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Tiere in Brasilien

Säugetiere

Der größte einheimische Säuger ist der Flachland-Tapir. Es ist gleichzeitig auch eines der ältesten Säugetiere, da seine Vorfahren bereits vor 40-50 Millionen Jahren gelebt haben. Der einzelgängerisch lebende Vegetarier hält sich überwiegend im dichten Regenwald auf, dabei sucht er immer die Nähe von Gewässern auf.
Das rotbraune Fell ist nur bei den Jungtieren mit weißen Streifen versehen.

Brasilien ist die Heimat zahlreicher Superlative. Neben dem Flachand-Tapir lebt hier auch das Wasser-Opposum, welches heute das einzige komplett im Wasser lebende Beuteltier ist. Die 1,20 m großen Wasserschweine gehören ungeachtet ihren Namens zu den Nagetieren und sind innerhalb dieser Ordnung die größten Nager.

In den Bäumen der Regenwälder kann man mit viel Glück das Faultier erspähen, und auch der Große Ameisenbär sowie verschiedene Raubkatzen wie der Puma oder der meist nachtaktive Jaguar - die größte Katzenart auf dem amerikanischen Kontinent - halten sich eher versteckt.

Den Mähnenwolf, der sich überwiegend bei Graslandschaften aufhält, wird man ebenfalls kaum zu Gesicht bekommen, da er sehr selten geworden ist. Deutlich erkennbar ist er an dem schwarzen Fleck auf dem rotbraunen Fell im Nacken und an den bis zu den Knien schwarzgefärbten Beinen. Mittlerweile häufiger hören als tatsächlich auch sehen wird man Affen. Zu den häufigsten Arten gehören Brüllaffen mit dem charakteristischen Greifschwanz, Kapuzineräffchen sowie Spinnen-, Nacht- und Wollaffen.

Der Pampasfuchs und Pampaskatzen haben ihr Verbreitungsgebiet, wie der Name es bereits vermuten lässt, in der Pampa.

Pampasfuchs (Lycalopex gymnocercus), Südamerika

Pampasfuchs

Pampasfuchs (Lycalopex gymnocercus), Südamerika

Pampasfuchs

Pampasfuchs (Lycalopex gymnocercus), Südamerika

Pampasfuchs

Aufgrund des tropischen Klimas haben sich viele Tiere die Nacht als optimale Tageszeit für die Jagd und andere Aktivitäten ausgesucht. So ist das Ozelot ist ein nachtaktives Raubtier aus der Familie der Echten Katzen und wird bis zu 160 cm groß. Obwohl es auch hervorragend klettern kann, bewegt das Ozelot sich überwiegend auf dem Boden. Seine Nahrung besteht aus kleinen Hirschen, Affen, Schlangen, kleinen Nagetieren und Reptilien. Es lebt hauptsächlich im feuchtwarmen Dschungel, im Bergwald, in den Mangrovenwäldern und in Dornbuschsavannen.
Wegen seinem gelblich-braunen Fell mit schwarzen Punkten wird das Ozelot heute noch gejagt und steht daher auf der roten Liste der gefährdeten Tierarten. Andere nachtaktive Säuger sind Gürteltiere, die rund 1 m großen Wickelbären, Agutis und deren Verwandte, die Pakas.
Typisch für die Überschwemmungssavannen, bei denen während der Regenzeit riesige Flächen überschwemmt werden, ist der Sumpfhirsch. Man findet ihn an Flussrändern und an Sümpfen. Mittlerweile ist auch er als gefährdet eingestuft.

Spinnenaffen
Die Spinnenaffen (Brachyteles) sind eine Gattung aus der Familie der Klammerschwanzaffen (Atelidae). Mit einer Kopf-Rumpflänge zwischen 45 bis etwa 80 cm und einem 65 bis 80 cm langen Schwanz sind sie die größten Primaten auf dem amerikanischen Kontinent. Ihr Fell ist eher kurz und gelbgrau gefärbt, kann aber je nach Region auch ins Rötliche gehen. Sie kommen nur noch in Teilen Brasiliens vor und gelten als sehr stark gefährdet.
Die Tiere sind Baumbewohner und ernähren sich vorwiegend von Blättern, Früchten, und anderen Pflanzenteilen. Die Tiere leben in kleinen Gruppen zusammen.
Von der Gattung der Spinnenaffen gibt es folgende zwei Arten und zwar den:
- Nördlichen Spinnenaffen (Brachyteles hypoxanthus)
- Südlichen Spinnenaffen (Brachyteles arachnoides).

