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Klassizismus, Barock, Rokoko ... in der folgenden Rubrik finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Baustile.
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Albanien: Sehenswürdigkeiten
Inhaltsverzeichnis
UNESCO-Welterbestätte
Ruinenstadt Butrint
Butrint, oder Bothrotum, wie die Stadt einst hieß, befindet sich seit 1992 und in erweiterter Form seit 1999 auf der Liste der UESCO-Weltkulturerbestätte. Hellenen, Römer, Byzantiner und Venezianer haben hier im Lauf der Jahrhunderte vielseitige Spuren hinterlassen. Zu dem steinernen Erbe gehören ein hellenistisches Amphitheater, römische Bäderanlagen und eine frühere TaufkapelleKur- und zum Festspielort der Antike gehören Opferplätze, Tempel, Badehäuser und Villen mit Wasserspielen und Brunnen. Die antike Stadt zählt zu den großen Touristenattraktionen Albaniens. 20 Kilometer südlich von Saranda, an der Grenze zu Griechenland gelegen, war Butrint während der jahrzehntelangen Hodscha-Diktatur nur ausgewählten Besuchern zugänglich. Eine britische Stiftung sorgt inzwischen dafür, dass die Anlage archäologisch erforscht und behutsam hergerichtet wird.
Historische Zentren von Berat und Gjirokastra
Berat
Die nur 6,3 km² große Stadt mit ca. 64.500 Einwohnern liegt am Fluss Osum Die Stadt wurde 1961 offiziell zur Museumsstadt ernannt und ist mit seinen drei Altstadtteilen Mangalem, Gorica und Kalaja mit vielen Moscheen und Kirchen eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes. Das Erscheinungsbild der Stadt ist besonders durch die typische Balkanarchitektur geprägt, wie man sie auch in Gjirokastra oder Ohrid findet
Gjirokastra
Die unter Denkmalschutz stehende Historische Altstadt von Gjirokastra ist byzantinischen Ursprungs und geht auf das Jahr 1200 zurück. Das Viertel begeistert nicht nur durch die liebevoll und authentisch restaurierten schmalen Gassen, sondern auch durch die 1811 von Ali Pascha Tepelena erweiterte Festung aus dem 13. Jahrhundert, von der man einen malerischen Ausblick über die Stadt hat.
Die historischen Zentren von Berat und Gjirokastra stehen seit dem Jahr 2005 und in erweiterter Form seit 2008 auf der Liste der UESCO-Weltkulturerbestätte
Alte Bauwerke
Amphitheater - Durrës
Das Amphitheater ist die größte Sehenswürdigkeit dser albanischen Stadt Durrës. Erst im 20. Jahrhundert war man zufällig auf einen unterirdischen Hohlraum gestoßen, der den Zugang zum Amphitheater markierte. Mit der Zeit legte man es ganz frei, wobei insbesondere die beeindruckenden Mosaike in einer Kapelle unter den Zuschauerrängen eine fantastische Entdeckung waren.
Bazar von Korça - Korça
Das einstige von der Umgebung abgetrennte osmanische Bazarviertel in Korça besticht nicht nur durch die gepflasterten Gassen, sondern auch durch zwei noch erhaltene Han, welche nicht nur als Unterkünfte für Karawanen, sondern auch als Marktplätze dienlich gewesen sind. Während der eine Han zu einer Ladenpassage umgebaut wurde und kaum mehr erkennbar ist, kann der Han i Elbasanit mitsamt seinem fünfeckigen Innenhof und dem dort befindlichen Brunnen besichtigt werden. Der Bazar, auf dem täglich am Vormittag ein Markt stattfindet, ist aber trotz des touristischen Potentials leider in sehr schlechtem Zustand.
