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China: Bevölkerung und Städte

Bevölkerung

China: Problem: Überbevölkerung © goruma (Dominik Jesse)

China: Bejing, Straßenszene © goruma (Dominik Jesse)

China: Gansu Xiahe © goruma (E. Schulz)

Bevölkerung und Bevölkerungspolitik
Im Jahre 2005 wies China eine Bevölkerungszahl von etwa 1.320.000.000 auf (vgl. mit ca. 82.4 Mio. in Deutschland, 2005), wobei in diese Zahl die Einwohner von Hongkong, Macao und Taiwan nicht einmal mit einbezogen wurden. Die Einwohnerzahl Chinas, des bevölkerungsreichsten Landes der Welt, stellt also ungefähr 20% der Erdbevölkerung. Obwohl die Bevölkerungsdichte der Volksrepublik mit etwa 135 Einwohnern pro qkm nicht sehr groß ist, muss daran gedacht werden, dass sie eine Durchschnittsangabe ist und den Riesenstädten mit ihrer gigantischen Bevölkerungsdichte solche Gebiete (v.a. Westchina) gegenüberstehen, welche (wegen der geografischen Gegebenheiten) nicht sehr viele Menschen aufnehmen können. Der am dünnsten besiedelte „Teil“ Chinas ist Tibet. Dort leben gerade einmal 2 Menschen pro qkm. Die meisten Chinesen wohnen innerhalb der Küstenregionen im Osten der Volksrepublik, wo auch einige der am dichtesten besiedelten Regionen der Welt liegen. Ungefähr 90% der Bevölkerung Chinas leben auf gerade einmal 1/3 der Staatsfläche. 

