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China: Sehenswürdigkeiten

Inhaltsverzeichnis

UNESCO-Welterbestätten

Eine ausführliche Darstellung aller UNESCO-Welterbestätten von China finden Sie hier >>>

Plätze, Orte und Straßen

Beijing: Platz des Himmlischen Friedens © goruma (Dominik Jesse)

Platz des Himmlischen Friedens in Beijing
Der Platz des Himmlischen Friedens in Peking gilt als der größte Platz der Welt. Auf ihm marschierten bis zu drei Millionen Menschen bei Parteiparaden: Hier fanden Massenkundgebungen statt wie 1919 die Demonstration der Studenten gegen den Versailler Vertrag, 1976 die Gedenkversammlung an Zhou Enlai und inoffiziellen Demonstration gegen Mao Zedong und nicht zuletzt 1989 die blutigen Proteste tausender Pekinger für Pressefreiheit und Demokratisierung des Landes. Der Platz wurde 1999 renoviert.

Tsim Sha Tsui Promenade in Hongkong
Die Tsim Sha Tsui Promenade ist ein Muss für jeden Hongkong-Besucher, auch wenn man sie ohnehin kaum verfehlen kann. Sie schlängelt sich vom Star Ferry-Terminal bis nach Hung Hom und wird gerne von Touristen und chinesischen Pärchen besucht, die hier Händchen halten und Arm in Arm spazieren gehen. Die Promenade gewährt einen Atem beraubenden Ausblick auf den Victoria Harbour sowie auf das Hafenviertel von Hong Kong Island. Wichtiger Teil der Promenade ist die Avenue of Stars (s.o.). Der wohl beste Platz in ganz Hongkong!!! 

Victoria Peak in Hongkong
Zu den absoluten Highlights von Hongkong zählt der Victoria Peak (chin. Tai Ping Shan – Berg des großen Friedens), eine 552 Meter hohe Erhebung auf Hong Kong Island. Den "Gipfel" erreicht man mit Hilfe der Peak Tram, einer 1888 eröffneten Standseilbahn, die im Bezirk Central and Western beginnt und auf einer Strecke von 1.365 Metern (und drei Zwischenstationen) die Spitze des Victoria Peak anfährt. Man sagt, dass die Peak Tram die steilste Standseilbahn der Welt ist, was glaubwürdig erscheint, beträgt doch die stärkste Steigung ganze 51%. Hat man den Gipfel des Peak erreicht, bietet sich dem Besucher ein Atem beraubender Blick über weite Teile Hongkongs. Wem das nicht reicht, der kann gerne den 379 m hohen Aussichtsturm Victoria Tower (auch The Peak Tower) besteigen. Vom Peak aus bieten sich auch interessante Wanderungen durch die Villengegenden an, wo die Crème de la Crème Hongkongs wohnt. Auf dem Peak gibt es zudem ein angenehmes Café.

 

Potala-Palast in Lhasa (Tibet)

Tibet: Potala-Palast in Lhasa © goruma (V. von Hochheim)

Der Potala-Palast auf dem Roten Berg (Hongshan) im Zentrum der Stadt Lhasa des chinesischen Tibetischen Autonomen Gebietes ist ursprünglich während der Herrschaft von Songtzan Ghanbo der Tibetischen Dynastie im 7. Jahrhundert n. Chr. erbaut worden. Der Palast, der auch als "eine glänzende Perle auf dem Dach der Welt" bezeichnet wird, gilt als bedeutendes repräsentatives Werk der tibetischen Baukunst. Die Bauzeit des 110 m hohen Palastes (13 Stockwerke) betrug insgesamt 300 Jahre. Das Baumaterial war Stein und Holz, nur zur Stärkung der Außenmauern vor Erdbeben wurde flüssiges Eisen eingegossen. Der Palast lässt sich in drei Einheiten unterteilen: das östliche Weiße Schloss (Wohnort des Dalai-Lamas), das mittlere Rote Schloss (Buddhahallen und Pagoden der Dalai-Lama verschiedener Dynastien) und die westlichen weißen Mönchstuben. In dem Roten Schloss, dem Hauptteil des Palastes, kann man die Pagode vom 5. Dalai-Lama, Lhosang Jiatzo, bewundern. Sie beinhaltet den Leichnam des 5. Dalai Lamas und ist mit 3.724 kg Gold und mehr als 15.000 wertvollen Diamanten, Rubinen, Smaragden, Jadeiten, Perlen und Achaten geschmückt worden. Der Potala-Palast ist nicht nur ein Zeugnis großer Leistungen der tibetanischen Baukunst, sondern auch ein Zeugnis der Kunstfertigkeit der Handwerker verschiedener Nationalitäten.

