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UNESCO-Welterbestätten

Inhaltsverzeichnis

UNESCO-Welterbestätten des Jahres 1978

Nationalpark Yellowstone
In der Region lebten schon vor rund 5.000 Jahren Menschen, denn man fand Pfeilspitzen, die diesem Zeitraum zugeordnet werden konnten. Im Jahr 1872 wurde der Nationalpark Yellowstone eingerichtet. Die Fläche des Parks beträgt ca. 10.000 km² und ist damit der größte Nationalpark der USA. Der Park befindet sich im Nordwesten des Bundesstaates Wyoming in den mittleren Rocky Mountains auf einer Höhe von 2.100 bis 2.500 m. Im Park sind zahlreiche schwefelhaltige Geysire und heiße Quellen zu finden. Flüsse, Bäche, Seen und Wasserfälle machen den Park fruchtbar und dadurch sehr artenreich. Unglaublich schön sind die Wasserfälle des Yellowstone River. Der Wald des Parks besteht fast ausschließlich aus Nadelhölzern. 

Elch

Elch © goruma (T.Kruse)

Im Park leben Kraniche, Fisch- und Weißkopfseeadler, Reiher, Trompetenschwäne, Pelikane, Kanadagänse und Bussarde und es gibt zahlreiche Wasser- und Strandvögel. Großwild hat hier noch Lebensraum, so findet man Bisons, Elche, Gabelböcke, verschiedene Hirscharten, Schwarz- und Grizzlybären ,Berglöwen u.a. Die Weißen rotteten die Bisons im 19. Jahrhundert im mittleren Westen vollständig aus, so dass sich die jagenden Indianer in das Yellowstone-Gebiet zurückzogen, aber im Jahr 1877 wurden die letzten Indianer im Park gesehen. Die Regierungstruppen hatten verschiedene Indianerstämme vollständig ausgelöscht.
Im Sommer des Jahres 1988 brach durch Blitzeinschlag ein Feuer aus, das einen Großteil des Waldbestandes zerstörte. Als das Feuer nach vier Monaten durch Regenfälle endlich gelöscht wurde, fürchtete man um den Tier- und Pflanzenbestand. Aber der Schaden war geringer als man vermutete. Die Tiere hatten den Brand größtenteils überlebt und das Wachstum einer gesunden neuen Vegetation setzte sofort wieder ein. Es sei erwähnt, dass sich hier ein riesiger Vulkan befindet, mit dessen Ausbruch irgendwann zu rechnen ist und der dann große Teile der USA vernichten würde. Der Nationalpark Yellowstone wurde im Jahr 1978 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes eingetragen.

Nationalpark Mesa Verde 
Mesa Verde ist ein Nationalpark im südwestlichen Teil des US-Bundesstaates Colorado, er liegt rund 420 km südwestlich von Denver. Der Park schützt vor allem die Felsenbehausungen der vorkolumbianischen Anasazi-Stämme, die ca. 800 Jahre alt sind und rund 4000 andere archäologische Stätten. Im Jahr 1888 wurden die verlassenen Höhlenwohnungen durch einen Zufall entdeckt. Der höchste Punkt des Gebietes ist ein dicht bewaldeter Tafelberg mit einer Höhe von 2.600 m, der Mesa Verde, der dem Park den Namen gegeben hat. Menschliches Leben gab es am Mesa Verde schon im 6. Jahrhundert n. Chr. Es lebten dort die Anasazi, die in Grubenbauten wohnten. Später errichteten sie mehrstöckigen Lehm- und Steinbauten mit großen Gemeinschaftsräumen. Ab dem frühen 12. Jahrhundert bauten die Anasazi in den Steilhängen Felsbehausungen, die unter überhängenden Felsen platziert wurden. Rund 600 dieser Felsbehausungen kann man hier bestaunen. Die Anasazi fertigten aus Ton ausgezeichnete Becher, Kellen und andere Trink- und Kochgefäße - verziert mit geometrischen Figuren. Auch wurden hier in den Felsen Gravuren gefunden, die Menschen darstellen. Sie bauten das Staubecken " Mummy Lake", das ein hervorragendes Bewässerungssystem zeigt. Der Nationalpark Mesa Verde wurde im Jahr 1978 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen.