Die Regierung Chinas reagierte auf das Problem der Überbevölkerung mit weltweit einzigartigen Maßnahmen wie dem Konzept der Ein-Kind-Ehe, welches sogar in einem eigenen Gesetz verankert worden ist. Diese 1979/80 eingeführte Maßnahme muss als Reaktion auf das enorme Anwachsen der Landesbevölkerung seit 1949 verstanden werden. Es sieht vor, dass in jeder Familie nur ein Kind geboren werden darf, wobei auch vielerlei Ausnahmen gibt (etwa bei nationalen Minderheiten): Bspw. dürfen Bauernfamilien, deren erstes Kind ein Mädchen ist, ein zweites Kind bekommen. Wer sich nicht an diese Ein-Kind-Politik hält, wird mit Geldbußen, Benachteiligungen (etwa bei der Vergabe von Kindergartenplätzen oder Wohnraum) bestraft, kann aber auch staatlich erzwungene Schwangerschaftsabbrüche oder Sterilisationen erfahren. Die Ein-Kind-Politik wurde in der Praxis aber nur in den Städten, nicht aber auf dem Land mehr oder weniger durchgesetzt. Dennoch hat sie, Regierungsangaben zufolge, zwischen 1994 und 2004 eine Geburtenverringerung von etwa 300 Millionen ermöglicht. Die Ein-Kind-Politik ist noch immer Gesetz, erfuhr aber einige Lockerungen, zuletzt im Jahre 2004 für Shanghai, wo geschiedene und erneut verheiratete Partner wieder ein Kind haben dürfen.
Die Folgen der Ein-Kind-Politik sind aber nicht nur mit Hilfe von Zahlen darzustellen, sondern liegen auch auf sozialer Ebene. Nicht nur, dass diese Politik eine Generation von „kleinen Kaiser" (= meist männliche Einzelkinder) hervorgebracht hat, welche in ihrer Familie sehr verwöhnt werden und auf diese Art nur wenig Sozialkompetenz entwickeln. Sie hat auch zur Folge, dass weibliche oder behinderte Kinder abgetrieben, in Waisenhäuser gegeben oder sogar in der Familie getötet werden. Daraus ergeben sich nicht nur katastrophale Zustände in den Waisenhäusern, sondern auch ein gravierender Jungs- und Männerüberschuss im Lande: Auf 100 geborene Mädchen kommen ungefähr 120 Jungen. Diese „Geburtenselektion“ seitens der Eltern resultiert daraus, dass die Kinder einer Familie traditionellerweise späterhin ihre alten Eltern und Großeltern finanziell unterstützen (sollen). Da es kein Rentensystem im Lande gibt, ist das die wichtigste (und teilweise einzige) Form der Altersvorsorge. Während der Sohn nun in der Familie blieb und diese direkt unterstützte, kam die Tochter im Zuge der Heirat zur Familie des Mannes, die sie zu unterstützten hatten. Für die Familien der Töchter ergab sich daraus ein doppelter Verlust: Zum einen fehlte die Altersvorsorge, und zum anderen entstanden durch die zu zahlende Mitgift weitere finanzielle Belastungen. Und auf genau diese „finanzielle Katastrophe“ reagieren viele Eltern mit Tötung oder Abtreibung der weiblichen (und behinderten) Föten und Kinder.
Eine weitere Folge der Ein-Kind-Politik ist der unvorstellbare soziale Druck, der auf den Einzelkindern haftet, denn diese haben die ganze Last der elterlichen Altersvorsorge und ihrer eigenen Lebenssicherung zu tragen. Um später im Berufsleben einer möglichst Gewinn bringenden Arbeit nachgehen zu können, werden die Kinder bereits von den frühsten Lebensjahren an zu Höchstleistungen getrimmt. Einige Kinder und Jugendliche reagieren auf den Druck im Falle eines Versagens mit Selbsttötung.
Eine weitere gravierende Konsequenz, die sich aus der Ein-Kind-Politik ergibt, ist die bemerkenswerte Überalterung der Gesellschaft (v.a. in den Städten), welche spätestens ab dem Jahre 2010 zu großen Problemen führen wird.
Die chinesische Regierung hat insbesondere auf das Problem der Mädchenabtreibung und –tötung reagiert: Sie wird strafrechtlich die Bestimmung des Geschlechts von ungeborenen Kindern untersagt oder es werden besondere Vergünstigungen für die Familien gewährt, die zwei weibliche Kinder (etwa bei nationalen Minderheiten oder Zwillingsgeburten) haben.
Man geht davon aus, dass die chinesische Bevölkerung trotz aller getroffenen Maßnahmen weiter wachsen und 2032 eine Höchstmarke von 1,47 Milliarden Menschen erreichen wird. Erst danach wird bis 2050 ein Rückgang auf 1,424 Milliarden angenommen.

Ethnische Zusammensetzung
Nur etwa 20% der 1,3 Milliarden Einwohner Chinas leben in Städten, der Rest lebt auf dem Land. Etwa 92% der Bevölkerung Chinas sind Nachkommen der Han-Chinesen, Nachkommen des Volkes der Han-Dynastie (206 v. - 220 n. Chr.). Ca. 8% zählen zu den 55 offiziell anerkannten nationalen Minderheiten (Zhuang, Uygur, Hui, Yi, Tibeter, Miao, Manchu, Mongolen, Buyi, Koreaner, und andere Nationalitäten), die auf über 60% des chinesischen Territoriums - vorwiegend in den Steppen und Gebirgen der Grenzprovinzen verstreut leben. 

China, Religion © goruma (Dominik Jesse)

