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Ecuador: Einleitung, Kurzinformation

Ecuador: Haus am Äquator © goruma (Dr. Philips)

Es ist fast schon eine traurige Ironie des Schicksals, dass die República del Ecuador, die sich da im Nordwesten des südamerikanischen Kontinents zwischen Perú, Kolumbien und dem Pazifischen Ozean ausdehnt, auf der einen Seite zu den zweitärmsten Ländern Südamerikas zählt, auf der anderen aber zu den Ländern mit der größten Artenvielfalt der Erde. Nicht nur, dass das Land unglaubliche Naturschönheiten aufweist wie etwa die Straße der Vulkane oder den tropischen Bergwald am Hang der Anden.

Das koloniale Zentrum der hoch gelegenen Hauptstadt San Francisco de Quito wurde als erster Ort überhaupt 1978 auf die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes gesetzt. Die UNESCO hat zudem gleich drei Regionen Ecuadors zu Biosphärenreservaten erklärt. Dazu gehören der Yasuní-Nationalpark, Sumaco und vor allem die berühmten, 1000 Kilometer vor der Küste Ecuadors gelegenen Islas Galápagos (Galápagos-Inseln), welche die Heimat einer unglaublichen Tierwelt bilden.

All dies erklärt natürlich auch, weshalb sich in den letzten Jahren der Tourismus zu einem der bedeutendsten Wirtschaftszweige des Landes entwickelt hat. Sämtliches angemessen aufzuzählen, was das Land an unvorstellbarer Schönheit zu bieten hat, würde den Rahmen einer Einleitung leicht sprengen. Es kann daher nur kurz auf die 12 Nationalparks verwiesen werden, auf die „Ruta de sol“ entlang der ecuadorianischen Küste, auf Cuenca, die drittgrößten Stadt Ecuadors und weiteres UNESCO-Weltkulturerbe Ecuador, oder auf Baños, die Stadt, die sich weltvergessen unterhalb des aktiven Vulkans Tungurahua ausbreitet. Bedeutend auch der Küstenort Puerto López, von dem Fahrten zur Isla de la Plata unternommen werden können und wo die Wale schwimmen, oder Shangrila Lodge, das an einem Steilhang über dem Fluss Anzu thront und einem fast die Tränen in die Augen treibt angesichts der dekadent schönen Aussicht über den Regenwald.

Das auf dem Äquator gelegene Ecuador - daher der Name - gehört aber nicht nur geographisch zu den vielfältigsten Staaten der Welt, sondern auch sprachlich und ethnisch. Abgesehen von der Amtssprache Spanisch sprechen viele Ecuadorianer Quichua, einen Dialekt des Quechua, den die Inkas zur Zeit ihrer großen Eroberungen eingeführt haben. Gesprochen werden auch lokale einheimische Sprachen und Dialekte, von denen Shuar der am weitesten verbreitete ist. Die indígenas (= indigene Bevölkerungsteile) bilden einen sehr großen Anteil im Lande, der etwa die Hälfte der Landesbewohner ausmacht. Ungefähr 45% aller Ecuadorianer haben sich in den beiden größten Städten des Landes angesiedelt. Neben Quito ist diesbezüglich Santiago de Guayaquil zu nennen, das den wichtigsten Hafen der Republik hat und mit seinen restaurierten Kolonialbauten, modernem Gebäuden sowie dem historischen Barrio Las Peñas Besucher aus aller Welt anlockt.

 

 
Bezeichnung des Landes República del Ecuador
Staatsform Präsidialrepublik
geografische Lage An der Nordwestküste Südamerikas
Nationalflagge ecuador_fahne.gif
Nationalhymne Salve, Oh Patria
Einwohnerzahl 14,6 Mio.
Ethnien Offiziell: 35% Mestizen, 25% Europäer, 15% Mulatten und 5% Afrikaner
Religion 93% Römisch-katholisch. Protestanten und Juden bilden kleine Minderheiten
Sprachen Spanisch ist Amtssprache, lokal werden auch Quchua und Chibcha gesprochen
Hauptstadt San Francisco de Quito mit 1.4 Millionen Einwohnern
Fläche 283.600 km²
höchster Berg Der Vulkan Chimborazo mit einer Höhe von 6.310 m
längster Fluss Rio Daule
flächengrößter See San Pablo in der Provinz Imbabura
internationales Kfz-Kennzeichen EC
Landeswährung bis zum Jahr 2000 der "Sucre" nun ist es der US-Dollar (USD)
Zeitunterschied zur MEZ - 6 h (Galapagos: - 7 h)
internationale Telefonvorwahl + 593
Netzspannung, Frequenz 120-130 Volt, 60 Hertz (US-Stecker-Adapter und Trafo erforderlich)
Internet-TDL (Top Level Domain) .ec

 

 






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