UNESCO-Welterbestätten des Jahres 1979

Nationalpark Everglades  
Die Everglades liegen im Süden des US-Bundesstaates Florida. Die Everglades reichen vom Lake Okeechobee im Norden bis an die äußerste Südspitze der Florida-Halbinsel. Im 19. Jahrhundert wurden ca. 1,2 km² der Sümpfe an der Küste Südfloridas trocken gelegt.
Man ahnte nicht, dass die Everglades das Herzstück eines ganzen Wasserkreislaufs sind. Der Fluss ist nicht als solcher zu erkennen, da er fast immer unterirdisch fließt. Die Wasserader ist bis zu 60 km breit, aber nur wenige Zentimeter tief, so dass fast die gesamte Fläche von Gras bewachsen ist. Die Fließgeschwindigkeit beträgt etwa 1m  pro Stunde. In höheren Gebieten wachsen Zypressen, Gumbo-Limbo-Bäume, Königspalmen und Mahagonibäume. Der höchste Punkt des Nationalparks liegt nur ca. 2,5 m über dem Meeresspiegel.
Im Park leben Waschbären, Pumas und Schildkröten. Die Artenvielfalt der Vögel ist groß, man schätzt, dass 350 verschiedene Vogelarten hier beheimatet sind wie z.B. der Schlangenhalsvogel, Störche, Flamingos, Pelikane, Kormorane, Reiher und viele andere. In den Gewässern gibt es Krokodile und Alligatoren, sowie über 350 Süß- und Salzwasserfische.
Der Nationalpark Everglades wurde im Jahr 1979 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes eingetragen. Die Everglades sind aber durch Trockenlegungen, durch Umweltverschmutzung und die Trinkwasserzubereitung stark gefährdet und stehen auf der Roten Liste des UNESCO-Welterbes.

Nationalpark Grand Canyon 
Der Nationalpark Grand Canyon liegt im Nordwesten Arizonas entlang des Colorado Rivers zwischen Lees Ferry und den Grand Washed Cliffs am Lake Mead. Der Canyon besteht aus Felsgestein mit einer rund 1.800 m tiefen Schlucht mit einer Breite bis zu 30 km.
Die Schlucht ist dadurch entstanden, dass hier vor etwa 65 Mio. Jahren durch tektonische Bewegungen eine Erdplatte nach oben gedrückt wurde, das heutige Colorado-Plateau. Dieses Plateau wurde von einem reißenden Fluss durchflossen, der sich regelrecht durch die Felsen "fraß". Die Länge des Canyons beträgt ca. 450 Kilometer. Erforscht aber wurde das Gebiet erst ab dem Jahr 1869.
Der Canyon wird in drei Regionen aufgeteilt: Den South Rim, den ca. 300 m höher gelegenen North Rim und und den Inner Canyon. Der Südrand des Grand Canyons liegt auf einer Höhe von etwa 2.100 m, der Höhenunterschied von der Hochebene hinunter zum Colorado-River beträgt etwa 1.400 m. 
Im südlichen Utah liegen der Glen Canyon, der im Jahr 1964 überflutet wurde und jetzt zum Stausee Lake Powell gehört. Im Nordosten liegt der Canyonlands-Nationalpark und in der Nähe von Las Vegas liegt der Stausee Lake Mead am Hoover-Staudamm. Im Nationalpark gibt es mehrere Vegetationszonen, die dadurch zustande kommen, dass es so große Höhenunterschiede gibt. Es sind die Fluss- und Ufer-, Wüsten- und Plateauzonen. Die Artenvielfalt ist hoch und so zählte man rund 1.500 Pflanzen- und 350 Vogelarten. Im Canyon leben zahlreiche Säugetiere, in den Gewässern zahlreiche Fischarten und an den Gewässern Amphibien und Reptilien. In den Höhen des Cayons leben Pumas, Kojoten u.a. Das Ökosystem des Flusses ist seit dem Bau des Glen-Canyon-Staudamms 1963 weitgehend von den früheren periodischen Hochwässern befreit. Inzwischen hat man aber begriffen, dass das System sich dadurch stark verändert hat. Daher wird das Gebiet durch Öffnen der Staudämme - unregelmäßig zwar - wieder überflutet. Der Nationalpark Grand Canyon wurde im Jahr 1979 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes eingetragen.

