Länder der Erde » Amerika » USA » Sehenswürdigkeiten » USA-Bundesstaaten » Sehenswürdigkeiten USA-Bundesstaaten: Idaho

Weltmeere

Karibisches Meer

      Weltmeere

Hurricane

Wann ist Hurrican-Saison? Goruma informiert über alles Wissenswerte zu Naturkatastrophen!

      Hurricane

Wissensquiz

Quiz mit Fragen zu Amerika

      Wissensquiz

Astronomie

Wissen

Ungiftige Schlangen

      Wissen

Naturwissenschaft

Warum ist die Sonne rot?

      Naturwissenschaft

Hagel

Hagel und Graupel

      Hagel

Geografie

Amerika - Bolivien

Informieren Sie sich detailliert über Bolivien

      Amerika - Bolivien

Astronomie

Das Sonnensystem

      Astronomie

Idaho: Sehenswürdigkeiten

Inhaltsverzeichnis

Kurzinfos über Idaho

Der US-Bundesstaat Idaho liegt im Nordwesten der USA und grenzt an die Bundesstaaten Montana, Wyoming, Utah, Nevada, Oregon und Washington. Der Name des Bundesstaates ist wahrscheinlich von dem indianischen Wort für "Edelstein der Berge" (Ee-dah-hoe) abgeleitet. Der Spitzname des Bundesstaates ist "Gem State" und sein Motto lautet "Esto perpetua" (Ewig soll sie bestehen).

Der Bundesstat umfasst eine Fläche von 216,632 km² - bei nur ca. 1,58 Millionen Einwohnern. Die Hauptstadt des Bundesstaates ist Boise mit ca. 205.000 Einwohnern.
Das Gebiet wurde ab 1805 durch die Lewis-und-Clark-Expedition erkundet, und ab dem Jahr 1866 vermehrte sich die Bevölkerung aufgrund von Goldfunden. Idaho wurde am 03.07.1890 der 43. Staat der Vereinigten Staaten von Amerika. In der Landwirtschaft werden vor allem Kartoffeln, Zuckerrüben, Weizen und Gerste angebaut. Industriegüter sind in erster Linie Holzwaren, Maschinen, Computer-Hardware, chemische Erzeugnisse, Papierprodukte, Silber und andere Bodenschätze. Ein weiterer bedeutender Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Idaho liegt in den Rocky Mountains und ist für seine besondere Landschaft bekannt.

In der rund 3.000 Einwohner zählenden Stadt Ketchum - im Blaine County im südlichen Idaho - hatte sich Ernest Hemingway (1899-1961) im Jahr 1959 ein Haus gekauft, in dem er sich am 2. Juli 1961 erschoss.

Landkarte, USA, Idaho

Verkehrsverbindungen

Aus Europa
Von Europa aus gibt es keine direkte Flugverbindung nach Idaho. Fluggäste können jedoch beruhigt sein. So kann man beispielsweise Chicagom, Salt Lake City, Denver, Las Vegas, Los Angeles oder San Francisco anfliegen und dort einen Anschlussflug bekommen. Ebenfalls kann man, sollte man Flughäfen im pazifischen Nordwesten der USA anfliegen, dort in Bus oder Bahn umsteigen und so nach Idaho gelangen. Am besten eignet sich dafür wohl Seattle, Salt Lake City oder Las Vegas. Der größte Flughafen der Region befindet sich in Spokane im östlichen Teil des Bundesstaates Washington.

Zug
In bzw. durch den Bundesstaat Idaho verkehrt ausschließ die Linie Empire Builder der Bahngesellschaft Amtrak. Diese verläuft aber nur über den äußersten Norden von Idaho. Jedoch bietet Amtrak Expressbusrouten an, die vom Norden Idahos in den Südosten des Bundesstaates führen.

Empire Builder
Der Beginn der Empire Builder-Bahn ist in Seattle (Washington) und der Endpunkt in Chicago (Illinois), und damit legt der Empire Builder eine Strecke von ca. 3.550 km zurück, für die er ungefähr 46 Stunden benötigt. Der Empire Builder verkehrt täglich in beide Richtungen. Wissenswert ist, dass der Zug fährt entlang des ehemaligen Lewis-und-Clark-Pfades fährt und den Fahrgästen somit die Schönheit des amerikanischen Nordwestens sowie die Weite der Ebenen in North Dakota zeigt. Der Empire Builder verkehrt über die Bundesstaaten Washington, Idaho, Montana, North Dakota, Minnesota, Wisconsin und Illinois und hält an der folgenden Station in Idaho:

  • Sandpoint

Greyhound
Der Bundesstaat Idaho lässt sich problemlos per Bus bereisen. Die Busgesellschaft Greyhound unterhält 39 Busstationen in diesem herrlichen Flecken Erde und macht somit jede größere Stadt zu einem leicht erreichbaren Ziel.

Interstate
Idaho verfügt über ein gut ausgebautes Netz an Interstate-Highways, welche den Bundesstaat mit anderen US-Bundesstaaten verbinden. In Idaho befinden sich die folgenden Interstate-Highways:

  • Interstate 15
  • Interstate 84
  • Interstate 86
  • Interstate 90
  • Interstate 184

Flughäfen
Idaho verfügt über folgende größere Flughäfen:

UNESCO-Welterbestätten

Yellowstone-Nationalpark
In der Region lebten schon vor rund 5.000 Jahren Menschen. Man fand nämlich Pfeilspitzen, die diesem Zeitraum zugeordnet werden konnten. Im Jahr 1872 wurde der Nationalpark Yellowstone eingerichtet und im Jahr 1979 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten eingetragen. Der Yellowstone-Nationalpark erstreckt sich über die Bundesstaaten Wyoming (96%), Montana (3%) und Idaho (1%). Der Nationalpark ist besonders für seine geothermischen Quellen - wie Geysire und Schlammtöpfe - sowie für seine Wildtiere, wie z. B. Bisons, Grizzlybären oder Wölfe bekannt.

Mehr zu den UNESO-Welterbestätten erfahren Sie bei Goruma hier >>>.

Städte und größere Ortschaften

Boise
Boise ist mit ca. 205.000 Einwohnern die größte Stadt im Bundesstaat Idaho und gleichzeitig dessen Hauptstadt. In der Metropolregion der Stadt leben sogar mehr als 600.000 Menschen. Die Stadt befindet sich im Südwesten von Idaho am Ufer des Boise River. Gegründet wurde Boise im Jahre 1863, und im Jahre 1866 wurde die Stadt zur Hauptstadt des Idaho Territory. Heutzutage ist Boise das unumstrittene Zentrum des Bundesstaates. Neben zahlreichen Museen und Theatern ist Boise ebenfalls bekannt für eine große baskische Gemeinde. Ungefähr 15.000 Basken leben hier.

