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Sehenswürdigkeiten

Inhaltsverzeichnis

UNESCO-Welterbestätten

Vietnam, Kaiserstadt Huë
Kaiserstadt Huë © goruma (B.Ramm)

Kaiserstadt Huë
Die alte Königsstadt und zeitweilige Hauptstadt ist seit Dezember 1993 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen.
Hue, am nördlichen Ufer des Perfume-Flusses gelegen, weist neben den alten Königsgräbern der Ngyue-Könige auch alte Pagoden und die alte Zitadelleauf.
Die Stadt hat bis heute ihren mittelalterlichen Stadtkern bewahrt.

Vietnam, Historische Altstadt von Hoi An

Historische Altstadt von Hoi An
Die historische Altstadt von Hoi An in Zentral-Vietnam liegt am Ufer des Thu-Bon-Flusses ca 30 km von Danang entfernt. Vom Fluss aus kann man das nahe Meer erreichen.

Die Stadt lag an der Seidenstraße des Meeres und ist über 2.000 Jahre alt und war im16. Jahrhundert ein bedeutendes Handelszentrum. Die Stadt war ein Umschlagplatz für Seide, Porzellan, und chinesische Medizin. Erst um 1990 wurde von den Behörden erkannt, welch geschichtsträchtiges Kleinod Hoi An war.

Alte Händlerhäuser stehen am Flussufer, in den Gassen hinter den Häusern stehen Pagoden, Tempel und Schreine. Dies alles ist ein Gemisch aus verschiedenen Kulturen – chinesische, japanische und vietnamesische. Die Historische Altstadt von Hoi An wurde im Jahr 1999 in die Liste der Weltkulturerbestätten aufgenommen

Vietnam, Bucht von Ha-Long
Bucht von Ha-Long © goruma (B.Ramm)

Bucht von Ha-Long
Die Halong-Bucht liegt im Norden Vietnams. Dort gibt es mehr als 2.000 Inseln, wo Teile gewaltiger Muschelkalkbänke vorhanden sind, die auf ein Alter von 300 Millionen Jahren geschätzt werden.

Die Meereslandschaft ist von schroffen Felsen und zahlreichen Grotten durchzogen. Grottentunnel verbinden die Seen im Innern einiger Inseln mit der Bucht. Im Wasser gibt es große Mengen an Plankton und es leben dort mehr als tausend Fischarten und -Unterarten sowie zahlreiche Korallenarten. In der Bucht leben noch Fischerfamilien auf ihren Booten. Die Bucht von Ha-Long wurde im Jahr 1994 in die Liste der Weltnaturerbestätten aufgenommen und im Jahr 2000 erweitert. 

 

Vietnam: My Son © goruma (Dominik Jesse)

Tempelstadt My Son
My Son ist eine Tempelstadt.
Sie liegt an der vietnamesischen Küste in der Provinz Quảng Nam, nur 50 Kilometer südöstlich der ehemaligen Hafenstadt von Hội An.
Die Stadt wurde während der Cham-Kltur gegründet und zeigt großen hinduistischen Einfluss auf die Archiitektur und Kunstwerke. In My Son standen noch etwa 70 Tempel, umgeben von einem turmartigen Bauwerk und kleineren Gebäuden.
Der berühmteste Turm war 24 Meter hoch und mit Bildhauereien verziert. Er wurde 1969 während des Vietnamkrieges von US-amerikanischen Flugzeugen zerstört. Es blieben von den 70 Tempeln nur 20 übrig. Der Nachbau gestaltet sich sehr schwierig, da die Cham-Bauweise fugenlose war, und man bis heute diese Bauweise nicht nachbauen kann. Die Ausgrabungen werden mit 70.000 Dollar von der UNESCO gefördert 
Die Tempelstadt Hoi An wurde im Jahr 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt .

Vietnam, Nationalpark Phong Nha-Ke Bang

Nationalpark Phong Nha-Ke Bang
Der Nationalpark Phong Nha-Ke Bang liegt in den Distrikten Bo Trach und Minh Hoa in der Provinz Quảng Bình im Norden Vietnams. Er erstreckt sich über eine Fläche von rund 86.000 ha = 860 km², grenzt an Laos und gehört zum Annamiten-Gebirgszug. Erst im Jahr 2009 wurden 20 neue Höhlen entdeckt.