Reptilien ohne Schlangen

Mohrenkaimane
Vorsicht geboten ist am Amazonas nicht zuletzt wegen der hier heimischen Mohrenkaimane. Mit einer Länge von mehr als 6 m sind sie die größten südamerikanischen Raubtiere.
Während die Jungtiere sich noch von wirbellosen Tieren und Schecken ernähren, stehen auf dem Speiseplan der adulten Mohrenkaimane neben Fischen auch Säuger, Reptilien und sogar andere Kaimanarten.

Brillenkaimane
Die ebenfalls zu den Alligatoren zählenden Brillenkaimane können eine Länge von 5 m erreichen und halten sich hauptsächlich in Flüssen mit schlammigen Böden auf.

Ameive
Einer der Bewohner der Grasländer Mittel- und Südamerikas ist die zu den Schienenechsen gehörende Ameive. Die Schienenechsen stellen zusammen mit den Leguanen die zwei bedeutendsten Echsengruppen.

Schildkröten
Die früher weit verbreiteten Schildkröten sind sehr selten geworden, nicht zuletzt weil ihre im Sand vergrabenen Eier von Menschen zum Zwecke des Verzehrs gerne wieder ausgebuddelt werden.

Schlangen (nicht giftig)

Auch wenn die folgenden Schlangen ungiftig sind, so sollte man sie dennoch absolut nicht als harmlos einstufen.

Abgottschlange
Die Abgottschlange (Boa constrictor) erreicht Größen zwischen 3 und 4 m und ernährt sich von kleineren und größeren Säugern sowie von Vögeln und Reptilien.
Die Beute wird dabei umschlungen und durch das Zusammenziehen der Muskeln  erwürgt.
Man findet die Schlange in Argentinien, Belize, Bolivien, Brasilien (Amapá, Pará, Rondonia, Bahia, Sergipe, Amazonas, Pará, Pernambuco, Distrito Federal, São Paulo, Rio de Janeiro, Paraná, Piauí, Mato Grosso, Goiás, S Ceará, Rio Grande do Norte)
in Costa Rica, El Salvador, Französisch Guyana, Guatemala, Honduras, Kolombien (Valle del Cauca).
Weiterhin in Mexiko (Yucatan, Tamaulipas, San Luis Potosí, Quéretaro, Veracruz, Puebla, Jalisco, Morelos und Hidalgo), in Nicaragua, Panama,  Paraguay.
Auch in  Peru (Pasco), Surinam und Venezuela (Merida, Isla Margarita), sowie in Florida/USA -  wo sie ausgesetzt wurde - ist die Schlange beheimatet.
Auf Trinidad, Tobago, Martinique, Aruba und Antigua findet man sie auch.
Von der Schlange gibt es folgende Unterarten:
- Boa constrictor amarali
- Boa constrictor constrictor
- Boa constrictor nebulosa
- Boa constrictor occidentalis
- Boa constrictor orophias
- Boa constrictor ortonii
Eine ausführliche Beschreibung der Schlange finden Sie bei Goruma hier >>>

Gelbe Anakonda
Die Gelbe Anakonda (Eunectes notaeus) ist mit einer Länge bis zu etwa 4 m  - bei einem Gewicht von ca. 40 kg -  einiges kleiner als die Große Anakonda.
Man findet die Gelbe Anakonda im Nordosten von Argentinien (Chaco, Corrientes, Entre Rios, Formosa, Misiones, Santa Fé, Corrientes), im Südosten von Bolivien, im Südwesten von Brasilien (Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Rio Grande do Sul, Paraná São Paulo) sowie in Paraguay und Uruguay.
Eine ausführliche Beschreibung der Gelben Anakonda finden Sie bei Goruma hier >>>

