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Tiere in China

Säugetiere

Großer Panda © goruma (Saad Ali)

In den Nadel- und Laubwäldern des Nordens leben Elche und Rentiere neben Amurleoparden und Sibirischen Tigern. Letzterer ist mit 1,40-2,80 m Länge und 80-110 cm Höhe die größte und gleichzeitig die am stärksten bedrohte Großkatzenart. Zu seiner Nahrung gehören neben Wildschweinen auch Hirsch und andere größere Säugetiere. Neben wenigen Individuen in China gibt es auch einzelne Tiere in Nordkorea. Die größte Verbreitung hat die auch als Amur-Tiger bezeichnete Großkatze in dem Amur-Ussuri Gebiet in Ostsibirien.

Die meisten Tierarten wird man jedoch in den tropischen Regenwäldern finden. Dazu gehören Spitzhörnchen, Tibetkatzen, Leoparden, Muntjaks und Affen. Schwarze Muntjaks sind die seltensten Hirsche Chinas und sind etwa 100 cm lang und 55 cm hoch. Charakteristisch sind die verlängerten und gebogenen Eckzähne im Oberkiefer.

In der Provinz Xinjiang lebt das Przewalski-Pferd, welches nach seinem Entdecker Oberst Nikolai Michailowitch Przewalski benannt ist. Es ist das einzige noch lebende echte Wildpferd, welches wahrscheinlich eines der Urahnen unserer heutigen Pferde ist. Es unterscheidet sich sowohl vom äußeren wie auch vom inneren Körperbau von den heutigen Hauspferden. Das Przewalski-Pferd hat einen gedrungenen Körperbau mit einem dicken Hals und kurzen Beinen sowie einen Brustwirbel mehr.

Ganz andere Arten von Säugern leben in den Steppen Chinas. Hier gibt es kleinere Säugetiere wie Hasen, Mauswiesel, Füchse und Luchse, aber auch Großsäuger wie Schwarzbären, Hirsche, Steinböcke, Wölfe und auch Kamele.

Im Tibet lebt das Yak, welches das wohl wichtigste Nutztier ist. Er ist nicht nur ein Zug- und Schlachttier, sondern dient auch als Milch- und Wolllieferant. Der getrocknete Kot findet als Brennmaterial Verwendung.

Der Kiang-Esel und die Orongo-Antilope leben in der Himalaya-Region. Andere in den Gebirgen lebenden Tiere sind typisch chinesische Tierarten wie der Bambus-, Katzen- und der Kragenbär, der Nebelparder, der Serau, der Takin (ein Gnuziege) und der Stumpfnasenaffe. Seraus sind etwa 90 cm hohe, grau-schwarze Bergziegen mit einer dichten Mähne, die im Gebirge in Höhen bis 2700 m leben.

Sehr selten sind Schneeleoparden, Zobel, Moschusochsen und der Große Panda. Letzterer ist vom Aussterben bedroht. Grund dafür ist hauptsächlich das Schwinden seines Lebensraumes - und mit dem Abholzen vom Bambus versiegt auch seine einzige Nahrungsquelle.


Hanumanaffen
Hanumanaffen © goruma (S.Horn)

Hanumanaffen
Diese Tiere gehören zur Gattung der Hanuman-Languren (Semnopithecus) innerhalb der Familie der Meerkatzenverwandten (Cercopithecidae). Sie sind Kulturfolger und  gelten in Indien als heilig. Ihren Namen erhielten sie nach Hanuman - einem indischen Gott in Affengestalt.

Die Tiere erreichen eine Länge von zwischen 40 bis 80 cm, mit einem bis zu 110 cm langen Schwanz. Ihr Gewicht liegt etwas unter 25 kg. Das Fell der Tiere ist auf der Oberseite grau gefärbt, während die Unterseite weißlich oder orangegelb ist.

Ihr haarloses Gesicht ist schwarz oder violett und beeindruckt durch seine ausgeprägten Überaugenwülste.
Ihre Nahrung besteht aus Pflanzen und Insekten. Die Weibchen bringen alle zwei Jahre ein Junges zur Welt.

In manchen Städten sind sie fast zu einer Plage geworden, werden aber dennoch von den Menschen gefüttert. 

Blauschafe
Blauschafe © goruma (S.Horn)

Blauschafe
Blauschafe (Pseudois nayaur) gehören trotz ihres Namens nicht zu den Schafen, sondern eher zu den Ziegenartigen. Gemeinsam mit den Zwergblauschafen bilden sie die Gattung (Blauschafe = Pseudois).

Die Tiere werden zwischen 120 bis 170 cm lang und einer Schulterhöhe von 75 bis 90 cm – mit einem 10 bis 20 cm langen Schwanz. Ihr Gewicht schwankt zwischen 40 bis 80 kg, wobei die Männchen schwerer als die Weibchen sind.

