leben immer noch Menschen, die allerdings folgende Bedingungen erfüllen müssen:
- sie müssen gebürtige Augsburger sein
- sie müssen unverschuldet in Armut geraten sein
- sie müssen katholisch sein
- sie zahlen den selben Preis wie seinerzeit, nämlich 1 Gulden, was derzeit 0,88 Euro sind.

Gedenkstätte Walhalla bei Regensburg 
Dieser Ort des Gedenkens befindet sich im Ort Donaustauf. In der im neoklassizistischen Stil errichteten Halle befinden sich 128 Marmorplastiken und 64 Tafeln (Stand 2007), mit denen seit 1842 an Menschen erinnert wird, die Deutschland und/oder den deutschsprachigen (germanischen) Völkern sehr verbunden waren oder große Leistungen erbrachten. Der „Ruhmestempel“ entstand unter dem Architekten Leo von Klenze  zwischen 1830 und 1842 und liegt hoch über der Donau. Die Walhalla gilt als eine der bedeutendsten Kunstschöpfungen des bayerischen König Ludwig I. (1786-1868). Der "Tempel"  steht gewollt in der Nähe zur ehemaligen »Freien Reichsstadt Regensburg.  

“Leerer Beutel“ in Regensburg 
Hierbei handelt es sich um ein Kulturzentrum in der Regensburger Altstadt. „Leerer Beutel“ bezieht sich dabei auf den Begriff "Lare-den-Pautel", also Getreidesack, denn in dem Gebäude hat man im Mittelalter Getreide eingelagert. Neben der Bayerischen Staatsgalerie "Deutsche Malerei des 19. Jahrhunderts" sowie der Ausstellung "Zeitgenössische Kunst in Ostbayern Ende 19. und 20. Jahrhundert" ist hier noch eine Filmgalerie, ein Jazzklub und eine Gaststätte beheimatet.  

Reichsparteitagsgelände in Nürnberg 
Das Ehemalige Reichsparteitagsgelände ist heute ein Dokumentationszentrum, das die Stadt mit ihrem nationalsozialistischen Erbe konfrontiert. Das Gebäude beherbergt die Dauerausstellung "Faszination und Gewalt". Die UNESCO hat das Dokumentationszentrum 2000 als offiziellen Beitrag Deutschlands zum "Internationalen Jahr für eine Kultur des Friedens" anerkannt.

Staats- und Stadtbibliothek in Augsburg
Diese zu den bedeutendsten Stadt- und Regionalbibliotheken Deutschlands gehörende Institution ist in einem kolossalen Gebäude der Architekten Fritz Steinhäußer und Martin Dülfer untergebracht, das im neubarocken Stil konzipiert wurde. 

 

Bedeutende Opern- und Theaterhäuser

Augsburger Puppenkiste © goruma

Augsburger Puppenkiste
Das wohl berühmteste Marionettentheater von Deutschland wurde im Heilig-Geist-Spital untergebracht und liegt mithin in der Altstadt von Augsburg. Schon seit dem Jahre 1948 führt es Märchen, aber auch und ernsthaftere Schauspiele auf. Die Puppenkiste wurde übrigens 2004 mit der Goldenen Kamera geadelt. 

Altes Stadttheater Eichstätt
Das Alte Stadttheater von Eichstätt ist sowohl ein Veranstaltungs- als auch ein Tagungsort. Hier finden Musikvorführungen, Tagungen, Theaterspiele, feinere Abendveranstaltungen, Bälle und vieles mehr statt.

Bamberger Konzerthalle der Bamberger Symphoniker (bzw. der Bayerische Staatsphilharmonie)
Die Bamberger Symphoniker sind weltbekannt und werden seit 2003 auch als „Bayerische Staatsphilharmonie“ bezeichnet. Gegründet wurden sie 1946. Seit 1993 spielen sie in der Bamberger Konzerthalle, einem akustisch jedem gehobenen musikalischen Anspruch mehr als genügenden Gebäude.

Festspielhaus auf dem Grünen Hügel in Bayreuth
Es wurde nach den Plänen Richard Wagners auf dem grünen Hügel von 1872 bis 1876 errichtet.

Architekt war Gottfried Semper, der sich auch für das Dresdner Hoftheater verantwortlich zeigte. In dem Ziegelhaus finden 2.000 Menschen Platz, womit es eine der größten Opernbühnen der Welt darstellt.

Die Plätze sind bis auf den letzten besetzt, wenn hier die Wagner Festspiele stattfinden. Nur im November und zu Zeiten der Festspiele sind keine Besichtigungen möglich. 

E.T.A.-Hoffmann-Theater
Das Bamberger Theater besticht durch wagemutige Inszenierungen, ein abwechslungsreiches Angebot und kann auf diverse Auszeichnungen zurückblicken.

Der berühmte Literat, Theaterkomponist und Zeichner E.T.A. Hoffmann arbeitete 1808 als Musikdirektor am Theater und blieb ihm auch in den kommenden Jahren sehr eng verbunden.

Jede Saison endet mit den Calderón-Freilichtspielen, also Freilichtvorstellungen, die vom E.T.A. Hoffmann-Theater gegeben und in der Alten Hofhaltung aufgeführt werden.

Markgräfliches Opernhaus in Bayreuth

Markgräfliches Opernhaus in Bayreuth 
Das Gebäude wurde ab 1745 erbaut und ist heute eines der Wahrzeichen der Stadt Bayreuth.
Der französische Architekt Joseph Saint-Pierre erschuf mit dem Hoftheater eines der schönsten Barocktheater, das heute noch erhalten ist. Die reiche und kunstvolle Innenausstattung wurde von zwei der bedeutendsten Dekorateure der damaligen Zeit, Guiseppe und Carlo Galli-Bibiena, ausgestaltet. Immer
im Mai finden hier die Fränkischen Festwochen, im September der Bayreuther Barock statt.

Münchener Kammerspiele
Hier wird sowohl Klassisches als auch Zeitgenössisches dargeboten. Junge und erfahrene Regisseure bemühen sich um die politische Auseinandersetzung mit der Gegenwart.

Prinzregententheater in München 
Der Theaterbau wurde von dem Architekten Max Littmann erbaut und im Jahr 1901 eröffnet. Seit 1993 spielt hier die Bayerische Theaterakademie August Everding.

Das Theater bietet 1081 Plätze.

Stadttheater Augsburg
Dieses Vierspartenhaus ist die Hauptspielstätte der Stadt Augsburg und bestach einst mit seiner Architektur, die im Stil der Neorenaissance gehalten war.

Adolf Hitler persönlich hatte regen Anteil am Umbau des Theaters, den er teilweise selbst beaufsichtigte und sicherlich auch finanziell unterstützte. Er war auch zugegen, als das Stadttheater 1939 mit Wagners „Lohengrin“ wieder eröffnete.

Das 1944 zerstörte und späterhin vereinfacht aufgebaute Haus verfügt heutzutage über 950 Plätze.