Große Anakonda

Die Große Anakonda (Eunectes) kann in seltenen Fällen über 9 m lang werden und ist damit neben dem Netzpython die größte Schlange weltweit. Ihre Beute wird dabei umschlungen und durch das Zusammenziehen der Muskeln erwürgt bzw. zerquetscht
Sie kann durchaus auch für den Menschen lebensbedrohend sein. Die Große Anakondo findet man außer in Brasilien noch in Nord-Bolivien,  Ecuador, Französisch Guayana, Guyana, Kolumbien, Ost-Paraguay, Nordost-Peru, Surinam, Trinidad und Tobago sowie in Venezuela.
Eine ausführliche Beschreibung der hiesigen Großen Anakonda finden Sie bei Goruma hier >>>
Insgesamt gibt es von der Gattung Anakonda folgende vier Arten:
- Eunectes beniensis (Beni-Anakonda) 
- Eunectes deschauenseei (De-Schauensee-Anakonda)
- Eunectes murinus (Große Anakonda) 
- Eunectes notaeus (Gelbe Anakonda )

Schwarzgepunktete Anakonda
Die Schwarzgepunktete Anakonda (Eunectes deschauenseei) findet man im Nordosten von Brasilien sowie in Französisch Guyana

Giftschlangen

Allgemeines
Zahlreiche der in Brasilien vorkommenden Schlangen sind giftig und zum Teil sehr gefährlich. Dazu gehören u.a. die schwarz-weiß (gelb)-rot geringelten Korallenschlangen, Grubenottern, die  Lanzenottern und der Buschmeister.
Insgesamt leben in Brasilien ca. 360 Schlangenarten mit diversen Unterarten aus 80 Gattungen und 9 Familien.

Korallenschlangen
Diese meist sehr hübsch anzusehenden Schlangen der Gattung Micrurus (Korallenschlange, Korallenotter) mit ihren schwarz-weiß oder gelben und roten Ringen kommen insgesamt in 79 Arten mit diversen Unterarten vor.
Man findet sie in den südlichen Bundesstaaten der USA über Mexiko, Mittelamerika und in fast ganz Südamerika - mit Ausnahme von Chile. Oft jedoch nicht flächendeckend sondern nur in Landesteilen oder sogar kleineren Regionen. Sie leben vorwiegend in feuchten, warmen Lebensräumen und sind zwischen 60 bis 150 cm lang. Ihr Kopf kaum breiter als der Rumpf und ihr Schwanz ist kurz. Sie besitzen Die nachtaktiven Schlangen leben meist verborgen in Erdlöchern, zwischen dichtem Pflanzenwuchs oder unter Steinen und ernähren sich von kleinen Reptilien - seltener von Kleinsäugern, Amphibien, Jungvögeln.
Bisse kommen bei Menschen extrem selten vor. Sie verfügen über ein sehr wirksames Nervengift (Neurotoxin), das die Verbindung der Nerven untereinander und zwischen den Nerven und Muskeln (Synapsen) unterbricht. Außerdem besitzen sie zahlreiche Arten Giftanteile, die das Muskelgewebe zerstören (Myotoxine).
Ohne ein Antiserum ist u.a. mit Lähmungen bis hin zum tödlichen Atemstillstand zu rechnen.
- Amazonas Korallenschlange (Micrurus spixii), auch als Riesen-Korallenschlange bezeichnet, ist mit einer Länge von über 1,50 m die größte Art aus der Gattung der Micrurus
- Bolivianische Korallenschlange (Micrurus obscurus)
- Brasilianische Korallenschlange (Micrurus  brasiliensis)
- Brasilianische Korallenschlange (Micrurus  dekoratus)
- Caatinga Korallenschlange (Micrurus  ibiboboca)
- Hempricht´s Korallenschlange (Micrurus  hembrichi) 
- Pacaraima Korallenschlange - Painted Coral Snake  (Micrurus  corallinus)
- Para Korallenschlange (Micrurus paraensis) (Micrurus potyguara
- Schwarzköpfige Korallenschlange (Micrurus averyi), auch als Avery's Korallenschlange bezeichnet
- Südamerikanische Korallenschlange (Micrurus lemniscatus)
- Südliche Korallenschlange (Micrurus  frontalis)
- Südliche Korallenschlange (Micrurus pyrrhocryptus)
- Silvas Korallenschlange (Micrurus silviae)
- Weißgebänderte Korallenschlange (Micrurus albicinctus)
- Westliche Amazonas Korallenschlange (Micrurus tikuna)