Die Hörner der Männchen erreichen eine Länge von über 80 cm, die der Weibchen sind dagegen nur 20 cm lang. Die Tiere leben in der Himalaya-Region sowie in einer Reihe von Gebirgsketten von Tibet, Xinjiangs und der Inneren Mongolei.

Ihr Lebensraum liegt vorwiegend in Höhen zwischen 3.000 bis 6.000 m. Ihre Nahrung besteht aus Gräsern, Kräutern, Moosen und anderen Pflanzenteilen.
Nach einer Tragzeit von rund 160 Tagen bringen die Weibchen meist nur ein Junges zur Welt - seltener auch zwei.

Die Lebenserwartung beträgt in Freiheit 12 bis 15 Jahre. Zu den gefährlichsten Feinden gehört der Schneeleopard, der den gleichen Lebensraum wie das Blauschaf bewohnt.

Die Tiere werden von der IUCN als nicht gefährdet eingestuft

Pfeifhase
Pfeifhase © goruma (S.Horn)

Pfeifhase
Pfeifhasen sehen den bekannten Feldhasen nur wenig ähnlich, früher wurden sie sogar als Nagetiere angesehen. Von der Gattung der Pfeifhasen (Ochotona) existieren rund 30 Arten.
Das Tier wird im Mittel 20 cm lang - mit einer Streubreite von 15 bis etwa 25 cm.  Ihr Gewicht kann ca. 200 g erreichen. Die Tiere kommen außer in Asien u.a. auch in Amerika vor.
Die Tiere haben ihren Namen von den hohen Pfeiftönen, mit denen sie sich bei Gefahr gegenseitig warnen.
Die Nahrung der Tiere, die man in Höhen bis fast 6.0000 m finden kann, besteht aus Gräsern, Kräutern oder Pflanzenstängeln. Pro Jahr wirft das Weibchen zwei -bis dreimal bis zu 12 Junge.

Reptilien/Amphibien

Alligatoren
In Changjiang lebt der seltene und vom Aussterben bedrohte China-Alligator. Früher war er in China weit verbreitet, doch durch die Bebauung mit Siedlungen ist sein Lebensraum immer kleiner geworden. Heute ist er nur noch an einzelnen Stellen in der Provinz Anhui zu finden, wo er an Sümpfen, Flüssen und auf schilfbewachsenen Flecken lebt. Die schwarzen Alligatoren können sehr alt werden, und mittlerweile sind auch spezielle Farmen angelegt worden, um ihren Bestand zu sichern. Zwischen November und Februar hält der China-Alligator Winterruhe, die auch respektiert werden sollte.

Bindenwaran

Bindenwaran © goruma (Dr. Schultz)

Chinesische Riesensalamander, Bindenwaran
Eine Rarität ist auch der zu den Amphibien gehörende Chinesische Riesensalamander sowie der Bindenwaran im Nordosten des Landes. Der Chinesische Riesensalamander gehört zu den Amphibien und kommt heute nur noch in China und Japan vor. Riesensalamander sind Dauerlarven, da sie während ihres gesamten Lebens Larvenmerkmale wie das Fehlen von Augenlidern und Larvenbezahnung tragen. Der in China heimische Riesensalamander wird mit 1,60 m außergewöhnlich groß, er hat einen flachen und breiten Kopf mit kleinen seitlichen Augen und einen breiten und abgeflachten Köper. Diese nachtaktiven Tiere findet man an schnell fließenden Flüssen und Bächen, wo sie sich unter Felsspalten und in Höhlen versteckt halten. Zur Nahrung dieser außergewöhnlichen Tiere gehören neben Fischen und Fröschen auch Regenwürmer, Kerb- und Krebstiere. Mittlerweile sind diese lebenden Fossilien als gefährdet eingestuft.

Giftschlangen
In China findet man die folgenden Giftschlangen:

Vögel

Die meisten Vogelarten, wie auch die meisten Säugerarten, leben in den tropischen Regenwäldern. Es heißt, dass es in China weltweit die größte Artenanzahl an Vögel gibt. Die meisten gehören zu den Fasanenartigen und zu den Hühnervögel. Gut bekannt und in den Steppen sehr verbreitet sind Jagdfasane, aber auch Rebhühner, Rauhfußhühner, sowie Königs-, Stein- und Frankolinhühner kommen häufig vor.

