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Inhaltsverzeichnis

UNESCO-Welterbestätten

Eine ausführliche Beschreibung aller UNESCO-Welterbestätten von Mexiko finden Sie bei Goruma hier >>>

Besondere Ortschaften

Mexiko: Cancún © goruma (Dominik Jesse)

Mexiko: Izamal © goruma (Dominik Jesse)

Mexiko: Playa del Carmen © goruma (Dominik Jesse)

Mexiko: Playa del Carmen © goruma (Dominik Jesse)

Cancún
Das wohl beliebteste Ferienzentrum von Mexiko lockt in jedem Jahr Tausende von Touristen ins Land, zumal die Freizeitunterhaltung aufgrund der vielen Sportangebote mehr als gesichert ist. Mit Hilfe von Brücken ist die malerische Insel Cancún Beach mit dem Festland angeschlossen.

Izamal
Izamal, die wunderschöne Stadt auf Yucatán, wird auch als die Gelbe Stadt bzw. als Stadt der Hügel bezeichnet. Die wohl älteste Stadt der Halbinsel besticht durch ihre tragische Geschichte, aber auch durch ihr faszinierendes Stadtbild, aus dem heraus sich das imposante Franziskanerkloster in den Himmel hebt.

Oaxaca
Von Puebla kann man in vier Busstunden Oaxaca erreichen, ein Ort, der insbesondere mit den reich verzierten Kirchen lockt. Außerdem ist Oaxaca eine hervorragende Ausgangsstation für Ausflüge nach Mitla, Tule, Teotitlan de Valle und Hierve el Agua. 

Playa del Carmen 
Playa ist das unumstrittene Tourismuszentrum des mexikanischen Bundesstaates Quintana Roo und breitet sich an der Karibikküste aus. Das eher an eine typische Mittelmeer-Stadt erinnernde Playa del Carmen begeistert mit der entzückenden Strandpromenade mit ihren unzähligen Boutiquen, Bars und Restaurants.

Puebla
Die wundervolle Stadt Puebla liegt östlich von Mexiko City. Sie begeistert mit einer beeindruckenden Kathedrale, einem Kunstmarkt und vielen interessanten kleinen Gassen.

Teotitlan de Valle
Hierbei handelt es sich um ein Färber- und Weberdorf, in dem man durchaus bei der Fertigung von Decken und Teppichen zuschauen kann. In der Nähe der Ortschaft breitet sich die bekannte Ausgrabungsstätte Mitla aus, dem früheren Zentrum der Mixteken.

Villahermosa
Villahermosa, eine Stadt im Tiefland der karibischen Küste, besticht durch den sehr sehenswerten La Venta Park, zu dem auch die berühmten Steinmonumente und die Olmeken-Köpfe gehören.

 

Besondere Gebäude

Mexiko: Mérida, Gouverneurspalast © goruma (Dominik Jesse)

Mexiko: Palacio Nacional © goruma

Palacio de Gobierno, Mérida
Aus dem 19. Jahrhundert stammend, nimmt der Palast die gesamte Stirnseite des Zócalos ein. Im Inneren und in einem Raum im ersten Stock ist auf über zwanzig Gemälden von Fernando Castro Pacheco die Geschichte von Yucatán dargestellt.

Palacio de Bellas Artes, Mexiko City
Der Palacio de Bellas Artes in Mexiko City beherbergt in einem Jugendstilbau aus weißem Carraramarmor die Schönen Künste: Oper, Ballett und Theater. Das Bauwerk wurde von dem italienischen Architekten Adamo Boari nach Vorgaben des Diktators Porfirio Díaz 1901 begonnen, allerdings erst 1934 fertig gestellt. 

Palacio Nacional (Nationalpalast), Mexiko City
Das dreistöckige Gebäude mit zahlreichen Sälen und insgesamt 14 Innenhöfen ist heute Sitz des Präsidenten, des Senats und des Abgeordnetenhauses. Es wurde ursprünglich von Cortés auf den Ruinen eines Palastes von Moctezuma (Montezuma) errichtet und diente ab 1562 den spanischen Vizekönigen als Residenz. Seine Wandmalereien von Diegro Rivera, in denen die Geschichte des Landes dargestellt. Wird, macht den Besuch unvergesslich.

Palacio del Gobierno, Guadelajara

In diesem wunderschönen barocken Gebäude hat Padre Miguel Hidalgo 1810 den Beginn des Freiheitskampfes gegen die Spanier verkündet. Und von dort aus rief Benito Júarez 1858 "Die Mutigen morden nicht" und rettete sich damit vor der Exekution. Große Wandgemälde säumen den Aufgang und die Sala del Congreso, beide von Orozco, und erzählen von den oben genannten Ereignissen.