Coeur d'Alene
Die Stadt Coeur d'Alene hat ca. 45.000 Einwohner und befindet sich im Norden von Idaho. Die Stadt liegt am Lake Coeur d'Alene und ist deshalb ein beliebtes Urlaubsgebiet - oft auch nur unter der Abkürzung CDA bekannt. Besonders bei Golfern ist die Stadt sehr beliebt. Der Golfplatz The Coeur d'Alene Resort Golf Course gilt als einer der schönsten Golfplätze der Welt. Für alle, die Spaß und Erholung in der Natur suchen, ist Coeur d'Alene genau der richtige Anlaufpunkt.

Idaho Falls
Die Stadt hat ca. 56.000 Einwohner, liegt im Südosten des Bundesstates und ist damit die viertgrößte Stadt in Idaho. In der Metropolregion der Stadt leben etwa 130.000 Menschen, und somit ist Idaho Falls die größte Stadt im Osten Idahos. Sie liegt an den Ufern des Snake Rivers und wurde im Jahr 1864 gegründet.Außerdem ist sie durch die umliegende Landwirtschaft geprägt und dient vielen Besuchern als Ausgangspunkt zum Yellowstone- und Grand Teton-Nationalpark.

Moscow
Die Stadt Moscow mit ihren ca. 24.000 Einwohnern befindet sich im Norden von Idaho nahe der Grenze zum Bundesstaat Washington. Gegründet wurde Moscow im Jahr 1871. Der Name der Stadt ist nicht unbedingt an das russische Moskau angelehnt, sondern an die Bedeutung des Wortes, das für "brüderliche Liebe" steht. Sie ist ein regionales Zentrum, und die Wirtschaft basiert auf der Landwirtschaft. Um die Stadt herum befinden sich dennoch zahlreiche Waldschutzgebiete, die zum Wandern einladen.

Pocatello
Pocatello mit ca. 51.000 Einwohnern befindet sich im Südosten von Idaho und ist damit die fünftgrößte Stadt des Bundesstaates. Einst war Pocatello ein bedeutender Knotenpunkt der Eisenbahnlinien. Davon ist heute nicht mehr allzu viel zu bemerken. Dennoch bietet die Stadt seinen Besuchern etwas an. Beispielsweise den historischen Stadtkern und auch die alten Eisenbahnanlagen sind beeindruckend. Benannt ist die Stadt nach dem Indianerhäuptling Pocatello, welcher den Bau der Eisenbahn erlaubte.

Sandpoint

Sandpoint mit seinen nur ca. 7.000 Einwohnern liegt im äußersten Norden des Bundesstaates Idaho. Obwohl die Stadt ziemlich klein ist, ist sie bei Touristen sehr beliebt und zwar aufgrund des Lake Pend Oreille. Neben einer bergigen und waldigen Umgebung, die an den pazifischen Nordwesten erinnert, finden sich am Ufer des Sees auch wunderschöne Sandstrände. In Sandpoint wurde übrigens die Politikerin Sarah Palin geboren.

Stanley

Stanley hat nur ca. 100 Einwohner und liegt zentral in Idaho in den Rocky Mountains am Salmon River. Stanley gilt als das perfekte Rocky Mountains-Dörfchen. Trotz der Größe Stanleys gibt es hier in wundervoller Natur einiges zu tun. Zum Beispiel wandern, Moutainbike fahren, angeln oder raften.

Twin Falls

Die Stadt Twin Falls hat ca. 42.000 Einwohner und wurde im Jahr 1904 gegründet. Twin Falls liegt im Süden von Idaho nahe der Grenze zu den Bundesstaaten Nevada und Utah. Twin Falls ist ein beliebtes Ausflugsziel, denn hier finden sich das Craters of the Moon National Monument sowie die berühmten Shoshone Falls. Aber auch der Snake River Canyon ist sehr sehenswert.

Historisch interessante Orte

Minidoka National Historic Site bei Eden
Die Minidoka National Historic Site ist eine im Jahr 2001 gegründete und ca. 1,2 km² Gedenkstätte. Hier wurden zwischen August 1942 und Oktober 1945, nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour, bis zu 7.318 Personen japanischstämmiger Amerikaner interniert. Heutzutage befinden sich hier Ruinen des ehemaligen Lagers, und durch die abgschiedene Lage kommt auch heutzutage bei den Besuchern noch ein Gefühl für die Lage der Internierten auf.

Custer Ghost Town

Die Stadt Custer wurde im Jahr 1879 gegründet und ist heute eine Geisterstadt inmitten von Idaho. Hier finden sich einige historische Gebäude wie der Empire Saloon, und auch ein Museum im ehemaligen Schulgebäude wird den Besuchern geboten. Durch einen mit Informationstafeln versehenen Wanderweg kann man das Gelände auch selbstständig erschließen.

Old Mission State Park in Cataldo
Der Old Mission State Park im Norden von Idaho in der Stadt Cataldo besteht seit dem Jahr 1966. Er ist auch als Mission of the Sacred Heart or Cataldo Mission bekannt, denn hier befindet sich die ehemalige Mission die bereits im Jahr 1848 errichtet wurde. Damit ist das ehemalige Missionsgebäude das älteste in ganz Idaho.

Bear River Massacre Site bei Preston
Bear River Massacre Site ist eine Gedenkstätte im Südosten von Idaho. Sie wurde im Jahr 1973 errichtet und erinnert an das Massaker an den Shoshonen im Jahr 1863. Insgesamt umfasst die Gedenkstätte eine Fläche von ca. 6,8 km², auf der sich auch ein Monument zur Erinnerung an die Opfer befindet.

Besondere Gebäude und Bauwerke

Idaho State Capitol Building
Das Idaho State Capitol Building ist Sitz der Gesetzgebung Idahos und befindet sich auf der Straße 700 W Jefferson Street in Boise. Das architektonisch eindrucksvolle Gebäude wurde zwischen 1905 und 1913 von den hiesigen Architekten John E. Tourtellotte und Charles F. Hummel gebaut und ist das einzige US-amerikanische Staatsgebäude, das mit geothermalem Wasser beheizt wird. Besonders beliebt unter den Besuchern des State Buildings ist das Schlagen der großen Glocke direkt vor dem Gebäude. Sie ist eine Nachbildung der Liberty Bell in Philadelphia, die am 8. Juli 1776 zur Verlesung der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung geläutet wurde.

