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Einige Pflanzen in China

Bäume

China, Guanxi-Provinz, Landarbeiter © goruma (Dominik Jesse)

Wälder wie die Kiefernwälder wird man in China hauptsächlich im Nordosten des Landes finden, während im Norden und Nordwesten eine steppenartige Landschaft vorherrscht. Eine tropische und subtropische Vegetation findet man im Süden und Südosten Chinas. Eichen wachsen in der Provinz Shandong, tropische Regenwälder dagegen herrschen in Yunnan und Guangdong. Viele der Bäume waren ursprünglich ausschließlich in China beheimatet. Dazu gehört der Urwelt-Mammutbaum, die China-Zypresse, der Cathaya-Baum, die Goldlärche sowie die Taiwan-Kiefer der Taubenbaum und die Fujian-Zypresse. Es gibt allein in China insgesamt 300 Bambusarten, der Bestand geht allerdings stark zurück. Das stellt besonders für den Großen Panda ein großes Problem dar, da der Bambus seine einzige Nahrungsquelle ist.

Andere Pflanzen
In den Wüstenregionen Chinas wachsen nur Kleinsträucher sowie andere steppentypische Pflanzen. Niedrigere Kriech- und Kletterpflanzen gedeihen im Hochland in Höhen bis zu 5000 m. Die Lotosblume hat eine große Bedeutung für den Buddhismus, da sie für Geburt, Leben, Fruchtbarkeit, Gerechtigkeit und das Nirwana steht. Die Pfingstrose wird, auch wenn sie giftig ist, als Lieblingsblume betrachtet. Ursache könnten die großen roten oder auch weißen Blüten sein, die einen Durchmesser von rund 12 cm erreichen können, bei einer Pflanzengröße von 50-100 cm.

Nutzpflanzen

Die auf großen Teichen und überfluteten Feldern wachsenden Lotosblume hat neben ihrer religiösen Bedeutung im Buddhismus auch eine nützliche, denn ihre Samen schmecken wie Erbsen, sind sehr proteinhaltig und werden auf Märkten verkauft. Eine große wirtschaftliche Bedeutung haben Tungölbäume, Zedern, Gummi- sowie Kakaobäume. Der zur Familie der Maulbeerbaumgewächse gehörende Gummibaum ist weit verbreitet. Seine Heimat ist zwar Asien, heute kommt er jedoch überall vor. Im mitteleuropäischen Raum wird er gern als Zimmerpflanze verwendet. Der Baum hat große, dunkelgrüne und dicke Blätter und kann in der Natur bis zu 30 m hoch werden. Er hat eine dichte, ausladende Krone und starke, an der Erdoberfläche verlaufende Wurzeln, sowie zahlreiche Luftwurzeln.

Kiwi

Kiwi-Baum © goruma (Eckhardt Schultz)

Das Öl des Tungölbaumes wird aus seinen getrockneten und gemahlenen Samen gewonnen. Es wird ausschließlich in der Industrie zur Lack- und Linoleumherstellung verwendet oder auch zur Seifen- und Schmieröl weiterverarbeitet. Aus den getrockneten Blättern des Teestrauchs wird das im Fernen Osten wohl am häufigsten getrunkene Getränk hergestellt, der Tee. Die wertvolle Pflanze wächst in Höhen bis zu 2000 m in den tropischen Regionen Chinas.

In Tibet wächst eine weitere Nutzpflanze, der Saflor. Diese dient als Lieferant für Distelöl, welches sowohl als Speisöl wie auch als Öl für die Industrie verwendet wird.

Heilpflanzen

Ginkgobaum

Ginkgobaum (Ginkgo biloba) © goruma (T.Asthalter)

Der Ginkgobaum wird als lebendes Fossil bezeichnet, da er der einzige noch lebende Vertreter seiner Art ist und die älteste Baumspezies. Er wird bis zu 30 m groß und hat charakteristische zweilappige und fächerförmige Blätter. Seine Früchte haben Ähnlichkeit mit Mirabellen und sind im gerösteten Zustand auch essbar. Die Wirkstoffe in den Blättern dienen u.a. der Steigerung der Gedächtnisleistung, des Lernvermögens, sie fördern die Durchblutung und wirken sich positiv auf Gleichgewichtsstörungen aus. Seltene Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen und allergische Hautreaktionen. Der Ginkgobaum wird gerne an Straßenrändern in Städten angepflanzt, da er sehr widerstandsfähig gegenüber den Umwelteinflüssen ist.