Ferner gibt es auch Haselhühner, Zwerg- und Großtrappen. Letztere gehören zur Ordnung der Kranichvögel und sind sehr scheue und störungsempfindliche Vögel. In Europa (Ungarn) gibt es sie hauptsächlich in Nationalparks.
Man kriegt sie eher selten zur Gesicht, nicht zuletzt auch wegen der unauffälligen Färbung außerhalb der Balz. Da haben Männchen wie Weibchen ein braun-schwarz gemustertes Gefieder und einen hellgrauen Kopf und Hals. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden besteht in der Größe. Die Männchen bringen 8 - 16 kg auf die Waage, während es bei den Weibchen gerade mal 3 - 5 kg sind. Während der Balz verändert sich das Männchen jedoch wesentlich. Seine Unterseite ist weiß gefärbt, und diese wird von unten nach oben gekehrt, so dass er sich schließlich in einen weißen Federhaufen verwandelt. Zur Nahrung der Grosstrappe gehören Knospen, Triebe, Blätter, Samen, aber auch Mäuse, Eidechsen, Heuschrecken und andere Kleintiere. Trotz einer relativen weiten Verbreitung steht die Grosstrappe auf der Roten Liste.

Bambushühner und Zwergwachteln werden gerne als Käfigvögel gehalten. Es gibt aber auch zahlreiche Wasservögel wie Silberreiher, Mandarinenten und Schwäne in China. Zu den selteneren Arten gehört der Ohrfasan.

Ein Symbol für die Langlebigkeit ist der 1-2 m große Rotkammkranich. Auffällig bei seinem weißen Gefieder ist der leuchtend rote Kamm auf dem Kopf. In China sind beinahe alle Kranicharten geschützt.

Der Sonnenvogel lebt in 1500 - 3000 m hoch gelegenen Bergwäldern. Man bezeichnet ihn auch als Chinesische Nachtigall, was aber falsch ist, da er eigentlich zu den Timalien gehört. Dieser Name hat seinen Ursprung aller Wahrscheinlichkeit nach in dem schönen und weichen Gesang, der für den Sonnenvogel so typisch ist. Die Färbung des Gefieders variiert, aber am häufigsten ist eine olivgrüne Oberseite, eine dunkler Schwanz und eine gelblich-olive Unterseite. Die Augen haben eine gelbliche oder weiße Umrundung, die zum Schnabel hinführt. In China ist der kleine Vogel heimisch, eingeführt wurde er mit der Zeit auch auf Hawaii, Maui, Moahu und Kauai.

Insekten, Spinnen

China, Nanning, Spinne © goruma (Dominik Jesse)

Seidenspinner,
Das vielleicht bekannteste Insekt Chinas ist der hier beheimatete Seidenspinner, oder besser gesagt, die Raupe des Seidenspinners. Deren Fähigkeit, aus einem Seidenfaden einen Kokon zu spinnen, wird zur Seidenherstellung genutzt. Züchtungen des Seidenspinners gibt es heute außer in China auch in Japan, Indien und Südeuropa. Durch Kreuzungen verschiedener Arten ist man in der Lage, verschiedene Farben zu erzeugen. Die einzige Nahrung der Seidenraupe sind die Blätter des Maulbeerbaumes.


Unterwasserwelt

In China gibt es zwei Delphinarten, den extrem seltenen China-Flussdelphin und den Weißflossendelphin.
Vom Aussterben bedroht sind der Chinesische Stör und der Weißstör.





Kommentare
Hans Maul  (Dienstag, 14.02.2017)
Gut gelungen diese Darstellung der Tiere in China. Besonders putzig finde ich die Pandabären. Bald sollen ja auch welche in den Berliner Zoo kommen, wo ich seit einigen Monaten wohne. Nicht im Zoo, sondern in Berlin!!!
fettie mhed  (Montag, 28.11.2016)
das hat mir sehr geholfen...... besonders toll finde ich die panda-baeren, die sehen wirklich zum knuddeln aus. im berliner zoo kann man sie in gefangenschaft bewundern.
sylvester seiler  (Sonntag, 30.10.2016)
Diese Beschreibung der Tiere in China ist absolute Klasse. Besonders eindrucksvoll aber sind die zahlreichen schönen Tierbilder. So allmählich entwickelt sich Goruma auf einer Reihe von Gebieten zu einem deutschen kleinen Wikipedia.
Miss Liu  (Montag, 20.06.2016)
Ganz hubsch die Bilder und die Beschreibung. Leider ist China in grossen Teilen völlig verwüstet und industrialisiert. Daher gibt es nur noch wenig Gegenden, in denen wilde Tiere leben können!
Melina  (Dienstag, 22.12.2015)
Allmählich kapieren auch die Chinesen, wie wichtig der Erhalt der Natur und ihrer Tiere ist. Aber immer noch werden Nashorn- oder Elefantenzähne als Poenzmittel verwendet und gehandelt. Aber zumindest Pandabären stehen unter strengstem Schutz - bis hin zur Todesstrafe!!!!
Sekerem  (Mittwoch, 20.05.2015)
Ich dachte immer, dass es in China eine Unmenge von Giftschlangen gibt. Aber dass es so wenige sind, ist ziemlich überraschend. Schade, dass der Lebensraum der Pandabären immer mehr verschwindet.

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