Teatro Principal
Das Teatro Principal wurde in Puebla in den Jahren 1756-69 erbaut. Es gehört zu den ältesten Schauspielhäusern des Kontinents und ist von prunkvollem Äußeren.

Torre Latinoamericana
 
Dieser Turm befindet sich in Mexiko City im historischen Zentrum. Vom 42. Stockwerk des 1958 erbauten und 171 m hohen Lateinamerikaturms überblickt man große Teile der Stadt. Meist behindert allerdings Luftverschmutzung die Sicht.

Museen

Museo de Arte Moderno/Mexiko-Stadt
Der Bau des Museums für moderne Kunst wurde im Jahr 1964 beendet. Das Museum zeigt wechselnde Ausstellungen. Zugleich bietet es eine außergewöhnliche Sammlung moderner mexikanischer Malerei. Besonders erwähnenswert ist die Sammlung surrealistischer Werke von Remedios Varo.

Museo Nacional de Antropología
/Mexiko-Stadt

Museo Nacional de Arte/Mexiko-Stadt

Museo Rufino Tamyo
/Mexiko-Stadt

Museo Frida Kahlo
/Mexiko-Stadt

Museo del Palacio de Bellas Artes
/Mexiko-Stadt
Museum des Palastes der Schönen Künste

Museo Nacional de Arquitectura/Mexiko-Stadt
Nationales Architekturmuseum

Oper und Theater

Palacio de Bellas Artes
Der Palast der Schönen Künste in Mexiko-Stadt ist wohl die bedeutendste kulturelle Einrichtung Mexikos. Nicht nur die Architektur des Bauwerkes ist beeindruckend, sondern auch seine Rolle als Ort für Theater- und Operaufführungen ist herausragend.

Auditorio Nacional
Das Nationalauditorium in Mexiko-Stadt wurde im Jahr 1952 eröffnet und diente zunächst als Ausstellungsraum. Heute dient es als Ort für Ballettaufführungen, Darbietungen klassischer Musik und Popkonzerte.

Teatro Degollado/Guadalajara
Das Theater wurde im Jahr 1866 eröffnet. Auffallend sind die korinthischen Säulen vor dem Eingangsbereich des Theaters. Aufgeführt werden klassische und moderne Theaterstücke.

Kirchen, Klöster und Tempel

Mexiko: Cathedral de S. Idelfonso © goruma (Dominik Jesse)

Antigua Basílica de Guadalupe
Die Basilika wurde zwischen 1695 und 1709 zu Ehren der Jungfrau von Guadalupe, der Schutzpatronin Mexikos, errichtet. An der Stelle der Kirche erschien 1531 der Legende nach die Jungfrau von Guadalupe einem indianischen Jungen. Zu dem Heiligtum in Mexiko-Stadt pilgern ganzjährlich Massen von Christen. 

Catedral de San Idelfonso
Die Kathedrale von Mérida stammt aus der der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Fast ihre gesamte kostbare Ausstattung ist bei der Revolution zerstört worden. Übriggeblieben ist der berühmte Cristo de las Ampollas (Christus der Brandblasen). >Der Legende nach soll die Statue aus einem Baum geschnitzt worden sein, der die ganze Nacht brannte und dabei unversehrt blieb. 

Mexiko: Franziskanerkloster Izamal

Franziskanerkloster von Izamal
Hauptsehenswürdigkeit der entzückenden Stadt auf Yucatán, die auch als Gelbe Stadt bzw. Stadt der Hügel bezeichnet wird, ist das imposante Kloster des Franziskanerordens. Das Sakralbauwerk wurde im Jahre 1562 fertiggestellt und hat die Steine der Maya-Tempel verwendet, auf deren Platz es sich heute erhebt. Für den prächtigen Bau zeichnete sich Friar Juan Mérida aus.

Catedral Metropolitana
Fast 250 Jahre (1573 - 1813) vergingen bis zur Fertigstellung des Haupt- und der beiden Seitenschiffe sowie der 14 Seitenkapellen der Catedral Metropolitana in Mexiko City, der wohl größten Kirche des amerikanischen Kontinents. Hundert Jahre später erst wurden die Glockentürme 67 m hoch und mit 18 Glocken fertig gestellt. Die aus Basalt und Sandstein geschaffene, breit angelegte Fassade entspricht dem barocken Stilgefühl des ausgehenden 17. Jh., während die Glockentürme im klassizistischen Stil errichtet wurden.