Old Idaho State Penitentiary
Auf der 2445 Old Penitentiary Road in Boise findet man heute das 1870 gebaute Staatsgefängnis, das in 101 Jahren Betriebszeit insgesamt 13.000 Häftlinge gefangen hielt. Es musste jedoch 1971 aufgrund mehrerer Aufstände wegen der inhumanen Lebensbedingungen geschlossen und die Insassen in eine modernere Strafanstalt verlagert werden. Mit einer Kapazität von insgesamt 600 Insassen waren ca. ein Drittel von ihnen Frauen, und besondere Aufmerksamkeit gilt noch heute der Geschichte der Insassin Lydia Southard. Sie wurde als Idahos Lady Bluebeard (zu Deutsch: Lady Blaubart) bekannt und 1921 lebenslänglich inhaftiert. Festgenommen wurde sie während der Hochzeitsreise mit ihrem fünften Ehemann, der dem Schicksal seiner Vorgänger somit wohl noch einmal glimpflich entkommen konnte. Lydia Southard wurde des Mordes an vier ihrer Ehemänner verurteilt, von denen sie horrende Versicherungssummen kassierte. 

Old Boise Train Depot
Die auch einfach nur Boise Depot genannte alte Eisenbahnstation wurde 1925 gebaut und 49 Jahre später in das Nationale Register für historische Orte aufgenommen. Der ehemalige Besucher- und Warteraum wird heute für Feierlichkeiten wie Firmenevents, Hochzeiten oder Empfänge genutzt, jedoch kann das 1.079 m² große Atrium auch unter der Woche besichtigt werden. Besonders beliebt ist der dazu gehörige Park im spanischen Flair, dessen unzählige kleine Wege zu einem romantischen Pavillon und Koi-Teich führen und somit das perfekte Naherholungsgebiet in Boise City darstellen.

Theater- und Opernhäuser

Velma V. Morrison Center for the Performing Arts in Boise
Das Velma V. Morrison Center befindet sich auf dem Campus der Boise State University und ist das führende Zentrum für Darstellende Kunst in Idaho. Direkt am Boise River gelegen, bietet das zehnstöckige Bühnenhaus einen unglaublichen Blick auf den Fluss, die Stadt und die nahegelegenen Parks. Der Name geht auf die Witwe von Harry W. Morrison zurück, der sich mit der Realisierung des Zentrums für Kunst und Kultur einen lebenslangen Traum erfüllte. Im April 1984 wurden erstmals die Pforten des "Boise Broadways" geöffnet und seither ist es nicht unüblich, dass alle 2000 Sitzplätze restlos ausgefüllt sind.

The Boise Philharmonic in Boise
Die Wurzeln des 70-köpfigen Profi-Orchesters reichen bis ins Jahr 1885 zurück, als es noch unter dem Namen Boise City Orchestra auftrat. Die heutige und daraus hervorgehende Philharmonie in Boise wurde 1960 gegründet und beglückt seither jährlich mehr als 50.000 Konzertliebende mit ihren Stücken. Größtenteils werden diese im Morrison Center aufgeführt, aber auch das Swayne Auditorium in Nampa, das Jewett Auditorium in Caldwell und kleinere Konzertsäle im Staat füllen sich jährlich mit Zuschauern. Die Philharmonie bietet unter anderem auch eine Vielzahl an pädagogischen Programmen für Kinder und Jugendliche, führt primär aber Meisterwerke von Tschaikowsky, Beethoven, Brahms und Mozart oder Neukomponisten wie Jim Cockey und David Alan Earnest auf.

Sun Valley Center for the Arts
Die Hauptgalerie des Sun Valley Centers befindet sich in Ketchum, hat jedoch noch einen zweiten Ausstellungsraum in Hailey. Es ist die älteste Kunstorganisation in Idahos zentralem Wood-River Valley und hat sich seit 1971 im großen Stil entwickelt. Mit 25.000 Besuchern jährlich verzeichnet das Kunstzentrum mehr Besucherzahlen als die Region Einwohner hat. Das Zentrum stellt jährlich sechs Ausstellungen der bildenden und zeitgenössischen Kunst aus, bietet aber auch multidisziplinäre Projekte wie Musik- und Tanzaufführungen oder Gespräche mit führenden Autoren und Denkern an.

Egyptian Theatre in Boise
Das Egyptian Theatre (auch ADA genannt) ist das führende historische Theater in Boise, das 1927 von Tourtellotte & Hummel gebaut wurde. Es befindet sich im Herzen der Innenstadt - genau zwischen der Main Street und dem Capitol Boulevard. Das ADA ist eines der meistgeschätzten geschichtlichen Wahrzeichen Idahos. Der Veranstaltungsort wird von einem warmen und liebevoll restaurierten Flair umgeben und ist gekennzeichnet von ägyptisch geprägten Details. Vor allem die golden verzierte Vorbühne ist ein markantes Kennzeichen des Auditoriums, in dem Konzerte, Filmfestivals und Opernaufführungen stattfinden.

Boise Contemporary Theater
Das Boise Contemporary Theater (kurz: BCT) ist ein kleines, jedoch äußerst professionelles Theater im Herzen des Kulturbezirks von Boise – man findet es in der 854 Furlton Street. Die ersten Produktionen des BCT begannen 1996, und seither ist es das einzige Theater in Idaho, das sich ausschließlich auf die Darstellung zeitgenössischer Werke spezialisiert hat. Das BTC sagt über sich selbst, dass es lebendige und dynamische Theaterstücke zu dauerhaften Themen erfinde, produziere und präsentiere, und diese unter gegenwärtigen Hintergründen beleuchte. Das BTC führte einige Weltklassestücke ur auf; darunter auch "Last of the Breed" von Maria Dahvana Headly.

Boise Little Theatre
Das Boise Little Theater wurde 1948 gegründet und befindet sich seit 1957 in der 100 E. Fort Street in Boise. Seit seiner Gründung hat das BLT Stücke so gut wie aller Genres produziert: Komödien, Dramen und Musicals aber auch Zeitgenössisches und Klassisches. Selbst bezeichnet es sich als eine ehrenamtliche Non-Profit Organisation mit einer unerschütterlichen Hingabe zur Amateur-Theatralik. Es ist außerdem eines der ältesten Gemeindetheater der USA.