Religionszugehörigkeit
Offiziell ist die Volksrepublik ein atheistischer Staat. Da sich die Mehrheit der Chinesen nach mehr als einem halben Jahrhundert Kommunismus zu keiner Glaubenskonfession bekennt, gibt es auch keine offiziellen Statistiken zur Religionszugehörigkeit. Problematisch wäre eine statistische Erfassung über die Verbreitung der Religionen allemal, da es im asiatischen Kulturkreis normal ist, sich zu mehr als einer Religion zu bekennen. Traditionelle Religionen im asiatischen Kulturkreis sind der Buddhismus, der Daoismus, der Islam, das Christentum und der Lamaismus (in Tibet und der Inneren Mongolei). Auch der alte chinesische Volks- und Aberglaube und der Konfuzianismus sind heute sehr einflussreich. Obwohl der Konfuzianismus speziell unter Mao Zedong bekämpft wurde, prägt er als Sozialethik heute das moralische Verhalten der Chinesen. Obwohl die Kommunistische Partei Chinas einen Reformkurs eingeleitet hat und die einschlägigen Regelungen viel liberaler gehandhabt werden als noch in den frühen 1980er Jahren, ist die Glaubensausübung nach wie vor strengen Grenzen ausgesetzt. Dennoch ist seit Beginn des Reformkurses bedingt durch die größer gewordene soziale Unsicherheit ein starker Zulauf in Tempeln und Klöstern zu verzeichnen. Im selben Zusammenhang steht ein Anstieg an neuen religiösen Bewegungen, die seit den späten 1980er Jahren entstanden sind und die von den Behörden zunächst ignoriert wurden. Falun Gong ist die bekannteste dieser Bewegungen. Dem Christentum, dem Islam und dem Lamaismus steht die chinesische Regierung skeptisch gegenüber. Oftmals ergeben sich besonders mit der vorwiegend in Nordwestchina lebenden muslimischen Minderheit, sowie mit der in Tibet beheimateten lamaistischen Strömung des Buddhismus Spannungsfelder. Nur die sich unterordnenden Kirchen, wie die Chinesische Katholische Patriotische Vereinigung sind von der Kommunistischen Partei Chinas erlaubt. Der Hauptgrund dieser Toleranz ist, dass diese Katholische Kirche als oberste Instanz nicht den Papst, sondern die Kommunistische Partei anerkennt.

Landessprache
Seit 1955 ist das so genannte Mandarin (Putonghua) die offizielle Amtsprache der Volksrepublik. Das Mandarin basiert auf dem Beijinhua, dem Peking-Dialekt. Die jüngeren Generationen Chinas haben Mandarin in der Schule gelernt. Allerdings kommt es vor, dass im Gespräch mit älteren Chinesen oder in ländlichen Gegenden, das Mandarin nicht verstanden wird. Abgesehen von den unterschiedlichen Sprachen der vielen Minderheiten in China, verfügen allein die Han-Chinesen über acht Hauptdialekte und zahlreiche Nebendialekte. China ist kein sprachlich homogenes Land. 

Hauptstadt und weitere Städte

China: Beijing, Große Halle des Volkes © goruma (Dominik Jesse)

China: Beijing, Tor des Himmlischen Friedens © goruma (Dominik Jesse)

China: Bejing, Park des Sommerpalastes © goruma (Dominik Jesse)

Die Hauptstadt von China ist Beijing (Peking).
Die mit Abstand größten Agglomerationsräume (= Einwohneranzahl der Stadt und deren Vorstädte) in der Volksrepublik China sind folgende (Stand: Januar 2005):

  • Shanghai 
    ca. 13,5 Mio. Einwohner
  • Peking (Beijing) 
    ca. 11,2 Mio. Einwohner
  • Hongkong 
    ca. 7 Mio. Einwohner
  • Chongqing 
    ca. 7,5 Mio. Einwohner
  • Shenyang 
    ca. 6,5 Mio. Einwohner
  • Tianjin 
    ca. 6,3 Mio. Einwohner
  • Guangzhou 
    ca. 5,6 Mio. Einwohner

Beijing (Peking)
Die Hauptstadt von China ist Peking (Beijing) mit einer Einwohnerzahl von rund 11,2 Mio. Beijings Gesamtfläche beträgt 16.808 km2, 160 km von Osten nach Westen und über 180 km von Norden nach Süden. Im Jahr 1057 v. Chr. wurde Beijing von Wu zur Hauptstadt erklärt. Zu dieser Zeit hieß die Stadt noch nicht Beijing. Ihren endgültigen Namen erhielt sie 1421 vom Kaiser der Ming Dynastie Cheng Zu. Bis 1949 war die Stadt Beijing auch unter dem Namen Peking in der Westlichen Welt bekannt. Beijing liegt im Nordosten der VR China und ist vom kontinentalen Klima mit kalten und trockenen Wintern und heißen Sommern geprägt. Der kälteste Monat ist Januar (-4 Grad), während im wärmsten Monat Juli durchschnittlich 26 Grad herrschen.