Giftschlangen - Lanzenottern und weitere

Allgemeines
Die Gattung der Lanzenottern (Bothrops) gehört zur Unterfamilie der Grubenottern (Ctotalinae) und zur Familie der Vipern (Viperidae).
Die Gattung der Lanzenottern umfasst 45 Schlangenarten, von denen einige wiederum über Unterarten verfügen.
Die kleinsten Arten bzw. Unterarten erreichen eine Länge zwischen 50 bis 70 cm und die größten können über 2 m lang werden.
Ihr Gift besitzt gewebezerstörende Anteile (Proteasen), blutschädigende sowie nierenschädigende Anteile.
Erwähnenswert ist, dass das Enzym Reptilase im Gift von Bothrops atrox und Bothrops jararaca in der Diagnostik zur Feststellung von Gerinnungsstörungen sowie als Therapeutikum zur Gerinnungshemmung verwendet wird.
Die Tiere sind lebendgebärend. Ihren Namen haben sie von ihrer dreieckigen Kopfform, die an eine Lanzenspitze erinnert.

Brasilianische Lanzenotter
Die Brasilianische Lanzenotter (Bothrops brazil) kommt in Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch Guyana, Guyana, Kolumbien, Peru, Surinam und Venezuela vor.
Von der Schlange existieren keine Unterarten
 

Brasilianische Lanzenotter
Man findet diese Brasilianische Lanzenotter (Bothrops moojeni) in Argentinien (Misiones), Brasilien (Piaui, Parana, Sao Paulo, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, Goias, Maranhao und Bahia) in Bolivien und Paraguay.
Sie besitzt den selben deutschen Namen wie die Art (Bothrops brazil)

Caatinga Lanzenotter
Die Caatinga Lanzenotter (Bothrops erythromelas) kommt nur in Brasilien vor und hier in Alagoas, Bahia, Ceara, Maranhao, Minas Gerais, Paraiba,
Pernambuco, Piaui, Rio Grande do Norte sowie in Sergipe
Von der Schlange existieren keine Unterarten
 
Chaco-Lanzenotter

Die Chaco-Lanzenotter (Bothrops diporus) kommt in Argentinien, Bolivien, Brasilien und Paraguay vor
Von der Schlange existieren keine Unterarten
 
Cotiara Lanzenotter

Die Cotiara Lanzenotter (Bothrops cotiar) kommt in Argentinien (Misiones) und Brasilien (Sao Paulo, Parana, Santa Catarina und Rio Grande do Sul) vor.
Von der Schlange existieren keine Unterarten

Fonseca`s Lanzenotter

Die Fonseca`s Lanzenotter (Bothrops fonsecai) indet man in nur in Brasilien und zwar in Sao Paulo, Rio de Janeiro,  Minas Gerais
Von der Schlange existieren keine Unterarten
 
Französiche Insel-Lanzenotter (Bothrops sazimai)

Die Französiche Insel-Lanzenotter (Bothrops sazimai) kommt nur in Brasilien auf der Ilha dos Franceses (Französische Insel) im Bundesstaat Espírito Santo vor.
Von der Schlange existieren keine Unterarten
 
Gesprenkelte Waldlanzenotter
Die gesprenkelte Waldlanzenotter (Bothrops taeniatus) kommt in Bolivien, Brasilien (Amazonas, Rondonia, Mato Grosso, Goiás, Roraima, Maranhão, Pará und Acre), Ecuador, Französich Guyana, Guyana, Guyana, Kolumbien, Peru und Venezuela vor.
Von der Schlange existieren die beiden Unterarten Bothrops taeniata taeniata und Bothrops taeniata lichenosa
 
Gewöhnliche Lanzenotter

Die Gewöhnliche Lanzenotter (Bothrops atrox) kommt in Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch Guyana, Guyana, Kolumbien, Peru, Surinam, Venezuela und auf Trinidad vor.
Zudem auf Trinidad einer Insel, die zu den kleinen Antillen gehört.
Von der Schlange gibt es keine Unterarten

Grüne Jararaca Lanzenotter
Die Grüne Jararaca Lanzenotter (Bothrops bilineatus) kommt in Bolivien, Brasilien, Ecuador, Französisch Guyana, Guyana, Kolumbien, Surinam und Venezuela vor.
Von der Schlange gibt es die beiden Unterarten Bothrops bilineata bilineata
und Bothrops bilineata smaragdina

Halbmondlanzenotter
Die Halbmondlanzenotter (Bothrops alternatus) kommt in Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay vor.
Von der Schlange gibt es keine Unterarten