Convento de San Bernardino de Siena
Im ehemaligen Kloster Mexiko-Citys aus dem 16. Jahrhundert befinden sich religiöse Bilder, Skulpturen und Schnitzereien aus der Kolonialzeit.

Iglesia de Jesus Nazareno
In der Kirche am José Maria Pino Suárez 35 in Mexiko-Stadt befinden sich die Überreste des Eroberers Hernán Cortés. 

Nueva Basílica de Guadalupe
Die riesige Basilika von Mexiko-Stadt besticht durch ihre runde Grundfläche und war 1974 erbaut worden. Sie kann bis zu 40.500 Personen fassen. 

Rosenkranzkapelle
In Santo Domingo steht die Rosenkranzkapelle, die aufgrund ihrer verschwenderischen Goldornamentik so sehenswert ist.

Templo de la Sagrada Familia
Der christliche Tempel wurde 1925 fertiggestellt. Seine Architektur vereint verschiedene Stile des 20. Jahrhunderts.

Templo de San Lorenzo Xochimanca
Der Tempel aus dem 16. Jahrhundert ist einer der ältesten der Stadt. Besonders schön ist die reich verzierte Fassade.

Kulturdenkmäler der Azteken

Pyramide von Santa Cecilia Acátitlan

Templo Mayor
Direkt am Zocaló von Mexiko-City zwischen dem Palast und der Kathedrale, liegt der ab 1978 ausgegrabene Templo Mayor.  Der Beginn der Grabungen rührt von dem Fund einer ca. 8 Tonnen schwere Steinscheibe mit der Abbildung der Mondgöttin Coyolxauhqui, der Mondgöttin. Vermutlich bildete diese Steinscheibe den Boden des Huitzilopochtli-Tempels.  Es war seinerzeit üblich, etwa alle 50 Jahre einen neuen Tempel über dem jeweils alten zu errichten. Insgesamt legte man hier sieben Tempelanlagen frei.
Der Templo Mayor war ein Doppeltempel, denn er war  den beiden Gottheiten Huitzilopochtli und Tlaloc geweiht.


Kulturdenkmäler der Mayas

Mexiko: Ruinen von Chichén Itzá © goruma (Dominik Jesse)

Die Mayas
Die Mayas lebten in einem Gebiet, das Belize, Honduras, Guatemala und Mexiko umfasste. Ihre Ursprünge gehen bis auf das Jahr 3000 v. Chr. zurück. In Mexiko verteilen sich die Maya-Ruinen auf der Yucatán-Halbinsel und angrenzenden Gebieten. Man findet Maya-Ruinen in den Bundesstaaten Yucatán, Quintana Roo und Campeche. Einige sehr bedeutende und gut erschlossene Maya-Ruinen stehen auf der Liste des UNESCO-Weltkulurerbes. Dieses sind:

  • Ruinen von Chichén Itzá
  • Präkolumbische Stadt und Nationalpark von Palenque
  • Präkolumbische Stadt Uxmal
  • Maya-Stadt Calakmul (Campeche)

Ausführliche Informationen zu diesen Maya-Ruinen finden Sie bei Goruma hier >>>.

 

Culubá (Yucatán)
YucatánDie Maya-Ruinen von Culubá befinden sich im Süden des Bundesstaates Yucatán. Der Siedlungsbeginn lässt sich auf das erste Jahrhundert vor Christus datieren. Aufgrund der vielfältigen Baustile geht man davon aus, dass die Stadt durchgehend bis ins Jahr 1100 besiedelt war. Wiederentdeckt wurde die Anlage in den 1940-er Jahren und seit 1979 wird sie systematisch erforscht. Die Anlage kann prinzipiell in 3 Gruppen gegliedert werden. Die Bauwerke lassen sich den Stilen von Chenes, Puuc, Mayapan und Chichén Itzá zurechnen. Als Ausgangspunkte für einen Tripp nach Culubá eignen sich Mérida und Cancun.

Kabah (Yucatán)
Die Maya-Ruinen von Kabah befinden sich im Südwesten des Bundesstaates Yucatán. Kabah gilt nach Uxmal als die zweitwichtigste Maya-Ruine der Puuc. Erbaut wurden die meisten Strukturen 6. und 9. Jahrhundert nach Christus. Wiederentdeckt bzw. erstmals beschrieben wurde die Anlage 1841. Das Areal auf dem sich die Ruinen befinden wird von einer Bundesstraße durchschnitten und somit lassen sich die Ruinen in zwei Gruppen, Ost- und Westgruppe, unterteilen. Für Besucher ist momentan jedoch nur die Ostgruppe zu besichtigen. Ein Highlight der Ostgruppe ist der Palast der Masken (Codz Poop). In diesem ca. 45 m langen Gebäude finden sich viele Reliefs von Masken und Figuren. Ebenfalls sehr sehenswert sind das Teocalli und das Segunda Casa. Im Jahr 2011 wurden die Überreste einer königlichen "Großküche" mit einer Länge von 40 m und einer Breite von 14 m entdeckt. Der beste Ausgangspunkt für einen Tripp nach Kabah ist sicherlich Mérida.
 