Zu den bekanntesten pflanzlichen Heilmitteln in China gehört ohne Frage Ginseng. Die Pflanze wird zwischen 50 und 80 cm groß, hat weißlich-gelbe Blüten und anschließend glänzend rote Früchte. Interessant ist die bis 15 cm lange und 2 cm dicke Wurzel, die zur Stärkung des Immunsystems sowie zur Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit verwendet wird. Dabei unterscheidet man zwischen dem roten und dem weißen Ginseng. Die Darreichungsform und Dosis hängt von der Herkunft des Ginsengs ab. Generell sollte die Medizin nicht länger als drei Monate verabreicht werden.

Der Notoginseng ist ein enger Verwandter vom Ginseng, hat aber viel stärker konzentrierte Wirkstoffe in der getrockneten Wurzel. Sie findet in vielen verschiedenen Gebieten der Heilkunst Verwendung, so wird es z.B. als Schmerzmittel, zum Bekämpfen von Schwellungen und zum Stillen von Blutungen benutzt. Aber auch bei Angina pectoris, bei Herzarrhythmien, bei Hautkrankheiten und Migräne soll es seine Wirkung bereits entfaltet haben. Die giftige Pfingstrose wurde früher als krampflösendes Mittel und gegen Epilepsie genutzt. Allerdings ist dieser Effekt nicht nachgewiesen worden. Sie kann angeblich auch bei Haut- und Schleimhautentzündungen, Fissuren, Gicht, Rheuma und Erkrankungen der Atemwege verwendet werden. Allerdings ist auch bei diesen Anwendungsgebieten die Wirksamkeit nicht belegt. In der Homöopathie wird sie bei Hämorrhoiden eingesetzt. Die Samen des Tungölbaumes sollen, äußerlich verwendet, antibakteriell wirken.


Giftpflanzen

Pfingstrose

Pfingstrose (Paeonia) © goruma (T.Asthalter)

Die Pfingstrose aus der Familie der Hahnenfußgewächse wird zwischen 50 und 100 cm groß und blüht von Juni bis Mai. Auffällig sind die großen roten Blüten, die einen Durchmesser von 12 cm haben und Kronblätter mit einer Länge von 5 - 8 cm. Die meisten Arten der Pfingstrose sind in Europa, Asien und Nordamerika verbreitet. Zum Wachsen bevorzugt sie lichte und felsige Berghänge. Durch das Alkaloid Paenonin ist diese Pflanze giftig und verursacht bei übermäßiger Dosierung Magen-Darmbeschwerden und führt zu Erbrechen und Koliken. In richtiger Dosierung kann sie auch als Heilpflanze verwendet werden.

Der Bocksdorn gehört zu den Nachtschattengewächsen und wächst als bis zu 3 m hoch werdender Strauch mit lila Blüten und roten Beeren. Letztere haben zwar eine sehr schwache Giftwirkung, können aber besonders bei Kindern nach dem Verzehr dennoch ein Kratzen im Mund und Rachen auslösen sowie zum Erbrechen und Durchfall führen. Früher wurde die Pflanze auch in der Heilkunde verwendet, was heute aber nicht mehr der Fall ist. Eine weitere Bezeichnung von Bocksdorn ist Teufelszwirn.

Die Samen des Tungölbaumes führen bei Verzehr zu Krämpfen und Erbrechen.

Eingeführte Pflanzen
Die Pfingstrose hat ihren Ursprung in Südeuropa und in den Südalpen.

 





Kommentare
Nik (Schüler)  (Sonntag, 29.05.2016)
Mir hat diese Seite sehr bei einem Vortrag geholfen. Sehr empfehlenswert!
Haberland  (Dienstag, 03.02.2015)
Neben den dargestellten Pflanzen, gibt es hier natürlich noch eine Unzahl an Büschen, Gräsern, Blumen, Farnen und sonstiges. Aber zugegebenermaßen könnte man damit ganze Bücher füllen.

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