Idaho Center in Nampa
Das Idaho Center in Nampa ist ca. 25 km von Boise entfernt und eines der vielseitigsten Veranstaltungsschauplätze im Westen der USA. Es liegt zwischen Portland (Oregon), Seattle (Washington), Salt Lake City (Utah) und Reno (Nevada) und ist somit zentral aus mehreren Staaten erreichbar. Das Idaho Center besteht aus einem Amphitheater, einem Sportzentrum für Innen-Leichtathletik-Veranstaltungen, einem Extrapark für Reitturniere und einer Innenarena. Die Innenarena öffnete erstmals 1997 ihre Pforten und hat eine Kapazität von 12.279 Zuschauern. Sie wird vor allem für Konzerte, Rodeos und Messen genutzt.

Museen und Ausstellungen

The Museum of Idaho
Einst eine Bücherei, ist das Museum of Idaho heute das führende Museum im Präsentieren von außergewöhnlicher Kunst in Idaho. Man findet es in Falls in Bonneville County. Die Non-Profit Organisation wurde 1982 gegründet und konnte dank einer großzügigen Spende seiner Kommune im Jahr 2003 einen freimaurerischen Tempel anbauen, in dem Ausstellungen gezeigt werden. Besondere Beachtung schenkt das Museum vor allem dem Ausdruck der Natur- und Geisteswissenschaften sowie der Natur- und Kulturgeschichte.

Boise Art Museum
Das Boise Art Museum (kurz BAM) ist eine gemeinnützige Bildungsorganisation auf dem 670 Julia Davis Drive in Boise. Die Mission des Museums ist es, seine Besucher durch Bildende Kunst zu inspirieren und neue Erfahrungswerte durch das Zeigen von Ausstellungen und Sammlungen aber auch durch Bildungschancen und gemeinsames Lernen zu vermitteln. Das Museum wurde als Verein 1937 gegründet und 1961 als Non-Profit Organisation eingetragen. Das BAM gehört zu den wenigen 4% der Museen in den USA, das durch die American Asscociation of Museum akkreditiert wird und das kulturelle Leben in Boise sehr gefördert hat.

Idaho Potato Museum
Idaho ist bekannt für seine Kartoffeln – so hat man sich 1912 dazu entschlossen, dem landwirtschaftlichen Lieblingserzeugnis ein ganzes Museum zu widmen. Das Idaho Potato Museum befindet sich im alten Oregon Short Line Railroad Depot in Blackfoot und gibt Auskunft über die Entwicklung der Kartoffelindustrie in Idaho. Neben Kartoffelgeschichte, Nährwertinformationen, Anbau- und Ernteverfahren wird unter anderem die erste Kartoffel, die in Idaho gepflanzt wurde, ausgestellt. Außerdem präsentiert das Pringles-Unternehmen dort den größten Kartoffelchip seiner bisherigen Produktion. Er misst knapp 64 cm.

World Center for Birds of Prey in Boise
Der Peregrine Fund ist eine Non-Profit Organisation in Idaho, die sich zum Ziel gesetzt hat, vom vorm Aussterben bedrohte Greifvögel zu schützen. Der Peregrine wurde 1970 gegründet und ist seither eine kleine, aber erfolgreiche Gruppe, die ihren Hauptsitz im World Center for Birds of Prey in Boise hat. Auf dem 580 ha großen Gelände befinden sich unter anderem ein Informationszentrum, etliche Archive, eine Falknerei und mehrere Zuchtstätten. Mit Hilfe des Peregrine konnte 1999 z. B. der Wanderfalke von der Liste der bedrohten Vogelarten entfernt werden, den sie über 30 Jahre studiert und gezüchtet hatten, um ihn später in die Wildnis zu entlassen.

Basque Museum and Cultural Center in Boise
Das kleine historische Museum wurde 1985 gegründet, um einen Einblick in das Erbe der baskischen Gemeinden in Idaho und der näheren Umgebung zu gewähren. Die Mission des Museums ist die Verewigung der baskischen Geschichte in Idaho. Dank viel Hilfe und Unterstützung der hiesigen baskischen Gemeinden, konnte sich das Museum als authentische Kulturinstitution in Boise etablieren: Die Wahrung der Geschichte und Kultur durch Bildung, Forschung, soziale Aktivitäten und Sammlungen (etliche Fotografien, Manuskripte und Aufzeichnungen) – das sei das Ziel des Zentrums.

Idaho Black History Museum in Boise
Das Idaho Black History Museum befindet sich in der historischen St. Paul Baptist Church im Julia Davis Park in Boise. Es bietet Ausstellungen und Bildungsprogramme zu den Themen Rassismus und Diskriminierung gegen Afroamerikaner in den USA und Idaho an und versucht Brücken zwischen Menschen verschiedener Kulturen zu bauen. Vor allem junge Leute sollen durch Vorträge, Workshops und das Zeigen von Filmen einander nähergebracht werden, um so miteinander Richtung Zukunft zu gehen. Besonders stolz sind die Veranstalter auf ihre drei Ölgemälde von Martin Luther King, Jr., Anne Frank und Mutter Theresa, die ihre Mission natürlich anhand von Kunst illustrieren.

Boise Water Shed and the Discovery Center of Idaho
Das Discovery Center in Boise ist ein wichtiger Bildungsträger der Stadt und ganz Idahos. Die Wörter Nachhaltigkeit und Umweltschutz werden hier groß geschrieben und sollen in etlichen "Umwelterziehungs"- und Bildungsprogrammen gelehrt werden. Vor allem Kindern soll eine gewisse Naturliebe beigebracht werden. Doch nicht nur Ausstellungen und Informationstage stehen hier an der Tagesordnung, sondern auch gemeinsame Exkursionen in die hiesige und einzigartige Umgebung, bei denen Tiere beobachtet oder Pflanzen und Ufer untersucht werden.

Besondere Kirchen und Tempel

The Church of Jesus Christ of Latter-day Saints
Die Church of Jesus Christ of Latter-day Saints (kurz: LDS) gehört zur Konfessionsgruppe der Mormonen, die mit 1,7% der Bevölkerung in den USA die drittgrößte Glaubensgemeinschaft in Nordamerika ausmachen. Weltweit gehören der LDS momentan ca. 14 Millionen Anhänger an, davon leben ca. 7,3 Millionen in den USA. Nach Utah und Kalifornien leben mit 400.000 Mormonen die meisten in Idaho. Für all diese Staaten sind der Schutz und die Wahrung der mormonischen Kultur ein wichtiges Ziel. Der Staat zählt ca. 1.050 Gemeinden, 4 Tempel und 2 Missionen. Der LDS-Hauptsitz in Idaho befindet sich in Idaho Falls.

