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Geografie

Einleitung

Die Osterinseln liegen im östlichen Teil des Südpazifiks und etwa 3.700 km von Südamerika entfernt. Die nächste Nachbarinsel ist Pitcairn, die 1.800 km entfernt liegt. Politisch gehören die Osterinseln zu Chile.
Sie gehören aber geografisch zu den Polynesischen Inseln, zu denen im Südpazifik die Cook-Inseln, Französisch-Polynesien, Niue, Pitcairn, Samoa, Amerikanisch-Samoa, Tokelau, Tonga, Tuvalu sowie Wallis und Futuna gezählt werden.
Sie haben eine Ausdehnung von nur 163 km².
Durch den Film "Rapa Nui" von Kevin Costner im Jahre 1993 traten die Inseln ins Bewusstsein von zahlreichen Menschen. Dies ist der Name der Inseln in der Sprache der Ureinwohner. Außerdem ist die Inselgruppe noch im Spanischen unter dem Namen "Isla de Pascua" bekannt.
Die Inselgruppe liegt auf 27° 09' südlicher Breite und 109° 26' westlicher Länge. Damit sind die Osterinseln die östlichste und fast auch südlichste Inselgruppe im Südpazifik.
Die Inselgruppehieß ursprünglich Te Pito o Te Henua, was soviel wie "Nabel der Welt" bedeutet.
Auf den Inseln befinden sich heute die weltberühmten, wieder aufgerichteten Steinfiguren, die wichtige Zeugen einer vergangenen Kultur sind.
Im Gegensatz zu allen anderen Inseln liegen die Osterinseln auf dem ostpazifischen Meeresrücken. Die überwiegend mit Klippen versehene Küste fällt steil im Meer hinab bis auf ca. 300 m Tiefe. Die Inselgruppe besteht ferner aus drei nicht mehr aktiven Vulkanen.
Die Inseln haben immer wieder Fantasten und Esoteriker angezogen, die die untergegange Kultur zu deuten versuchten. Bis heute ist die Schrift der Osterinseln jedoch nicht dechiffriert. Die Osterinseln sind die einzige Inselgruppe im Südpazifik, die eine Art Schrift besaß.
Die Bevölkerung ist generell gesünder als die Festlandchilenen, da viele Krankheiten wie z.B. Cholera auf der Insel nicht existent sind.
Der norwegische Anthropologe Thor Hyerdahl (1914-2002) versuchte in den 50er Jahren mit seinem Floß Kon-Tiki nachzuweisen, dass die Osterinseln und die Polynesischen Inseln von Südamerika aus besiedelt wurden. Als Anlass für seine Theorie nahm er die Süßkartoffel, die im gesamten polynesischen Raum verbreitet ist und eindeutig ihren Ursprung in Lateinamerika hat. Diese These wurde aber vor kurzem eindeutig durch DNS-Untersuchungen widerlegt. Die Polynesier sind mit den Völkern in Südostasien genetisch verwandt.

Kultur
Die älteste der steinernen Statuen, Ahu Tahai, wird auf das Jahr 690 n. Chr. datiert und die jüngste, Ahu Akivi, auf das Jahr 1460 n. Chr.
Zwischen diesen beiden Epochen fand ein Wechsel zum Vogelmannkult in Orongo statt, der auf Überbevölkerung, Ausbeutung der Ressourcen und Hunger zurückgeführt werden kann.
Bei seinem Besuch im Jahr 1774 sah James Cook (1728-1779) die Auseinandersetzungen der einzelnen Stämme, die die Statuen von ihren Sockeln warfen.
Gegen 1840 waren dann auch fast alle Statuen durch Menschengewalt oder infolge von Erdbeben umgeworfen.

Bezeichnung der Inselgruppe Osterinsel / Rapa Nui
Staatsform Teil von Chile
Lage Im Südpazifik; zwischen 27° 09' südlicher Breite und 109° 26' westlicher Länge
Nationalflagge
Nationalhymne Die von Chile
Einwohnerzahl Rund 3.800
Ethnien Von den 3.800 Bewohnern sind 60% Rapa Nui, 39% kaukasische Festland-Chilenen und 1% sonstige.
Religion Die vorherrschende Religion ist der Katholizismus.
Sprachen Spanisch und Rapa Nui, eine polynesische Sprache
Hauptstadt Hanga Roa
Fläche 163 km²
Höchster Berg Maunga Terevaka, mit einer Höhe von 507m
Längster Fluss auf der Insel gibt es keine Flüsse
Flächengrößter See Es gibt lediglich eine Reihe von kleineren Kraterseen
Internationales Kfz-Kennzeichen RCH, das von Chile
Währung Chilenischer Peso (CLP)
Zeitunterschied zur MEZ - 7 h
Internationale Telefonvorwahl + 59, die Vorwahl Chiles
Internet-TLD (Top Level Domain) .tl






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