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Japan: Politisches System

Japan: Brautpaar in Hochzeitsgewand © goruma (Dr.Philips)

Japan ist eine parlamentarische Monarchie. Die Verfassung von 1947 (genannt die "Friedensverfassung") legt Rechte und Pflichten aller Bürger und die Funktionen der Verfassungsorgane fest. Festgelegt ist auch das Ziel des Staates, den Frieden zu wahren, und die Grundzüge eines Sozialstaates. 
An der Spitze des Staates steht ein Kaiser, der "Tenno", dessen Thronfolge auf die männlichen Nachkommen der kaiserlichen Familie beschränkt ist. Der japanische Kaiser verfügt über keinerlei politische Macht. Vielmehr kommen ihm rein repräsentative Aufgaben zu. 
Das Parlament besteht aus dem Abgeordnetenhaus (Unterhaus) sowie dem Oberhaus und wird alle vier Jahre in freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Seit dem Jahre 1994 setzt es sich aus 500 Mitgliedern zusammen, die in einer Mischwahl von Verhältnis- und Mehrheitswahlrecht gewählt werden. 
Das Oberhaus ist die Vertretung der Berater aus den Präfekturen. Es besteht aus 252 Mitgliedern, die alle drei Jahre zur Hälfte vom Volk gewählt werden. 100 Mandate werden nach Verhältniswahlrecht gewählt und 152 werden in den Präfekturen nach Mehrheitswahlrecht vergeben. Ein Abgeordneter, der Zivilist sein muss, wird vom Parlament zum Ministerpräsident gewählt. Er beruft die Mitglieder seines Kabinetts und diese leiten die Ministerien und Behörden. Der Ministerpräsident hat keine Richtlinienkompetenz im Kabinett, in dem eher eine kollektive Verantwortlichkeit herrscht. Er ernennt aber die höchsten Richter und Beamten im Land und kann das Parlament auflösen lassen. 
Die Minister müssen - wie der Ministerpräsident auch - Zivilisten sein und haben oft nur repräsentative Funktionen im Amt. Die mächtige Ministerialbürokratie verfasst die Gesetzesvorlagen und sorgt trotz politischer Krisen für Kontinuität im Staat.
Die 47 Provinzen werden von Gouverneuren regiert.Die offizielle Bezeichnung des Landes lautet:

Japan
Nippon, Nihon

 

Nationalhymne

Die Nationalhymne eines Landes ist ein meist mit einem Text unterlegtes Musikstück, das das Staats-bzw. Nationalgefühl eines Landes zum Ausdruck bringen soll. Sie wird meist bei besonders festlichen Anlässen gespielt, so bei Staatsbesuchen, besonderen Feiertagen oder zur Ehrung von Politikern, Wirtschaftsführern u.a. Die Einführung der Nationalhymnen geht vor allem auf die Zeit des ausgehenden 18. und des beginnenden 19. Jahrhunderts zurück. Die zahlreichen unabhängig gewordenen früheren Kolonien führten in der Regel ihre Nationalhymnen, und auch ihre Nationalfahnen, nach Erlangen der Unabhängigkeit, also in der 2. Hälfte des 20. Jahrhundert ein.

Der Text der Nationalhymne von Japan beruht auf einem alten Gedicht eines unbekannten Autors, welches sich in Gedichtsammlungen aus dem 10. Jahrhundert fand und im Jahr 1880 von Hayashi Hiromori vertont wurde. Die Hymne wurde im Jahr 1893 vom Bildungsministerium für den Schulgebrauch bestimmt und später bei öffentlichen Anlässen gespielt. Offizielle Hymne des Landes wurde sie aber erst im Jahr 1999.

In japanischer Sprache lautet sie:

Kimi gayo wa
Chiyo ni nachiyo ni
Iwao to nami te sazare ishi no
Koke no muse made

Und in der deutschen Übersetzung:

Mögen 1000 Jahre Glück Dir sein
Möge Deine Herrschaft friedlich sein
Bis dieser kleine Stein wachse zum großen Fels
Und alles vom Moos bedeckt tief und fest.

 

Nationalflagge

Die Nationalflagge (Landesflagge) symbolisiert u.a. bestimmte historische Entwicklungen oder besondere Eigenschaften ihres Landes. Sie dient dazu, die Herkunft, z.B. eines Schiffes, zu kennzeichnen. Fahnen, Feldzeichen, Flaggen oder Wappen besitzen von jeher hohen Symbolwert. So werden Soldaten zur Fahne gerufen, ein Fähnrich trug früher in der Schlacht zur Orientierung der Soldaten der Einheit eine Fahne bzw. ein Feldzeichen. Heute besitzt jedes Land eine eigene Nationalflagge, die oft durch zahlreiche weitere Flaggen im Inneren ergänzt werden.






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