Insel-Lanzenotter
Die Insel-Lanzenotter (Bothrops insularis) Schlange kommt nur in Brasilien vor und dort auf der kleinen  Queimada Grande Island.
Die Schlange ernährt sich praktisch nur von durchziehenden Vögeln und ist extrem giftig.
Daher ist das Betreten der Insel streng verboten
Von der Schlange existieren keine Unterarten

Jararaca Lanzenotter
Die Jararaca Lanzenotter (Bothrops jararaca) kommt in Argentinien (Misiones)
Brasilien (Süd- Bahia, Espirito Santo, Rio de Janeiro, Minas Gerais, Sao Paulo,
Parana, Santa Catarina, Rio Grande do Sul und Mato Grosso) sowie in Nordost-Paraguay vor
Von der Schlange existieren keine Unterarten

Jararacussu Lanzenotter
Die Jararacussu Lanzenotter (Bothrops jararacussu) kommt in Argentinien (Misiones), Südbolivien,
Brasilien (Minas Gerais, Espírito Santo, Rio Grande do Sul und Bahia) und Paraguay vor
Von der Schlange existieren keine Unterarten

Matogrossa Lanzenotter
Die Matogrossa Lanzenotter (Bothrops matogrossensis) kommt in Argentinien (Salta), Bolivien, Brasilen (Mato Grosso do Sul, Amazonas, Rondonia, Goias, Tocantins, São Paulo), Paraguay und Peru vor.
Von der Schlange existieren keine Unterarten.
 
Murici Lanzenotter
Die  Murici Lanzenotter  (Bothrops muriciensis) kommt im Nordosten Brasiliens in Alagoas vor.
Von der Schlange existieren keine Unterarten

Marmor Lanzenotter
Die Marmor Lanzenotter (Bothrops marmoratus) kommt nur in Goiás in Brasilien vor.
Von der Schlange existieren keine Unterarten.

Marajó Lanzenotter

Die Marajó Lanzenotter (Bothrops marajoensis) kommt nur in Para in  Brasilien vor.
Von der Schlange existieren keine Unterarten.

Neuwied`s Lanzenotter
Die Neuwied`s Lanzenotter (Bothrops neuwiedi)kommt in kleinen begrenzten Regionen Brasiliens und Argentiniens vor.
Von der Schlange existieren keine Unterarten

Pampas Lanzenotter
Die Pampas Lanzenotter (Bothrops pubescens) kommt in Brasilien (Rio Grand do Sul) und in Uruguay (Artigas, Rivera, Tacuarembó, Cerro Largo, Treinta y Tres, Lavalleja, Maldonado, Canelones, Rocha und San José) vor.
Von der Schlange existieren keine Unterarten

Parana Lanzenotter
Die Parana Lanzenotter (Bothrops itapetiningae) kommt nur in Brasilien vor und hier in Minas Gerais, S Goias, Mato Grosso, Sao Paulo, Parana, Rio Grande do Sul, sowie Santa Catarina
Von der Schlange existieren keine Unterarten

Piraja`s Lanzenotter
Die Piraja`s Lanzenotter (Bothrops pirajai) kommt nur in Bahia in Brasilien vor
Von der Schlange existieren keine Unterarten

Sao Paulo Lanzenotter
Die Sao Paulo Lanzenotter (Bothrops alcatrez) kommt im Nordosten Brasiliens und im Bundesstaat Sao Paulo vor.
Von der Schlange gibt es keine Unterarten

Sao Paulo Lanzenotter

Die Sao Paulo Lanzenotter (Bothrops otavioi) kommt im Bundesstaat Sao Paulo in Brasilen vor.
Von der Schlange existieren keine Unterarten

Schwarzgesichtige Lanzenotter 
Die Schwarzgesichtige Lanzenotter (Bothrops pauloensis) kommt in Brasilen (Goiás, Minas Gerais, São Paulo, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Paraná) sowie in Bolivien und Paraguay vor.
Von der Schlange existieren keine Unterarten

Sertao Lanzenotter
Die Sertao Lanzenotter (Bothrops lutzi) kommt nur in Brasilen vor und zwar in Minas Gerais, Bahia, Goiás und Tocantins, Piauí, Pernambuco, Ceará, Bahia und São Paulo)
Von der Schlange existieren keine Unterarten.