Stadttheater Aschaffenburg
Das schöne Stadttheater in Aschaffenburg stammt aus dem Jahr 1811 und gehört zu den klassizistischen Gebäuden der Stadt und wurde unter der Leitung des Architekten Emanuel Josep d'Herigoyen errichtet.

Kirchen und Klöster

Michaelsberg in Bamberg © goruma

Bamberger Dom
Er wurde im Jahr 1002 von Heinrich II. in Auftrag gegeben.

1012 wurde er eingeweiht.

Nach einem Großfeuer im Jahr 1185 wurde er abgerissen und im Mai 1237 feierlich wiedereröffnet.

Im Dom befinden sich Werke von Tilmann Riemenschneider (1460-1531), Grab Heinrich II. und Kunigunde (beide wurden heilig gesprochen), Veit Stoß (1447-1533), Weihnachtsaltar und Werke von Lucas Cranach dem Älteren (1472-1553).

Dom zu Augsburg (genauer Hohe Domkirche Unserer Lieben Frau zu Augsburg)
Der Dom ist die Kathedrale des Bistums Augsburg und eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten von Augsburg.

Er geht bis auf das 8. Jahrhundert zurück und verfügt über zwei Türme von jeweils 62 Metern Höhe.

Das imposante romanisch-gotische Bauwerk sticht als sakrale Schönheit mitten aus dem alten Stadtkern Augsburgs hervor und ordnet sich mit der Basilika St. Ulrich und Afra sowie dem Perlachturm in die Reihe der höchsten Gebäude der historischen Altstadt ein.

Auch wenn die mittelalterliche Ausstattung des Domes während des Bildersturmes der Reformationszeit stark dezimiert worden war, so ist doch das Innenleben durch Zukäufe erheblich bereichert worden.

Unbedingt sehenswert sind die fünf Glasgemälde, welche den Rest einer früher umfangreichen Serie darstellen und zu den ältesten Beispielen ihrer Art in Europa gehören.

Weitere Kostbarkeiten sind die gemalten Friese, die neugotischen Altäre mit ihren Tafelbildern des Hans Holbein d.Ä., die gigantische Darstellung des hl. Christophorus aus dem Jahre 1491, der spätgotische Kreuzgang sowie natürlich das berühmte romanische Bronzeportal, das einst zum Vorgängerdom gehörte und nun im neuen Diözesanmuseum ausgestellt ist.

Dieses Museum liegt unmittelbar neben dem Dom und beherbergt u.a. den Domschatz.

Dom St. Kilian in Würzburg
Der Dom wurde 1188 geweiht. Im Kontrast stehen bei ihm das romanische Langhaus und die barocke Ausstattung.

Künstlerisch besonders wertvoll sind die in Teilen von Riemenschneider geschaffenen Bischofsgrabmäler.

Der Dom ist nach Mainz und Speyer der drittgrößte romanische Sakralbau Deutschlands.

Dom St. Stephan in Passau 
Der Dom in Passau besteht aus einem Ostbau, der in spätgotischem Stil von 1407 bis 1530 errichtet wurde und dem barocken Langhaus (1668 - 1678), das Carlo Lurago zusätzlich mit zwei Türmen ausgestattet hat. Im Inneren sind es die Fresken und der Stuck, der begeistert. Im Seitenaltar können Gemälde von Rottmayr besichtigt werden. Der Dom kann mit zwei Superlativen aufwarten: Der Innenraum gilt mit einer Länge von über hundert Metern als der größte hochbarocke Innenraum Süddeutschlands. Auch verfügt der Dom über die größte Orgel in einer katholischen Kirche weltweit. Erbaut wurde sie von G. F. Steinmayer von 1924 bis 1928.

Dom zu Eichstätt (St. Salvator, Unserer Lieben Frau und St. Willibald)
Unumstrittenes Wahrzeichen in Eichstätt ist die Kathedralkirche des Bistums Eichstätt, welche gemeinsam mit ihrem Kreuzgang und dem Mortuarium zu den wichtigsten Baudenkmälern Bayerns gehört. Die dreischiffige Hallenkirche steht in einer Kontinuität zum Gründungsbau des hl. Willibald. Dieser soll bereits im 8. Jahrhundert seine erste Steinkirche erbauen lassen haben. Wobei der heutige imposante Sakralbau zum größten Teil eine architektonische Meisterleistung der hoch- und spätgotischen Stilformen darstellt. Im Jahre 1718 konnte der Dom durch den Bau der barocken Westfassade vollendet werden. Augenscheinlichste Charakteristika des Gotteshauses sind die beiden romanischen Glockentürme. Im Inneren besticht der Dom vor allem durch den hochmittelalterlichen Willibaldschor, die leider nicht zugängliche spätgotische Kapitelsakristei und natürlich den Kreuzgang sowie das anschließende Mortuarium. Aus den wertvollen Altären sticht noch einmal der um 1495 gefertigte und 9,5 Meter hohe Pappenheimer Altar hervor. Der Dom zu Eichstätt birgt die Grabmäler zahlreicher wichtiger Persönlichkeiten. Zu diesen zählen der Bistumsgründer Willibald, die Bischöfe Konrad von Pfeffenhausen und Johann von Heideck sowie die Tumba Gundekars. Unter vielen weiteren sind im Dom auch Joseph Kardinal Schröffer und Alois Brems bestattet worden.

Frauenkirche München © goruma (A.Asthalter)

Frauenkirche München
Die Frauenkirche ist das unbestrittene Wahrzeichen Münchens. Sie wurde im Jahre 1494 eingeweiht, wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und danach aufwendig restauriert. Egal, aus welcher Richtung man in die Stadt einfährt, die beiden Türme der Frauenkirche sind von weither zu sehen, was vor allem daran liegt, dass es nach wie vor verboten ist, Gebäude in der Altstadt zu errichten, deren Höhe die Türme der Frauenkirche überschreitet. Fast 100 Meter sind die so genannten Zwiebeltürme hoch. Im Südturm gibt es seit einigen Jahren einen Fahrstuhl, so dass der Besucher die herrliche Aussicht über München genießen kann. 

Frauenkirche zu Nürnberg 
Die Nürnberger Frauenkirche wurde von Kaiser Karl IV zwischen 1352 und 1361 erbaut und gehört damit zu den ältesten Hallenkirchen Frankens. Sie steht am Nürnberger Hauptmarkt und wurde auch mit diesem zusammen erbaut. Zuvor befand sich an dieser Stelle im damals zweigeteilten Nürnberg eine Synagoge, die bei einem Pogrom zerstört wurde. Die Frauenkirche wurde erbaut und diente fortan als kaiserliche Hofkapelle, in der auch der Thronfolger Wenzel getauft wurde. Architektonisch besonders interessant ist der Westgiebel mit seinem Maßwerktabernakel, er wurde 1509 von Adam Kraft für das so genannte "Männleinlaufen" geschaffen und ist noch heute in Betrieb. Viele Skulpturen aus dem 14. Jahrhundert konnten an der Außenfassade in restaurierter Form erhalten werden, auch im Inneren gibt es zahlreiche mittelalterliche Kunstwerke, beispielsweise den Tucheraltar aus dem 15. und den Leuchterengel aus dem 16. Jahrhundert. Die Frauenkirche wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört, danach wieder aufgebaut und bis 1988 restauriert. Im Original sind lediglich die Fassade und die nördliche und südliche Außenmauer erhalten. Seit 1816 dient die Frauenkirche als katholische Pfarrkirche.