Mayapán (Yucatán)
Die Maya-Ruinen von Mayapán befinden sich im westlichen Teil des Bundesstaates Yucatán, ca. 40 km südlich der Stadt Mérida. Die Siedlungsgeschichte der Stadt umfasst den Zeitraum von ca. 1000 bis 1400. Ab dem Jahr 1007 war Mayapán die Haupstadt der Cocomes Dynastie. Im 13. Jahrhundert konnte Mayapán, das heute sehr viel bekanntere Chichén Itzá besiegen und verwustete die Stadt. Die Hauptattraktion der Anlage ist die "Pyramide des Kukulcán". Diese 15 m hohe Pyramide ähnelt der Pyramide des Kukulcán in Chichén Itzá sehr, ist jedoch wesentlich kleiner. Von hier hat man einen guten Blick über die Anlagen. Weiterhin finden sich Säulenhallen sowie Rundtempel. Teile der ehemals ca. 9 km langen Stadtmauer sind ebenfalls erhalten. Der beste Ausgangspunkt für einen Tripp nach Kabah ist sicherlich Mérida.

Ek' Balam (Yucatán)
Die Maya-Ruinen von Ek' Balam befinden sich im nordöstlichen Teil des Bundesstaates Yucatán, ca. 30 km nördlich der Stadt Valladolid. Der Name Ek' Balam bedeutet soviel wie "Schwarzer Jaguar". Der Siedlungsbeginn der Stadt fällt in den Zeitraum von ca. 100 bis 300 vor Christus. Die Blütephase der Stadt war von 700 bis zum Jahr 1000. Nach der Ankunft der Spanier entstand in Ek' Balam eine kleine spanische Siedlung von der noch heute eine kleine Kapelle zeugt. Seit 1997 wird die Anlage systematisch freigelegt. Man geht davon aus, dass die Stadt in früheren Zeiten auf einer Fläche von ca. 1,25 km² ummauert war und sich außerhalb der Mauern auf weitere 12 km² ausdehnte. Die heute zu betrachtenden Strukturen stellen das ehemalige Stadtzentrum dar. Besonders beeindruckend ist die Akropolis die bei einer Grundfläche von 160 m mal 70 m und 37 m Höhe 72 Räume aufweist. Die Akropolis ist mit zahlreichen Reliefs von Masken und Figuren verziert. Weiterhin finden sich ein ovaler Palast, ein Ballspielplatz und zahlreicher weitere kleine Gebäude und Stelen. Ausgangspunkt für einen Tripp nach Kabah ist sicherlich Valladolid.

Dzibichaltún (Yucatán)
Die Maya-Ruinen von Dzibichaltún befinden sich im nordwestlichen Teil des Bundesstaates Yucatán, nur ca. 15 km nördlich der Stadt Mérida. Der Siedlungsbeginn lässt sich auf das 9. Jahrhundert v. Chr. datieren. Ab dem Jahr 250 v.Chr. begann die Entwicklung der Stadt und im 9. Jahrhundert n. Chr. lebten hier vermutlich bis zu 40.000 Menschen. Deshalb zählt Dzibichaltún heutzutage mit einer Fläche von mehr als 16 km² und ca. 8.000 Bauwerken zu den größten Maya-Ruinen. Da man auch eine spanische Kapelle fand geht man davon aus, dass Dzibichaltún bis in die Kolonialzeit besiedelt war. Das Zentrum der ehemaligen Stadt besteht aus 4 Plazas mit den umliegenden Gebäuden. Besonders interessant sind der Tempel der 7 Puppen, welcher auch als Sonnentempel bekannt ist. Hier wurde mit Hilfe von einfallendem Licht die Maya Kalender geeicht. Der Name des Tempels leitet sich von gefundenen Figuren ab, diese sind heutzutage im örtlichen Museum zu sehen. Ausgangspunkt für einen Tripp nach Kabah ist sicherlich Mérida.