Ahavath Beth Israel Temple in Boise
Der Ahavath Beth Israel Tempel ist eine Gemeindesynagoge in Boise, die der Union Progressiver Juden angehört. Das Gebäude wurde 1896 gebaut und soll das älteste jüdische Gebetshaus westlich des Mississippi Rivers in den USA sein. Der Stil wird als modern maurisch beschrieben. Besonders geprägt ist er durch viele Rundbögen und Hufeisenformen, die das In- und Exterieur der Synagoge zieren. 1972 wurde die Synagoge in das Nationale Register für historische Plätze aufgenommen. Nach seinem Umzug in 2003 befindet sich das Gebäude heute in der Latah Street in Boise.

Idaho Falls Idaho Temple
Der Idaho Falls Idaho Temple ist der erste Tempel, der in Idaho gebaut wurde. Er gehört der LDS, also der Church of Jesus Christ of Latter-day Saints, an. Das strahlendweiße Gebäude und Herzstück der Stadt wurde 1941 fertiggestellt und schmückt seither die Ufer des Snake Rivers. Das gesamte Gelände ist nur knapp über dem Wasserfall gelegen und, vor allem zu Zeit des Sonnenuntergangs, der wohl romantischste Platz in Idaho Falls. Doch nicht nur das Rauschen des Wasserfalls bezaubert seine Besucher, sondern haben auch die Gärten viel Charme. Das Besucherzentrum ist täglich geöffnet.

Rexburg Idaho Temple
2003 wurde der Bau des dritten Tempels der LDS angekündigt und 5 Jahre später im Februar 2008 beendet. Das 52 m große Gebäude befindet sich auf dem Campus der privaten Brigham-Young University in Rexburg und liegt, wie ein Großteil der Stadt, auf einem Schildvulkan. Bis zur Fertigstellung in 2008 war BYU die einzige Universität der Church of Jesus Christ of Latter-day Saints, die keinen campuseigenen Tempel verzeichnen konnte. Der Tempel hat eine Größe von ca. 5.300 m².

Boise Hare Krishna Temple in Boise
1986 wurde der Boise Hare Krishna Tempel in der Nähe der Boise State University gegründet. Es ist der erste hinduistische Krishna Tempel in Boise und wurde vom lokalen Architekten Bruce Poe entworfen. Das gesamte Gebäude ist ein Kunstwerk: Bunt bemalte Decken und Fenster und vor allem die elegante goldene Kuppel sind der ganze Stolz seiner Anhänger.

Große Feste und Veranstaltungen

Idaho Shakespeare Festival in Boise
Seit 1977 findet in Boise das jährliche Shakespeare Festival statt. Der große Erfolg und die beliebte Komödie "A Midsummer Night‘s Dream" war damals die erste Aufführung des Festivals. Seither wurden unzählige Stücke von Shakespeare aufgeführt, aber auch Musicals, Dramen und gegenwärtiges Theater anderer Künstler beim Shakespeare Festival and Amphitheater & Reserve für die Öffentlichkeit einstudiert. Die 770 Sitzplätze in der hochmodernen Schaubühne sind meist restlos ausverkauft und damit die Mission des Theaters, zu bilden, zu unterhalten und großes Theater zu produzieren, erfüllt.

Festival at Sandpoint
Das jährlich stattfindende Musikfestival im 5.000 Seelendorf Sandpoint, ist das größte seiner Art in ganz Idaho. Seit seiner Gründung im Jahre 1982 haben sich die Besucherzahlen vervierfacht und sich die Mission, Musik und Kunst mit einander zu verbinden, ausgezahlt. Genres aller Art und Musiker aller Größen sind jährlich im malerischen Sandrock vertreten. An den Ufern des Lake Pend Oreille kann man10 Tage lang Rock, Elektro, Klassik oder Folk und etc. genießen – für jeden ist etwas dabei. Wem es dann doch einmal zu viel wird, kann sich einfach in die malerische Natur zurückziehen.

Idaho Fair
Seit 1897 wird in Boise jährlich die Statefair abgehalten. Meist zum Sommerende hin, kommen tausende Besucher in der Hauptstadt zusammen um Vieh und Getreide zu kaufen und zu verkaufen, um Rodeos zu sehen und sich ein paar schöne Tage zu bereiten. Jedoch, wie in all den anderen Bundesstaaten auch, hat sich die Statefair in Idaho eher von einer Landwirtschaftsveranstaltung Richtung Jahrmarkt und Volksfest entwickelt und somit ist sie nicht nur etwas für Züchter und Landwirte, sondern auch für Kinder und Jugendliche.

Snake River Stampede Rodeo
Seit ca. 1900 gibt es das jährliche Rodeo in Nampa, das sich von einer kleinen Pferdebuckelshow zu einem der beliebtesten Rodeos in den USA entwickelt hat. Das 1937 offiziell gegründete Snake River Stampede Rodeo in Nampa ist heute eines der besten der Welt. Von der Professional Rodeo Cowboys Association in den USA wurde es unter die Top-12 der professionellsten Rodeos in den Staaten aufgenommen und weltweit befindet es sich auf Rang 8. Jährlich findet es Ende Juli für etwa 4 Tage in Nampa statt und wird durch die Kick-off Rodeo Week (zu Deutsch: Eröffnungswoche) mit Speileingeläutet, die sich der Buden und Stände erfreuen können.