Käppele in Würzburg
Über der Stadt Würzburg liegt das Käppele, das durch seine Turmhelme einen orientalischen Eindruck vermittelt. Die Kirche neben der Kapelle stammt von Balthasar Neumann und wurde von ihm als sein letztes Bauwerk 1750 fertig gestellt. Das Käppele auf dem Nikolausberg ist eine schöne hoch über der Stadt liegende Wallfahrtskirche. Die Anfänge des heutigen Käppele gehen auf das Jahr 1640 zurück, als hier ein Bildstock mit dem Gnadenbild Marias aufgestellt wurde. Im Jahr 1650 wurde hier dann eine kleine Kapelle errichtet. aufgrund seltsamer Lichterscheinungen entwickelte sich der Ort ab ca. 1685 zu einem wichtigen Wallfahrtsort. 

Kloster Andechs am Ammersee 
Das Kloster liegt auf einem knapp 200 m hohen Berg am Ammersee und ist ein bekannter Wallfahrtsort. Das liegt sicher auch daran, dass hier die Benediktinermönche ihr Klosterbier brauen. 

Kloster Oberschönenfeld in Gessertshausen 
Dieses beeindruckende Kloster der Zisterzienserinnen im bayrischen Gessertshausen gehört zur Diözese Augsburg. Es geht bis auf das Jahr 1186 zurück, wurde aber erst 1248 gegründet. In den Stallungen des Klosters befindet sich seit 1984 das Schwäbische Volkskundemuseum. 


Lindau: Peterskirche © goruma (T.Asthalter)

Peterskirche (auch Fischerkirche) in Lindau
Die um das Jahre 1000 erbaute Kirche ist Lindaus ältester noch bestehender Sakralbau. Sie befindet sich am Schrannenplatz, wo zur Bauzeit die Fischer Lindaus lebten, welche bekanntlicherweise ja durch den Apostel Petrus beschützt werden – denn jener ging selbst diesem Gewerbe nach. In der Kirche gibt es Fresken von Hans Holbein d.Ä. zu sehen. Wer sich den Ärmel des Kleides von Maria Magdalena genauer ansieht, wird dort eine persönliche Signatur Holbeins ausmachen können.

Regensburger Dom (Kathedrale St. Peter)
Als eines der Wahrzeichen und als bedeutendste Kirche in Regensburg  dient der imposante gotische Sakralbau auch als Kathedrale des Bistums Regensburg. Baubeginn war etwa das Jahr 1260. Am imponierensten im Gebäude sind u.a. die Farbfenster, die sehr wertvoll und teilweise im 13. und 14. Jahrhundert entstanden sind, sowie die fünf gotischen Ziboriumsaltäre. Der Dom dient bedeutenden Bischöfen als letzter Ruheplatz und den bekannten Regensburger Domspatzen seit Jahrhunderten als Ort ihres liturgischen Dienstes. Ein wichtiges Ereignis konnte der Dom am 13. September 2006 begehen, denn damals besuchte Papst Benedikt XVI. den Dom und hielt dort ein ökumenisches Abendlob ab.

Stadtpfarrkirche in Bayreuth
Stadtpfarrkirche © goruma (T.Asthalter)

Stadtpfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit in Bayreuth
Schon im 13. Jahrhundert stand hier eine Kirche.

Das Langhaus stammt aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Die Türme, die durch eine Balustrade verbunden sind, wurden im 17. Jahrhundert erbaut. Prunkstück der Innenausstattung ist ein Renaissancealtar von Hans Werner aus dem Jahr 1615.

Auch die Fürstengruft findet sich in der Kirche. Die Stadtpfarrkirche gilt als evangelisches Gegenstück zum Bamberger Dom, da sie die Hauptkirche des Bayreuther Kirchenkreises ist.

Stiftskirche (St. Peter und Paul) in Aschaffenburg 
Sie ist das älteste Bauwerk in Aschaffenburg. Erbaut wurde sie im 10. Jahrhundert auf Geheiß Otto von Schwaben. Das Langhaus, als ältestes erhaltenes Teilstück, stammt aus dem 12. Jahrhundert und besitzt Pfeilerarkaden, die den Blick Richtung Hochaltar führen. Der Altarraum ist mit einer Baldachinanlage aus dem Jahr 1771 ausgestattet. Bedeutendste Kunstwerke sind das romanische Kruzifix aus dem frühen 12. Jahrhundert, sowie die Bemalung des Mittelschiffs und die Renaissancekanzel von Hans Junker von 1602. Von Lucas Cranach stammt die hier zu sehende "Auferstehung Christi", das Prunkstück "Die Beweinung Christi" von Mathias Grünewald. Das Meisterwerk von Grünewald (eigentlich Mathis Gothart Nithart) wird um 1520 datiert und ist in der ersten südlichen Seitenkapelle ausgestellt. Die Nebengebäude beherbergen das Museum der Stadt.

Wieskirche
Die Wieskirche ist eine der bedeutendendsten Rokokokirchen Deutschlands. Sie liegt in Wies bei Steingaden - ca. 25 km von Füssen entfernt. Sie wurde in den Jahren 1745-1754 vom Prämonstratenserkloster Steingaden errichtet. Sie dient u. a. als Wallfahrtskirche. Erbauer der Wieskirche war der Architekt und Stuckateur Dominikus Zimmermann aus Landsberg. Seit 1983 gehört die Wieskirche zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Öffnungszeiten
Während des Sommers von 08:00 bis 20:00 Uhr
Während des Winters von 08:00 bis 18:00 Uhr

Synagogen

Synagoge Augsburg
Dieses zwischen 1914 und 1917 im Jugendstil errichtete jüdische Gotteshaus war zwar in der „Reichskristallnacht“ 1938 von den Nationalsozialisten in Brand gesteckt worden, blieb aber erhalten, als man das Feuer aus Angst vor einem Übergreifen auf nebenstehende wichtige Gebäude wieder löschte. Von 1976 bis 1984 renoviert, konnte man im Jahre 1985 in der Synagoge das Jüdische Kulturmuseum Augsburg-Schwaben einrichten und 2006 eine Dauerausstellung über die Geschichte der Juden in Augsburg und Schwaben.

Synagoge der Israelitischen Kultusgemeinde von Nürnberg
1984 wurde die Synagoge eingeweiht. Der "Nürnberger Judenstein" ist ein aus Sandstein gemeißelter Thoraaufssatz, der aus dem 14. Jahrhundert gerettet werden konnte.