Hongkong
Die Stadt Hongkong (zu Deutsch: Duftender Hafen) ist eine der zwei Sonderverwaltungszonen an der Südküste der VR China. Bis zum 1. Juli 1997 war das an der Mündung des Perlflusses auf einer Halbinsel und über 200 Inseln gelegene Territorium eine britische Kolonie. Seit der erfolgten Rückgabe Hongkongs an die VR China ist Hongkong eine Sonderverwaltungszone. Seitens des chinesischen Staats ist es garantiert, dass sowohl Chinas sozialistisches Wirtschaftssystem für die nächsten 50 Jahre in Hongkong nicht zur Anwendung kommen wird, als auch dass Hongkong in allen politischen Bereichen, außer der Außen- und Verteidigungspolitik, ein hohes Maß an Autonomie genießt. Durch den Status der Selbstverwaltung hat Hongkong seine eigenen Gesetze, Zölle und auch Währung, ist aber dennoch innenpolitischen Reglementierungsversuchen der Regierung in Peking ausgesetzt. So wählt ein von der VR China bestimmtes Wahlkomitee den 'Chief Executive´ in Hongkong. Aufgrund der Bevölkerungszahl ist Hongkong das drittgrößte Ballungszentrum der VR China. Innerhalb der letzten 60 Jahre hat sich die Bevölkerung verzwölffacht. 1945 lebten 450 000 Menschen in Hongkong, heute leben rund 7 Mio. Menschen auf einer Land-Fläche von 1.099 km2.

Chongging
Die Stadt Chongging befindet sich auf einer Halbinsel am Zusammenfluss der Flüsse Yangtse und Jialing. Die Stadt gehörte bis zum 14. März 1997 zum östlichen Teil der Provinz Sichuan und ist heute, wie Shanghai, eine regierungsunmittelbare Stadt mit einer eigenständigen Verwaltungseinheit auf Provinzebene. Chongging-Stadt hat rund 4 Mio. Einwohner. Administrativ gesehen ist Chongging der größte Agglomerationsraum der Welt. 31,6 Mio. Menschen leben in dem sich auf 82.403 km2 erstreckenden Ballungsraum - einer Bodenfläche der Größe Österreichs. Die Stadt ist wie die anderen regierungsunmittelbaren Städte und Provinzhauptstädte das Industriezentrum der anliegenden Provinz Sichuan. Sie fungiert als Verkehrsknoten und kultureller Mittelpunkt der Region mit Universitäten, Hochschulen, Theater, Museen und Galerien.

China: Shanghai, Pudong bei Nacht © goruma (Dominik Jesse)

China: Shanghai, Straßenszene © goruma (Dominik Jesse)

China: Shanghai, Innenstadt © goruma (Dominik Jesse)

China: Shenyang, Silhouette © goruma (Dominik Jesse)

Shanghai
Die chinesische Hafenstadt Shanghai ist die größte und bedeutendste Industriestadt in der VR China. Die Bedeutung der Stadt für den Handel des Landes ist an ihren zahlreichen Namen zu ermessen: Shanghai bedeutet etwa '(Stadt) Über dem Meer´ oder sie wird auch das 'Tor zur Welt´, 'Drachenkopfmetropole´ oder auch 'Perle des Orients´ genannt. Im chinesischen Sprachgebrauch wird Shanghai auch Hù oder Shen genannt. Als größter Hafen der Welt ist die Stadt, gelegen im Mündungsgebiet des Yangtses am Huangpu-Fluss, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. So wurden im Jahr 2004 rund 380 Millionen Tonnen Ware umgeschlagen. Im Januar 2005 hatten rund eine Millionen Menschen ihren Hauptwohnsitz in Shanghai-Stadt. Insgesamt leben in der Stadtprovinz Shanghai, also in Shanghai-Stadt und ihren Vorstädten rund 18,2 Mio. Einwohner. Rund 13,5 Mio. Bewohner Shanghais sind offiziell mit ständigem Wohnsitz gemeldet, rund 4,7 Mio. sind als temporäre Einwohner mit befristeter Aufenthaltsgenehmigung registriert. Da Shanghai direkt der Zentralregierung unterstellt ist, gilt sie als eine regierungsunmittelbare Stadt. Ihr Status entspricht dem einer Provinz.

