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Einleitung

Myanmar: Eingang zu den Pindaya Höhlen © goruma (Dr. Philips)

Myanmar wurde bis 1989 Burma bzw. Birma genannt.  Häufig aber auch als das "Land der Pagoden". 
Mit seinen allgegenwärtigen Pagoden ist Burma eines der Länder, in denen der buddhistische Glaube bis auf den heutigen Tag tief verwurzelt ist.
Durch seine Abgeschiedenheit und die unzähligen Pagoden, die über die Landschaft Burmas verstreut liegen, hat das Land für den Außenstehenden etwas Märchenhaftes an sich.
Myanmar ist im Norden Anrainer des goldenen Dreiecks, zu dem auch Thailand und Laos gehören.
Es ist das größte Land auf dem Festland Südostasiens. Es erstreckt sich vom Himalaya bis an den Golf von Bengalen. Weite Teile des Landes sind flach und von großen schiffbaren Flüssen durchzogen.
Bis 1962 war Burma der größte Produzent von Reis in der Welt.
Myanmar ist ein Land, das von den großen Touristenströmen bislang unberührt blieb. Das liegt zum großen Teil am Regime, das sich erst neuerdings langsam dem Tourismus öffnet.
Es handelt sich um eine Militärdiktatur, was aber für den Reisenden kaum zu spüren ist.
Myanmar war, als die Briten das Land besetzten, noch ein gut entwickeltes Reiseziel. In den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts reiste man auf den Irrawaddy-Fluss ins legendäre Mandalay, heute die zweitgrößte Stadt Myanmars. Die Dampfschiffflotte in dieser Region war zur damaligen Zeit eine der größten der Welt.
Anfang Mai 2008 fegte der tropische Wirbelsturm "Nargis" über das Land. Die von ihm angerichteten Verwüstungen überstiegen die Folgen von anderen Wirbelstürmen bei weitem: So fanden mindesten 40.000  Menschen den Tod, über 100.000 wurden verletzt und über eine Million Menschen wurden obdachlos. Selbst in Rangun brach das gesamte öffentliche Leben zusammen. Trotz der ungeheuren Verwüstungen ließen die korrupten, unfähigen und brutalen Machthaber des Landes - von wenigen Ausnahmen abgesehen - keine ausländische Hilfsorganisationen ins Land.

Demokratisierung des Landes
Seit Ende 2011/Anfang 2012 begann das Land mit einer vorsichtigen Öffnung und dem Beginn vorsichtiger Demokratisierungsbestrebungen. So konnte beispielsweise Aung San Suu Kyi, die Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 1991, die rund 15 Jahre unter Hausarrest stand, bei der Nachwahl zum Parlament am 1. April 2012 teilnehmen und einen der insgesamt 44 zu vergebenden Sitze erringen.
 

 

Bezeichnung des Landes Myanmar, Union of Myanmar
Unabhängigkeit Das Land wurde am 4. Januar 1948
unabhängig von Großbritannien
Staatsform Militärdiktatur
seit Anfang 2012 mit vorsichtigen Demokratisierungsbemühungen
geografische Lage Südostasien
Landesflagge
Nationalhymne Gba majay Mymar pyay
Einwohnerzahl ca. 59,1 Mio. Einwohner
(die Angaben schwanken stark)
Ethnien 68% Burmesen
9% Shan
7% Karen
4% Rakhine
3% Chinesen
2% Inder
2% Mon
5% andere
Religion rund 89% Theravada-Buddhisten
 rund 5% Christen
rund 4% Muslime
rund 0,5% Hindus
rund 2% Anhänger von Naturreligionen
sowie einige Konfuzianer
Sprachen Birmanisch wird als erste Sprache von
ca. 70% gesprochen, daneben werden Arakenesisch,
Chin, Mon, Karen und Shan gesprochen
Hauptstadt Nay Pyi Taw mit rund 100.000 Einwohnern
Seit Inkraftreten der neuen Verfassung am 31. Jan. 2011
Fläche 678.577 km²
höchster Berg Hkakabo Razi mit einer Höhe von 5.881 m
längster Fluss Ayeyarwaddy (Irrawaddy), der teilweise
auch Grenzfluss zu Thailand ist, mit einer Länge
von rund 2.170 km.
flächengrößter See der Indawgyi See im Kachin-Staat mit einer Fläche von etwa 775 km²
Internationales Kfz-Kennzeichen MYA
Währung Kyat
Unterschied zur MEZ + 5,5 h
internationale Telefonvorwahl 0095
Netzspannung, Frequenz 220-230 Volt, 50 Hertz
Internet-TLD (Top Level Domain) .mm





Kommentare
Ingeborg Schnell  (Donnerstag, 19.05.2016)
Herzlichen Dank für diese Einleitung von Myanmar. Auch die Darstellung der Sehenswürdigkeiten des Landes, die ich vor kurzem gelesen habe, sind meiner Ansicht nach gut gelungen.

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