Nationalparks Kluane, Wrangell-Saint-Elias (mit kanadischem Teil) und Provinzpark Tatshenshini-Alsek 
Der Wrangell-St.-Elias-Nationalpark liegt im im südlichen Alaska und hat eine Fläche von ca. 53.000 km², er ist grenzüberschreitend zu dem Kluane-Nationalpark in Kanada. Die Wrangell-Saint Elias Wilderness mit 36.732 km² ist als Wilderness Area ausgewiesen, d. h., dass diese Region grundsätzlich von menschlichen Eingriffen unbeeinflusst ist, während im restlichen Park (National Preserve) teilweise gejagt werden darf. Im Park liegen mit die höchsten Berge der USA - wie z.B. der Vulkan Wrangell Mountains mit einer Höhe von ca. 4.300 m. In den Bergen befinden sich viele Gletscher, wie der Malaspina-Gletscher. Die Tierwelt beherbergt u.a. noch Grizzly- und Schwarzbären, Elche, Bisons oder Wölfe. Die Vegetation ist jedoch recht karg, denn fast 80% des Parks sind mit „ewigem“ Schnee bedeckt.
Naturschützer verlangten im Jahr 1993, dass der Bergbau im Gebiet Tatshenshini-Alsek Provincial Wilderness Park im äußersten Nordwesten der kanadischen Provinz British Columbia eingestellt werden muss, damit Tiere und Pflanzen langfristige Überlebenschancen bekommen. Der Park hat eine Fläche von rund 10.000 km² und grenzt an den kanadischen Kluane-Nationalpark sowie die US-amerikanischen Glacier-Bay- und Wrangell-St.-Elias-Nationalpark. Die Flüsse Tatshenshini und Alsek fließen durch den Park. Die Artenvielfalt der Tierwelt ist groß. Vor allem sind hier Grizzlybären, Gletscherbären, Dall-Schafe, Schneeziegen, Elche, Grauwölfe, Weißkopfseeadler, Steinadler, Wanderfalken und Gerfalken beheimatet. Die Nationalparks Kluane, Wrangell-Saint-Elias (mit kanadischem Teil) und Provinzpark Tatshenshini-Alsek wurden im Jahr 1979 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes eingetragen und in den Jahren 1992 und 1994 erweitert. Die Parks sind, wie erwähnt, grenzüberschreitend nach Kanada.

Unabhängigkeitshalle in Philadelphia 
In der Hauptstadt des US Bundesstaates Pennsylvania wurde am 4. Juli des Jahres 1776 die Unabhängigkeitserklärung "Declaration of Independence" verabschiedet.
Eine der ersten Übersetzungen ins Deutsche lautet:
 
Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen wurden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt wurden, worunter Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit sind. Dass zur Versicherung dieser Rechte Regierungen unter den Menschen eingeführt worden sind, welche ihre gerechte Gewalt von der Einwilligung der Regierten herleiten; dass sobald eine Regierungsform diesen Endzwecken verderblich wird, es das Recht des Volkes ist, sie zu verändern oder abzuschaffen, und eine neue Regierung einzusetzen, die auf solche Grundsätze gegründet, und deren Macht und Gewalt solchergestalt gebildet wird, als ihnen zur Erhaltung ihrer Sicherheit und Glückseligkeit am schicklichsten zu sein dünket.“ 

Das schlichte Gebäude, in dem die historische Abstimmung stattfand, wurde von den Quäkern geplant. Im Jahr 1737 begann der Bau als Parlament für die Kolonie und wurde im Jahr 1752 fertiggestellt. Die Glocke des Parlaments wurde extra aus London nach Philadelphia gebracht, zerbrach aber schon nach einem Jahr und musste aufwendig repariert werden. Die Unabhängigkeitshalle in Philadelphia wurde im Jahr 1979 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen.