Shenyang
Die Stadt Shenyang ist die Hauptstadt der Provinz Liaoning, die sich im Nord-Osten der VR China befindet. Shenyang wird auch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum in Nordostchina bezeichnet. Sie hat im Gesamtgebiet rund 6,4 Mio. Einwohner und erstreckt sich über eine Fläche von 12.942 km2. Von 1625 bis 1644 war Shenyang unter dem Namen Mukden als die Hauptstadt des Mandschurischen Staates bekannt. Shenyang war das Zentrum der Qing-Dynastie. Hier begann deren erfolgreiche Eroberung Chinas und von hier aus regierte die Dynastie bis zum Ende des Kaiserreiches 1911. Zeugen dieser Zeit sind dort die bedeutenden Gräber der ersten Kaiser der Qing-Dynastie und der einzige andere kaiserliche Palast (Gugong) Chinas außerhalb der Verbotenen Stadt in Peking (Beijing). 1931 wurden Geschehnisse in Shenyang zum Auslöser der Mandschureikrise. Die Folge des Mukden-Zwischenfalls war die Besetzung der Mandschurei durch Japan und die Gründung des Staates Mandschuko.

Tianjin
Die Stadt Tianjin ist eine der wichtigen Hafenstädte der VR China und liegt am Zusammenfluss des Hai He mit dem Kaiserkanal. Die Stadt ist eine der vier regierungsunmittelbaren Städte in China. Das gesamte Verwaltungsgebiet der Stadt mit seinen rund 12 000 km2 (das entspricht ungefähr der Bodenfläche Oberösterreichs) ist direkt der Zentralregierung in Peking (Beijing) unterstellt und hat denselben administrativen Status einer Provinz. Ca. 98,6 Prozent des Verwaltungsgebietes Tianjin (rund 11 775,2 km2) bestehen aus Vorstädten und Gebieten mit ländlicher Siedlungsstruktur. Die eigentliche Stadt Tianjin misst nur 167,8 km2, also nur 1,4 Prozent der Verwaltungsfläche. Tianjin erstreckt sich 186 km von Nord nach Süd und 101 km von Ost nach West. Tianjins Stadtzentrum ist nur 120 km von Peking (Beijing) entfernt. In der Stadt im Norden Chinas leben rund 3,7 Mio. Menschen. Zählt man den Vorortgürtel noch dazu, hat die ganze Stadtprovinz rund 10,3 Mio. Einwohner, wovon rund eine Millionen als temporäre Einwohner mit befristeter Aufenthaltsgenehmigung gelten.

Guangzhou
Die Stadt Guangzhou ist die Hauptstadt der Provinz Guangdongs und liegt an der Mündung des Perlflusses. Sie zählt zu den größten Südchinas und hat rund 9 Mio. Einwohner, die hauptsächlich Kantonesen sind. Kantonesisch ist ein für Nordchinesen meist unverständlicher Dialekt. Guangzhou liegt in der subtropischen Zone. Die Stadt ist immer grün, aufgrund des warmen (durchschnittliche Jahrestemperatur: 22 Grad) und regenreichen (Regenzeit: März bis August) Klimas. Die Höchsttemperatur im Juli und August beträgt 40 Grad, die niedrigste im Januar 4-5 °C. Südöstlich von Guangzhou liegen die Sonderverwaltungszonen Hong Kong und Macao




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