Burg von Kruja - Kruja
Die Burg der als „Balkon der Adria“ bekannten mittelalterlichen Stadt Kruja ist umfassend restauriert worden. Sie kann heute besichtigt werden. U.a. bietet sie auch das Skanderbeg Museum, welches allerlei Exponate über den albanischen Nationalheiligen zeigt. Zum Burggelände gehört außerdem das Stadthaus mit einer Kaffeestube.
Dorsfestung - Tirana
Diese Festung ist eine der beliebtesten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten Tiranas. Die Dorsfestung liegt in der Umgebung von Peza und stellt einen bedeutenden Teil der frühillyrischen Kultur da.
Kalaja - Berati
Kalaja, die Burg von Berati, zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Man erreicht sie über das Burgviertel Mangalem, das sich noch heute aus diversen noch bewohnten kleinen Häuschen zusammensetzt, die sich entlang verwinkelter Gässchen anordnen.
Kanina – Nähe Vlora
Fünf Kilometer von Vlora entfernt liegt diese Burg. Sie wurde auf einem Hügel am antiken Weg zwischen Aulon und Amantia erbaut. Die Mauerreste gehen bis auf die illyrische Zeit (4. Jahrhundert v. Chr.) zurück, weisen aber auch justinianische (6. Jahrhundert), byzantinische (11. Jahrhundert) und osmanische Elemente aus dem 16. Jahrhundert auf.
Petrela - Petrela
Ein wundervoller Ausflug führt von Tirana zur Burgruine Petrela, die südlich von Tirana inmitten einer schönen ländlichen Umgebung liegt. Das Bergdorf Petrela kann auch besucht werden. Es ist sehr ursprünglich geblieben und hat sich die letzten Jahrhunderte nicht groß verändert.
Römische Ruinen - Butrint
In Butrint sind die Ruinen einer ehemaligen römischen Stadt zu besichtigen. Ruinen von Wohnhäusern, Kirchen, Bädern und dem Theater sind gut erhalten. Diese liegen auf einer Halbinsel im Butrint-See und stehen aufgrund der Natur, die sich dort ausgebreitet hat, unter Naturschutz. Dies verleiht der Anlage einen besonderen Charme. Von der Akropolis aus hat man eine schöne Aussicht auf die Anlage. Am gegenüberliegenden Ufer befindet sich die Festung von Ali Pascha Tepelena, die aus dem frühen 19. Jahrhundert stammt.
Römische Zisterne - Berati
Die römische Zisterne der alten Stadt Berati ist sehr sehenswert. Sie war noch bis in das 19. Jahrhundert hinein in Benutzung war.
Rozafa (Kalaja e Rozafës) – Nähe Shkodra
Diese nahe Shkodra gelegene Burgruine hat man aus strategischen Gründen auf einem kleinen, 130 Meter hohen Berg erbaut. Zu besichtigen ist ein weitläufiges Areal, dessen Zugang von Osten her erfolgt. Einst setzte sich die Burg aus mehreren Bauwerken zusammen, zu denen sogar eine Moschee gezählt hatte. Heutzutage sind leider nur noch die Befestigungsmauer mit ihren Türmen und einige Höfe zu sehen. Dafür darf man das Mauerwerk besteigen und den wundervollen Blick von dort oben genießen.
Stadtmauer von Elbasan - Elbasan
Die frühere Stadtmauer von Elbasan ist 11 Meter hoch und wird durch 26 Türme verbunden. Leider blieb von ihr nur der Süd-Teil erhalten sowie das zu ihm gehörende einstige Nebentor.
Besondere Gebäude
Han i Elbasanit - Korça
Hierbei handelt es sich um ein altes osmanisches Gasthaus, das inmitten des Bazars liegt. Es dient noch heute dazu, Gäste zu beherbergen.
Kulturpalast (Pallati I Kulturës) oder Haus der Kultur (Dom kultury) - Tirana
Der Kulturpalast, der das Opern- und Ballethaus sowie die Nationalbibliothek Albaniens beherbergt, wurde im Jahre 1963 an der Stelle erbaut, an der zuvor das Handelsgebäude Tiranas gestanden hatte. Der Grundstein dazu wurde noch 1959 von Nikita Chruschtschow, dem russischen Präsidenten gelegt.