Der Nationalparks Phong Nha-Ke Bang hat die älteste Karstregion in Asien. Es gibt in diesem Park zahlreiche Grotten, Wasserfälle und unterirdische Flüsse. Die Artenvielfalt ist ungeheuer groß. So werden 380 Wirbeltierarten und an die 60 Amphibienarten beschriebenen.

Seltene vom Aussterben bedrohte Tiere leben hier, auch sind hier viele endemische Tierarten vertreten. In dem Park gibt es mehr als 1.320 beschriebene Pflanzenarten. Die bisherige UNESCO-Weltnaturerbestätte von 2003 wurde im Jahr 2015 von ihrer ursprünglichen Fläche von 85.000 ha auf über 126.000 ha erweitert.

Kaiserliche Zitadelle von Thang Long - Hanoi 
Die Kaiserliche Zitadelle von Thang Long wurde im Jahr 2010 in die Liste der Weltkulturerbestätten aufgenommen.

Zitadelle der Ho Dynastie

Die Zitadelle liegt südlich des Nationalparks Cuc Phuong im Norden des Landes in der Provinz Thanh an dem Ort, an dem der Fluss Buoi in den Fluss Ma fließt.
Die  Fläche der Anlage beträgt ca. 20 ha = 0,2 km².
Die Zitadelle stammt aus dem 14.Jahrhundert. Erhalten geblieben sind der Nam-Giao-Altar und ein Teil der Stadtmauer. In der Zitadelle wurde der Neokonfuzianismus gelehrt, der eine wichtige Geistesströmung war und stark vom Buddhismus beeinflusst wurde.
Im Jahr 2011 wurde die Zitadelle der Ho Dynastie in die Liste des UNESCO- Weltkulturerbes eingetragen

 

Besondere Städte

Vietnam: Schulkinder in Hanoi © goruma (Dominik Jesse)

Hanoi
Der Name Hanois, der wundervollen und quicklebendigen Hauptstadt der Sozialistischen Republik Vietnam, bedeutet in seiner Übersetzung etwa "Stadt innerhalb der Flüsse". Diese Bezeichnung bezieht sich auf die Lage Hanois im Delta des Roten Flusses. In der Stadt haben sich die meisten Regierungsinstitutionen des Landes niedergelassen, wodurch ein internationales Gefühl aufkommt, Weiter hier >>>

Vietnam: Fischer vor Hoi An © goruma (Dominik Jesse)

Hoi An 
Die historische Altstadt von Hoi An in Zentral-Vietnam liegt am Ufer des Thu-Bon-Flusses ca 30 km von Danang entfernt. Vom Fluss aus kann man das nahe Meer erreichen. Die Stadt lag an der Seidenstraße des Meeres und ist über 2.000 Jahre alt und war im16. Jahrhundert ein bedeutendes Handelszentrum. Die Stadt war ein Umschlagplatz für Seide, Porzellan, und chinesische Medizin.
Weiteres oben unter UNESCO-Welterbestätten

Hué
Näheres oben unter UNESCO-Welterbestätten

Vietnam: Nha Trang © goruma (Dominik Jesse)

Nha Trang 
Diese Küstenstadt in der vietnamesischen Provinz Khánh Hòa ist zugleich das touristische Zentrum des Staates. Die etwa 350.000 Einwohner zählende Stadt breitet sich an der Mündung des Südchinesischen Meeres aus und befindet sich ungefähr 445 km entfernt von Saigon. Bei Touristen ist Nha Trang wegen des angenehmen Klimas und der herrlichen Sandstrände wegen beliebt.

Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt)
Wenn Saigon das heutige Ho-Chi-Minh-Stadt mit solch einem berühmten Namen wie Peter Scholl-Latour aufwarten und die Werbetrommel rühren kann, dann muss schon irgend etwas dran sein an dieser vietnamesischen Stadt, die einen immer fasziniert, aber auch gleichzeitig geängstigt hat. Die "eleganteste und kultivierteste Stadt in Asien", zumindest in jener Region soll sie sein. Weiter hier >>>

Besondere Bauwerke

Vietnam, Rathaus von Saigon
Rathaus von Saigon © goruma (B. Ramm)

Rathaus von Saigon
In der Nguyen Hue steht das frühere Rathaus von Saigon, das "Hôtel de Ville", ein 1906 im französischen Kolonialstil errichteter üppiger Bau. Leider ist der Eintritt für Touristen verboten, doch das Gebäude stellt vor allem nachts eines der beliebtesten Fotomotive dar, insbesondere mit der Statue von Hồ Chí Minh davor. Repräsentierte es einst koloniale Macht, ist es heutzutage Sitz des Volkskommitees von HCMS