Synagoge von Regensburg
Die heute in Regensburg zu sehende jüdische Synagoge befindet sich an der Stelle, an der während der Reichspogromnacht 1938 der Vorgängerbau zerstört worden ist. Nur einige Meter westlich liegt der Neupfarrplatz. 

 

Bedeutende Burgen und Schlösser

München: Löwenkopf an der Münchner Residenz © goruma (A.Asthalter)

Münchner Residenz
Über 500 Jahre alt ist der historische Sitz der Könige, Herzöge und Kurfürsten.

Der Komplex wurde mit der Zeit immer wieder erweitert, so dass er verschiedne Baustile (Renaissance, Barock, Rokoko, Klassizismus) in sich vereint.

Besonders sehenswert und beeindruckend sind der Brunnenhof, die Kunstsammlungen und die Schatzkammer.

Vor dem Eingang zum Kaiserhof stehen zwei bronzene Löwen.
Die Berührung der kleinen Löwenköpfe soll Glück bringen.

Das Alte Schloss  in Bayreuth
Das Alte Schloss  © goruma (T.Asthalter)

Altes Schloss von Bayreuth 
Es war Sitz der Bayreuther Markgrafen und entstand im 16. Jahrhundert. Der achteckige Turm, der dem Schloss angegliedert ist, stellt das Wahrzeichen Bayreuths dar.

Das Schloss besitzt außerdem eine Schlosskirche, die 1758 von Joseph Saint-Pierre, dem Architekten des Markgräflichen Opernhauses, barockisiert wurde.

Es brannte im 18. Jahrhundert teilweise ab, worauf das Neue Schloss gebaut wurde.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Alte Schloss durch Bomben beschädigt, aber anschließend wieder aufgebaut.

Das Neue Schloss in Bayreuth
Das Neue Schloss © goruma (T.Asthalter)


Das Neue Schloss von Bayreuth

Es wurde von 1753 bis 1764 von Joseph Saint-Pierre errichtet, als Teile des Alten Schlosses abbrannten.

Die Ausstattung des Schlosses ist im Rokokostil gehalten.

Hinter dem Schloss befindet sich der Hofgarten, vor dem Schloss steht der Markgrafenbrunnen, der nach den Plänen von Elias Räntz erbaut wurde.

Adresse: Residenzplatz

Burgruine Falkenstein
Auf dem 1.267 m hohen Berg Falkenstein in der Nähe der Gemeinde Pfronten befindet sich die höchste Burgruine Deutschlands. Die Burg stammt aus der Zeit um 1280 und befindet sich im Landkreis Ostallgäu an der Grenze zu Tirol. Ludwig II. von Bayern wollte die Burg ausbauen, was aber nicht zuletzt an seiner Amtsenthebung scheiterte.

Burg von Burghausen
Die Burg oberhalb der gleichnahmigen Stadt gilt mit ihrer Ausdehnung von mehr als 1000 Metern als die Längste Europas.

Sie besteht eigentlich aus sechs Burgen, die durch Brücken miteinander verbunden sind. Sie wurde im 15.Jh. von den im Wittelsbachern, einem alten niederbayrischen Adelgeschlechts erbaut, jedoch wurden an der selben Stelle Mauern ausgegraben, die aus dem 2.Jh.v.Chr. standen, was darauf schließen lässt, das dieser Ort schon in der Bronzezeit besiedelt wurde und wegen seiner einzigartigen Lage auf der Anhöhe, zu allen Zeiten als eine Art Festung genutzt wurde.

Kaiserburg von Nürnberg 
Das Wahrzeichen von Nürnberg zieht jährlich 200.000 Besucher an.

Sie beherbergt eine informative Ausstellung, die Geschichte und Bedeutung des Bauwerks eindrucksvoll vermittelt. Sie war das Herrschaftssymbol des "Heiligen Römischen Reiches deutscher Nationen" und war eine der bedeutendsten Kaiserpfalzen des Mittelalters und wurde am Nordrand der historischen Altstadt erbaut.

Sowohl die Bauten als auch die kaiserlichen Wohnräume können besichtigt werden.

Residenz Eichstätt
Dieser dreiflügelige barocke Schlossbau am Residenzplatz war einst der Sitz der Fürstbischöfe von Eichstätt und steht an der Stelle, an der bereits im 11. Jahrhundert der so genannte „Alte Hof“ gestanden hat, der zuvor als Bischöflicher Wohnsitz galt.

Zwischen 1700 und 1714 entstand auf Geheiß des Fürstbischofs Johann Martin von Eyb ein neues Residenzgebäude.

Zwischen 1817 und 1833 lebte hier mitsamt seiner Familie Eugène de Beauharnais, Stiefsohn Napoléons und Schwiegersohn des bayerischen Königs Max I. Joseph.

Seit 1976 ist in der Residenz das Landratsamt des Landkreises Eichstätt angesiedelt. Das erste, was der Besucher von der Innenausstattung des Schlosses wahrnimmt ist sicherlich das kolossale Treppenhaus mit den eisernen Treppengeländern, über denen ein gigantisches Deckenfresko aus der Feder von Johann Michael Franz hängt.

Das Innenleben der Residenz wird teilweise noch vom Rokoko geprägt. 

Schloss Herrenchiemsee
Das von 1878 bis 1885 erbaute unvollendete Schloss ist eine architektonische Ode an den Sonnenkönig, der von Ludwig II. in höchstem Maße verehrt wurde.

Die Westfassade des Gebäudes ist eine Nachahmung der des Versailler Schlosses und deutet auf den Rückzug Ludwigs in seine Traumwelt der absolutistischen Herrschaft hin, die zu seiner Zeit schon längst keinem König mehr zugestanden wurde. Ursprünglich wurde der Bau im Graswangtal geplant, ließ sich dort jedoch aus Platzmangel nicht verwirklichen und wurde schließlich auf der Insel Herrenchiemsee umgesetzt. Der König mochte die Lage nicht und wohnte nur 10 Tage in dem unfertigen Palast. Geleitet wurde der Bau wie auch die anderen unter Ludwig II. errichteten Schlösser von Hofbaudiektor Georg von Dollmann. Besonderes Augenmerk galt dem Schlafzimmer, das in seiner Größe und Imposanz jenes des Versailler Schlosses bei weitem übertrifft. Aus Geldmangel mussten die Bauarbeiten jedoch im September 1885 eingestellt werden, so dass heute prunkvolle Zimmer neben unverputzten Räumen zu besichtigen sind.

Schloss Johannisburg in Aschaffenburg
Das Schloss Johannisburg in Aschaffenburg ist ein beeindruckendes Renaissanceschloss, das der Mainzer Bischof und Kurfürst Schweickard von Kronberg 1605 bis 1614 am rechten, höher gelegenen Mainufer als Zeichen seiner Macht und seines Einflusses nach den Entwürfen des Straßburger Architekten Georg Ridinger errichten ließ.

Der Burgfried, der mächtige Turm im Schlosshof, stammt noch vom Vorgängerbau, einer Wehranlage, die 1552 zerstört wurde.