Weißschwanz Lanzenotter
Die Weißschwanz Lanzenotter (Bothrops leucurus) kommt nur in Brasilien vor und zwar in Espirito Santo, Bahia, Sergipe, Alagoas, Pernambuco, und Ceará.
Von der Schlange existieren keine Unterarten

Südamerikanischer Buschmeister
Der Südamerikanische Buschmeister (Lachesis muta)  ist keine Lanzenotter und besitzt zwei Unterarten:
 - Lachesis muta muta (Vorkommen: im Amazonasbecken)
- Lachesis muta rhombeata (Verbreitung im Südosten Brasiliens).
   Neben dem Südamerikanischen Buschmeister (Lachesis muta) gibt es von der Gattung Lachelis noch folgende drei Arten, die aber in Brasilien nicht vorkommen.
•  Lachesis acrochorda  
•  Lachesis melanocephala
•  Lachesis stenophrys

Tropische Klapperschlange
Von der Tropischen Klapperschlange (Crotalus durissus) existieren sieben Unterarten.
Mit allen ihren Unterarten findet man die Schlange in Argentinien, Bolivien, Brasilien, Französich Guyana, Guyana, Kolumbien,  Paraguay, Surinam, Uruguay, Venezuela und auf der Insel Aruba.
Die Schlange gilt als die giftigste Klapperschlange.

Weitere Gifttiere

Bananenspinnen
Die Gattung der Bananenspinnen  (Phoneutria) umfasst acht verschiedene Arten, die alle sehr aggressiv und extrem giftig sind. Sie werden auch als Brasilianische Wanderspinnen bezeichnet.
Die gefährlichste Art ist die Phoneutria nigriventer. Diese kommt nur in Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay vor.
Die Weibchen werden zwischen 30 und 50 mm groß, während die Männchen mit höchstens 40 mm kleiner sind. Die Grundfärbung ist dunkelbraun mit hellen Streifen.
Ihr Gift kann einen gesunden, erwachsenen Menschen innerhalb weniger Stunden töten. Jedoch injiziert die Spinne nicht mit jedem Biss auch Gift. Außerdem gibt es ein Gegenserum.
Die meisten Bissunfälle mit der Spinne  ereignen sich tagsüber im Haushalt.
Die Spinnenarten leben in Südamerika und zwar von Ecuador bis in den Norden Argentiniens. Das Hauptverbreitungsgebiet der Spinnen ist jedoch – wie der Name bereits andeutet -  Brasilien.
Hin und wieder gelangten einzelne Spinnen in Bananenkisten bis nach Europa, wo sie zu großer Aufregung sorgten.

Echte Webspinnen
Echte Webspinnen sind eine Familie der Echten Webspinnen (Sicariidae) und umfassen die beiden Gattungen Loxosceles und Sicarius mit rund 140  Arten. <br />
Die Arten der Gattung Sicarius findet man in Südamerika, aber auch in Süd- und Westafrika sowie auf den Galapagos-Inseln, während die Arten der Gattung Loxosceles in ganz Amerika und Afrika verbreitet sind.
Die Arten der Gattung Sicarius graben sich selber zum Beutefang im Boden ein und werden zwischen 8 und 20 mm groß und besitzen eine gelbliche oder bräunliche Färbung.
Ein Biss ist anfangs fast schmerzlos und wird meistens gar nicht wahrgenommen. Aber nach 2 bis 8 Stunden wird die Bissumgebung immer schmerzhafter und nnerhalb der folgenden 12 bis 36 Stunden werden die Schmerzen sehr intensiv.
Es kann zudem Bisswunden in den nächsten Tagen zu Nekrosem kommen
Zudem können Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Krämpfe und Muskelschmerzen die Folge eines Bisses sein und sogar Todesfälle kommen vor.
Die Giftwirkung der Spinnen aus der Gattung Loxoceles ist etwas stärker als die aus der Gattung Sicarius.
- Chilenische Einsiedlerspinne
Die Chilenische Einsiedlerspinne (Loxosceles laeta) ist die gefährlichste Spinnenart aus der Gattung Loxoceles. Sie ist  in Südamerika beheimatet, und dort vorwiegend in Chile.
Auf Spanisch heißt sie Araña de Rincón, was auf ihr Vorkommen in dunklen Ecken, wie z. B. in Schränken hinweist. Die Weibchen werden 7 bis 15 mm groß, während es die Männchen auf 6 bis 12 mm bringen.
Die Spinnen sind rotbraun, orange oder gelblich gefärbt und haben sechs Augen und acht Beine. Sie sind giftig und ein Biss kann durchaus lebensbedrohend sein. Aber es gibt sehr häufig schwere Gewebsnekrosen.
Ein natürlicher Feind sind Tigerspinnen (Scytodes globula), die besonders in ländlichen Haushalten vorkommen.