Hauptpostamt von Saigon 
Das zwischen 1886 und 1891 gebaute Hauptpostamt der Stadt steht östlich von der Notre Dame entfernt an der Dong Koi. Es wurde in jüngerer Zeit liebevoll restauriert und stellt eine bedeutende Sehenswürdigkeit dar. Man sollte es nicht versäumen, den Innenbereich zu besichtigen, in der eine gigantische Schalterhalle an alte Zeiten und ein riesiges Porträt von Bac Hô an neuere erinnert. 

Hotel Crazy House in Da Lat
Diese Gebäude lässt sich mit kaum einem anderen Bauwerk vergleichen. Das von der vietnamesischen Architektin Hang Viet Nga entworfene Gebäude ähnelt eher einem Märchenschloss als einem Hotel, so gibt es z.B. kein einziges rechteckiges Fenster.
Das Haus besteht aus mehreren Gebäuden und dient sowohl als Hotel, Café und Kunstgalerie. Das Gebäude lässt sich keinem bekannten Baustil zuordnen. So besteht das Innere aus Höhlen, verschlungenen Gängen, gewundenen Treppen sowie und lebensgroßen Tierstatuen. Das gesamte Bauwerk macht den Eindruck,  als ob es infolge einer großer Hitze geschmolzen wäre und dann in daraus folgenden Formen erstarrt wäre

The-Huc-Brücke
Sicherlich eines der am meisten fotografierten Bauwerke von Hanoi ist die The-Huc-Brücke, eine malerisch im Hoan-Kiem-See gelegene Verbindung zwischen dem städtischen Festland und dem Jade-Tempel. Sie wird auch die "Rote Brücke der aufgehenden Sonne" genannt, was auf ihre charakteristische Farbe und ihre Schönheit zurückgeht.

Long-Bien-Brücke
Die genau 1.682,60 m lange Brücke mit einer Hauptspannweite von 106,20 m überquert in Hanoi den Roten Fluss. Sie wurde in den Jahren 1898-1903 als Eisenbahnbrücke erbaut. Die Bauausführung lag in den Händen von Daydé & Pillé. Seit die neue ca. 600 m von ihr parallel verlaufende Chuong Duong Brücke für Kraftfahrzeuge eröffnet wurde, ist sie neben der Eisenbahn auch für Fußgänger und Radfahrer zu benutzen.

Ba Na-Gondelbahn
Diese im Jahr 2009 eingeweihte Gondelbahn erschließt das bereits in den 1920er Jahren errichtete Ferien- und Vergnügungszentrum Ba Na. Es liegt in Mittelvietnam im Truong Son Gebirge (rund: 16° Nord und 108° Ost). Die Gondelbahn besitzt eine Streckenlänge von 5042 m und überwindet einen Höhenunterschied von 1.292 m.

Hai-Van-Pas
Der Hai-Van-Pass - auch als Wolkenpass bezeichnet -  verbindet mit einer maximalen Passhöhe von 496 m Nord- und Südvietnam. Hier befindet sich außerdem die natürliche Wetterscheide zwischen den beiden Landesteilen. Über die Passhöhe führt die große Nationalstraße Nr. 1 von Hanoi bis Saigon. Durch den gleichnamigen Tunnel, der 2005 eröffnet wurde, hat die Passstraße jedoch etwas von ihrer Bedeutung eingebüßt.

Hai-Van-Tunnel
Dieser mit 6,28 km längste Tunnel Vietnams unterquert den Hai-Van-Pass (Wolkenpass) und verkürzt damit die Strecke zwischen Huế und Đà Nẵng um rund 20 km. Der Tunnel liegt an der natürlichen Grenzen zwischen Nord- und Südvietnam. Er wurde am 5. Juni 2005 feierlich eingeweiht.

Hồ Chí Minh Mausoleum
Das Mausoleum von "Bac Ho" ("Onkel Ho") steht am Ba Dinh Platz. Hier können Besucher und Verehrer den einbalsamierten Leichnam des ersten vietnamesischen Staatsoberhauptes sehen. Während diese ewig anstehen müssen, werden Touristen gewöhnlich einfach an der Schlange vorbeigeführt. In der Zeit vom 5. September bis zum Anfang Dezember ist das Mausoleum geschlossen. In diesem Zeitraum bringt man die sterblichen Überreste Ho Chi Minhs nach Russland zur Restauration.