Heute stellt das imposante Quadrat mit den jeweils an den Ecken aufragenden Türmen das Wahrzeichen der Stadt dar. Besonders der rötliche Sandstein der Region verleiht dem Schloss seine eigene Note. Im Krieg brannte das Schloss aus, wurde aber in den Nachkriegsjahren bis ins Detail wiederhergestellt. In Europa gilt es als eines der bedeutendsten Bauwerke der Renaissance.

Schloss Elmau
Schloss Elmau ist seit 1992 ein unter Denkmalschutz stehendes 5-Sterne-Hotel im Wettersteingebirge (Oberbayern). Es liegt in der Gemeinde Krün im Landkreis Garmisch-Partenkirchen auf einer Höhe von 1.008 m.
Das Gebäude wurde von 1914 bis 1916 von dem Philosophen und protestantischenTheologen Johannes Müller (1864-1949) mit Unterstützung der Elsa Gräfin Waldersee für seine Anhänger errichtetnachdem das zuvor dafür genutzte Schloss Mainberg für diese nicht mehr genug Platz bot. Die Pläne zu dem Gebäude stammten von seinem Schwager Carlo Sattler. Die Nationalsozialisten hatten das Schloss ab 1941 1941 als Fronterholungsheim für die Wehrmacht genutzt. Nach dem Krieg diente das Gebäude kurze Zeit der US-Armee als Lazarett.
Bis 1951 diente es als Erholungsheim für Tuberkulose-Kranke, Displaced Persons und Überlebende des Holocaust.
Vom 7. Juni bis zum 8. Juni 2015 fand hier der G7-Gipfel mit den USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien und Japan statt.
Zusätzlich nahm der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker an dem Treffen teil.
In Elmau 2
Krün
Tel.: 0049 - (0)8823 - 18-0
 

Schloss Neuschwanstein © goruma (A.Asthalter)

Schloss Neuschwanstein © goruma (A.Asthalter)

Schloss Neuschwanstein
Mit Herrenchiemsee und Schloss Linderhof bildet es die drei Schlösser Ludwigs II. König von Bayern (1845-1886).

Schloss Neuschwanstein ist sicherlich eines der von Ausländern am meisten besuchten Schlösser. Das auf einer Anhöhe liegende und weithin im hellen Weiß erstrahlende Schloss wurde von dem legendären Bayernkönig 1886 errichtet.

Es liegt in der Nähe der Stadt Füssen. Baubeginn war im Jahr 1869, und es wurde zumindest teilweise im Jahr 1886 vollendet.

Das Schloss wurde dem romantischen Streben des Königs entsprechend im Stil einer mittelalterlichen Burg erbaut. Die Entwürfe zu dem Schloss entstammten Münchner Theatermalern, während drei höfische Baumeister die Bauaufsicht führten.

Als Vorbild diente die Wartburg in Thüringen.

Das Schloss wurde den Opern Richard Wagners, mit dem Ludwig befreundet war, gewidmet. Insgesamt lebte Ludwig II. bis zu seinem Tod nur rund sechs Monate in dem Schloss.

Im Sommer ist übrigens mit bis zu vier Stunden Wartezeit bei Besichtigungen zu rechnen. Heutzutage dient das Schloss als Museum.

Schloss Linderhof © goruma (A.Asthalter)

Schloss Linderhof
Dieses kleine Rokokoschloss im Graswangtal oberhalb von Oberammergau wurde 1870 - 1878 unter der Leitung von Georg von Dollmann und unter Mitwirkung des Hoftheaterdirektors Frank Sätz erbaut.

Es ist das kleinste der drei im Auftrag Ludwig II. erbauten Schlösser und das Einzige das auch vollendet wurde. Ludwig realisierte mit Linderhof seinen Traum von einem kleinen "Schlösschen" im Stil des frz. Sonnenkönigs und verbrachte die meiste Zeit in diesem Gebäude.

Das Königshäuschen seines Vaters Max II., das ursprünglich an der Stelle des Schlosses stand, wurde 1874 um ein paar hundert Meter versetzt.

Schloss Hohenschwangau © goruma (A. Asthalter)

Schloss Hohenschwangau
Dieses Schloss ist ganz in der Nähe von Schloss Neuschwanstein gelegen und im hellen Gelb auf einer Anhöhe weithin sichtbar. Es wurde von König Maximilian II. von Bayern im Jahr 1836 auf den Resten der Stammburg der Ritter von Schwangau aus dem 12. Jahrhundert als Sommersitz errichtet. Es war das Elternhaus Ludwigs II. von Bayern.  

Veste Coburg 
Die Veste Coburg liegt rund 165 m (465 m über N.N.) über dem Stadtzentrum der rund 41.000 Einwohner zählenden Stadt Coburg im Regierungsbezirk Oberfranken. Sie ist mit einer Ausdehnung von ca. 135 m mal 260 m =  35.100 m² eine der größten Burgen in ganz Deutschland. Zudem gehört sie zu den am besten erhaltenen Burganlagen des Landes. Über den Hang des Burghügels erstreckt sich der "Coburger Hofgarten".
Archäologen schätzen die Anfänge der Anlage auf das 10. Jahrhundert, obwohl dafür eindeutige Hinweise fehlen. Eine erste urkundliche Erwähnung der Anlage stammt erst aus dem  Jahr 1225, in der sie als Eigentum der Herzöge von Meranien erscheint. Die Veste wechselte danach häufiger den Besitzer, bis sie im Jahr 1353 kam durch Erbschaft an Friedrich III. den Strengen - aus dem Hause Wettin gelangte und bis zum Ende der Monarchie im Jahr 1918 in deren Besitz verblieb.
Martin Luther verbrachte übrigens hier im Jahr 1530 mehrere Monate - das Lutherzimmer kann noch heute besichtigt werden. Erwähnenswert ist zudem, dass die Anlage nie militärisch erobert wurde. Aber durch eine List - in Form eines gefälschen Briefes - in dem in Herzog Johann Ernst die Übergabe der Burganlage während des Dreißigjährigen Krieges im Oktober  1634  an den General von Lamboy anordnete, geriet sie in "Feindeshand. Im Jahr 1919 kam die Anlage in den Besitz der Coburger Landesstiftung, die bis heute die Anlage als Außenstelle der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung verwaltet.
Zum Essen und Trinken lädt die "Burgschänke" ein.
Burgschenke
Veste Coburg 1
96450 Coburg
Mobil: 0049 - (0)1 72 - 79 16 11 4
Tel.:    0049 - (0)9 56 1 - 23 43 19 4
Email: info@burgschaenke-veste-coburg.de

Würzburger Residenz
Das Würzburger Schloss nennt sich Würzburger Residenz und wurde unter den Fürstbischöfen von 1720 bis 1744 unter der Leitung von Balthasar Neumann errichtet. Die Residenz gilt als einer der schönsten Barockbauten Europas. Der erste Bauherr der Residenz war Fürstbischof Johann Philipp Franz von Schönborn, der dem damals jungen und unbekannten Balthasar Neumann die Planung übertrug.