Cobá (Quintana Roo)
Die Maya-Ruinen von Cobá befinden sich im nördlichen Teil des Bundesstaates Quintana Roo, ca. 40 km nordwestlich der Stadt Tulum. Der Siedlungsbeginn lässt sich auf das 1. Jahrhundert v. Chr. datieren. Ab ca. 100 v.Chr. begann die Entwicklung der Stadt und im 9. Jahrhundert n. Chr. lebten hier vermutlich bis zu 50.000 Menschen. Cobá hatte ein in der Mayawelt einzigartiges Straßensystem, welches wichtige Handelsrouten abdeckte und auch militärisch genutzt wurde. Es lassen sich Kontakte zu anderen Machtzentren wie Tikal, Calakmul oder Teotihuacán nachweisen. Wiederentdeckt wurde die Stadt 1893 aber dennoch begann die systematische Untersuchung erst ab 1972. Allerdings wird bisher nur an 5 von 20 festgestellten Baugruppen gearbeitet und es sind erst einige Pyramiden freigelegt. Die für Besucher zugänglichen Areale sind leider weit verstreut. Dafür können die freigelegten Pyramiden bestiegen werden und bieten einen hervorragenden Ausblick. Erwähnenswert sind die Nohoch Mul Gruppe mit dem größten Bauwerk, das eine Höhe von 42 m aufweist, und die Cobá Gruppe, welche die zentrale Gruppe mit der Hauptpyramide La Iglesia darstellt. Als Ausgangspunkte für einen Tripp nach Cobá eignen sich Valladolid und Tulum.

Tulum (Quintana Roo)
Die Maya-Ruinen von Tulum befinden sich im nördlichen Teil des Bundesstaates Quintana Roo, ca. 4km nördlich der Stadt Tulum direkt an der Küste zum Karibischen Meer. Der ehemalige Name der Stadt war wohl Zamá, was soviel bedeutet wie "Morgenröte". Tulum war im Vergleich zu Mayastädten relativ jung, der Beginn der Stadt lässt sich im 11. Jahrhundert n.Chr. datieren.
Im Jahr 1544 wurde die Stadt ohne Kampfhandlungen von den Spaniern eingenommen. Zuerst untersucht wurde die Anlage im Jahr 1916 und nachdem die Stadt Cancun von mehr und mehr Touristen aufgesucht wurde entwickelte sich auch das touristische Interesse an Tulum. Obwohl die Anlage eher klein ist hat sie die drittmeistbesuchte Maya-Ruine in Mexiko. Aufgrund der Strandlage findet sich ein Bild Tulums in fast jedem Bildband über die Maya. Sicherlich führt eine Mischung aus Interesse an den Maya-Ruinen und dem sehr schönen Strand zum Ansturm der Besucher und es sollte erwähnt werden, dass Tulum während der Hauptsaison geradezu mit Touristen überschwemmt wird.

Kohunlich (Quintana Roo)
Die Maya-Ruinen von Kohunlich befinden sich im Süden des Bundesstaates Quintana Roo, ca. 50 Kilometer westlich der Grenzstadt Chetumal. Der Siedlungsbeginn von Kohunlich lässt sich auf das Jahr 200 v.Chr. datieren. Die Blütephase erreichte die Stadt von 250 bis 600 und Kohunlich wurde vermutlich gegen das Jahr 1000 verlassen. Wiederentdeckt wurde die Anlage im Jahr 1912. Das interessanteste Gebäude ist sicherlich der Tempel der Masken. Hier finden sich 5 große steinerne Masken, von denen 4 den Sonnengott und eine einen Jaguar darstellt. Als Ausgangspunkte für einen Tripp nach Kohunlich eignet sich die Stadt Chetumal.

Hormiguero (Campeche)
Die Maya-Ruinen von Hormiguero befinden sich im Südosten des Bundesstaates Campeche, nahe den Ruinen von Chalakmul. Wiederentdeckt wurde die Anlage im Jahr 1933 und seit den 1980-er Jahren wird die Anlage in unregelmäßigen Abständen untersucht. Viel weiß man daher noch nicht über Hormiguero. Prinzipiell lässt sich Hormiguero in drei Gruppen, Nord-, Zentral- und Südgruppe einteilen. Das interessanteste Gebäude ist sicherlich der Gebäude II in der Südgruppe, welches im Rio-Bec-Stil erbaut wurde. Besonders beeindruckend ist der Schlangenmauleingang. Gebäude 5 in der Zentralgruppe weist ebenfalls einen Schlangenmauleingang auf. Dieser ist auch deutlich besser erhalten. Als Ausgangspunkte für einen Tripp nach Hormiguero eignen sich die Städte Chetumal und Campeche.