Grab des ersten Qin-Kaisers (Museum der Terrakottaarmee)

China: Das Museum der Terrakottaarmee © goruma (Saad Ali)

Das Grab des ersten Qin-Kaisers mit seinen Ton-Krieger- und Pferdefiguren in der Stadt Xi´an in Westchina wurde 1974 zufällig entdeckt. Die gigantische Grabanlage am Fuß des Li-Berges ist berühmt wegen seiner Terrakottaarmee, die sich auf einem riesigen Feld mit über 7.000 lebensgroßen Pferde- und Kriegerfiguren in Schlachtordnung präsentiert. Die Grabanlage gliedert sich in drei Hallen: in der ersten Halle stehen eindrucksvoll die einfachen Krieger, in der dritten Halle stellt eine kleinere Ansammlung an Figuren die Kommandozentrale dar und die zweite Halle sollte wahrscheinlich die zukünftigen Figuren beherbergen. Sie war bei der Ausgrabung leer. Die Armee sollte den ersten Kaiser von China in seine Reise ins Jenseits begleiten. Die überdachten Hallen und Museen sind täglich von 8 bis 17.30 Uhr zugänglich.

Weitere interessante Kulturgüter

Hong Kong Museum of History
Das Museum zur Geschichte Hongkongs befindet sich in Kowloon und lockt insbesondere mit der Dauerausstellung The Hong Kong Story. Dort erfährt man alles, was es zur geschichtlichen Entwicklung Hongkongs zu wissen gibt. Ausgehend von der geographischen sowie geologischen Beschaffenheit der Stadtregion erfährt man viel über das prähistorische Hongkong, die Folklore der Stadt sowie über die beiden Opiumkriege und die Rückgabe der modernen Metropole an China.

Peking-Mensch
Die Relikte vom Peking-Menschen wurden in einer Höhle rund 50 km südwestlich von Peking bei Zhoukoudian gefunden. 1929 fand man in der so genannten Affenhöhle die Schädeldecke eines 200.000 bis 500.000 Jahre alten Hominiden.

Museum für Geschichte und Revolution
An der westlichen Längsseite des Platzes des Himmlischen Friedens befindet sich das Museum für Geschichte und Revolution, in dem die glorreichen Taten der chinesischen Vorfahren und Helden gebührend geehrte werden. Es ist täglich von 08:30-16:00 Uhr geöffnet.

Beijing: Sommerpalast © goruma (Dominik Jesse)

Sommerpalast (Yiheyuan) in Beijing
Dieser Palast liegt westlich von Peking an den Westbergen und Ufern des Kunming-Sees. Die 290 km große Anlage sollte die Qing-Kaiser vor der Hitze des Pekinger Sommers schützen, die künstlich angelegte Landschaft zeigt alle Elemente der chinesischen Gartenarchitektur (Wasser, Felsen und Pflanzen) auf. Auf die Elemente yin und yang finden sich in der Architektur wieder. Der Kunming-See symbolisiert mit seiner weiten Horizontale das weibliche yin-Element, das durch das männliche yang-Element, also durch den Berg, die Felsen und Pavillons kontrastiert wird. Auch die Pflanzen in den Gärten des Sommerpavillons unterliegen einer besonderen chinesischen Ordnung. Von hier aus führten die chinesischen Kaiser ihre politischen Geschäfte im Sommer.

 

Bejing: Tor des Himmlischen Friedens © goruma (Dominik Jesse)

Tor des Himmlischen Friedens in Beijing
An der Nordseite des Platzes des Himmlischen Friedens in Peking befindet sich das Tor des Himmlischen Friedens. Vom Tor, das gleichzeitig die Südbegrenzung des Kaiserpalastes ist, wurden schon zu Kaiserzeiten, aber auch später dem Volk Edikte bzw. politische Erlässe verkündet. Mao Zedong rief von dem Tor die Volksrepublik aus.

Stadt Pingyoa
Die Stadt Pingyoa in Shanxi in der nordchinesischen Provinz Shanxi wurde wurde ursprünglich zirka im 9. Jahrhundert n. Chr. gebaut. Die Stadt ist durch die wesentlich gut erhaltenen Stadtmauern, Straßen, Zivilhäuser, Geschäfte und Tempel ein Museum der Geschichte der Baukunst während der Ming- und Qing-Zeit (1368-1911). Die traditionellen kulturellen Ideen der Han-Nationalität in China in den letzten mehreren tausend Jahren sind hier noch zu erleben und spüren.