UNESCO-Welterbestätten von 1980 bis 1981

Nationalpark Redwood 
Der Redwood-Nationalpark liegt an der kalifornischen Pazifik-Küste nahe der Grenze zu Oregon und erstreckt fast 90 km entlang der Küste in den Hügeln des Küstengebirges. Die Fläche des Parks beträgt 535 km². Auch das Gewässer des Ozeans gehört zum Schutzgebiet bis ca. 400 m ins Meer hinein. Seine Landschaft ist vielseitig, es gibt zerklüfteten Steilküsten, Regenwald, Sandstrand und Gezeitentümpel - ein vom Meer bei Flut mit frischem Wasser versorgtes Binnengewässer.
In dieser Region lebten früher die Yuroks, ein Indianderstamm, der heute in einem Reservat beheimatet ist.
Die Yuroks konnten in dem vom Klima bevorzugten Gebiet gut leben, denn der Fischreichtum im Meer und in den Flüssen und das Wild in den Wäldern sicherte ihnen ständige Nahrung, außerdem fanden sie in den Wäldern Holz zum Bauen ihrer Häuser.
Doch die teilweise erfolglosen weißen Goldsucher ermordeten viele Yurok-Indianer und rotteten sie allmählich aus.
Holz wurde ein neues Handelsgut und die Siedler vernichteten fast den gesamten Mammutbaumbestand. Schon im 19. Jahrhundert versuchte man die Redwoodwälder zu retten, aber erst im Jahr 1918 fanden die Naturschützer Gehör und mit Spenden wurden die Parks Jedediah Smith, Del Norte Coast und Prairie Creek gekauft und das Schlagen von Holz dort verboten. Im Jahr 1960 war durch unerlaubtes Abholzen der Bestand der Bäume auf 10% der früheren Holzbestände gesunken. Erst jetzt wurde das Gebiet mit Hilfe der Frau des amerikanischen Präsidenten Johnson zum Schutzgebiet erklärt und bekam Ranger, die den Park überwachten. Neben den Mammutbäumen wachsen auch Douglasien – ein Kieferngewächs, der Riesen-Lebensbaum, Küstentannen, Sitka-Fichten, Laubbäume wie der Oregon-Ahorn, Erdbeerbäume und Lorbeerbäume. Im Gebiet fand man den „Hyperion“, den höchsten Baum der Welt. Sein genauer Standort ist unbekannt, damit schützt man seinen umliegenden Boden vor Besuchern, da Mammutbäume Flachwurzler sind und Touristen den Boden zertreten könnten. Mammutbäume können bis zu 2.000 Jahre alt werden. Die Artenvielfalt an wirbellosen Tieren und Spinnentieren ist groß, es leben aber auch einige Wirbeltiere im Gebiet - wie Schwarzbären, Maultierhirsche, Graufüchse oder Waschbären. Es werden hier aber auch Weißkopfseeadler und Fischadler, der Marmelalk u.v.a. gesehen. Die so genannten "Bald Hills" liegen im Südosten des Parks bis zu einer Höhe von ca.1.000 m und sind sehr trocken. In diesem Gebiet leben Maultierhirsche, Strauchkaninchen, Kojoten, Füchse, Pumas u.a.
Der Nationalpark Redwood wurde im Jahr 1980 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes eingetragen.

Nationalpark Mammuthöhlen 
Der Mammoth-Cave-Nationalpark liegt in Zentral-Kentucky und ist ein Biosphärenreservat. Die Mammut-Höhle ist mit ca. 627 km Ausdehnung die größte Höhle der Welt. In der Höhle gibt es ca. 500 km begehbare Wege. Man fand in früheren Zeiten in der Höhle Nitrate, die Ausscheidungen von den zahlreichen Fledermäusen in der Höhle, die zur Herstellung von Schwarzpulver dienten. Die Fläche des Parks beträgt ca. 215 km². Der Park ist von dem Green River und dem Nolin River durchflossen und beherbergt viele Tier- und Pflanzenarten. Der Nationalpark Mammuthöhlen wurde im Jahr 1981 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes eingetragen

Bundesstaat Washington: Olympic National Park © goruma (J.Olek)

Nationalpark Olympic Mountains  
Der Olympic-Nationalpark liegt im westlichen Teil des US-Bundesstaates Washington auf der Olympic-Halbinsel. Der Nationalpark besteht aus verschiedenen Landschaften, einer stark zerklüfteten Küste, häufig in Nebel liegend. 
Direkt hinter der Küste befinden sich Wald, eine Gebirgsregion namens Olympic Mountains - von Gletschern bedeckt, eine prärieähnliche Landschaft und ein Regenwald der gemäßigten Zonen. Der Nationalpark ist artenreich an Pflanzen und Tieren. Es haben sich in dieser Abgeschiedenheit eine endemische (nur hier lebend) Tier- und Pflanzenarten entwickelt. Der Wald besteht aus Sitka-Fichten, Lebensbäumen und Hemlocktannen, die teilweise auch in höheren Regionen wachsen, der Waldboden ist mit Farnen und Moosen bedeckt, in den Prärien wachsen Bärentrauben, Torfmoose, Sonnentau u.ä.

Bundesstaat Washington: Olympic National Park © goruma (J.Olek)

Im Meer gibt es zu bestimmten Jahreszeiten Grauwale Seeotter und Seehunde und am Meer sieht man u.a. Weißkopfseeadler und Fischadler, Seetaucher, Reiher und den vom Aussterben bedrohten Marmelalk. Im Park leben auch Pelikane, Kormorane, Eulen, Uhus und Käuze.
Man findet außerdem noch das bis zu 450 kg schwere Roosevelt-Wapiti, Pumas, Rotluchse, Schwarzbären und Kojoten. In den Bergen sind Steinadler, Lerchen- und Rabenarten vertreten. Man versucht auch wieder, Wölfe hier anzusiedeln. Die weißen Siedler hatten seinerzeit die hier ansässigen Indianer vertrieben, die von der Jagd und dem Fischfang lebten. Im 19. Jahrhundert und auch noch Anfang des 20. Jahrhunderts wurde hier mit Holz gehandelt, aber um 1920 eingeschränkt, als unübersehbare Schäden sichtbar wurden. Das Gebiet wurde im Jahr 1938 von Präsident Franklin D. Roosevelt als Nationalpark ausgewiesen. Der Nationalpark Olympic Mountains wurde im Jahr 1981 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes eingetragen