Edzná (Campeche)
Die Maya-Ruinen von Edzná befinden sich im Norden des Bundesstaates Campeche, ca. 65 km südöstlich der Stadt Campeche. Der Siedlungsbeginn von Edzná lässt sich auf das Jahr 500 v. Chr. datieren. Die Blütephase erreichte die Stadt von 400 bis 1000 und Edzná wurde vermutlich zwischen 1450 und 1500 verlassen. Wiederentdeckt wurde die Anlage im Jahr 1907 und seit den 1960-er Jahren wird die Anlage in systematisch freigelegt. Dabei umfasst das Areal der ehemaligen Stadt mit ca. 25 km² eine gewaltige Fläche. In Edzná mischen sich die Baustile von  Puuc, Petén und Chenes. In Edzná finden sich sehr viele Strukturen, darunter auch mehrere Pyramiden. Die bedeutendsten Gebäude befinden sich auf der Großen Akropolis. So auch das Highlight der Anlage, das Haus der fünf Stockwerke (Edificio de los Cinco Pisos). Als Ausgangspunkte für einen Tripp nach Edzná eignet sich die Stadt Campeche.

Becán (Campeche)
Die Maya-Ruinen von Becá befinden sich im Südosten des Bundesstaates Campeche, nahe den Ruinen von Chalakmul. Der Name Becán bedeutet soviel wie "Schlucht, von Wasser geformt". Der Siedlungsbeginn von Becá lässt sich auf das 7. Jahrhundert 500 v. Chr. datieren. Die Blütephase erreichte die Stadt von 600 bis 1000 und Becá wurde vermutlich um das Jahr 1250 verlassen. Wiederentdeckt wurde die Anlage im Jahr 1934. Eine Besonderheit Becáns ist der Graben der die gesamte Anlage umfasst, das ist einzigartig in der Mayawelt. Die meisten Gebäude sind im Rio-Bec-Stil erbaut. Als Ausgangspunkte für einen Tripp nach Becá eignen sich die Städte Chetumal und Campeche.

Xpuhil (Campeche)
Die Maya-Ruinen von Xpuhil befinden sich im Südosten des Bundesstaates Campeche, nahe den Ruinen von Chalakmul. Genaueres zur Geschichte der Stadt ist noch nicht bekannt. Wiederentdeckt wurde die Anlage im Jahr 1933 und seit den 1980-er Jahren wird die Anlage in systematisch freigelegt. Besonders interessant ist der ca. 50 Meter breite im Rio-Bec-Stil erbaute Palast mit seinen drei hohen Türmen. Es finden sich die ebenfalls für den Rio-Bec-Stil typischen Maskenreliefs. Als Ausgangspunkte für einen Tripp nach Xpuhil eignen sich die Städte Chetumal und Campeche.

Rio Bec (Campeche)
Die Maya-Ruinen von Rio Bec befinden sich im südöstlichen Teil des Bundesstaates Campeche,  nahe den Ruinen von Chalakmul. Die Ruinen von Rio Bec sind genauer gesagt mehrere kleine Ruinen die hier im Regenwealdgebiet verstreut sind. Die Erforschung der Anlagen beginnt erst und somit weiß man noch nicht viel über Rio Bec. Die einzelnen Gebäude können zu Fuß erkundet werden, doch benötigt man einen Geländewagen um sich zwischen den einzelnen Arealen hin und her zu bewegen. Die Anlagen dürfen nur mit einem Führer besichtigt werden. Als Ausgangspunkte für einen Tripp nach Rio Bec eignen sich die Städte Chetumal und Campeche. Die nächste Übernachtungsmöglichkeit findet sich in dem Ort Xpujil.

Hinweis
Am 21. Dezember 2012 endete der Kalender der Maya. Nach Meinung von Endzeitgläubigen sollte an diesem Tag die Welt untergehen. Um diesen Tag würdig zu begehen, versammelten sich unterhalb der Kukultán-Stufenpyramide zahlreiche Menschen - auch aus den USA und Europa. Sie warteten jedoch vergebens. Es erschien auch kein Raumschiff, um sie aufzunehmen. Aber auch an anderen Orten kamen die Endzeitgläubigen zusammem, um von Außerirdischen mit Hilfe von Raumschiffen gerettet zu werden - so z.B. am Fuße des 1.231 m hohen Pic de Burgarach in der französischen Region Languedoc - Roussillon.

Bedeutende Universitäten

Mexiko verfügt über zahlreiche Universitäten. Im Folgenden stellen wir ihnen die wichtigsten und bedeutendsten davon vor.