Beijing: Starbucks in der Verbotenen Stadt © goruma (Dominik Jesse)

Verbotene Stadt in Beijing
Der Kaiserpalast ist eine der Hauptattraktionen Chinas und steht im Zentrum Pekings. Er ist die weltweit bekannte Verbotene Stadt gilt auch als der bis jetzt größte vollkommenste Baukomplex mit Holzstruktur in der alten Zeit. Seit 1987 ist der Kaiserpalast in die "Welterbeliste" aufgenommen worden. Der Palast entstand 1406 auf Befehl des 2. Kaisers der Ming-Dynastie, Zhu Di. Seine Fertigstellung dauerte 14 Jahr und bis 1911 habe insgesamt 24 Kaiser innerhalb von rund 500 Jahren hier gewohnt und von hieraus das Land regiert. Die Schönheit des Gebäudes erstreckt sich auf einer Fläche von mehr als 720 000 m², die von über 10 m hohen Stadtmauern und einem über 50 m breiten Stadtgraben geschützt wird. Der Kaiserpalast ist streng nach den Gesetzen der feudalen Gesellschaft gebaut worden: Die Gesamtanordnung, das Ausmaß, der Baustil und Färbung, Schmuck und Dekoration des Kaiserpalastes spiegeln die allerhöchste kaiserliche Macht und strikte Rangordnung wider.

 

Bedeutende Bauten bzw. Gebäude

Beijing: Große Halle des Volkes © goruma (Dominik Jesse)

Große Halle des Volkes
An der westlichen Längsseite des Platzes des Himmlischen Friedens befindet sich die große Halle des Volkes. Obwohl der Name etwas anderes vermuten lässt, hat das chinesische Volk in dieser Halle wenig zu sagen: Es ist der Sitz der chinesischen Parteien und das von ihnen bestimmte Scheinparlament.

Canton Tower
Der Canton Tower ist ein 600 m hoher Fernseh - und Aussichtsturm in der rund 8. Mio. Einwohner zählenden Stadt Guangzhou im Südosten Chinas. Mit dem Bau des Turms wurde im Jahr 2006 begonnen und 2009 wurde das Bauwerk fertiggestellt.
Der Turm besitzt eine ungewöhnliche hyperbolische Struktur von zwei versetzt laufenden Ellipsen. Die Entwürfe zu dem Turm stammen von dem niederländischen Architekturbüro Information Based Architecture (IBA) und dem  Ingenieurbüro Ove Arup & Partners Hong Kong Ltd (Aruba).

Denkmal für die Helden des Volkes
Das Denkmal für die Helden des Volkes steht mitten auf dem Platz des Himmlischen Friedens. Verziert ist es durch die Kalligraphien Maos und Zhou Enlais Sie thronen über den zehn Reliefs zu den wichtigsten Ereignisse der letzten 150 Jahre der Revolutionsbewegung Chinas.

Flagstaff House Museum of Tea Ware in Hongkong 
Im fantastischen Hong Kong Park thront das Flagstaff House aus dem Jahr 1846. Mithin ist es das älteste noch erhaltene Kolonialgebäude Hongkongs. Zu sehen ist im Flagstaff House ein Museum, das Tee-Utensilien und Keramikwaren ausstellt.

Former French Mission  in Hongkong 
Mit Elementen noch aus dem Jahre 1842 wurde dieses imposante Bauwerk 1915 von der Französischen Mission erworben und 1917 erheblich umgestaltet. Nachdem es im Anschluss an den Krieg an die Regierung der Stadt übergeben worden war, diente es vielen Zwecken und beherbergt heute den Court of Final Appeal.

Government House in Hongkong 
Der Sitz des ehemaligen Gouverneurs von Hongkong wurde zwischen 1851 und 1855 errichtet. Der ursprüngliche Georgian Style wurde 1942 von den Japanern, die Hongkong okkupiert hatten, japanisch modifiziert. Das Dach erhielt eine geschwungene Linie. Es diente dem japanischen Militär damals während der Besatzungszeit als Hauptquartier.

Mao-Mausoleum
Das Mao-Mausoleum im Süden des Platzes des Himmlischen Friedens entstand nach dem Tod des Parteivorsitzendem am 9. September 1976. In ihm sieht man in einem Glasssarg den wächsern wirkenden Leichnam Maos umgeben von Kunstwerken zur gelungenen Kulturrevolution.