Wiedervereinigungspalast (Dinh Thống Nhất)
Dieser recht hässliche Betonklotz in Saigon steht an der Stelle, wo einst der "Norodom-Palast" stand. In ihm hatte derzeit der Generalgouverneur von Indochina residiert. 1954 wurde er zu Ngo Dinhs Präsidentenpalast und nach Attentats-Beschädigungen 1962 schließlich abgerissen. Der Wiedervereinigungspalast nun entstand 1966, hieß zunächst Unabhängigkeitspalast und erhielt endlich nach der Niederlage des Südens seinen gegenwärtigen Namen. Die Innenausstattung - vor allem die Bibliothek und der Salon - sind durchaus einen Besuch wert. Geführte Touren sind sehr empfehlenswert und bieten auch Informationen zu den unterirdischen Bunkeranlagen.

Museen, Theater, Zitadelle

Historische Museum
Unter einem Pagoden ähnlichen Dach wird die Geschichte Vietnams erzählt. Zudem sind Buddha-Bildnisse, Gemälde, viel Kunsthandwerk sowie ein Wasserpuppentheater zu sehen.

Vietnam, Stadttheater  von Saigon
Stadttheater von Saigon © goruma (B. Ramm)

Stadttheater
Das wunderschöne Stadttheater in der Saigoner Le Loi stellt neben dem Rathaus ein zweites gutes Beispiel dafür dar, wie sehr HCMS vom alten farnzösischen Kolonialstil geprägt worden ist. 1899 wurde das Theater eröffnet, wobei 1955 für kurze Zeit hier die Nationalversammlung ihren Sitz hatte. Heutzutage hat das Gebäude die alte Funktion zurückerhalten und richtet Theateraufführungen, Tänze, aber auch Modeschauen aus.

Thăng Long Water Puppet Theatre (Wasserpuppentheater)
Dieses Wasserpuppentheater in Hanoi steht natürlich in Bezug zu den berühmten Vorführungen des Wasserpuppenthaeters (Múa Rối Nước), das es nur in Vietnam gibt. Keiner kann genau sagen, ab wann es solche Vorführungen gegeben hat. Sicher ist, dass sie vor langer Zeit während der Monsunzeit entwickelt und auf Teichen und Seen aufgeführt wurden. Ab dem 11. Jahrhundert waren sie bereits Bestandteil der kulturellen Aktivitäten des Landes. Weitergegeben wurden die Fähigkeiten lediglich innerhalb der Familie. Leider waren die Aufführungen im 20. Jahrhundert dem Aussterben nahe. Doch eine französische Organisation hat sie mit neuen Puppen und neuer Technik wiederbelebt.
Ein gutes Beispiel der neuen Aufführungen stellt eben das Thăng Long Wasserpuppentheater Hanois dar. Im Eintritt sind ein Fächer und ein mehrsprachiges Informationsprogramm enthalten. Die aufgeführten Darstellungen beziehen sich auf den Alltag, aber auch auf Legenden des Landes. Die Puppenspieler sind hinter einer Bambuswand den Blicken des Publikums entzogen, das sich fast nur aus Touristen zusammensetzt.

War Remnants Museum
Dieses Museum bietet einen verstörenden Blick in des Menschen Grausamkeit während des Vietnamkrieges. Neben Fotografien, Kriegsgerätschaften und einer Guillotine, wird auch ein Tiger-Käfig-Gefängnis simuliert.

Zitadelle von Hanoi
In den Jahren zwischen 1802 und 1812 ließ Kaiser Gia Long eine Zitadelle erbauen, welche in ihrer Gestaltung Plänen französischer Festungsbaumeister folgte. 1872 eroberten die Franzosen die Festung und zerstörten weite Teile. Nach fünfzig Jahren als militärisches Sperrgebiet steht sie nun teilweise Besuchern wieder offen. Man erreicht ihr Inneres über das Nordtor (Cua Bac) oder das Zentraltor (Doan Mon).