Universidad Nacional Autónoma de México
Die Nationale Autonome Universität Mexikos wurde im Jahr 1551 gegründet und ist damit die älteste Universität Mexikos sowie eine der ältesten Universitäten ganz Amerikas. Die Universität befindet sich in Mexiko-Stadt. Näheres zu dieser Universität finden Sie weiter oben unter der Rubrik "UNESCO-Welterbestätten". Momentan studieren ca. 305.000 Studenten an dieser Universität, die über folgende Fakultäten verfügt:

  • Architektur
  • Chemie
  • Wirtschaftswissenschaften
  • Ingenieurswissenschaften
  • Rechtswissenschaften
  • Medizin
  • Philosophie und Literaturwissenschaften
  • Politik- und Sozialwissenschaften
  • Psychologie
  • Veterinärmedizin


Instituto Politécnico Nacional
Die Nationale Polytechnische Hochschule wurde im Jahr 1936 in Mexiko-Stadt gegründet. Momentan studieren ca. 150.000 Studenten an dieser Universität.

Universidad Michoacana de San Nicolás de Hidalgo
Die Universität wurde im Jahr 1551 im Renaissance-Stil in Morelia gegründet.

Universidad Autónoma Chapingo
Die Autonome Universität Chapingo wurde im Jahr 1854 in der mexikanischen Stadt Texcoco gegründet. Als eigentliche Universität fungiert diese Hochschule jedoch erst ab 1974.

Universidad de Sonora
Die Universität von Sonora wurde im Jahr 1942 in Hermosillo gegründet. Heute zählt sie zu den wichtigsten Universitäten im Nordwesten Mexikos. Der Hauptcampus liegt in Hermosillo, jedoch verfügt die Universität über Zweigstandorte in Caborca, Navojoa, Nogales, Santa Ana. Die Universitäten verfügt über die folgenden Fakultäten:

  • Biologie
  • Geisteswissenschaften und Kunst
  • Ingenieurswissenschaften
  • Naturwissenschaften
  • Sozialwissenschaften
  • Wirtschaftswissenschaften

 

Naturschönheiten

Mexiko: Agua Azul © goruma (Saad Ali)

Agua Azul
Agua Azul oder "Yax Há" (Blaues Wasser) befindet sich ca. 60 km südlich von Palenque inmitten des tropischen Regenwaldes. Über 7 km erstrecken sich Kaskaden und kleine Seen, die wegen des Kalksteinbettes in Tönen von strahlendem Blau bis zum tiefsten Violett leuchten.

Baja California
Die etwa 1.300 km lange Landzunge bzw. Halbinsel breitet sich im mexikanischen Westen aus. Ihren Anfangspunkt hat die stark wüstenähnlich und durch einsame Oasen geprägte Landschaft bei Tijuana.
Die Baja hat die schönsten Strände der Welt. Sie grenzt an den US-Bundesstaat Kalifornien und gehört zu Mexiko. Das Meer ist hier zwischen 90 und etwas mehr als 200 km  Kilometer breit und trennt die Baja vom mexikanischen Festland. Sie liegt in unmittelbarer Nähe der San-Andreas-Spalte.  In den unglaublich schönen Buchten kalben Wale, die weitgereist aus der Beringsee angeschwommen kommen. Leider "verzieren" oft Autowracks und anderer Müll die Landschaft.
Die Baja ist ein sehr dünn besiedeltes Gebiet. Das Meer ist an Artenreichtum der Welt nicht zu überbieten.
Viele Touristen bereisen die Baja und wollen Delfine oder Wale beobachten oder sie fahren oder zum Angeln von Schwertfischen auf das Meer.
Südlich vom Wendekreis des Krebses, liegt der ca. 100.000 Einwohner zählende Ort Cabo San Lucas - mit Hotelburgen, Nippes-Lädchen, Malls,  Einkaufsstraßen und zahlreichen Margarita-Bars. Zusammen mit dem Städtchen San José del Cabo, die über eine rund 30 Kilometer lange mit teuren Hotels bebaute Küstenstraße, verbunden sind, entwickelt sich hier unter der gemeinsamen Bezeichnung "Los Cabos eine  Art mexikanisches Las Vegas.

Barranco del Cobre (Kupferschlucht)
Die Barranco del Cobre zieht sich durch die Sierra Tarahumara und befindet sich im mexikanischen Bundesstaat Chihuahua. Sie ist mit etwa 30.000 km² das größte und zerklüftetste Schluchtensystem Nordamerikas. Mit ihren bis zu 1.500 m breiten und zum Teil mehr als einen Kilometer senkrecht abfallenden Felswänden ist der Barranco del Cobre vier Mal größer als der berühmte Grand Canyon in den USA.