 

Technische Bauwerke

China: Hongkong: Convention and Exhibition Centre © goruma (V. Koppenwallner)

Convention and Exhibition Centre in Hongkong
Das Convention and Exhibition Centre gehört zu Hongkongs beeindruckendsten Wolkenkratzern. Die riesigen Glasfenster und das gekrümmte Segeldach sind die auffälligsten Merkmale.

Exchange Square in Hongkong
Neben der Hongkonger Börse beherbergt dieses spektakuläre Bauwerk weitere Finanzinstitutionen. Das Time Magazine lobte das Gebäude als architektonisch sehr wertvoll. Außerdem erhielt das Hong Kong Exchange Square vom Hong Kong Institute of Architects 1985 die Silbermedaille. Im Ganzen besteht es aus drei Bürotürmen, von denen zwei 52 und einer 33 Etagen besitzen.

Hongkong and Shanghai Bank Building (HSBC-Gebäude) in Hongkong
Das bizarre Ausnahmebauwerk wurde vom renommierten britischen Architekten Sir Norman Foster entworfen, der übrigens auch als der Architekt für die Reichstagserweiterung in Berlin verantwortlich gewesen war. Die Zentrale der HSBC-Bank galt zu ihrer Entstehungszeit in den Jahren 1979 bis 1986 als teuerstes Gebäude der Welt. Zu sehen ist der Koloss auch auf zahlreichen Hongkonger Dollar-Noten. Tipp!!! Lassen Sie sich nicht die fantastische Fahrt mit der Rolltreppe entgehen. So erhalten Sie einen fabelhaften Eindruck von der Brillianz des Bauwerkes.

Shanghai: Blick vom Jin Mao Tower © goruma (Dominik Jesse)

Jin-Mao-Turm (Jinmào Dàshà)
Der chinesische Name lässt sich als "prachtvolles Gebäude" übersetzen und verweist bereits auf das mit seinen 421 Metern höchte Gebäude Chinas und den fünfthöchsten Wolkenkratzer der Erde. Der Jin-Mao-Turm liegt im Finanzviertel von Shanghai und erstreckt sich über 88 Stockwerke. Er überragt selbst das Two IFC (International Financial Centre) auf Hong Kong-Island. Errichtet wurde der Riese zwischen 1994 und 1998. Ein Aussichtsdeck liegt im 88. Stock; es ist mit seinen 340 Metern das am höchsten gelegene Aussichtsdeck eines Gebäudes in China. Niemand sollte es sich entgehen lassen, für nur 5 Euro von oben den fast surreal anmutenden Blick auf Shanghai zu riskieren.

Hong Kong Central Plaza in Hongkong
Das 374 Meter hohe und 78geschossige Central Plaza erhebt sich im Norden Wan Chais und gehört zu den höchsten Bauwerken Asiens. Nach Einbruch der Dunkelheit wird es von Neonröhren erleuchtet, die all 15 Minuten ihre Farbe wechseln. Sehr sehenswert ist im Inneren die 30 Meter hohe Lobby, die wundervolle Marmoraspekte, Malereien und originale Palmenbäume aufweist.

IFC2 Tower (Two International Finance Centre) in Hongkong
Die wundervolle, dem Victoria Harbour zugewandte Skyline Hong Kong Islands wäre ohne das gegenwärtig höchste Bauwerk der Stadt, den IFC2 Tower, undenkbar. Das Ungetüm bringt es auf ganze 88 Stockwerke und schießt 420 Meter in den Himmel. Das auch zu den höchsten Bauwerken der Welt zählende Finance Centre wurde im Jahre 2003 vollendet und beinhaltet u.a. die Upmarket IFC Mall und das Luxushotel Four Seasons.

Tower der Bank of China in Hongkong
Dieser 367 Meter hohe Büroturm der Zentrale der Bank of China wurde im Jahre 1989 erbaut. Er verfügt über 72 Stockwerke und wurde vom US-amerikanisch-chinesischen Architekten Ieoh Ming Pei entworfen. Pei war in Europa u.a. für die Erweiterung des Louvres sowie die Erweiterung des Deutschen Historischen Museums in Berlin verantwortlich. Der Bank of China-Tower erinnert in seiner Form an einen Bambusstab, der sich nach oben hin verjüngt. Interessant ist, dass es als eines der wenigen Gebäude Hongkongs nicht den Vorgaben des Feng Shui folgt.
TIPP! Besucher können den 43. Stock frei benutzen, um den herrlichen Ausblick über den Hafen und Kowloon zu genießen. 