Sakralbauten

Vietnam: Jadeberg-Tempel in Hanoi © goruma (Dominik Jesse)

Jadeberg-Tempel (Den Ngoc Son)
Der Jade-Tempel Hanois befindet sich im nördlichen Teil des Hoan-Kiem-Sees auf der gleichnamigen Insel. Allein der kurze Weg zu ihm ist malerisch, denn er ist über die The-Huc-Brücke (= "Rote Brücke der aufgehenden Sonne"), einer geschwungenen, roten Holzbrücke zu erreichen. 

Notre Dame
Die römisch-katholische Kathedrale "Notre Dame" wurde zwischen 1877 und 1883 im neoromanischen Stil erbaut und steht auf dem Platz der Pariser Kommune, wo auch eine Statue Mariens platziert worden ist. Sie markiert das Zentrum der katholischen Kirche in Südvietnam und gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt. Ihre Türme sind 40 Meter hoch und aus Ziegelstein gefertigt. Messen in englischer Sprache finden immer sonntags statt. 

Pagode An-Quang
Diese Pagode in Saigon ist ein buddhistischer Begegnungsort und die Residenz des Instituts für Dharma-Verkündung. Die große Zahl renommierter Dharma-Lehrer und Mönche, welche hier einst eine gute Ausbildung erhalten haben, macht die wahre Berühmtheit des Ortes aus.

Tempel der Trung-Schwestern (Den Hai Ba Trung)
Die Geschichte des Tempels in Hanoi ist eng verbunden mit der Geschichte der Trung-Schwestern, zwei vietnamesischen Nationalheldinnen, die seit 1143 im Tempel verehrt werden. Beide waren im Kampf gegen die Chinesen im Jahre 39 siegreich und hatten sich zu Königinnen krönen lassen. Doch als die Chinesen mit einer übermächtigen Armee zurückkamen, schieden beide Schwestern freiwillig aus dem Leben.

 

Universitäten

Universitäten in Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon)
Neben den zahlreichen Universitäten in HCMS gibt es mehrere Fachhochschulen, Forschungsinstitutionen sowie private und staatliche Bildungseinrichtungen. Eine Auswahl bedeutender Universitäten der Stadt sind die folgenden:

  • HCMC National University
  • University of Natural Sciences
  • University of Social Sciences and Humanities
  • University of Polytechnic
  • International University
  • Faculty of Economics
  • University of Information Technology
  • HCMC University of Pedagogy
  • University of Economics
  • University of Architecture
  • University of Medicine and Pharmacy
  • University of Agriculture and Forestry
  • University of Law
  • University of Technical Education
  • University of Banking
  • University of Transport
  • University of Industry
  • Open University
  • University of Sports and Physical Education
  • University of Fine Art und University of Culture 

Universitäten und Hochschulen in Hanoi
Hanoi beheimatet als frühere Hauptstadt Indochinas die ersten Universitäten westlichen Gepräges. Zu diesen gehören das Hanoi Medical College (1902), die Indochina University (1904) und die École Supérieure des Beaux-Arts de L'Indochine (1925). Zutritt wird jedem gewährt, der eine Aufnahmeprüfung besteht. Die Mehrzahl der Universitäten Hanois ist öffentlich, obwohl sich in den letzten Jahren einige private herausgebildet haben. Es gibt viele Grundschulen in Hanoi. Diese stehen meist nur den Hanoianern zur Verfügung. Hanoi-Amsterdam ist die berühmteste High-School der Stadt (und auch Vietnams). Daneben stellt die National Dance Academy eine sehr renommierte Tanzschule dar, in welcher neben diversen Arten des Tanzes von Cham- über Hmong-Tänzen bis hin zu Ballet und modernem Tanz alles unterrichtet wird.
 Hinweis
Das Bildungssystem ist dem K-12-System in den USA sehr ähnlich. Elementarschulen werden mit dem 1. Grad begonnen und dem 5. abgeschlossen, Middle Schools (auch: Junior-Highs) bewegen sich zwischen dem 6. und dem 9. und die High-Schools zwischen dem 10. und 12. Grad. 

Sonstige Sehenswürdigkeiten

Vietnam: My Son © goruma (Dominik Jesse)

My Son (Mỹ Sơn) 
Näheres finden Sie oben unter UNESCO-Welterbestätte

Binh Quoi Village in Saigon
Recht nahe des Saigon-Waterparks ist diese Parkanlage zu finden, wo die Hauptattraktion wohl das All-you-can-eat-Buffet darstellt, das gespickt ist mit mit traditionellen Gerichten aus Südvietnam. Allerdings kann man hier noch vieles mehr tun wie bspw. Angeln, Radtouren und Bootsfahrten. 

