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China: Klima

China, Menschen mit Regenschrim © goruma (Dominik Jesse)

China, Sonne in Shanghai © goruma (Dominik Jesse)

Aufgrund der räumlichen Ausdehnung unterliegt das chinesische Klima sehr großen regionalen und jahreszeitlichen Schwankungen. China ist durch vier Klimazonen - von kühl gemäßigt bis tropisch - geprägt. Der Großteil Chinas liegt in einer gemäßigten und zum Teil in einer subtropischen Zone. Nördlich des Yangtse-Flusses muss man zu allen Jahreszeiten mit extremen Temperaturen rechnen. Südlich des Yangtse-Flusses herrschen weniger strenge Winter, dennoch bringen die Sommer hohe Temperaturen und für Kontinentaleuropäer ungewohnt hohe Luftfeuchtigkeit mit sich. Als klimatisches Mittelmaß für die Reisezeit bieten sich die Monate April bis Juni oder September bis November an. Ansonsten erfordern die sich stark unterscheidenden Klimaverhältnisse eine regional bezogene Reiseplanung. Der oben angeführte deutliche Temperaturunterschied zwischen Norden und Süden bezieht sich auf Extremwerte, dennoch ist der Unterschied zwischen den regionalen winterlichen Durchschnittstemperaturen mit etwa 32°C noch recht beachtlich. Im westlich an der Grenze zu Russland gelegenen Harbin beträgt die Durchschnittstemperatur im Januar -19° Grad, im nördlich von Hongkong gelegenen Guangzhou (Kanton) +13° Grad. Hingegen unterscheiden sich die Durchschnittstemperaturen im Sommer kaum: in Harbin herrschen im Juli durchschnittlich 34°C und in Guangzhou (Kanton) 37°C. Das chinesische Klima wird wesentlich durch die jahreszeitlich wechselnden Monsune geprägt. Diese extrem kalten und trockenen Luftmassen ziehen aus Sibirien kommend von Oktober bis April über Nordchina in Richtung Südosten. Aufgehalten und abgeschwächt werden diese Luftmassen nur teilweise durch die parallel in ost-westlicher Richtung verlaufenden Gebirge. 

Die chinesischen Sommermonate sind stark durch die aus Süd und Südost vom Pazifischen und Indischen Ozean kommenden Luftmassen geprägt. Sie ziehen über das Land hinweg und erwärmen nicht nur die Regionen, sondern bringen auch den notwendigen Regen. In den Wintermonaten herrscht in Nordchina eine trockene, schneidende und vor allem warme Winterkleidung erfordernde Kälte. Die Winter im Osten und Süden sind zwar milder, aber dafür auch sehr feucht und wegen mangelnder Heizmöglichkeiten (abgesehen von guten Hotels) bei zeitweise 4 bis 5° C für Mitteleuropäer und Nordchinesen fast unerträglich. Bezeichnend für den Winter im Süden und Osten China sind die beständig klammen Kleidungsstücke, die bei mangelnder Vorsorge schimmeln können.

Auch die Sommermonate bescheren dem Norden des Landes trockene und dem Süden feuchte Hitze. Bequeme Kleidung aus Naturfasern macht die Temperatur und Luftfeuchtigkeit erträglich. Wasserfeste Kleidung wird im Norden in den Monaten Juni bis August und im Süden in den Monaten März bis September unerlässlich.

Zu den reiseuntauglichen Monaten für die chinesische Küstenregion im Süden bzw. den Südosten zählen die Monate Juli bis September. In dieser Zeit werden Chinas Küsten oftmals von den gefürchteten Taifunen heimgesucht. Für eine Reise in den Norden ist das Frühjahr nicht empfehlenswert. Zu dieser Zeit fegen Sandstürme über den Norden hinweg. Schutz vor dem lästigen Sand in Kleidung, Nase, Mund und Ohren bieten nur Chiffontücher, die man um Gesicht und Haare hüllen sollte.

In Gesamtchina geben sich sowohl der kurze Frühling als auch der kurze Herbst recht mild. Der Herbst, also die Monate Oktober und November, sind klimatisch die ruhigste Zeit und gelten daher als ideale Reisezeit ins Land der Mitte.






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