Ministeriengebäude - Tirana
Die Gebäude der Ministerien in Tirana stammen aus dem Jahr 1930. Sie wurden noch zur Zeit des Königreichs gebaut und haben eine wertvolle Architektur.
Adem-Jashari-Denkmal - Tirana
Am Tage der Unabhängigkeit, also am 28. November 2006, konnte in der albanischen Hauptstadt das Adem-Jashari-Denkmal enthüllt werden. Es ehrt den 1998 von Serben getöteten Mitbegründer und Anführer der UÇK, einer albanischen paramilitärischen Organisation, die für die Unabhängigkeit des Kosovo und teilweise für ein Großalbanien kämpfte.
Mes-Brücke – Shkodra
Nahe einer der ältesten Städte Albaniens befindet sich die Mes-Brücke, welche eine Länge von 108 Metern erreicht und über den Kir erbaut worden ist.
Mutter Albanien - Tirana
Dieses 12 Meter hohe Monument wurde 1971 auf dem Friedhof Dëshmoret e Kombit errichtet, also auf dem Nationalen Friedhof der Märtyrer. Die Statue soll das Land als Mutter verkörpern, die den ewigen Schlummer derjenigen bewacht, die ihr Leben für Albanien hingegeben haben.
Piramida (International Center of Culture) - Tirana
Das International Cultural Centre, früher Enver Hoxha Museum, wurde im Jahre 1988 eingerichtet und ist heute ein bedeutendes Zentrum vieler wichtiger Kunstereignisse und Zusammenkünfte. Die so genannte „Pyramide“ wurde von einer Gruppe Architekten entworfen, die unter der Leitung von Pranvera Hoxha gestanden haben, der Tochter des Diktators.
Skanderbeg-Denkmal (Skënderbeu) - Tirana
Das Wahrzeichen Tiranas ist das Skanderbeg-Denkmal. Es steht auf dem gleichnamigen Platz und wurde 1968 erbaut. Es erinnert an den 500. Todestag des Nationalhelden.
Uhrenturm (Kulla e Sahatit) - Tirana
Der Uhrenturm steht gleich neben der Et’hem-Bey-Moschee. Er stellt ein wichtiges Wahrzeichen der Stadt dar und ist eine ihrer ältesten Konstruktionen. Entstanden ist der Turm in den 1820er Jahren. 1928 kaufte der albanische Staat eine moderne deutsche Uhr und erweiterte den Turm auf seine heutige Größe von 35 Metern. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Uhr beschädigt, 1946 aber wieder repariert.
Ura e Tabakëve - Tirana
Die Steinbrücke Ura e Tabakëve in Tirana stammt aus dem 18. Jahrhundert und befindet sich am östlichen Rand der Innenstadt. Früher hat sie den Fluss Lana überquert, aber heute steht sie neben dem Fluss. Die Brücke wurde erst vor kurzem fertig restauriert.
Kirchen und Moscheen
Blei-Moschee - Berati
Die wunderschöne Blei-Moschee in Berati geht auf das 16. Jahrhundert zurück.
Et’hem-Bey-Moschee - Tirana
Die Et’hem-Bey-Moschee, die einzige noch erhaltene alte Moschee der Hauptstadt, wurde zwischen 1789 und 1823 erbaut und befindet sich im Zentrum Tiranas. Der Bau des islamischen Gotteshauses wurde von Molla Bey begonnen und von dessen Sohn Haxhi Et`hem Bey beendet. Letzterer war ein Großenkel von Stadtgründer Sulejman Pasha und gab der Moschee seinen Namen. Unter den Kommunisten blieb sie bis 1991 geschlossen. Die Fresken innerhalb dieser Moschee, die für die schönste des Landes gehalten wird, sind fantastisch anzusehen. Führungen werden werden jeden Tag angeboten. Es ist möglich, das Minarett zu besteigen, von wo man eine gute Aussicht auf die Stadt hat.