Vietnam, Hanoi, Hang-Da-Markt
Hang-Da-Markt © goruma (B.Ramm)

Hang-Da-Markt
Dieser Altstadt-Markt in Vietnams Hauptstadt Hanoi ist eine wirkliche Sehenswürdigkeit für alle, die unter Hanois bunten Schätzen stöbern wollen, ohne innerhalb einer Touristengruppe untergehen zu wollen. Der Markt steht in der Nähe der St.-Josephs-Kathedrale. Das untere Stockwerk verkauft hauptsächlich Obst, Gemüse und Fleischwaren, während der 2. Stock für preiswerte Kleidung reserviert ist. Tipp: Handeln ist dringend geboten!

My Lai

Das ehemalige Dorf My Lai lag im Südosten Vietnams unweit von Quang Ngai. Es wurde am 16. März 1968 von den Amerikanern dem Erdboden gleichgemacht. Die amerikanische Armee tötete dabei einen Großteil der Zivilbevölkerung, darunter auch viele Kinder. Frauen und junge Mädchen wurden von Angehörigen der amerikanischen Armee vergewaltigt.

 

Tunnelsysteme des Vietkong

Als Reaktion auf die drakonischen Kampfhandlungen der Amerikaner gruben sich die Vietnamesen buchstäblich in die Erde ein.
Es entstanden weitverzweigte Tunnelsysteme, von denen aus bei Überraschungsangriffen den Amerikanern effektiv Widerstand geleistet werden konnte: 

Vietnam, Vin-Moc-Tunnelsystem
Vin-Moc-Tunnelsystem © goruma (B. Ramm)

Vin-Moc-Tunnelsystem
Das Vin-Moc-Tunnel-Systemel ist ca. 2,8 km lang. Er liegt am 17. Breitengrad, am Ben Hai-Fluss am Highway 1 in der ehemaligen entmilitarisierten Zone zwischen Nord- und Südvietnam. Im Lauf der Geschichte hatte sich die Zone jedoch zu einer der militarisiertesten und umkämpftesten Regionen der Welt entwickelt. Als Reaktion auf die Bombardierung durch die Amerikaner ab dem Jahre 1966 wurde das Tunnelsystem errichtet. Der Vietkong wurde stark durch die Zivilbevölkerung beim Bau unterstützt. So entstand eines der größten Tunnelsysteme, in dem Zivilisten und Vietkong gleichermaßen lebten. Den Tunnel kann man heute noch in seiner ursprünglichen Gestalt besichtigen. 

Ca-Chin-Tunnelsystem bei Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon)

Von HCMS aus sollte man sich einen halben oder einen ganzen Tag für das berühmte Viet-Cong-Tunnelsystem von Cu Chi Zeit nehmen. Dort hatten sich einst nord-vietnamesische Partisanen vor den US-Amerikanern versteckt gehalten. Das Tunnelsystem hatte eine Länge von etwa 200 Kilometern und stellte fast eine ganze Stadt dar. Schulen, Büros, Lazarette etc.. Alles entstand unterirdisch, wobei heutzutage die meisten Tunnelsysteme leider verfallen sind. Der Besucher kann sich aber noch einige Gänge anschauen und ein unterirdisches Museum besuchen.
Tipp:
Manche Anbieter fahren von den Tunneln noch zum Cao Dai Tempel in Tai Ninh. Es lohnt sich nur für Reisende, die wenig Zeit haben und dringend alle Erfahrungen brauchen. Das ganze ist sehr touristisch und lohnt das Geld nicht wirklich. Wer es martialischer mag, kann innerhalb der Tunnel mit einem Revolver schießen. Dabei stehen zur Auswahl: AK47, M16 oder M60. Es macht Spaß, ist moralisch aber etwas fragwürdig ...