Canon de Sumidero

Durch diese dramatisch-schöne Schlucht, deren Felswände an einer Stelle 1.000 m hoch sind, fließt der Río Grijalva und mündet in einen Stausee, der weite Teile Mexikos mit Energie versorgt. Ein lohnenswerter Ausflug durch den Canon dauert zwei Stunden.

Cenotes
Cenotes sind die Portale zu großen Höhlenlabyrinthen unter der Erde. Sie entstehen, wenn unterirdische Wasserströme den Kalkstein so weit aushöhlen, dass die Erde über ihnen einbricht. Für die Mayas waren diese Cenotes heilig, der Herrscher über die Cenotes war der Mayagott Chac. Die Halbinsel Yucatán weist eine große Anzahl von Cenotes auf. Eines der größten Höhlenlabyrinthe ist "Dos Ojos" ("zwei Augen"), das sich ca. eine Stunde entfernt von Playa del Carmen befindet. Dort kann man wunderschön in Höhlen tauchen oder auch schnorcheln. Ein weiteres ist "Dzitnup", 7 km westlich von Valladolid entfernt. Man steigt in eine mit Stalaktiten versehene Höhle hinab. Der beinahe kreisrunde Cenote mit seinem kristallklaren Wasser wird nur durch einen Spalt in der Decke beleuchtet.

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Isla Cozumel
Diese beliebte Ferieninseln ist der Halbinsel Yucatán vorgelagert und lockt mit herrlich tropischer Landschaft und schönen Sandstränden.

Mexiko: Isla Mujeres © goruma (Dominik Jesse)

Isla Mujeres
Die Isla Mujeres befindet sich ca.km der Halbinsel Yucatán

El Rosario
Nahe der Industriestadt Toluca breitet sich das Landschaftsschutzgebiet „El Rosario“ aus. Dieses ist v.a. für die so genannten „Monarchfaltern“ bekannt geworden, die in jedem Jahr am Ende des Novembers den Park bevölkern. Diese dunkelroten Falter fliegen dann in eine Höhe von etwa 3.500 Meter – und das zu Millionen. Der glückliche Besucher dieses kann sie dann in großen dichten Trauben an den Ästen hängen sehen und dazu dieses laute Geräusch von knisterndem Papier vernehmen.

Höhlen von Yucatán
Yucatán ist eine Halbinsel, die den Golf von Mexiko von der Karibik trennt. Der nördliche Teil gehört zu den drei drei mexikanischen Bundesstaaten Yucatán, Campeche und Quintana Roo. Der Süden dagegen gehört zu Guatemala und Belize.ist
Die Höhlen von Yucatan gehören zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Halbinsel. Es ist wirklich ein ganz besonderes Erlebnis, an den entrückten Kalkformationen vorbeizutauchen und sich inmitten farbig schimmernder Fischschwärme wiederzufinden.

Laguna Bacalar
Die Lagune - auch Laguna de siete colores (Lagune der sieben Farben) genannt - die sowohl Süß- wie auch Salzwasser führt, befindet sich im Bundesstaat Quintana Roo und hat ihren Namen von dem in allen Farben schimmernden Wasser. Mit 145 km Länge und einer Breite von 1 km ist sie der zweitgrößte See Mexikos. Hier leben zahlreiche Vögel und riesige Fische, die bis zu zwei Metern lang werden können.

Misol-Há
Der dreißig Meter hohe Wasserfall ergießt sich in ein großes Wasserbecken, in dem man gefahrlos schwimmen kann. Um den Wasserfall erstreckt sich ein mit Farn bestandener Weg, auf dem man viele Vögel belauschen kann.

Tehuacán-Cuicatlán-Tal
Eine Mischung aus Kultur- und Naturerbe stellt das Tehuacán-Cuicatlán-Tal im südöstlichen Mexiko dar. Die Region ist ein 5.000 km² großes Biosphären-Reservat, das insbesondere durch seine Kakteenvielfalt beeindruckt. Daneben kommen rund 10% der hiesigen Pflanzen und Tiere nur hier vor – sie sind endemisch.
Insgesamt wachsen hier 2.700 verschiedene Pflanzenarten. Menschen versuchten die Natur dort schon früh zu nutzen, sie bauten Salz ab und hatten die mittelamerikanische Landwirtschaft in der Region geprägt.
Das Eintrittstor in das Naturreservat ist die kleine Ortschaft Zapotitlán Salinas.

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