 

Shanghai: Oriental Pearl Tower © goruma (Dominik Jesse)

Oriental Pearl Tower (Dongfang Míngzhuta)
Im ultra-mondänen Stadtteil Pudong liegt der gegenwärtig höchste Fernsehturm Asiens. 468 Meter ist er hoch und zieht mehr als 2 Millionen Besucher jedes Jahr an. Das wohl berühmteste Wahrzeichen der Stadt setzt sich in seiner hochinteressanten Architektur aus 11 unterschiedlich großen Kugeln zusammen, die wiederum von Säulen gestützt werden. Für seine architektonische Umsetzung zeigte sich Jia Huan Cheng verantwortlich. In seiner Übersetzung bedeutet der chinesische Namen "Perle des Ostens." Im Jahr 1995 wurde er eingeweiht.

Qingdao-Haiwan-Brücke
Diese Brücke verbindet auf einer Länge von 42,58 km das Zentrum der Hafenstadt Qingdao mit seinem Stadtbezirk Huangdao auf der anderen Seite der Jiaozhou-Bucht. Diese Autobahn-Brücke verfügt über drei Spuren in jeder Richtung. Sie wurde am 30. Juni des Jahres 2011 nach rund vierjähriger Bauzeit eingeweiht. Für den Bau wurden rund 450.000 Tonnen Stahl und 2,3 Mio. Tonnen Beton verwendet. Die Brücke soll einem Erdbeben bis zur Stärke 8,0 auf der Richterskala widerstehen können.

Staudamm Changjiang
Der Changjiang, Chinas mächtigster und längster Fluss, dessen Unterlauf die Einheimischen lieber Yangzi nennen, strömt nördlich von Shanghai in einer Breite von 13 km in das Ostchinesische Meer. In den letzten 2000 Jahren ist der Fluss 215-mal in katastrophaler Weise übergetreten. 1998 kostete das Übertreten des Yangzi 4.000 Menschen das Leben, 14 Million ihr Hab und Gut. Der materielle Schaden belief sich auf 24 Milliarden Dollar. Die chinesische Regierung wird mit dem Yangzi-Staudammprojekt einen 600 km langen und bis zu 185 m tiefen See schaffen, in dem nicht nur die Behausungen von 1,5 Millionen Menschen versinken werden, sondern auch rund 1.300 unerforschte archäologische Fundorte und die natürliche Schönheit der Schluchten von Sichuan. Bis zur geplanten Fertigstellung des Staudamms 2009 (veranschlagte Bausumme: 30 Milliarden Dollar) werden 13 Städte, 140 Kleinstädte und 1.300 Dörfer umgesiedelt sein. Ab 2009 werden rund 360 Millionen Menschen im Stromgebiet des Yangzi leben.

Victoria Harbour in Hongkong
Die Wasserstraße, welche zwischen der Kowloon Halbinsel und Hong Kong Island verläuft, gehört zum Victoria Harbour, der eine Fläche von etwa 42 km² ausfüllt. Der Hafen gehört zu den größten Attraktionen der Stadt und bietet eine Atem beraubende Panoramasicht über die Wolkenkratzer Hongkongs. Der Hafen ist der größte der Welt. Von ihm sind bspw. im Jahr 2005 mit rund 22 Mio. TEU die meisten Container weltweit umgeschlagen worden. Die Größe der Container sind international genormt: Sie sind 8 Fuß breit, 8,6 Fuß hoch und 20 oder 40 Fuß lang (TEU=Twenty Foot Equivalent Units = 20 Fuß - (Container)Einheiten). Singapur liegt mit 21,5 Mio. TEU im Jahr 2005 nach Hongkong weltweit auf Platz 2.

Tempel und andere sakrale Stätten

Heiliger Berg Emei
Der heilige Berg Emei, auch "Da Guang Ming Shan" (Berg des großen Lichts) genannt, liegt im Südwesten des Sichiuan-Beckens. Am Hang des Berges befindet sich der Tempel Baoguosi, der aus dem 16. Jahrhundert stammt. Der Berg Emei ist nach seiner ungewöhnlichen Form - einer geschwungenen Augenbraue - benannt. Er gehört zu den vier heiligen Bergen des Buddhismus und soll insgesamt im Laufe der Jahrhunderte 151 Klöster beherbergt haben. 20 dieser Klöster kann man heute noch besichtigen.