Universitäten, wissenschaftliche Einrichtungen

Boise State University
Die Boise State University in der Hauptstadt Boise ist mit knapp. 20.000 (2011) Studenten die größte Universität des Bundesstaates Idaho. Sie wurde 1932 als Boise Junior College von der Episcopal Church gegründet, löste sich aber schon 2 Jahre später wieder von der Kirche ab und wurde eine unabhängige Organisation. 1974 wurde sie zur Staatsuniversität gekürt. Der Hauptcampus befindet sich in Boise, jedoch hat die Uni auch noch drei weitere kleinere Bildungszentren in Nampa, Twin Falls und Gowen Field. Die BSU bietet momentan 201 verschiedene Abschlüsse in 190 verschiedenen Fächern an. Diese sind auf sieben verschiedene Colleges unterteilt:
• Kunst und Geisteswissenschaften
• Wirtschaftswissenschaften
• Ingenieurswissenschaften
• Rechtswissenschaften
• Pädagogik
• Medizin und
• Sozialwissenschaften

College of Idaho in Caldwell
Das College of Idaho (von 1991-2007 Albertson College of Idaho) ist ein privates College im zentralen Canyon County. Das College wurde 1891 gegründet und ist seither die renommierteste Akademie der freien Künste in Idaho und Umgebung. Da die Schule sehr teuer ist, sind meist nur um die 1.000 Studenten eingeschrieben - die jährlichen Beiträge belaufen sich bis auf ca. 25.000 USD. Das COI bietet 43 Haupt- und 37 Nebenfächer an. Zu den beliebtesten Hauptfächern zählen unter anderem:
• Biologie
• Englisch
• Geschichte
• Psychologie
• Politikwissenschaften und
• Wirtschaft

Zoos und Parks

Zoo Boise
Der Zoo in Boise befindet sich im Julia Davis Park, der sich im Zentrum der Stadt befindet. Er wurde 1916 gegründet und beherbergt ca. 300 Tiere.

Barber Park in Boise
Der Barber Park in Boise ist der Ausgangspunkt für die meisten Boise River Floaters. Er liegt im Ada County Park, ca. 6 Meilen von Stadtzentrum entfernt. Von hier aus kann man Rafts, Schlauchboote und Reifen mieten und den Boise River hinunter treiben. Es gibt einige Stationen, an denen man anhalten kann, um z. B. einen Drink einzunehmen oder das Boot mit Luft aufzufüllen. Die Barber Park Station findet man auf der Eckert Road zwischen der Warm Springs und Boise Avenue.

Idaho Botanical Gardens in Boise
Der Botanische Garten in Idahos Hauptstadt (kurz IBG) ist eine private Non-Profit Organisation, die man auch als lebendes Museum bezeichnen könnte. Die ersten Samen wurden 1984 gesät und durch zahlreiche Spenden und die Unterstützung vieler Freiwilliger ist der IBG stetig gewachsen. Heute gibt es 14 verschiedene Gärten, die auch für den Anbau genutzt. Besonders begehrt ist der Botanische Garten für Hochzeiten und Veranstaltungen, jedoch wird er natürlich auch von Schulklassen oder Pflanzenliebhabern besucht.

Tautphaus Park Zoo in Idaho Falls
Der Idaho Falls Zoo befindet sich im Tautphaus Park in Idaho Falls und ist der perfekte Ort für die ganze Familie. Beim Tautphause Zoo handelt es sich nicht um einen normalen, kleinen Dorfzoo, sondern bietet er eine große Anzahl an Tieren verschiedener Kontinente, diverse Pflanzen und Landschaften. 400 Tiere leben hier, die aus extremer Nähe bewundert werden können. Bildungsförderungen machen es möglich, sie sogar in ihrem „natürlichen Lebensraum“ zu besuchen, zu versorgen und zu studieren. Besonders beliebt sind das Pinguinfüttern und der Streichelzoo.

Pocatello Zoo
Pocatello ist gleichzeitig der Verwaltungssitz und die größte Stadt in Bannock County. Hier findet man auch den Pocatello Zoo, der besonders Tiere aus der lokalen Umgebung beherbergt, die man in ihrer freien Wildbahn sonst nur selten zu sehen bekommt. So findet man hier z. B. Grizzlybären, Luchse, Puma, Büffel, Kojoten, Elche, Rehe, Eulen, Greifvögel und noch viele mehr.

Flüsse in Idaho

Bear River
Der Bear River hat eine Gesamtlänge von 563 km und fließt durch die Bundesstaaten Idaho, Wyoming und Idaho. Der Bear River entsteht in Utah durch den Zusammenfluss von Hayden Fork und Stillwater Fork. Von dort fließt er durch den südwestlichsten Teil von Wyoming, von dort weiter nach Idaho und mündet schließlich wieder in Utah in den Great Salt Lake. Der Bear River hat vor allem eine starke Bedeutung für die Landwirtschaft, da er sehr intensiv zur Bewässerung genutzt wird.

Bruneau River
Der Bruneau River ist ein ca. 246 km langer Zufluss des Snake River. Sein Einzugsgebiet sind die Jarbidge Mountains, von denen aus er durch Idaho (Owyhee County) und Nevada (Elko County) fießt. Der Bruneau River ist besonders bei Weißwasserfreunden beliebt: Stromschnellen, warme Quellen und der 370 m tiefe und 64 km lange Bruneau Canyon machen die Gegend zu einer optimalen Tour.

Salmon River
Der Salomon River (zu Deutsch: Lachsfluss) wird auch Fluss ohne Wiederkehr genannt und ist ein 684 km langer Fluss, der einmal durch Zentralidaho fließt. Er entspringt den Sawtooth und Salmon River Mountains und weist von Quelle bis Mündung in den Snake River (an der Grenze zu Oregon) einen Höhenunterschied von ca. 230 m auf. Er gilt sowohl als der längste nicht gestaute Fluss in den USA und als der längste, der durch nur einen einzelnen Bundesstaat fließt. Aufgrund seiner reißenden Stromschnellen ist der Salmon River besonders bei Freunden des Wildwasserraftings beliebt, jedoch ist er nicht ganz ungefährlich. In manchen Teilgebieten darf man nur mit Erlaubnis aufs Wasser, denn Unfälle auf dem Fluss ohne Wiederkehr sind keine Seltenheit.

Snake River
Der Snake River ist auch unter dem Namen Shoshone River bekannt und hat eine Länge von ca. 1.674 km. Er ist ein Nebenfluss des Columbia Rivers und durchfließt die Bundesstaaten Wyoming, Idaho, Oregon und Washington. Die Quelle des Flusses liegt im Yellowstone Nationalpark und von dort fließt der Fluss auch durch den Grand Teton Nationalpark. Die Mündung des Snake Rivers erfolgt nahe der Stadt Pasco in den Columbia River. Auf seinem Verlauf durchfließt der Snake River zahlreiche Tiefe Canyons und formt viele Wasserfälle, wie beispielsweise die über 60 m hohen Shoshone Falls.

