Länder der Erde » Amerika » Chile » Einleitung » Chile Einleitung: Einleitung

Reisemedizin

Alles Wissenswerte über die Reisemedizin bei goruma

      Reisemedizin

Städte

Unter Städte der Welt finden Sie nicht nur Städte wie Florenz oder Peking, sondern auch Städte wie Nukualofa und Zittau

      Städte

Cocktails der Welt

Mit unseren Cocktail-Rezepten gestalten Sie jede Party erfolgreich.

      Cocktails der Welt

Hurricane

Wann ist Hurrican-Saison? Goruma informiert über alles Wissenswerte zu Naturkatastrophen!

      Hurricane

Chile: Einleitung

Chile - Ein Land der Superlative

Chile: Abendstimmung im Nationalpark Torres del Paine © goruma (Dr. Philips)

Sicherlich wird jedem die ein oder andere Kleinigkeit zur República de Chile einfallen, etwa, dass sich das Land im Südwesten des südamerikanischen Kontinents wie eine Schlange über 4.300 Kilometer von Nord nach Süd ausdehnt und dabei an der breitesten Stelle gerade einmal 240 Kilometer misst. Auch die geographischen Nachbarn Pazifik, Perú, Bolivien und Argentinien sind bekannt; und natürlich auch die Hauptstadt Santiago de Chile, welche das unbestrittene politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes darstellt und in deren näherer Umgebung etwa 40% aller Chilenen leben.

Doch dann hört es meist auf, dabei fängt es doch gerade jetzt erst an, spannend zu werden:
Denn Chile ist ein Land der Wunder, der Besonderheiten und vor allem der Superlative. Zum einen sind da die chilenischen Anden, einer der höchsten Gebirgszüge der Erde. Absoluter Gigant dieser Felsen ist der Ojos del Salado im Nationalpark Nevado Tres Cruces, der es nicht nur auf ganze 6.880 Meter bringt, sondern mit dieser Größe auch zugleich der höchste Vulkan der Welt ist. Bei der heutigen Geisterstadt Chuquicamata liegen die weltweit größte offene Kupfermine sowie das größte Loch, das jemals von einem Menschen gegraben worden ist. Mit dem beschaulichen Ort Puerto Williams verfügt Chile außerdem über die am südlichsten gelegene Stadt der Welt. Und wem das noch immer nicht reicht, der sei an die Atacama-Wüste erinnert, den trockensten Ort der Erde: In gewissen Zonen dort hat es seit etwa 400 Jahren nicht mehr geregnet. Und doch steht mitten in der Wüste, in San Pedro de Atacama, ein Touristik-Zentrum für den Besucher bereit - umgeben von einer unwirklich scheinenden Landschaft. Alles ganz normal in Chile. Darüber hinaus begeistert das lange Land mit Atem beraubenden Gletschern, sprudelnden Geysiren, verschwenderischen Fjorden, bunten Seen und Gegenden, bei deren Betreten man sich auf dem Mond wähnt. Und im Süden Chiles bzw. von dessen Festland etwas entfernt liegt „Tierra del Fuego“ (= Feuerland), der begehrte Ausgangspunkt zur Chilenischen Antarktis. Dort vorgelagert findet man auf der Isla Hornos das berühmt-berüchtigte Kap Hoorn, den südlichsten Punkt nicht nur des Landes, sondern gleich des ganzen Kontinents. Und noch etwas: Den potenziellen Besucher der Republik Chile wird es freuen, denn das Land ist auch das sicherste in Südamerika, so dass das Reisen problemlos vonstatten gehen kann. 
Dank seiner enormen Nord-Süd-Ausstreckung und der bemerkenswerten Höhenunterschiede verfügt Chile über eine ungeheure Vielfalt an Klima- und Vegetationszonen. Im Land wachsen viele Arten von Kakteen; es gibt Wein, Honigpalmen, Araukarien, Eukalyptus, Antarktische Scheinbuchen und natürlich die rote Chilenische Wachsglocke (Copihue), die „Nationalblume“ des Landes. Die gigantische Tierwelt kennt ebenfalls kein Ende: Alpakas, Gabelhirsche, Chinchillas, Kolibris, Lamas sowie die zu den Kamelen zählenden Guanakos und Vikunjas – Chile hat sie alle. Insgesamt gleich acht Gebiete hat die UNESCO zu Biosphärenreservaten und drei Plätze des Landes zum Weltkulturerbe erklärt. Zu letzteren gehören natürlich der Nationalpark Chiloé (2000), das historische Viertel der Hafenstadt Valparaíso (2003) und schließlich die Humberstone- und Santa-Laura-Salpeterwerke in der bereits erwähnten lebensfeindlichen Atacama-Wüste (2005). Die Nationalparks Torres del Paine und Rapa Nui (auf der Osterinsel) stellen Bestandteile des Weltnaturerbes dar.
Zum Staatsgebiet des landschaftlich höchst abwechslungsreichen chilenischen Staates gehören auch die im Pazifischen Ozean gelegene Osterinsel, die Insel Salas y Gómez, die Juan-Fernández-, die Desventuradas-, die Ildefonso- und schließlich die Diego-Ramirez-Inseln. Und abgesehen davon beansprucht das Ausnahmeland auch einen gewissen Teil der Antarktis für sich. Während die Osterinsel insbesondere wegen ihrer Steinskulpturen (Moais) und dem Nationalpark Rapa Nui berühmt ist, hat eine der Juan-Fernández-Inseln einen englischen Schriftsteller zu einem Bestseller verleitet: Auf der Isla Robinsón Crusoe war 1705 ein gewisser schottischer Seemann namens Alexander Selkirk ausgesetzt worden. Dessen über vierjährige Inseleinsamkeit gab Daniel Defoe die Inspiration zu seinem Literaturklassiker. 
Am 27. Februar 2010 wurde das Land von einem der schlmmsten Beben seit sehr langer Zeit heimgesucht. Das Beben der Stärke 8,8 hatte sein Epizentrum in einer Tiefe von ca. 30 km im Pazifik - etwa 65 km. Ein Tsunami mit einer  Höhe von ca. 8 m ereichte Teile der Küsten des Landes und führte zu teilweise schweren Verwüstungen. Etwa 2 Millionen Häuser wurden zerstört oder beschädigt und ca. 800 Menschen kamen ums Leben.
Rettung der Bergarbeiter
Am 13. Oktober gegen 05:00 Uhr MESZ kam der erste der verschütteten Bergarbeiter, der 31-jährige Florencio  Ávalos Silva, mit Hilfe einer Rettungskapsel aus einer Tiefe von rund 622 m wieder an die Erdoberberfläche. Der letzte Gerettete war Luis Urzúa Iribarren, der gegen 03:00 Uhr MESZ ans Tageslicht kam. Die 33 Bergarbeiter waren 69 bzw. 70 Tage in der Gold- und Kupfermine San Josè  in der Atacamawüste verschüttert gewesen. Mit Hilfe von Spezialbohrern konnte ein Rettungsschacht zu ihnen hinab gebohrt werden. Über diesen Schacht wurden sie dann mit Hilfe einer Spezialkapsel einzeln nach oben befördert. Insgesamt dauerte die Rettung einer Person rund eine Stunde, später nur noch 40 Minuten. Der Präsident Ciles, Sebastian Piñera, befand sich zu Beginn der Rettung vor Ort. Da unter den geretteten Kumpels auch ein Bolivianer war - er war der vierte Gerettete - kam zudem auch der Präsident von Bolivien, Evo Morales, in der Atacama-Wüste. Angesichts dieser spektakulärsten Rettung von verschütteten Bergleuten brach das gesamte Land in Jubel aus, während nahezu die ganze Welt - teilweise "life" - Anteil nahm. Die Namen aller 33 Bergleute finden Sie bei Goruma hier >>>