Himmelstempel 
Auf einer Reise nach Peking sollte man neben der Großen Mauer, den Kaiserpalast, den Sommerpalast auch den Himmelstempel besichtigen. Der Himmelstempel, auch Tiantan genannt, ist der größte Opferbaukomplex in China. Er entstand Anfang des 15. Jahrhunderts wie der Kaiserpalast und hat eine existenzielle Bedeutung für die Herrschaft der chinesischen Kaiser. Nach den alten Riten opferten hier die Kaiser, um den Einklang zwischen der Ordnung in der Natur und der Gesellschaft durch reichhaltige Ernten sicherzustellen. Naturkatastrophen wurden in China als Unzufriedenheit des Himmels mit der Herrschaft des Kaisers interpretiert und berechtigten die Untertanen zur Rebellion. Diese Opferritual wurde von den Kaisern bis ins 20. Jahrhundert zelebriert.

Kloster Po Lin und Tian Tan Buddha auf der Insel Lantau
Die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Insel Lantau ist der bronzene Tian Tan Buddha. Er erhebt sich bei Ngong Ping und ist die größte frei stehende und sitzende Buddhastatue der Welt. Als größtes buddhistisches Monument von Hongkong gehört es zum malerischen Kloster Po Lin und thront auf einer Altarplattform, welche von Besuchern – nach einem Aufstieg von 268 Stufen - besichtigt werden kann. Die 34 Meter hohe Statue wird von acht kleineren Bronzestatuen umgeben, welche verschiedene Götter darstellen sollen. Die Buddha-Statue wurde im Jahre 1993 eingeweiht und kann kostenlos von 10:00 Uhr bis 17:45 Uhr besucht werden. Sehr empfehlenswert ist es, die Eintrittsgebühr von 60 Hongkong-Dollar zu zahlen. Sie beinhaltet den Eintritt zu den Ausstellunghallen und ein vegetarisches Mittagessen.
Anfahrt: Das Kloster erreicht man am besten mit Hilfe des Schiffes, was nicht teuer ist und die beste Reisemöglichkeit darstellt. Nach der Schifffahrt (vom Pier 6) von Hongkong nach Lantau nimmt man noch den Bus der Linie 2 und ist schon da. Man kann natürlich auch auf die Mass Transit Railway zurückgreifen.

Konfuzius-Ahnentempel, die Konfuzius-Residenz und der Konfuzius-Friedhof
Der Konfuzius-Ahnentempel, die Konfuzius-Residenz und der Konfuzius-Friedhof in der Stadt Qufu in der Provinz Shandong nehmen in der chinesischen Geschichte und orientalischen Kultur weltweit einen bedeutenden Platz ein. Sie symbolisieren die tatkräftige Hochschätzung der Kaiser verschiedener Dynastien auf Konfuzius Weisheit und den Konfuzianismus in den letzten mehr als 2000 Jahren. Der Konfuzius-Ahnentempel gilt als einer der ersten Tempel in China und wurde 2 Jahre nach dem Tod Konfuzius (478 v. Chr.) als Opferstätte errichtet. Der Tempel war zuvor der ehemalige Palast vom König des Reiches Lu, bei dem Konfuzius Beamter war. Mit dem Aufstieg des Konfuzianismus zur orthodoxen Kultur wurde der Tempel bis zu seinem gegenwärtigem Ausmaß ausgebaut. Seit Anfang des 18. Jahrhundert wurde der Tempel nicht mehr erweitert.

Ming-Gräber
Die Ming-Gräber (13 von 16 Gräbern) sind knapp 50 km nördlich von Peking in einem weiten Talkessel zu finden. Nachdem die Ming-Dynastie die Mongolenherrschaft abgelöst hatte, sollte der Ahnenkult, der in der mongolischen Kultur nicht existierte, wieder aufleben. Zur Ahnenehrung erbaute der Yongle-Kaiser, der dritte in der Ming-Dynastie, die letzte Ruhestätte für 13 Ming-Herrscher und deren Kaiserinnen und Konkubinen.

St John's Cathedral in Hongkong
Die neugotische Kirche aus dem Jahre 1849 stellt die älteste und zugleich größte anglikanische Kirche des Fernen Ostens dar. Sie befindet sich im Central District und wurde im Jahre 1849 erbaut. Das Gotteshaus erhebt sich übrigens malerisch inmitten von Bäumen.