UNESCO-Welterbestätten von 1982 bis 1983

Cahokia Mounds (vorgeschichtliche Siedlung) 
Cahokia Mounds liegt etwa 15 km von der Stadt St Louis im Bundesstaat Missouri entfernt, es ist die größte präkolumbische Siedlung in den USA. Die Fläche beträgt ca.16 km² und schließt mehr als 120 Hügel ein, die von den Indianern künstlich aufgeschüttet wurden, um ihre Toten zu beerdigen. Die Grabstätten werden ins 8. bis 13. Jahrhundert datiert. In der Nähe liegen kleine Weiler und Dörfer, die zu einem Stammesfürstentum gehörten. Die Indianer hatten hauptsächlich von der Landwirtschaft gelebt. Der Nationalpark Cahokia Mounds wurde im Jahr 1982 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen.

Nationalpark Great Smoky Mountains 
Der Great-Smoky-Mountains-Nationalpark liegt in den Appalachen in den Bundesstaaten North Carolina und Tennessee. In diesem Gebiet lebten die Cherokee-Indianer. Die Indianer wurden im Jahr 1830 unfreiwillig umgesiedelt. Die Vertreibung der Indianer wurde unter dem Namen „Weg der Tränen“ bekannt. In diesem Gebiet wurde nach der Vertreibung der Indianer Holzhandel betrieben und die Wälder dezimierten sich rapide. Als der unermessliche Schaden bekannt wurde, begann man die Restwälder unter Naturschutz zu stellen. Heute gibt es im Park verschiedene Waldarten und das Wachstum der verschiedenen Bäume wird reguliert. In Höhen über 1.500 m wachsen z. B. Fichten und Tannen, in Höhen von 1.000 bis 1.500 m gibt es Laubwald und bis Höhen zu 1.000 m wächst ebenfalls Laubwald, während in den Trockengebieten hauptsächlich Kiefern zu Hause sind. Man schätzt, dass es hier über 4.000 Pflanzenarten gibt. Auch die Artenvielfalt der Tiere hier ist groß, so leben hier Schwarzbären, Weißwedelhirsche, Murmeltiere, Streifenhörnchen, Grauhörnchen und zahlreiche Fledermausarten sowie Wölfe. Die Flüsse, Seen und Bäche sind fischreich und es gibt ca. 80 verschiedene Reptilienarten und eine große Zahl von Vögeln. Der Nationalpark Great Smoky Mountains wurde im Jahr 1983 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes eingetragen
 
Festung La Fortaleza und Altstadt von San Juan in Puerto Rico  
Auf der Insel Puerto Rico - östlich von der Dominikanischen Republik gelegen - hatte man eine Militäranlage in der Karibik geschaffen, die ihresgleichen sucht. Heutzutage ist Puerto Rico ein "Freistaat" und eines der die Außengebiete unter der Hoheitsgewalt der USA. 
Fast 3 Jahrhunderte lang hatte man versucht, mit dieser Festung die Insel uneinnehmbar zu machen. Die Festungsanlage "El Morro" liegt an der Spitze der Insel und ragt ins Meer hinaus, die Mauern sind über 40 m hoch
Im Jahr 1898, als der spanisch-amerikanische Krieg endete, wurde die Insel kampflos an die Vereinigten Staaten übergeben.
Die Festung La Fortaleza und Altstadt von San Juan wurden im Jahr 1983 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen.

UNESCO-Welterbestätten des Jahres 1984

USA, New York, Freiheitsstatue (engl. Statue of Liberty)
Freiheitsstatue © goruma T.Kruse)

Freiheitsstatue in New York 
Das Kunstwerk der "Statue of Liberty" ist sicherlich das bekannteste Wahrzeichen nicht nur von New York sondern der gesamten USA. Sie war ein Geburtstagsgeschenk der Franzosen zum 100. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung.

Der Elsässer Bildhauer Frederic Auguste Bartholdi schuf die Statue in Frankreich, die anschließend in 300 Einzelteilen per Schiff nach Amerika gebracht wurde. Gustav Eiffel entwarf das tragende Stahlgerüst. Die kupferne Statue selber ist 46 m hoch und der Sockel, auf dem sie steht, noch einmal 47 m hoch. Jedes Schiff, das nach New York fährt, passiert die Statue.