Junggesellen-Moschee - Berati
In der Altstadt von Berati gelegen, stammt diese Moschee aus dem Jahr 1827. Sie ist wegen ihrer schönen Außenwände bekannt.
Königs-Moschee – Berati
Diese Moschee ist eines der ältesten islamischen Gotteshäuser in Albanien. Sie stammt aus dem 16. Jahrhundert und hat besonders schöne Deckenbemalungen.
Michaelis-Kirche - Berati
Im wundervollen Viertel Mangalem in Berati, das sich entlang des Burgberges bis hinauf zur eigentlichen Burg zieht, liegt sehr malerisch, aber auch etwas bedrohlich an der steilsten Stelle die kleine Michaelis-Kirche.
Mirahor-Moschee - Korça
Die „Moschee des Stallmeisters“ wurde im Jahre 1466 gestiftet. Das islamische Gotteshaus ist die älteste noch erhaltene Einkuppelmoschee Albaniens.
Muradije-Moschee – Vlora
Im Stadtzentrum Vloras steht diese Moschee aus dem 16. Jahrhundert. Als einziges der osmanischen Gotteshäuser in Albanien kann sie für sich beanspruchen, Kriege und selbst ein Erdbeben (1851) relativ unbeschadet überstanden zu haben.
Shen Meria (Kathedrale der Heiligen Maria) - Elbasan
Bei der Shen Meria handelt es sich um eine dreischiffige Basilika aus dem Jahre 1833, die eine faszinierende Ikonostase aus dem 19. Jahrhundert bietet.
St. Maria - Tirana
Die römisch-katholische Kirche Santa Maria wurde im Jahre 1865 errichtet. Sie entstand mit finanzieller Unterstützung vom österreichischen Kaiser Franz Joseph.
St. Paul - Tirana
Eine weitere römisch-katholische Kirche wurde erst im Jahre 2001 fertig gestellt. Bei ihr handelt es sich um die größte Kirche des Landes. Sie wurde dem Apostel Paulus gewidmet.
St. Prokop (Shën Prokopi) - Tirana
Im Jahre 1780 wurde die griechisch-orthodoxe Kirche von Tirana erbaut. Sie wurde auf den Namen des hl. Prokopius geweiht. Im Rahmen des totalen Religionsverbotes, erlassen durch die Kommunisten im Jahre 1967, wurde die Kirche geschlossen und in ein Restaurant umgewandelt. Nach dem Ende des Kommunismus wurde sie wieder zu einer Kirche umgebaut und gründlich renoviert.
St. Spyridon-Kloster - Berati
Dieses Kloster befindet sich im Berati-Stadtteil Gorica und ist eine orthodoxe Kathedrale aus dem Jahre 1864.
Sveti Naum - Drilon
Nahe des Touristenortes Drilon liegt die Klosteranlage Sveti Naum. Diese wurde etwa um das Jahr 1000 von St. Naum gegründet, einem Schüler der großen geistlichen Kyrill und Methodos, welche den Slawen das (kyrillische) Alphabet gebracht hatten.
Xhamija Mbret (Königsmoschee) - Elbasan
Dieses prächtige muslimische Gotteshaus liegt in unmittelbarer Nähe zur Altstadt von Elbasan. Sie wurde im Schicksalsjahr 1492 erbaut und ist mithin die älteste erhaltene Moschee Albaniens. Obwohl die Moschee architektonisch recht unauffällig konzipiert worden ist, waren ihre Wände bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts noch mit roter arabischer Schrift verziert gewesen.