Berge in Idaho

Borah Peak
Berge mit einer Höhe von mehr als 3.000 m sind in Idaho nichts Ungewöhnliches. Mit 3.859 m ist der Bora Peak der höchste von ihnen. Er befindet sich im Lost River Range Gebirge in Custer County und wurde nach dem US-Senator William Edgar Borah benannt. Er ist auch als Chickenout Peak (zu Deutsch: sich drücken) bekannt, da viele Bergsteiger ihre Wanderung nach oben meist abrechen.

Cache Peak
Der Cache Peak ist mit 3.151 m Höhe der zweithöchste Berg im Bundesstaat. Er befindet sich im südzentralen Idaho im Albion Gebirge und ist der höchste Punkt in Assia County und in der Region des Snake Rivers.

Pot Mountain
Der Pot Mountain ist mit 2.176 m der höchste Berg der Clearwater Mountains (Teil der Rocky Mountains) in Clearwater County. Die Aussicht ist unvorstellbar, denn die Gebirgsreihe wird auf drei Seiten vom malerisch schönen North Folk Clearwater River umgeben.

Bitterroot Range
Die Bitterroot Range ist eine Gebirgskette entlang der Grenze zwischen den Bundesstaaten Idaho und Montana und zählt zu den Rocky Mountains. Die Bitterroot Range hat eine Länge von ca. 489 km und eine Breite von ca. 431 km. Benannt ist die Bitterroot Range nach der Pflanze Bitterwurz (engl. bitterroot), die auch die Staatspflanze von Montana ist. Die höchste Erhebung in der Bitterroot Range ist der Scott Peak mit einer Höhe von 3.474 m.

Seen und Stauseen in Idaho

American Falls Reservoir
Das American Falls Reservoir ist ein ca. 230 km² großer Stausee des American Falls Dam am Snake River. Er befindet sich in den drei Counties Bannock, Power und Bingham. Die Bauerarbeiten des Stausees begannen erstmals 1925 und dauerten viele Jahrzehnte an, bis sie 1978 ein Ende fanden. Seiher ist der See ein beliebtes Naherholungsgebiet, das zum Baden, Relaxen und Wassersport einlädt. Vor allem für Hobbyornithologen und Angler ist das American Falls Reservoir ein Segen. Über 200 Vogel- und dutzende von verschiedenen Fischarten kommen hier vor. Die Uferlänge des Stausees beträgt knapp 200 km.

Bear Lake
Der Bear Lake ist ein ca. 282 km² großer See, der sich in den Bundesstaaten Utah und Idaho befindet. Er ist knapp 32 km lang, ungefähr 13 km breit und ca. 63 m tief. Im Sommer ist der Bear Lake wegen seiner Strände, aber auch aufgrund seiner tiefblauen Färbung ein beliebtes Ausflugsziel. Auch Angler werden hier ein gutes Plätzchen finden.

Coeur d'Alene Lake
Mit ca. 175 km Uferlänge liegt der Coeur d’Alene Lake im Norden Idahos. Er ist ungefähr fünf km breit und ein beliebter See zum Relaxen, Paddeln und Angeln. Jedoch rät die EPA (Environmental Protection Agency) davon ab, selbst gefangenen Fisch aus dem Fluss zu essen. Durch den jahrelangen Bergbau in der Region sei er durch Schwermetalle verunreinigt. Durch den Bau des Staudamms am Spokane River ist seine Höhe auf 637 m über dem Meeresspiegel angestiegen.

Lake Pend Oreille
Der Lake Pend Oreille ist ein 380 m² großer See in Nordidaho. Er ist ca. 105 km lang und 350 m tief. Damit ist er auf Platz 5 der tiefsten Seen in den USA. Er liegt in den beiden Counties Bonner und Kootenai und grenzt an den Farragut State Park.

Palisades Dam
Der Palisades Dam ist ein Staudamm am Snake River in Bonneville County im Osten Idahos. 1951 wurde mit seinem Bau begonnen und 6 Jahre später konnte er erstmals zur Bewässerung und den Hochwasserschutz eingesetzt werden. Des Weiteren betreibt der Staudamm ein 4-Turbinen Wasserkraftwerk, das bis zu 176 Megawatt an Elektrizität erzeugen kann. Der Palisades Damm ist 82 m hoch und 420 m lang.

Nationalparks

Yellowstone National Park
In der Region lebten schon vor rund 5.000 Jahren Menschen, denn man fand Pfeilspitzen, die diesem Zeitraum zugeordnet werden konnten. Im Jahr 1872 wurde der Nationalpark Yellowstone eingerichtet und im Jahr 1979 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten eingetragen. Der Yellowstone-Nationalpark liegt in Wyoming (96%), Montana (3%) und Idaho (1%). Der Nationalpark ist besonders für seine geothermischen Quellen - wie Geysire und Schlammtöpfe - sowie für seine Wildtiere, wie z.B. Bisons, Grizzlybären oder Wölfe, bekannt. Mehr zum Yellowstone National Park finden Sie bei Goruma hier >>>.

Weitere Naturschönheiten

Minidoca National Historic Site
Rund 60 km vom Hagerman Fossil Beds National Monument entfernt liegt die Minidoca Gedenkstätte, die sich in Jerome County befindet und 2001 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Das Monument gedenkt dem Minidoca War Relocation Center, einem Internierungslager während des Zweiten Weltkrieges, in das knapp 7500 japanisch stämmige Amerikaner während der Jahre 1942-1945 abgeschoben wurden. Die Ruinen und Gedenktafeln auf dem Gelände sollen an die schlechten Lebensbedingungen der Menschen in Minidoca erinnern, die nach den Angriffen auf Pearl Harbour in das gut 130 km² große Areal zwangsumgesiedelt wurden.

City of Rocks National Reserve
Das City of Rocks National Reserve ist ein Naturschutzgebiet ca. 3,2 km nördlich von der Grenze zu Utah gelegen. Das Gebiet wurde 1843 zum Meilenstein für die California Trail Immigranten, die auf ihrem Weg durch Nevada, die bergige Gegend passieren mussten. Zur Erinnerung hinterließen viele von ihnen ihre Namen oder Initialen in den Steinen und diese können noch heute im sogenannten Register Rock gelesen werden. Nun ist das Gebiet besonders bei Bergsteigern beliebt, da es einige der schwersten Routen der USA bietet – unter ihnen ist die Gegend einfach nur als The City bekannt. Die Landschaft ist gekennzeichnet von riesigen Monolithen und Granitgipfeln aus Almopluton, die teilweise älter als 2,5 Milliarden Jahre sind. Bis zu 2700 m hoch könnte man theoretisch steigen – das ist die Höhe des Graham Peak, der größten Erhebung der City.