Tempel der Zehntausend Buddhas in Hongkong
Das bedeutendste buddhistische Heiligtum in Hongkong liegt auf einem Hügel in Shatin. Seinen Namen hat der Tempel von dem wirklich bemerkenswerten Umstand, dass seine Wände mit geschätzten 12.800 Buddhafiguren bemalt sind. Diese waren einst von Gläubigen gespendet und von zwölf Handwerkern in zehn Jahre andauernder Kleinstarbeit verwirklicht worden. 

Wong Tai Sin Temple in Hongkong
Der gigantische Wong-Tai-Sin-Tempel, ein bezaubernd geschmückter traditioneller Tempel im Norden von Mongkok, weist sowohl buddhistische als auch taoistische und konfuzianische Traditionen auf. Im Hauptgebäude steht das Standbild des Namensgebers Wong Tai Sin, eines Schäfers und Alchemisten, der aus Zhejiang stammte und wohl ein Allheilmittel erfunden habe. Der mit goldenen Decken, roten Säulen und geschmückten Gittern verzierte Tempel wird gerne von Wahrsagern umgeben, die sich dort an ihren Ständen an die Tempelgänger wenden.

 

Tier- und Vergnügungsparks

Hongkong Disneyland
Bis zur malerischen Insel Lantau (s.u.) wird man fahren müssen, um das sehr sehenswerte Hongkong Disneyland besuchen zu können. Neben dem Themenpark Magic Kingdom gibt es dort zwei Disney-Hotels, in denen bis zu 1.000 Gäste Platz finden. Man erreicht Disneyland in etwa einer halben Stunde von der Innenstadt aus oder in 10 Minuten vom Hongkong International Airport. Mit der Metro-Linie Tung Chung fährt man zur Station Sunny Bay und von dort weiter zur Station Disneyland Resort.

Zoologisch-Botanischer Garten Hongkong
Die zoologischen sechs Hektar breiten sich inmitten von Hong Kong Island aus und bieten einen seltsamen Kontrast zu den Häuserzähnen rundherum. Etwa 700 Tiere gibt es in dem 1871 gegründeten Tierpark zu sehen, von denen allein 600 Vögel sind. Alle Tiere haben ihre natürliche Heimat in den Tropen. Die unumstrittenen Hauptattraktionen sind die Menschenaffen und die Reptilien. Wer normalerweise für Tierparks kein Geld ausgeben möchte, wird gerne hören, dass der Eintritt in den Zoologisch-Botanischen Garten Hongkongs kostenlos ist.

Naturschönheiten

China: Guilin © goruma (Dr. E. Schultz)

Huangshan-Berg
Der Huangshan-Berg liegt in der rund 1.200 qkm großen Huangshan-Landschaftszone in Mittelsüdchina und gehört zu den fünf bekanntesten Bergen in China (der Taishan-Berg im Osten, der Huashan-Berg im Westen, der Songshan-Berg in der Mitte des Landes, der Hengshan-Berg im Süden und der Hengshan-Berg im Norden). Die Schönheit des Huangshan-Berg liegt in den vier Einzigartigkeit seiner Vegetation: die Kiefern, die Felsen, das Wolkenmeer und die heißen Quellen. Das feuchte, niederschlagsreiche Klima begünstigt das Wachstum der über 10.000 Kiefern mit dem Alter von mehr als 100 Jahren. Symbol des Berges ist die Gastbegrüßungskiefer unter dem Jade-Gipfel. Die zweite und die dritte Einzigartigkeit des Berges sind die grotesken Felsen und das Wolkenmeer. Klimatisch bedingt ist der Berg oft von Dunst bedeckt, was den steilen Felsen ihren besonders grotesken Ausdruck verleiht. Auch die vierte Einzigartigkeit des Berges, die heißen Quellen, lädt zu einem Besuch des Berges ein.

Lamma Island
Hongkongs drittgrößte Insel breitet sich im Südwesten der Metropole aus und misst ganze 13,55 km². Man erreicht die ruhige, naturbelassene und weitgehend autofreie Insel mit Hilfe regelmäßiger Fährverbindungen von/nach Sok Kwu Wan und/oder Yung Shue Wan. Die Insel ist u.a. für die gefährdeten Suppenschildkröten bekannt, die im Süden des Eilands leben. Weiterhin sehr sehenswert sind die beiden typischen Tin Hau-Tempel, religiöse Stätten, in denen die Göttin der Fischer und des Meeres verehrt wird.