 

Universitäten

Alte Universität von Würzburg
Die Alte Universität mischt Barock und Renaissancestile. Stifter der Alten Universität war Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn.

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) 
Die zweitgrößte Universität von Bayern setzt sich aus insgesamt fünf Fakultäten zusammen und wird derzeit von etwa 25.000 Studenten besucht. Es ist etwa 1/3 der Studenten, die in Nürnberg studieren. Der Rest verteilt sich auf Einrichtungen in Erlangen. Die Universitätsbereiche in Nürnberg sind die Wirtschaftswissenschaften der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät sowie die Institute der früheren Erziehungswissenschaftlichen Fakultät.

Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt verfügt Eichstätt über die einzige katholische Universität in ganz Deutschland. Etwa 4.900 Studenten werden gegenwärtig an ihr ausgebildet. Die eigentlich kleine Universität ist aber zugleich die größte Stiftungs-Hochschule des Landes.

Sie wurde 1980 eingerichtet als Resultat des Zusammenschlusses der Pädagogischen und der Philosophisch-Theologischen Hochschule. An ihrer Gründung und Anerkennung durch den Heiligen Stuhl hat neben dem Bischof Alois Brems und Rudolf Mosis auch Kardinal Ratzinger (= der heutige Papst Benedikt XVI.) mitgewirkt. Letzterer wurde dafür mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.

Die Universität setzt sich heute aus einer Theologischen, einer Philosophisch-Pädagogischen, einer Sprach- und Literaturwissenschaftlichen, einer Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftlichen, einer Mathematisch-Geographischen Fakultät zusammen sowie aus der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Ingolstadt, der Fakultät für Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit sowie der Fakultät für Soziale Arbeit.

Otto-Friedrich-Universität zu Bamberg
1647 wurde unter dem Namen "Academica Bambergensis“ eine der heute ältesten Universitäten Bayerns gegründet.

Seit 1988 trägt sie ihren gegenwärtigen Namen, der zum einen an den Universitättengründer Fürstbischof Melchior Otto von Salzburg und zum anderen an den Universitätenförderer Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn (*1674; † 1746) erinnert.

Heute studieren dort etwa 7.500 Studenten; sie werden von 700 Professoren, Dozenten und wissenschaftlichen Mitarbeitern unterrichtet und betreut. Das wirklich Beeindruckende an der Universität ist, dass sie sich zum einen auch auf Gebäude der historischen Altstadt erstreckt und dass diese Gebäude teilweise unter Denkmalschutz stehen. Am interessantesten ist dabei sicherlich der Stadtmauerturm, der ebenfalls von der Uni verwendet wird.

Universität Augsburg

Auf sieben Fakultäten kann die 1970 gegründete Universität Augsburg stolz sein, zudem auf einen wundervollen Campus mit Grünflächen und Teichen. Gegenwärtig sind es etwa 15.000 Studenten, welche an der Uni unterrichtet werden.

Zu den bekanntesten Professoren der Uni gehört etwa der Althistoriker Gunther Gottlieb. Ein interessanter und durchaus innovativer Bestandteil der Bildungseinrichtung ist die „Kinder-Universität“, in der seit dem Jahre 2005 auch kindgerechte Vorlesungen stattfinden.

Universität Regensburg 
Auf insgesamt 12 Fakultäten verteilt sich die Universität Regensburg. Zu den bekannten Persönlichkeiten, die hier ihren Abschluss gemacht haben, gehören auch Edmund Stoiber (Promotion 1971) und Papst Benedikt XVI. Letzterer lehrte hier an der Theologischen Fakultät.

 

Größere Flüsse und Seen

Tegernsee © goruma (T.Asthalter)

Tegernsee
Etwa 50 km südlich der bayrischen Landeshauptstadt München breitet sich in den Bayerischen Alpen der Tegernsee aus. Das zu den beliebtesten Ausflugszielen innerhalb des Freistaates gehörende Gewässer zählt zu den saubersten bayrischen Seen. Er wird vor allem von Kur- und Erholungstouristen besucht.

Chiemsee
Der auch als „Bayerisches Meer“ bezeichnete wundervolle Chiemsee ist der größte See des Freistaates Bayern und nach dem Bodensee und der Müritz auch der drittgrößte See Deutschlands. Er lockt zunächst mit einer herrlichen Landschaft, die sich aus der Nähe zu den Chiemgauer Bergen speist. Berühmt sind auch die drei Chiemsee-Inseln: Die 238 Hektar große Herreninsel mit ihren beiden Schlössern, die 15,5 Hektar große Fraueninsel mit dem Nonnenkloster sowie die 3,5 Hektar große, unbewohnte Krautinsel. 

Donau
Der mit 2.845 Kilometern (andere Angaben 2.888 Kilometer) nach der Wolga zweitlängste Fluss Europas und drittlängste in Deutschland fließt durch weitere neun europäische Staaten, bis er im Donaudelta schließlich ins Schwarze Meer mündet. Größere deutsche Städte, die an der Donau liegen, sind Ingolstadt, Neuburg, Neu-Ulm, Regensburg, Tuttlingen, Sigmaringen, Ulm, Passau und Straubing. Zu den bedeutendesten Bauwerken von Regensburg, welche an der Donau liegen, gehören natürlich die Steinerne Brücke und der Dom St. Peter. Die Donau ist nicht nur ein Fluss, in dessen Einzugsgebiet eine reiche Flora und Fauna herrscht, sondern auch ein Weinanbaugebiet. Eines davon ist bei Bach an der Donau, also zwischen Straubing und Regensburg.

Inn
Der Inn ist ein 517 km langer Nebenfluss der Donau, in die er bei Passau mündet. Er entspringt in der Schweiz aus mehreren Quellflüssen in einer Höhe von 2.845 m beim Malojapass  in der Nähe des Lunghinsees im Schweizer Engadin.  Größere bzw. bekannte Städte, die an dem Inn liegen, sind neben Passau noch Innsbruck, Hall (Tirol), Imst, Kufstein, Landeck und Rosenheim. Die bekanntesten Nebenflüsse des Inns sind sicher die Salzach, die kurz vor Braunau in den Inn mündet und die Ötztaler Ache.

Isar
Ob Surfen im Eisbach oder ein Spaziergang und ein Sonnenbad an der Isar und ihren Stränden - Münchens wasserreiche Natur hat ein hohes Erholungspotential. Entlang der Isar liegen zahlreiche Isarlandschaften und Naturschutzgebiete, zum Beispiel der Isarwinkel oder die Pupplinger Au südlich von München. Die Isar ist über weite Strecken von Radwanderwegen gesäumt: Radwandern ist so von den Alpen bis zur Donau möglich. Die Isar entspringt im Karwendegebirge in Tirol/Österreich und mündet nach ca. 295 km gegenüber der bayerischen Kreisstadt Deggendorf in die Donau. Sie durchließt außer München u.a. die Städte Mittenwald, Bad Tölz, Freising, Landshut und Landau.