Die Freiheitsstatue wurde im Jahr 1984 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen.

Nationalpark Yosemite 
Der Yosemite-Nationalpark liegt in Kalifornien, etwa 300 km östlich von San Francisco. Seine Fläche beträgt 308 km² und zieht sich an den westlichen Hängen der Sierra Nevada entlang. Die Höhe des Parks differiert zwischen 500 m bis zu hoch oben auf 4.000 m. In seinen Granitformationen stürzen Wasserfälle in die Täler und es gibt Mammutbaumwälder. Durch die Vielzahl der Ökosysteme - bedingt durch die verschiedenen Höhen des Gebirges, durch zahlreiche Flüsse wie den Tuolumne River und Merced River sowie ca. 3.000 Seen - ist der Artenreichtum an Pflanzen und Tieren besonders groß. Etwa 95% des Parks sind als „Wilderness Area“ ausgezeichnet, das bedeutet den höchsten Schutz, den ein Park haben kann  und von menschlichen Eingriffen unbeeinflusst ist. Es sind der Ansel Adams Wilderness im Südwesten, der Hoover Wilderness im Nordosten und der Emigrant Wilderness im Norden. Die Flüsse haben tiefe Schluchten in den Fels geschnitten An den Ufern in weiteren Tälern haben sich Auwälder gebildet. Die Gletscher, die im Park vorkommen, sind allerdings nicht groß, wobei der Lyell Glacier(Gletscher) mit einer Fläche von ca. 0,65 km² der größte ist.
Der Nationalpark Yosemite wurde im Jahr 1984 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes eingetragen.

USA, Yosemite-Nationalpark
Yosemite-Nationalpark

Yosemite-Nationalpark, USA
  Yosemite-Nationalpark

UNESCO-Welterbestätten des Jahres 1987

Monticello und Universität von Virginia in Charlottesville  
Der dritte Präsident der Vereinigten Staaten von 1801 bis 1809 - Thomas Jefferson - wurde am 13. April 1743 in Shadwell bei Charlottesville in Bundesstaat Virginia geboren und starb am 4. Juli 1826 auf Monticello bei Charlottesville. Mit seinem Engagement wurde die amerikanische Unabhängigkeitserklärung formuliert und vorangetrieben. Er war ein sehr engagierter Politiker und ein ausgesprochen gelehrter Mann. Er baute das Herrenhaus von Monticello nach seinen eigenen Entwürfen in neoklassizistischem Stil auf seiner Plantage. Im Jahr 1809 wurde das Haus fertig, aber es wurde Zeit seines Lebens immer wieder von ihm umgebaut. Das Haus gilt als eines der bedeutendsten Bauten aus der Gründerzeit der USA. Da Jefferson erkannt hatte, dass Bildung ein höheres Gut für alle Menschen ist, denn nur sie ermöglicht eine sinnvolle Beteiligung aller am Staat, regte er den Bau einer Universität an und setzte ihn auch durch. Auch in neoklassizistischem Stil wurde die Universität von Virginia kurz vor seinem Tod vollendet. Mit Monticello und der Universität von Virginia hat Thomas Jefferson zwei herausragende Kunstwerke geschaffen, die seine Ideale der Aufklärung widerspiegeln. Der Bau in Monticello und die Universität von Virginia in Charlottesville wurde im Jahr 1987 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen.

Historischer Nationalpark Chaco 
Vor ca. 2.000 Jahre lebten in dieser Region die Puebloindianer. Für die Indianer war der Chaco Canyon von 850 bis 1250 n. Chr. das religiöse Zentrum. Neben den religiösen Bauten dieser Indianer sind hier auch Ruinen der Azteken zu finden, die hier auch gelebt haben müssen. Der Nationalpark Chaco  wurde im Jahr 1987 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen. 
 