Museen
Ethnographisches Museum – Elbasan
Dieses Museum in Elbasan ist in einem interessanten Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert beheimatet. Gezeigt werden Exponate, die sich um das traditionelle Handwerk aus osmanischer Zeit anordnen.
Gallerie der figurativen Kunst - Tirana
1976 ins Leben gerufen, beinhaltet die Gallerie heute etwa 3.200 Arbeiten albanischer und ausländischer Künstler.
Historische National Museum - Tirana
Das 1981 erbaute Hauptmuseum Tiranas befindet sich im Stadtzentrum und ist leicht am riesigen ornamentalen Mosaik zu erkennen, das an der Fassade angebracht wurde. Im Museum werden viele Artefakte von alten Zeiten bis hin in die Gegenwart zu Hoxhas Regime ausgestellt.
Nationalmuseum für mittelalterliche albanische Kunst - Korça
In einer früheren Kirche hat sich das Museum für mittelalterliche albanische Kunst eingerichtet. Es stellt eine große Kollektion aus, die sich aus Ikonen, architektonischen Fragmenten und diversen religiösen Exponaten zusammensetzt.
Onufri-Museum – Berati
Das berühmte Onufri-Museum - in einer orthodoxen Kirche eingerichtet - stellt Werke des gleichnamigen bedeutenden albanischen Künstlers aus, der sich vor allem der Ikonen-Malerei widmete.
Piramida (International Center of Culture) - Tirana
Das International Cultural Centre, früher Enver Hoxha Museum, wurde im Jahre 1988 eingerichtet und ist heute ein bedeutendes Zentrum vieler wichtiger Kunstereignisse und Zusammenkünfte. Die so genannte „Pyramide“ wurde von einer Gruppe Architekten entworfen, die unter der Leitung von Pranvera Hoxha gestanden haben, der Tochter des Diktators.
Skanderbeg-Museum - Kruja
In der Burg der als „Balkon der Adria“ bekannten mittelalterlichen Stadt Kruja befindet sich das Skanderbeg Museum, welches allerlei Exponate über den albanischen Nationalheiligen zeigt.
Sonstige Sehenswürdigkeiten
Bunkeranlagen - landesweit
Im ganzen Land befinden sich an strategisch wichtigen Orten rund 600.000 Betonbunker, die zum Schutz des Landes von Enver Hoxha im Laufe seines Regimes erbaut worden sind. Eine Reihe von ihnen kann besichtigt werden.
Grab von Skanderbeg - Lezha
Das Grab des albanischen Nationalhelden, der sein Land gegen die Osmanen verteidigt hatte, befindet sich in Lezha.
Historische Altstadt von Gjirokastra – Gjirokastra
Die unter Denkmalschutz stehende Altstadt ist byzantinischen Ursprungs und geht auf das Jahr 1200 zurück. Das Viertel begeistert nicht nur durch die liebevoll und authentisch restaurierten schmalen Gassen, sondern auch durch die 1811 von Ali Pascha Tepelena erweiterte Festung aus dem 13. Jahrhundert, von der man einen malerischen Ausblick über die Stadt hat.
Mangalem - Berati
Hierbei handelt es sich um einen Stadtteil der hübschen und touristisch recht gut erschlossenen Stadt Berati. Dieses Viertel ordnet sich auf einem Hügel an und verläuft bis hinauf zur Kalaja, also zur Burg von Berati. Das Gebiet besticht durch die sehr eng stehenden Häuser und durch den Umstand, dass beinahe alle Häuser an der Fassade, die zum Tal zeigt, sehr große Fenster aufweisen. Dies hat der Stadt Berati auch den Beinamen „Stadt der tausend Fenster" eingebracht. Zu den diversen Sehenswürdigkeiten des Viertels gehören v.a. die Junggesellen-Moschee, die Königs-Moschee sowie die wahnwitzig gelegene Michaelis-Kirche.
