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Tiere in Südkorea

Säugetiere

Tiger im Berliner Zoo ©goruma (A. Beckstein)

Es kommen knapp 80 Säugetierarten in Südkorea vor. Große Säugetiere wie Tiger, Leoparden und Schwarzbären waren auf der gesamten koreanischen Halbinsel verbreitet. Durch Abholzung und Wilderei sind sie aber praktisch aus Südkorea verschwunden.
Noch etwas häufiger kommen Raubtiere wie Luchse und Wildkatzen sowie die Madarinfeldmaus, Rehe, Wiesel und Hamster vor.
An den Küsten leben Seehunde und Seebären. Auch Wale werden alljährlich gesichtet.

 

Reptilien

Amphibien- und 25 Reptilienarten.
In Korea leben 14 bekannte Amphibien- und 25 Reptilienarten.
In den 1970ern wurde die Rotohr-Wasserschildkröte hauptsächlich für religiöse Rituale importiert. Sie fühlte sich in der neuen umgebung recht wohl und vermehrte sich rapide. Obwohl sie seit 2001 offiziell aus Korea verbannt wurde besetzt sie immer noch die meisten Süßwasserhabitate und verschlingt unmengen Pflanzenmaterial. Andere Schildkröten werden als Speisen oder Haustiere exportiert.
Nach der südkoreanischen Stadt Tegu ist eine Echsengattung benannt, die Vertreter in allen tropischen und subtropischen Ländern der Erde hat. Der koreanische Tegu ist braun mit gelblichen Flecken auf dem ganzen Körper.
Koreanischer Salamander gehört zu den lungenlosen Salamandern. Diese atmen über die Haut und stellen die größte Lurchfamilie dar.
Rotbauchunken werden in vielen Ländern als unkomplizierte Aquarientiere gehalten.

Schlangen (nicht giftig)
Keine der insgesamt acht  Art der Rattenschlange (Ptyas) kommt - entgegen zahlreichen anderslautenden Darstellungen - in Südkorea vor.

Gifttiere
Die Tigernatter (Rhabdophis tigrinus) - auch als Yamakagashi bezeichnet - ist zwar giftig aber normalerweise nicht tödlich.
Schmerzhaft ist der Biss der Dornfinger-Sackspinne. Sie wird etwas über 1,5 cm groß und ist milchig braun gefärbt und ihre Cheliceren sind verhältnismäßig dick und rötlich.
Das Weibchen baut einen Sack aus Spinnenseide, in dem sie ihren Nachwuchs bewacht.

Ameisen
Die Ameisen sind nahe mit Wespen verwandt, trotzdem lösen die deutschen Arten keine allergischen Reaktionen aus. Anders ist das mit einer in Korea vorkommenden Art, deren Name mit "Dickkieferameise" übersetzt werden kann.
Sie wird über 1,5 cm groß, ist schwarz und hat - wie der Name sagt - einen großen Beißapparat. Der Stich ist zwar schmerzhaft, wird Nicht-Allergikern aber keine ernsthaften Probleme bereiten.
In flachem Meerwasser sollte man darauf achten, nicht auf Skorpionsfische zu treten. Diese Tiere sehen aus wie ein algenbewachsener Stein, wenn sie auf Beute lauern. Das Gift in ihren Rückenstacheln ist in den meisten Fällen tödlich.

Vögel

Es gibt 25 Gänse-, Enten- und Schwanarten vor. Außerdem existieren 8 Reiher-, 12 Raubvogel-, 12 Trandläufer, 28 Möwen- und Seeschwalbenarten.
Dazu kommen diverse Ammern-, Schwalben-, Laubsänger- und Drosselarten.
Einer der gößeren, koreanischen Vögel ist der Weißnackenkranich. Er wird knapp 1,20 m groß und kommt in Schwärmen mit bis zu 2.000 Tieren vor. Er überwintert in Korea. Ein mit 1 m Körperlänge ungewöhnlich großer Bussard ist hier heimisch. Das Weibchen wird lediglich 75 cm groß und ihm fehlt der markante, kastanienbraune Streifen an der Brust. Beim fliegenden Bussard sieht man weiße Flügel mit schwarzen Spitzen. Der Tristrams Specht ist sehr selten. Er ist mit 45 cm Körperlänge ein großer Specht und trägt ein schwarzes Gefieder mit weißen Flügeln und Bauch, mit einer roten Krone. Alle drei Arten gehören zu den 20 Vogelarten, die in ganz Korea unter Naturschutz stehen.
Besonders herrauszuheben ist noch die Elster, die der Nationalvogel Südkoreas ist. Sie wird bis zu 45 cm lang, hat schwarzweißes Gefieder, das im Sonnenlicht grün oder purpurfarben irisieren kann.

Insekten, Spinnen
In Südkorea kommen knapp 12.000 Insektenarten vor.
Viele davon sind Käferarten wie Hirschkäfer, Nashorn- und Bockkäfer. Wobei der asiatische Laubbockkäfer bei Massenauftreten ernsthafte Waldschäden anrichten kann.
Nachts sieht man oft "Glühwürmchen", die korrekterweise Leuchtkäfer heißen müssten, da die "Würmchen" Käferlarven sind. Neben den Käfern kommen etwa 90 Schmetterlings- und 10 Wanzenarten vor.

In tropischen Gebieten stark verbreitet ist die goldene Seidenspinne. Sie trägt ihren Namen, weil ihre Netze im Sonnenlicht golden schimmern. Die koreanische Variante hat ca. 17 cm Beinspannweite und baut Netze von 1,5 m Durchmesser und mehr. Ihre Beine sind schwarz-gelb gestreift und ihr zylinderförmiger Hinterleib ist silber-gelb gefleckt. Sie ist groß aber alles andere als aggressiv. Das Männchen erreicht nur selten eine Beinspannweite von mehr als 2 cm.

Unterwasserwelt
Es gibt 130 Fischarten im Meer um  Südkorea. Viele von ihnen benutzen das koreanische Wattenmeer als Kindersube und laden damit zahllose Zugvögel zur Zwischenstation ein.
Die Fischarten Brachse, Steinfisch, Seebarsch, Gelbschwanzfisch, Makrelen, Flunder und Sardellen werden zum Verzehr angeboten. Sardellen ebenso wie auch Garnelen, Krebse und Hummer landen oft roh auf dem Teller. Auch wird die Salpe in Korea gegessen. Sie gehört zu den Manteltieren, sitzt fest auf dem Grund. Sie können in bunten Farben vorkommen und tendieren meistens ins Transparente.
Neben Fischen wie Anglerfischern, Seehasen kommen farbenfrohe Meeresnacktschnecken, leuchtend rote Kardinalsgarnelen und verschiedene Arten von Seesternen und -igeln vor.
Wale werden jährlich vor den Küsten gesichtet und werden leider immer noch gejagt.
Der graue Ammenhai ist der größte Vertreter der Ammenhaie. Er macht mit dem blauen Hai zwei von Koreas zahlreichen Haiarten aus.





Kommentare
Anton Merkel  (Freitag, 03.06.2016)
Nicht schlecht, aber doch etwas arg kurz. Den Beitrag solltet ihr in Zukunft etwas überarbeiten. Daher nur ein Gut-

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