Hawaii Vulkan-Nationalpark 
Der Park liegt auf der größten Insel der Inselgruppe Hawaii, diese Insel gibt der Inselgruppe des Bundesstaates der USA den Namen, sie wird gerne auch als "Big Island" bezeichnet.. Die Hawaiis Inseln sind alle vulkanischen Ursprungs. Das geschützte Gebiet ist eine vulkanische Wildnis. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von rund 1.350 km² und ist durch Straßen und markierte Wanderwege erschlossen. Der Kilauea (1.247 m über dem Meeresspiegel) auf Big Island ist einer der aktivsten Vulkane der Erde. Der Vulkan hat eine Fläche über 65 km² mit Asche bedeckt, teilweise ist die Höhe der Lavaasche über 20 m dick. Hier befindet sich auch der 4.169 m hohe Mauna Loa - nach dem Mauna Kea, mit einer Höhe von 4.214 m - der zweithöchste Berg von Hawaii. Durch die Eruptionen des Kilauea wurde neues Land von einer Fläche von etwa 2 km² geschaffen, und man findet dort Lavatunnel, die dadurch entstehen, dass der äußere Lavafluss schneller erkaltet sind als der innere, und es sich dadurch sich eine Art Oberflächenhaut gebildet hatte, während die untere Lavaschicht fließt aber weiterfloss. Sofern keine Lava mehr nachfloss blieb eine Röhre zurück - der Lavatunnel. Im Gebiet befindet sich auch ein Lavasee. Der Nationalpark wurde im Jahr 1987 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätte eingetragen
Der Nationalpark Hawaii Vulkan-Nationalpark wurde im Jahr 1987 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes eingetragen.

UNESCO-Welterbestätten von 1992 bis 1995

Pueblo (Indianerdorf) Taos 
Das Dorf Taos Pueblo liegt im Tal des Rio Grande, ca. 120 km nördlich von Santa Fe in der Taos-Indianerreservation, mit einer Fläche von ca. 40 km² beidseitig des Flusses Rio Pueblo. Im 10. Jahrhundert lebten hier Nachkommen der Anasazin-Indianer. Am Platz stehen zwei Kirchen, Versammlungsräume und Langhäuser. Mit Leitern können die oberen Stockwerke erreicht werden. Die Gebäude sind aus Adobeziegeln (an der Luft getrocknete Ziegel aus Lehm und Sand) erreichtet. Die Einwohner des Dorfes glaubten, dass alles, was man von der Natur nimmt, wieder an sie zurück gegeben werden muss, weil der Mensch ansonsten existenziell gefährdet ist. Der Pueblo (Indianerdorf) Taos wurde im Jahr 1992 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen.

Karlsbader Höhlen-Nationalpark 
Der Carlsbad-Caverns-Nationalpark liegt im Bundesstaat New Mexico. Die Tropfsteinhöhlen sind aus einem Riff in der Perm-Periode entstanden. Im Park gibt es 83 einzelne Höhlen, die tiefste Höhle liegt 487 m unter der Erde.
Die Fläche des geschützten Gebietes beträgt rund 190 km². Das Entstehungsdatum der Höhlen wird auf 250 Millionen Jahre geschätzt. Wasser, das in die Höhle sickerte, löste Teile des dortigen Kalks. Während das Wasser von den Decken im Höhleninneren herunterlief oder sogar verdunstete, bleiben kleine Kalkreste dort hängen, die sich im Laufe vieler Jahre immer mehr ausdehnten und zu den heutigen Stalaktiten wurden. Die Stalagmiten dagegen wuchsen auf eine verglichbare Weise vom Boden aus nach oben.
Die Höhlen sind von Fledermäusen bevölkert, die hier auch ihre Jungen aufziehen. Tagsüber schlafen sie, nachts gehen sie auf Futtersuche. Man zählte etwa 500000 Fledermäuse in den Höhlen. Die Indianer kannten diese Höhlen schon vor ca. 1.000 Jahren und wohnten wohl auch zeitweise dort. Bewiesen ist das durch u.a. die Wandmalereien, die im Eingangsbereich zu finden sind. Die Ausscheidungen der Fledermäuse wurden früher als Dünger verkauft.
Der Karlsbader Höhlen-Nationalpark wurde im Jahr 1995 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes eingetragen.

Friedenspark Waterton Naturpark (Kanada) und Glacier Naturpark
Der Glacier-Nationalpark in den Vereinigten Staaten wurde mit dem Waterton-Lakes-Nationalpark in Kanada zu dem Waterton-Glacier International Peace Park zusammengeschlossen.
Der Waterton Lakes National Park befindet im Südwesten der Provinz Alberta, im Süden ist der Bundesstaat Montana und auf der Westseite liegt die kontinentalen Wasserscheide der Provinz British Columbia. Die Fläche der zusammengefassten Parks beträgt ca. 4.600 km². Der Park hat vielseitige Landschaften, so gibt es hier Steppen, Wälder, alpine Berge und Gletscher. Die Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere ist durch die verschiedenen Ökosysteme bedeutsam. Es leben hier u.a. Hirsche, Grizzlybären und Wölfe.
Der Friedenspark Waterton Naturpark (Kanada) und Glacier Naturpark  wurde im Jahr 1995 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes eingetragen und ist, wie erwähnt,  grenzüberschreitend zu Kanada.