Universitäten
Naturschönheiten, Badeorte
Dajti (Mali i Dajtit) - Tirana
Der 1.613 Meter hohe Hausberg Tiranas liegt im Osten der Stadt und bildet gemeinsam mit dem südlich gelegenen Priska-Berg (1.353 m) einen Nationalpark, welcher sich über eine Fläche von 3.300 Hektar ausdehnt. In diesem Park kann man nicht nur wundervolle Wälder und eine malerische Berglandschaft mit einer reichen Vegetation bewundern, sondern auch zahlreiche Tiere wie u.a. Wildschweine, Wölfe, Füchse oder Braunbären. Den Park erreicht man über eine schmale Straße, die sich zum Berg hinaufschlängelt, oder seit 2005 mit einer Gondelbahn vom östlichen Stadtrand aus. Der Dajti ist hervorragend für Wanderungen geeignet.
Galicica-Nationalpark
Nahe des Ohridsees befindet sich auch der Galicica-Nationalpark mit seiner wilden Schönheit.
Mineralquellen Albaniens – Gjirokastra, Teplene und Glina
Die gesamte Gegend um die albanische Stadt Gjirokastra ist wegen ihrer diversen Mineralquellen bekannt. Zu diesen zählen unter anderem „Ujë i Ftohtë“ („kaltes Wasser“) bei Tepelena sowie „Gryka e Këlcyrës“ in Richtung Përmet. In Glina – zu erreichen in Richtung Kakavia, dem albanisch-griechischen Grenzübergang – befindet sich die gleichnamige bekannte Mineralquelle.
Ohridsee
Der Ohridsee befindet sich an der Grenze zu Mazedonien. Er ist den Bergen in einer wunderschönen Landschaft gelegen. Aufgrund seiner Wasserfarbe wird er auch das "Meer des Balkans" genannt. An seinem Ufer befinden sich zahlreiche kleine Fischerdörfer. Der größere Teil des Sees gehört zu Mazedonien.
Prespasee
Der Prespasee mit seinen Inseln ist ein Natur- und Vogelparadies. An seinen Stränden kann man sehr gut baden.
Saint- Prokopi-Park - Tirana
Dieser große Park stellt die grüne Lunge Tiranas dar. Der gigantische Forstwald liegt am Rande der Stadt.
Durrës Plazh - Durrës
Der Strand von Durrës liegt südlich der Stadt und dient den Albanern als beliebter Ausflugs- und Badeort. Der einst von vielen Bäumen umgebene Sandstrand ist zwar nach dem Ende des Kommunismus in Albanien zum größten Teil verbaut worden, so dass heute hohe Appartmenthäuser und Hotels die Küste an der Bucht dominieren. Es existieren aber auch diverse gute Fischrestaurants und Piers.
Shëtitorja - Durrës
Ein weiterer toller Ort zum Baden liegt ebenfalls bei Durrës. Gemeint ist die Shëtitorja, die Stadtpromenade, wo der Großteil der Altstadtruinen unter Wasser liegt. Dazu gehört etwa ein Teil der Altstadtmauer, der etwa 100 Meter von der Promenade im Meer versunken ist.
Adria, Ionisches Meer, Mittelmeer
Adriatisches Meer (Adria)
Die Adria ist mit einer Fläche von ca. 132.000 km² Teil des Mittelmeeres und liegt zwischen Italien und der gegenüber liegenden Balkanhalbinsel bis etwa zur Straße von Otranto bei Brindisi, die eine Breite von etwas weniger als etwa 75 km hat. Die tiefste Stelle der Adria befindet sich zwischen Bari (Italien) und Durrës (Albanien) auf einer Tiefe von 1.260 m. Neben Albanien liegen noch folgende Länder an der Adria: Bosnien und Herzegowina, Italien, Kroatien, Montenegro und Slowenien. Die Adria hat eine Länge von rund 800 km - bei einer maximalen Breite von 230 km.