 

Naturschönheiten

Vietnam: Halong Bay © goruma (Dominik Jesse)

Halong-Bucht (Vịnh Hạ Long)
Die Halong-Bucht befindet sich im Golf von Tonkin und stellt ein etwa 1.500 km² großes Areal dar, geprägt von Kalkfelsen, Inseln und Felsen. Die Felsen sind bis zu mehreren Hundert Metern hoch und von den Inseln sind die meisten unbewohnt. Die gesamte Bucht wurde im Jahre 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erhoben. Wundervoll sind auch die Höhlen und Grotten der Bucht. Der vietnamesische Name "Vịnh Hạ Long" wird am besten mit "Bucht des untergehenden Drachens" übersetzt. Das hängt damit zusammen, dass nach einer vietnamesischen Legende die Bucht durch einen Drachen entstanden ist, welcher im Vorbeilaufen mit seinem riesigen Schwanz tiefe Furchen durch die Landschaft zog. Diese wurden dann vom Wasser gefüllt und ließen die herrliche Bucht entstehen. Die Halong-Bucht besucht man am besten im Rahmen einer Tour, die man in Hotels, Reiseagenturen und Cafés in Hanoi preisgünstig buchen kann. Es ist indes ratsam, mehrere Anbieter aufzusuchen und die Preise zu vergleichen.
Übrigens
Die Halong-Bucht war Drehort des James-Bond-Filmes "Der Morgen stirbt nie" (1997). Die Region mit ihrer wunderbaren Natur, den vielen Höhlen, Grotten und Inseln war auch geschichtlich von großer Beutung für Vietnam. Gennant seien Van Don, eine alte Hafenstadt, und der Bach Dang Fluss, wo heftige Kämpfe gegen die Eindringlinge aus dem Norden stattfanden. Und am 17. Februar sank hier ein Touristenschiff und brachte dabei 12 Menschen den Tod.

Vietnam: Hanoi, Hoan Kiem See © goruma (Dominik Jesse)

Vietnam, Hoàn Kiếm-See
Hoàn Kiếm-See © goruma (B. Ramm)

Hoàn Kiếm-See
Der "See des zurückgegebenen Schwertes" ist Hanois bekanntester und schönster See. Er trennt die Altstadt vom wundervollen früheren französischen Kolonialviertel. Als Rückstausee des Roten Flusses entstand der 700 Meter lange See, der noch im 18. Jahrhundert einen direkten Zugang zum Roten Fluss besaß. Einst fanden auf ihm Flottenparaden statt und er war mit den anderen Hanoi-Seen durch Kanäle angeschlossen. Der Hoàn Kiếm-See, an dem im 18. Jahrhundert noch die Trinh-Fürsten 52 Paläste besaßen, wurde zur Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert teilweise zugeschüttet. 

Phu Quoc
Im Golf von Thailand, circa 40 km vom vietnamesischen Festland entfernt, liegt Phu Quoc, mit rund 570 km² die größte Insel des Landes, umgeben von zahleichreichen, ihr zugehörig kleineren Eiländchen. Phu Quoc war in seiner Historie immer wieder Streitpunkt zwischen Vietnam und Kambodscha, die sich nicht einigen konnten, wessen Eigentum die Hauptinsel darstelle – zurückzuführen vor allem auch auf die wesentliche Nähe zum Nachbarstaat, denn Phu Quoc liegt nur rund 10 km von Kambodscha entfernt. Die Insel ist eine der wenigen vietnamesischen Inseln mit einer relativ gut entwickelten Infrastruktur, was sie immer mehr zum Anlaufpunkt für Touristen werden lässt. Bewohnt wird sie von rund 80.000 Einwohnern, deren Haupteinnahmequelle der Tourismus aber auch die Fischsaucen und Pfefferproduktion ist. Phu Quoc ist ein Paradies für Naturliebhaber, die, wenn abenteuerlustig, noch viele unberührte Strände, Berge und den riesigen Naturpark entdecken können. Erreichen lässt sich die Insel am bequemsten mit dem Flugzeug von Ho-Chi-Minh-Stadt au

Phong Nha-Ke Bang-Nationalpark
Dieser Nationalpark gehört zum Weltnaturerbe der UNESCO. Der Park iumfasst eine der größten Kalksteinformationen der Welt. Der Park befindet sich der Provinz Quang Binh. Er enthält zahlreiche Höhlen und auch einen unterirdischen Fluss. Nähres weiter oben unter UNESCO-Welterbestätten.