Bezeichnung des LandesRepública de Chile
StaatsformPräsidialrepublik
geografische LageChile breitet sich mit einer Länge von 4.300 km an der Westküste Südamerikas aus und grenzt an den Pazifik.
Nationalflagge
NationalhymnePuro, Chile
Einwohnerzahl16,4 Millionen
Ethnien75% Mestizen
20% Weiße
5% Indianer
Religion80% katholisch (siehe auch Christentum)
12% Protestanten
6% ohne religiöse Bindung
SprachenSpanisch
HauptstadtSantiago de Chile
Fläche756.626 km²
höchster BergOjos del Salado (6.843 m)
längster FlussRío Lao (445 km)
größter SeeLago General Correra (Gesamtfläche 1.850 km², Anteil Chiles 970 km²)
internationales Kfz-KennzeichenRCH
LandeswährungChilenischer Peso

Zeitunterschied zur MEZ

- 5 h
Netzspannung, Frequenz 220 Volt und 50 Hz
Internet-TLD (Top Level Domain).cl

 





Kommentare
Maria  (Montag, 27.04.2009)
Die Bilderserie gefällt mir sehr gut. Ihr solltet noch viel mehr davon bei euch einspielen!
Emanuell  (Montag, 17.11.2008)
Wir sollten niemals vergessen, wer im Wesentlichen für den Sturz des damaligen demokratisch gewählten Präsidenten Allende und die folgenden unglaublichen Verbrechen (z.B. mit abgehackten Händen aus dem Hubschrauber ins Meer geworfen) neben dem Verbrecher Pinochet verantwortlich war: Die USA
Jonathan F.F.  (Mittwoch, 26.12.2007)
Will in den nächsten Tagen nach Chile fliegen. Gute Übersicht mit den wichtigsten Infos. Es fehlen allerdings Angaben über die Art von Steckern, z.B. für Rasierapperate oder Ladegeräte von Handys oder Labtops. Guten Rutsch, den ihr ja wohl bereits 5 h vor mir erleben werdet.

Kommentieren

eMail:  

Name:  

Kommentar:  


Benoten sie diesen Artikel


 
gut 1   2   3   4   5  schlecht 


Geschichte

Der Norden war schon vor 13.000 vor Christus besiedelt. Um 10.000 v.Chr. begann die Besiedelung des ...

      Geschichte