Lindauer Bodenseehafen © goruma (T.Asthalter)

Bodensee
Der im Alpenvorland gelegene Bodensee wird zum großen Teil gemeinsam von Deutschland, Österreich und der Schweiz verwaltet, er ist damit ein so genanntes Kondominium. Er ist dem Wasservolumen nach hinter dem Platten- und dem Genfersee der drittgrößte See Mitteleuropas bedeckt eine Wasserfläche von 473 km². Der See lockt mit herrlichster Natur und vielen spannenden Aktivitäten. Wer ihn in seiner ganzen Länge bewundern will, kann mit Hilfe des Bodensee-Rundwanderweges oder des Bodensee-Radweges das gesamte Gewässer umrunden.

Funtensee
Der Funtensee umfasst nur eine Fläche von rund 2,5 ha - bei einer maximalen Tiefe von etwas mehr als 5 m. Aber der See liegt in einer Senke auf einer Höhe von rund 1.600 m und gilt als der kälteste Ort Deutschlands. Hier wurden beispielsweise zu Weihnachten 2001 -45,9° C gemessen. Der See befindet sich im "Nationalpark Berchtesgaden"

Königssee
Der tiefste See der Alpen lockt mitsamt seiner Uferkirche St. Bartholomä als malerisch-schönes Urlaubsziel viele Touristen an. Sehr beliebt ist es, dem Flügelhorn zu lauschen, mit dem der Führer einer der begehrten Bootstouren nach St. Bartholomä das imponierende Echo an den majestätischen Gebirgshängen herausfordert. 

Main
Bamberg liegt am Main. Dabei fließt der Fluss am nördlichen Stadtrand entlang und von dort in westlicher Richtung weiter. Mit einer Länge von rund 525 Kilometern ist der Main der längste rechte Nebenfluss des Rheins. Er ist ein rein innerdeutscher Fluss und fließt in ost-westlicher Richtung durch Bayern und Hessen. Dabei durchquert er u. a. das fränkische Weinbaugebiet sowie die Frankfurter Innenstadt. Der Main, der in der Nähe von Wertheim für 25 Kilometer eine natürliche Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg bildet, mündet schließlich bei Wiesbaden in den Rhein. Der Main ist ab Bamberg schiffbar: Seit 1992 ist er nämlich über den 171 Kilometer langen und 55 Meter breiten Main-Donau-Kanal an die Donau angeschlossen. Dieser Kanal beginnt in Bamberg und fließt über Nürnberg nach Kelheim. Am Main entlang führen auch der Mainwanderweg und der Mainradweg.

Starnberger See
Die etwa 2,6 Hektar große Roseninsel befindet sich im Starnberger See. Es handelt sich bei ihr um ein idyllisches, autofreies Eiland mit majestätischen Gartenanlagen, das ausschließlich für den Tagesbesuch von Touristen und Hochzeitsgesellschaften geeignet ist. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es dort nämlich keine. 

 

Die Alpen

Die Bayerischen Alpen sind der Teil der Alpen, der sich auf bayerischem Staatsgebiet erstreckt. Folgt man hingegegn einer anderen Definition, so bestehten die Bayrischen Alpen nur aus den Gebirgsteilen, die sich zwischen den Flüssen Lech und Saalach auf deutschem Gebiet anordnen. In diesem Fall dürften die Allgäuer Alpen (als Teil Schwabens) sowie die Berchtesgadener Alpen nicht zu den Bayerischen Alpen gerechnet werden. Zu den Bayerischen Alpen (im Sinne der Alpen) innerhalb des bayrischen Staatsgebietes gehören die Allgäuer Alpen, die Ammergauer Alpen, das Teile des Wettersteingebirges, die Bayerischen Voralpen (mit Estergebirge, Walchenseebergen, Benediktenwandgruppe und Mangfallgebirge), der Karwendel, die Chiemgauer Alpen sowie die Berchtesgadener Alpen. Die 2.962 Meter hohe Zugspitze ist die höchste Erhebung der Bayerischen Alpen und zugleich Deutschlands höchster Berg. Sie gehört zum Wettersteingebirge.
Bayern hat (zusammen mit Baden-Württemberg und Österreich) auch einen großen Anteil am Nördlichen Alpenvorland, das sich bogenförmig vom südlichen Schwarzwald bis hin nach Österreich zieht und teilweise von mehreren Seen durchzogen wird. 

 

Zugspitze und größere Berge

Zugspitze
Der höchste Berg auf dem Gebiet des Freistaates Bayern ist mit 2.962 die Zugspitze, die zugleich der höchste Berg Deutschlands ist. Sie liegt im Wettersteingebirge, das zu den Bayerischen Alpen gehört. 
Am 2. April 2017 wurde die alte Seilbahn von 1963 stillgelegt. Aber ganz in der Nähe entstand im Dezember 2017 eine neue Seilbahn mit einer Länge von 3.213 m.
Sie wird nur von einem 127 m hohen Stützpfeiler gehalten und kann statt der früheren 240 jetzt 600 Personen pro Stunde befördern.
Zusätzlich gibt es noch eine Zahnradbahn und von Österreich aus eine weitere Seilbahn.

Hochfrottspitze
Der höchste Berg Schwabens ist die Hochfrottspitze mit einer Höhe von 2.649 Metern.

Großer und Kleiner Aber
Der Große Arber ist mit einer Höhe von 1.456) ist der höchste Berg Niederbayerns und  der Kleine Arber mit 1.384 m die höchste Erhebung der Oberpfalz.

Schneeberg.
Der Schneeberg ist mit einer Höhe von 1.051  der höchste Berg in Oberfranken.

Kreuzberg, Hesselberg
Die höchsten Erhebungen Unter- und Mittelfrankens sind der Kreuzberg mit einer Höhe von 928 m und der Hesselberg mit 689 m.

 

Weitere Naturschönheiten

Blick von Neuschwanstein auf den Alpsee © goruma (A.Asthalter)

Affenberg
Das wohl schönste und größte Affen-Freigehege von Deutschland kann man von Lindau aus leicht erreichen. Es bietet den Besuchern einen guten Kontakt zum Anfassen unserer haarigen Vorfahren.

Bayrischer Wald
Der Bayrische Wald, ein in Ostbayern gelegenes Mittelgebirge, zieht sich über Teile Niederbayerns und der Oberpfalz bis an die tschechische Grenze heran, wo man ihn Böhmerwald nennt. Der seit 1970 bestehende und teilweise sehr urwaldhafte Nationalpark Bayrischer Wald im Ostteil des Mittelgebirges ist Deutschlands erster Nationalpark und bildet zusammen mit dem tschechischen Nationalpark Šumava eines der größten Schutzgebiete von Europa. Der Bayrische Wald gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen für Touristen. Diese kommen überwiegend als Wanderer, Naturliebhaber oder als Wintersportler. Die beiden höchsten Berge sind der 1.456 m hohe Große Arber und der 1.453 m hohe Große Rachel.