Vietnam, Sanddünen von Mui Ne
Sanddünen von Mui Ne © goruma (B. Ramm)

Sanddünen von Mui Ne
Das kleine Fischerdorf Mui Ne liegt in der Provinz Binh Thuan circa 220 km von Ho-Chi-Minh-Stadt entfernt und genießt vor allem unter Extremwassersportlern und Resorttouristen einen exzellenten Ruf. An den Ufern des Südchinesischen Meeres kommen vor allem Wind-und Kitesurfer auf ihre Kosten, doch ist Mui Ne auch für seine hiesige Fischsauce, die naheliegenden Chalm Tempel und die Sahara ähnlichen Sanddünen bekannt, die einen mit ihren endlosen, wüstenartigen Weiten in ihren Bann ziehen. Die nächsten, die sogenannten roten Sanddünen, liegen circa 10 km außerhalb des Dorfes und lassen sich einfach mit dem Fahrrad erreichen, während man zwei dutzend Kilometer weiter fahren muss, um die weißen sowie orangefarbenen Dünen zu erreichen. Da die Region um Mui Ne ständig außerordentlich starken Winden ausgesetzt ist, ist ein Besuch in den Sanddünen ein Naturerlebnis der besonderen Art.

Tam Coc und Bich Dong
Circa 90 km südlich von Hanoi entfernt, liegt die Stadt Ninh Binh, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und Ausgangspunkt zu Tam Coc (zu Deutsch: drei Höhlen), eine der meist besuchten Touristenattraktionen der Region Zentralvietnam. Die drei Höhlen von Tam Coc lassen sich mit dem Boot aus erreichen und verlaufen entlang etlicher Reisfelder und riesiger Kalksteinfelsen. Gesteuert werden sie von Vietnamesinnen, deren Ruderschläge und Gesänge sich schon von weit her wahrnehmen lassen und die Touristen durch die dunklen Höhlen befördern. Die größte von ihnen ist circa 125 m lang und rund zwei m hoch. Ein Besuch bietet sich vor allem außerhalb der Hauptreisezeit an, dann scheint es einem, als wäre an den Ufern des Ngo Dong Rivers die Zeit stehen geblieben. Wer möchte, kann auf seiner Route die kleinen Boote verlassen und die Bich Dong Pagode besuchen, deren Platz im Jahre 1428 von zwei Mönchen auserwählt wurde. Sie gilt als eine der schönsten in Vietnam.

Mekong, Chinesisches Meer

Vietnam: Mekong Delta © goruma (Dominik Jesse)

Der Mekong
Der Mekong entspringt im tibetanischen Hochland in einer (wahrscheinlichen) Höhe von ca. 5.200 m. Er durchließt China, bildet die Grenze zwischen Myanmar und Laos und anschließend die zwischen Laos und Thailand, fließt dann durch Kambodscha, bis er südlich von Saigon nach Vietnam gelangt, wo er dann nach ca. 4.350 km im Süden Vietnams über neun Arme in einem großen Delta im Südchinesischen Meer mündet.

Mekong Delta
Ein absolutes Muss für jeden Vietnam-Reisenden stellt ein Ausflug in das Mekong-Delta dar, von wo aus sich die verschiedenen Arme des Mekong in das Südchinesische Meer ergießen. Das Licht in diesem Teil Vietnams ist Atem beraubend und lässt einen das teilweise recht nervende Programm schnell vergessen.
Touren
Man kann Tagestouren in Reiseagenturen oder Hotels der Stadt mit bis zu vier Übernachtungen buchen. Preise und Routen sollten mit anderen Anbietern verglichen werden. Die Touren sind sehr touristisch, so sollte man nicht enttäuscht sein, wenn man nur auf touristisch-ausgerichtete Einwohner etc. trifft. Dafür sind sie um Einiges unproblematischer zu bewerkstelligen als individuelle Fahrten und Ausflüge. 

Das Südchinesische Meer
Das Südchinesische Meer ist ein Teil des Chinesischen Meeres und damit ein Randmeer des Pazifischen Ozeans. Zum Chinesischen Meer gehören neben dem Südchinesische Meer noch das Gelbe Meer und das Ostchinesische Meer. Das Südchinesische Meer umfasst eine Fläche von ca. 2.975.000 km²  und besitzt eine maximale Tiefe von 5.015 m.  Das Meer liegt zwischen China, der Indochinesischen - sowie der Malaiischen Halbinsel und den Inseln Taiwan, Luzon, Palawan und Borneo. Am Südchinesischen Meer liegen neben Vietnam in alphabetischer Reihenfolge die folgenden Staaten: Brunei, China,  Indonesien, Kambodscha, Malaysia, die Philippinen, Singapur, Taiwan und Thailand. Thailand liegt übrigens korrekterweise am Golf von Thailand, der aber ein Teil des Südchinesischen Meeres ist.

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