Craters of the Moon National Monument and Preserve
Das Craters of the Moon National Monument and Preserve ist seit 2000 ein Schutzgebiet in der Ebene des Snake Rivers. Es liegt südlich von Salmon in den Counties Butte und Blaine. Mit 25 Vulkankegeln gilt der Park als das größte junge Basaltlavafeld auf dem Festland der USA. Zu unterscheiden sind 3 verschiedene Bodentypen im Gebiet: es gibt die jungen Lavafelder, die meist ohne Bodenbildung geblieben sind, die älteren Lavafelder auf denen sich Sandsedimente und Löß angesammelt haben und die alten Lavafelder, die von ca. 1.000 km² Steppe und Grasland bedeckt werden. Ein Besuch lohnt sich jedenfalls, jedoch konzentrieren sich die Besuchergruppen fast nur auf den nördlichen erschlossenen Teil des Areals.

Hells Canyon National Recreation Area
Die Hells Canyon National Recreation Area ist ein Erholungsgebiet, das sich zum größten Teil in Oregon, aber auch Idaho befindet. Der ca. 16 km breite Hells Canyon (zu Deutsch: Höllencanyon) ist mit einer Tiefe von unglaublichen 2.438 m die tiefste durch einen Fluss (Snake River) geformte Schlucht in den USA. Das Gebiet wurde 1975 unter Schutz gestellt und wird durch die Hells Canyon National Recreation Area verwaltet. Wer den Hells Canyon besuchen möchte, sollte fit sein, denn eine Verkehrsanbindung existiert nicht.

Hagerman Fossil Beds National Monument
Seit 1988 ist das Hagerman Fossil Beds National Monument ein Naturschutzgebiet im Süden Idahos. Es befindet sich in den Snake River Plains und verteilt sich auf eine Fläche von ungefähr 18 km². In den 1930er Jahren kam es zu den ersten Ausgrabungen in der Gegend, bei denen bis zu 3,5 Millionen Jahre alte Fossilien aus der Pliozäns Epoche gefunden wurden. Besondere Bedeutung wird dem Hagermann-Pferd zugesprochen, das durch die Strömung des Snake Rivers in seinen Fundort gespült wurde und dort heute als Skelett ausgestellt wird.

Sawtooth National Recreation Area
Die Sawtooth National Recreation Area ist ein 3.150 km² großes Naherholungsgebiet in Zentralidaho. Es umfasst drei Wälder: den Boise-, Challis- und Sawtooth National Forest, die von dem U.S. Forest Service für die Erhaltung der Wälder verwaltet werden. Das Gebiet ist von zahlreichen Seen, Flüssen und Bergen umgeben und der perfekte Ort für jeden Aussteiger, der gerne wandert, fischt oder Wassersport betreibt. Wer Ruhe und Geduld mitbring,t kann in der Sawtooth National Recreation Area zahlreiche Vögel, Reptilien und Säuger beobachten – unter anderem auch Wölfe, die 1990 wieder in das Gebiet eingeführt wurden.

Shoshone Falls
Shoeshone Falls, auch "Niagara of the West" genannt, ist ein Wasserfall, der sich ca. 5 km östlich von der Stadt Twin Falls im Südwesten Idahos befindet. Der Wasserfall ist Teil des Snake Rivers und mit knapp 65 m sogar 15 m höher als die Niagarafälle. Der Shoeshones Fall ist ca. 300 m breit und hat eine Gesamtabflussmenge von etwa 100 m³ pro Sekunde.

Massacre Rocks State Park
Der Massacre Rocks State Park ist ein ca. 4 km² großes Gebiet in Power City im Südosten Idahos. Es war Teil des Marsches auf dem Oregon und California Trail. Das Gebiet an den Ufern des wilden Snake River war unter den Pionieren auch als „Todestor“ oder - wie der eigentliche Name schon sagt - „Massaker Felsen“ bekannt. Einige von ihnen sollen bei der Durchquerung der engen Passagen durch die Felsbrocken ums Leben gekommen sein. 1976 wurde das durch Vulkanausbrüche geschaffene Gebiet zum State Park ernannt.

Farragut State Park
Der Farragut State Park ist seit 1964 ein Naturschutzgebiet in den Coeur d’Alene Mountains, das im Süden an den Lake Pend Oreille grenzt. Der Name geht auf David Farragut, den ersten Admiral der U.S. Navy zurück. Um ihm zu gedenken, wurde nicht nur der Park, sondern auch die nicht weit vom Park liegende Farragut Naval Base, eine Trainingsstation der Navy, nach ihm benannt. Das gesamte Areal ist 16,8 km² groß und befindet sich knapp 626 m über dem Meeresspiegel. Besonders bekannt und beliebt ist der Park bei Pfadfindern, die ihre nationalen Turniere im Farragut veranstalten.

Balanced Rock
Der weltweit bekannte Balanced Rock liegt im Salmon Falls Creek Canyon, südlich von Buhl in Twin Falls County. Es ist ein ungefähr 14,6 m hoher und 40 Tonnen schwerer Felsen, der von einem Sockel - nicht größer als 1 m - balanciert wird. Schon seit Jahrzehnten fragt man sich, wie lange der vom Wind geformte Kollos noch getragen werden kann.

Bruneau Dunes State Park
Der Bruneau Dunes State Park ist eine knapp 143 m² große Sanddüne im Südwesten Idahos. Der Park bietet typische Flora und Fauna der nordamerikanischen Wüste und Prärie, aber auch See- und Sumpfgebiete. Er ist der perfekte Ort zum Wandern, Reiten, Angeln, Campen oder Schwimmen. Im Bruneau Park gibt es des Weiteren zwei Sternwarten, die einem nachts den unvergesslichen Moment bieten, die Sterne ganz nah zu betrachten. Auf dem Gelände sind keine Autos erlaubt, jedoch gibt es unzählige Wander- oder Reitwege, von denen man aus das gesamte Areal erkunden kann. Im Besucherzentrum gibt es Snacks, aber auch Informationen zur lokalen Tierwelt, Fossilien und den Sanddünen.






Kommentieren

eMail:  

Name:  

Kommentar:  


Benoten sie diesen Artikel


 
gut 1   2   3   4   5  schlecht 


Hawaii

Hawaii ist seit dem 21. August 1959 der 50. Bundesstaat der USA. Aber dieser Insel-Bundesstaat ...

      Hawaii