Fichtelgebirge
Das Fichtelgebirge breitet sich überwiegend im Nordosten Bayerns aus und beherbergt u.a. den 1.020 km² großen Naturpark Fichtelgebirge. Das bekannte deutsche Mittelgebirge ist für seine Glaswaren und Porzellanerzeugnisse bekannt und v.a. im Winter als Wintersportgebiet sehr beliebt. Die beiden höchsten Berge sind der 1.051 m hohe Schneeberg und der 1.024 m hohe Ochsenkopf.

Frankenwald
Im Nordosten Frankens erhebt sich mit dem Frankenwald ein weiteres bayrisches Mittelgebirge. Es wird von zahlreichen Tälern und weitläufigen Waldzonen durchzogen und bietet neben Atem beraubenden Naturschönheiten wie dem Höllental bei Bad Steben, dem Rennsteig an Schönwappenweg und Wetzstein oder dem Loquitztal bei Lauenstein auch faszinierende Bauwerke an. Zu letzteren gehören etwa die Festung Rosenberg, das Wasserschloss Mitwitz und die Wallfahrtsbasilika „Mariä Heimsuchung".

Fränkische Alb und Fränkische Schweiz
Dieses deutsche Mittelgebirge in Nordbayern verläuft von Südwesten nach Nordosten und wird vom Main und der Donau umfasst. Die Alb besticht durch wundervolle Felsformationen, Quellen und Höhlen sowie durch die einst von Flüssen und Bächen geschaffenen Trockentäler. Der nördliche Teil der Fränkischen Alb ist wegen seiner Atem beraubenden Felsbildungen von besonderem touristischem Interesse und wird als Fränkische Schweiz bezeichnet. Die Seitentäler des Altmühltales der südlichen Frankenalb mit seinen vielen Kletter-Felsen und den herrlichen Radwegen sowie die vielen Burgen und Ortschaften runden das Angebot der Fränkischen Alb ab. 

Fränkisches Seenland 
Dieses beliebte Feriengebiet besticht durch Freizeiteinrichtungen mit Segel-, Surf- und Badeufern an herrlichen Sandstränden in Verbindung mit Geschichte zum Erleben und vielfältiger Abwechslung durch unzählige Veranstaltungen. Ein ausgedehntes, gut markiertes Rad- und Wanderwegenetz bietet Erholung und Entspannung für jedermann. Das "Fränkische Seenland" bietet aber auch Geschichte zum Erleben in einer gewachsenen Kulturlandschaft. Besonders eindrucksvolle Spuren hat die Epoche der Römer hinterlassen. Aus den folgenden Jahrhunderten reihen sich Kirchen und Klöster, Burgen und Schlösser von der Karolingerzeit bis in die Zeit des Barock.

Hallertau
Die Hallertau, diese fast zentral in Bayern gelegene Kulturlandschaft, ist das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Erde. Bereits seit dem 8. Jahrhundert ist der Anbau des Hopfens in dieser Region schon belegt. Das Gebiet lockt mit unzähligen Sehenswürdigkeiten, von denen das Kloster Scheyern, die Stadtpfarrkirche von Pfaffenhofen, die Basilika von Ilmmünster oder die Altstadt von Abensberg nur eine sehr kleine Auswahl darstellen. 

Naturpark Altmühltal bei Eichstätt 
Die Geburtsstunde des Naturparks Altmühltal, des drittgrößten Naturparks Deutschlands, war im Jahre 1969. Er breitet sich auf einer Fläche von 3.000 qkm aus und erstreckt sich über mehrere Landkreise, von denen einer Eichstätt ist. Die Stadt gilt auch als Zentralort des Naturparks, der sich u.a. aus Feuchtwiesen, Steinbrüchen, Trockenrasen und Wacholderheiden zusammensetzt. 50% der Fläche werden vom Wald dominiert. Von West nach Ost durch den Park fließt die Altmühl. Der Naturpark bietet eine große Bannbreite an Freizeitmöglichkeiten zu denen u.a. Bootwandern, Klettern, Radfahren, Wandern oder Segelfliegen gehören.

Oberpfälzer Wald
Bei dem Oberpfälzer Wald handelt es sich um eine Mittelgebirgslandschaft, die sich im Süden des Fichtelgebirges und nördlich des Bayerischen Waldes an der deutsch-tschechischen Grenze entlang zieht. Der Oberpfälzer Wald wird von tiefen Tälern, Kirchen sowie Burgen und Burgruinen geprägt. Letztere waren zwischen dem 11. und dem 13. Jahrhundert als Befestigungswerke angelegt worden. Sehr sehenswert sind weiterhin u.a. der Muglbach-Wasserfall, das romantische Waldnaabtal, die so genannte „Teufelsküche“ oder auch die Stiftländer Teichpfanne.

Riesending-Schachthöhle
Diese erst 1995 entdeckte Höhle ist mit einer Tiefe von 1.148 m unter dem Einstiegspunkt in 1.843 m Höhe und einer Länge von über 19 km die tiefste und längste Höhle in ganz Deutschland. Die Höhle befindet sich unter dem 1.973 m hohen Untersberg in den Berchtesgadener Alpen- etwa 6 km nördlich von Berchtesgaden. Für das Publikum ist die Höhle nicht zugänglich. In der Höhle herrschen teilweise Temperaturen, die nur knapp über dem Gefrierpunkt liegen.
Die Höhle wurde weltweit auch deswegen bekannt, als am Pfingstsonntag (8. Juni 2014) der Höhlenforscher Johann W. durch einen Steinschlag am Kopf schwer verletzt wurde und nach einer extrem aufwendigen Rettungsaktion, an der fast 700 Retter aus 5 Ländern beteiligt waren, am 19. Juni an die Oberfläche gebracht werden konnte. Danach kam er in stabilem Zustand ins Krankenhaus

Schellenberger Eishöhle
Die Schellenberger Eishöhle liegt im Untersbergmassiv bei der 1.800 Einwohner zählenden Gemeinde "Marktschellenberg" in den Berchtesgadener Alpen - nahe der Grenze zu Österreich. Die Eishöhle befindet sich auf  einer Höhe von 1.570 m.  Ihre erste schriftliche Erwähnung stammt bereits aus dem Jahr 1826. Mit Temperaturen, die in Teilen bis zu - 10° C beträgt, ist sie die kälteste Höhle Deutschlands. Die Höhle beherbergt Eis mit einem geschätzten Volumen von etwa 60.000 m³, das sich teilweise während des Frühjahrs neu bildet. Die bisher erforschte Länge der Höhle beträgt  rund 3.620 m - davon sind rund 500 m im Rahmen von Führungen für den Besucher begehbar. In der  Eishöhle gibt es kein elektrisches Licht, die Besucher erhalten stattdessen Karbidlampen.

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Kommentare
vanessa  (Dienstag, 12.04.2016)
Ihr müsstet noch eine Landkarte von Bayern dazufügen. GORUMA: Ein guter Hinweis. Wir werden das in näherer Zukunft in Angriff nehmen!!

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