UNESCO-Welterbestätten von 2010 bis heutzutage

Meeresschutzgebiet Papahānaumokuākea
Westlich von Hawaii liegt das Meeresschutzgebiet Papahānaumokuākea. Es ist eine Gruppe von Inseln und Atollen. Die Fläche beträgt ca. 360.000 km². In dem Gewässer des Pazifischen Ozeans leben seltene Fisch- und Korallenarten, auf den Inseln nisten zahlreiche Seevogelarten und es wachsen dort zahlreiche endemische Pflanzenarten. Weiterhin gehört zu dem geschützten Gebiet die Heiau-Tempel auf den Inseln Nihoa und Mokumanamana. Sie zeigen von dem religiösen Leben der Hawaiianer.
Das Meeresschutzgebiet Papahānaumokuākea wurde im Jahr 2010 sowohl in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes wie auch gleichzeitig in die des UNESCO-Weltkulturerbes  eingetragen.

Erdwerke von Poverty PointlessBlog
Der Fundort alter indianischer Kultur "Poverty Point" liegt im Nordosten des Bundesstaates Louisiana.

Der Fundort hat eine Fläche von ca. 2 km² direkt am Mississippi. Größe und Komplexität einzigartige sogenannte Erdwerke. Das sind Denkmäler aus Gräben, Wällen und Umzäunungen. Es sind wohl Befestigungsanlagen gewesen in der Zeit zwischen 18. und 10. Jahrhundert v. Chr.

Die Erdwerke bestehen aus sechs Wällen, die konzentrisch angeordnet sind. Zusätzlich fand man künstliche sechs Hügel, die aufgeschüttet die konzentrischen Kreise umgeben. Das gefundene von ihnen genutzte Werkzeug bestand aus Stein. Die Art der Werkzeuge lässt auf eine Kultur schließen, die Jäger und Fischer waren. Der Fundort liegt ca. 30 m über dem Meeresspiegel.
Die Zahl sechs sollte wohl die Welt symbolisieren - Norden, Süden, Westen und Osten, Himmel und Erde. Alle Öffnungen sind in Richtung Sonnenaufgang platziert. Gewichte aus Stein dürften wohl den Fischern zum Netzauswerfen gedient haben, dam
it diese nicht von der Strömung ab- oder aufgetrieben werden. konnten.
Aus Gestein wurden die benötigten Werkzeuge angefertigt. Auch fand man steinerne Schmuckstücke, kleine Figuren wie Tiere oder Frauen, die an Ketten angehängt wurden. Auch kleine Eulen aus Jaspis wurden gefunden.
Sehr viele „Poverty Point Objects“ - getrocknete Erdballen unterschiedlichster Gestaltung mit einer Größe von 2 bis 5 cm fand man. Man vermutet, dass sie zum Kochen in Erdöfen genutzt wurden.
Der Fundort ist sicherlich nur ein kleiner Teil der damals dort lebenden Bevölkerung. Man vermutet, dass sich das Gebiet ursprünglich auf eine Fläche von 2.000 km² erstreckt hatte.
Die Erdwerke von Poverty PointlessBlog wurden im Jahr 2014  in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes  eingetragen.

Missionsstationen in San Antonio

Die fünf Missionsstationen in San Antonio – einer Stadt mit rund 1,5 Mio.
Einwohnern - befinden sich im Bexar County im US-Bundesstaat Texas. Bei einer der Missionsstationen handelt es sich um das im Zentrum von San Antonio befindliche Alamo, das im Verlauf des 18. Jahrhunderts ursprünglich als San Antonio de Valero errichtet wurde.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude zu einer Militärbaracke umfunktioniert und nach der hier befindlichen Kavallerieeinheit „Alamo Company“ umbenannt. Es sei erwähnt, dass diese einstige Missionsstation während des Texanischen Unabhängigkeitskriegs im Jahr 1836 Schauplatz eines schlimmen Gemetzels war.

Die Auseinandersetzungen kamen dadurch zustande, dass die damalige mexikanische Provinz Texas sich von Mexiko abtrennen wollte. Die vier anderen Missionsstationen befinden sich rund 20 km südlich der Stadt im „San Antonio Missions National Historical Park“. Die Missionsstationen wurden im 18. Jahrhundert von Franziskaner-Missionaren gegründet und bestehen aus Gebäuden sowie landwirtschaftlich genutzten Flächen.

Hier lebten amerikanische Ureinwohner, die zum katholischen Glauben bekehrt worden waren. Neben den Kirchen findet man hier noch Überreste von Wohnhäusern, Getreidespeichern und Bewässerungssystemen.

Die fünf Missionsstationen wurden im Jahr 2015 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten aufgenommen.






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