Lantau Island (auch Lantao)
Die mit 146,38 km² und 45.000 Einwohnern größte Insel Hongkongs breitet sich gegenüber der Mündung des Perlflusses aus und wurde 1998 aus Lageplatz für den riesigen internationalen Flughafen Hongkong Chek Lap Kok ausgewählt. Neben dem oben bereits vorgestellten, im Jahre 2005 eröffneten Hong Kong Disneyland ist die „Lunge Hongkongs" vor allem für das Kloster Po Lin bekannt, das sich auf dem Ngong-Ping-Plateau erhebt und den Tian Tan Buddha sein Eigen nenen darf, die weltgrößte sitzende und frei bstehende Buddhastatue (s.u.). Weiterhin sehr sehenswert ist das 300 Jahre alte Fischedorf Tai O, die 1817 errichtete Festung Tung Chung und das Trappisten-Kloster Trappist Haven in Tai Shui Hang. Sehenswert sind auch die zahlreichen Naturparks, die immerhin mehr als 50 % der Inselfläche ausmachen. 

Longmen-Grotten 
Rund 12, 5 km südlich der Stadt Luoyang der mittelchinesischen Provinz Henan liegen die Longmen-Grotten zwischen dem östlichen und westlichen Abgrund der Longmen-Schlucht. Zwischen den beiden Abgründen fließt der Yishui-Fluss, so dass diese Szenerie auch als Tor - als "Yi Jue" bezeichnet wird. Ursprünglich wurden die Longmen-Grotten während der Herrschaft des Kaisers Xiaowendi der Nördlichen Wei-Dynastie (471 bis 477 n. Chr.) erbaut, wobei ihre Fertigstellung über 400 Jahre dauerte und sie somit über eine 1.500 jährige Geschichte verfügen. In den Longmen-Grotten kann man mehr als 1.300 Grotten, 2.345 Buddhanischen, über 3.600 Kalligraphie- und Schnitzereiwerke, mehr als 50 Buddhapagoden und über 97.000 Buddhastatuen besichtigen. Die Longmen-Grotten gehören wie die Mogao-Grotten in Dunhuang der Provinz Gansu und die Yungang-Grotten in Datong der Provinz Shanxi zu den so genannten "drei großen Schatzkammern der Steinschnitzereikunst in China".

Macao
Die seit 1999 als zweite Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China etablierte Insel in der Nähe von Hongkong ist reich an interessanten Sehenswürdigkeiten, die teilweise noch bis auf die Kolonialzeit zurückgehen. Eine ausführliche Darstellung der Insel finden Sie bei goruma und zwar hier >>>

Mogao-Grotten
Die Mogao-Grotten befinden sich in der Nähe der Stadt Dunhang in der nordwestlichen Provinz Gansu. An der Ostseite des Mingsha-Berges sind 366 n. Chr. zahlreiche Grotten gebaut worden. In den verstreut angeordneten Mogao-Grotten sind mehr als 1000 Buddhagrotten und zahlreiche Statuen und Wandmalereien Zeugnisse der andauernden buddhistischen Kunst. Nicht umsonst werden die Mogao-Grotten auch als "die Tausend-Buddha-Grotten" bezeichnet.

Yungang-Grotten
Am südlichen Fuß des Wuzhou-Berges 16 km westlich der Stadt Datong der nordchinesischen Provinz Shanxi befinden sich die Yungang-Grotten. Ursprünglich wurden die Grotten im 2. Jahr der Xing´an-Periode der Nördlichen Wie-Dynastie (453 n. Chr.) gebaut. Die Grotten beherbergen 45 wichtige Grotten, 252 große und kleine Nischen, mehr als 51.000 Steinstatuen von denen die größte 17 m hoch ist. Die Yungang-Grotten gehören mit den Mogao-Grotten in Dunhuang der Provinz Gansu sowie den Longmen-Grotten der Provinz Henan zu den so genannten "3 großen Grottengruppen in China".

Wüste Gobi
Die Wüste Gobi ist eine Steppenwüste und nach der Sahara die zweitgrößte Wüste der Welt. Sie erstreckt sich über 1 Millionen qkm und hat eine durchschnittliche Höhe von etwa 1.000 m über dem Meeresspiegel. Die Chinesen nennen die Wüste Gobi auch han-hai, der trockene See. Diesen Namen hat die Wüste, die streng genommen eher eine monotone Wüstensteppe ist, von den in der Öde sich befindenden Seen, u.a. auch Salzseen.






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