Ionisches Meer
Das Ionische Meer ist ein Teil des Mittelmeeres und schließt sich im Norden bei der Straße von Otranto an das Adriatische Meer an. Im Westen wird es von Italien (Sizilien) begrenzt. Im Süden geht es ins Mittelmeer über und im Osten wird es durch Albanien und Griechenland (Peleponnes) begrenzt. Seine tiefste Stelle befindet sich bei 5.265 m unterhalb der Meeresoberfläche. Seinen Namen erhielt es nach Io - einer Geliebten des Gottes Zeus aus der griechischen Mythologie. Seine Länge von der Straße von Otranto bis einer Linie von der Südspitze des Peleponnes bis nach Sizilien beträgt ca. 330 km - seine größte Breite rund 290 km. Am Ionischen Meer liegen neben Albanien noch Griechenland und Italien.
Mittelmeer
Das Mittelmeer umfasst eine Fläche von 2,5 Mio. km². Es ist über die an seiner schmalsten Stelle rund 15 km breite Straße von Gibraltar mit dem Atlantik verbunden. Und über die Dardanellen, das Marmarameer und den Bosperus mit dem Schwarzen Meer. Seine tieftste Stelle - das so genannte Calypsotief - mit rund 5.265 m liegt im Ionischen Meer südlich der griechischen Halbinsel Peloponnes. Im Mittelmeer liegen zwei noch aktive Vulkane, es sind der ca. 916 m hohe Stromboli auf der ca. 12,6 km² großen gleichnamigen Insel, die Teil der Liparischen Inseln ist. Auf Sizilien in der Nähe von Catania und Messina befindet sich der ca. 3.323 m hohe Ätna. Der ca. 1.280 m hohe Vesuv bei Neapel auf dem Festland, der im Jahr 79 n.Chr. Pompeji, Stabiae und Herculaneum verschüttet hatte, ist derzeit inaktiv - sein letzten Ausbruch fand im Jahr 1944 statt. Mit einem erneuten Ausbruch muss aber gerechnet werden.
Das Mittelmeer grenzt an bzw. gehört zu Europa, Asien und Afrika, die es nicht nur trennt, sondern auch seit altersher miteinander verbindet. Am bzw. im Mittelmeer liegen (in alphabetischer Reihenfolge) die folgenden Länder:
| Ägypten | Albanien |
| Algerien | Bosnien-Herzegowina |
| Frankreich | Gibraltar |
| Griechenland | Israel |
| Italien | Kroatien |
| Libanon | Libyen |
| Malta | Marokko |
| Monaco | Montenegro |
| Slowenien | Spanien |
| Syrien | Türkei |
| Tunesien | Zypern |
Die größten bzw. bekanntesten Inseln des Mittelmeeres sind:
Sizilien - die größte Insel des Mittelmeeres - mit einer Fläche von 25.703 km²
Sardinien mit einer Fläche von 24.090 km²
Zypern mit einer Fläche von 9.251 km²
Korsika mit einer Fläche von 8.680 km²
Kreta mit einer Fläche von 8.331 km²
Mallorca (Balearen) mit einer Fläche von 4.992 km²
Lesbos mit einer Fläche von 1.636 km²
Rhodos mit einer Fläche von 1.401 km²
Chios mit einer Fläche von 843 km²
Menorca mit einer Fläche von 694 km²
Korfu mit einer Fläche von 593 km²
Ibiza mit einer Fläche von 571 km²
Samos mit einer Fläche von 478 km²
Limnos mit einer Fläche von 478 km²
Naxos mit einer Fläche von 389 km²
Andros mit einer Fläche von 389 km²
Thasos mit einer Fläche von 380 km²
Kos mit einer Fläche von 288 km²
Gökçeada mit einer Fläche von 287 km²
Ikaria mit einer Fläche von 255 km²
Malta mit einer Fläche von 246 km² (Hauptinsel)
Elba mit einer Fläche von 225 km²
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