Riesenvogelspinne
Die Riesenvogelspinne () ist an der gesamten nordöstlichen Küste Südamerikas verbreitet. Mit einer Körperlänge von rund 10 cm und einer Beinspannweite von etwa 28 cm gilt sie als die größte Vogelspinne der Welt. Sie hält sich an Flüssen und in Meeresnähe auf, wo sie in tiefen Wohnhöhlen haust. Zur Nahrung der braunen bis tiefschwarzen Spinne gehören große Insekten, Nager, Vögel sowie kleinere Echsen, die sie nachts jagt. Bei einem Angriff werden Haare des Hinterleibs mit den Hinterbeinen abgestreift und auf das Opfer "geschossen".
Beim Menschen verursacht das in den Haaren  der Spinne enthaltene Gift Reizungen der Schleimhäute im Mund und Hals.

Wolfsspinnen
Die Familie der Wolfsspinnen (Lycosa) umfasst etwa 124 verschiedene Gattungen mit rund 2.400 Arten, Sie sind zwar giftig, aber für den Menschen nicht lebensbedrohend.
In Brasilien, Argentinien und Praguay  ist die Art Lycosa pampeana zu erwähnen. Ein Stich führt zu geringen Schmerzen, Schwellungen und Hautrötungen, die sich nach etwa zwei Tagen zurückbilden
- Brasilianischen Tarantel
Die Taranteln gehören zur Familie der Wolfsspinnen (Lycosa).

Skorpione
Nicht alle Skorpionarten sind gefährlich, doch in Brasilien scheinen sich die giftigsten Arten angefunden zu haben.
Verbreitet sind besonders Tityus-Arten, von denen einige für Kinder besonders gefährlich sind und bei denen es nach Stichen zu Todesfällen gekommen ist.

Vögel

Giant wood rail

Giant wood rail © goruma (T.Kruse)

Die natürliche Verbreitung der Harpyie ist Süd- und Mittelamerika. Mit einer Flügelspannweite von 190 - 240 cm und einer Länge von 80 - 100 cm gilt sie als der mächtigste Raubvogel der Welt und ist heute vom Aussterben bedroht. Ihr Kennzeichen ist ein breiter Federschopf am Hinterkopf, der im normalen Zustand glatt anliegt, sich bei Aufregung jedoch sträubt. Sie jagt entlang den Wäldern und an Flussufern. Ihre Nahrung besteht aus großen Wirbeltieren wie Affen, Faultieren, Opossums, Nasenbären, Schlangen und Leguanen. Seinen Namen hat der Greifvogel von einem Fabelwesen der griechischen Mythologie. Als Harpyie wurden erst Sturmdämonen, und später hässliche Riesenvögel mit Frauenköpfen bezeichnet.
Um einiges winziger ist der Kolibri, welcher zu den kleinsten warmblütigen Tieren gehört. Er kann nicht nur in der Luft stehen, sondern ist auch der einzige Vogel, der rückwärts fliegen kann. Sein geringes Gewicht und das sehr schnelle Schlagen der Flügel (ca. 80 Schläge/sek.) tragen zu diesen Flugkünsten bei. Kolibris ernähren sich überwiegend vom Nektar, um die für das anstrengende Fliegen benötigte Energie bereitzustellen. Auffällig ist ihr sehr langer Schnabel, welcher eine perfekte Anpassung an ihre Ernährungsweise darstellt, da der benötigte Nektar sich meist tief im Kelch der Blüte befindet.
Für die Farbenprächtigkeit in den Wäldern sorgen nicht zuletzt die am großen und bunten Schnabel leicht zu erkennenden Tukane, Papageie und die kleinen Siebenfarbentangare mit dem grünfarbigen Kopf.
Die Reihe der Superlative setzt sich auch in der Vogelwelt fort. Der Hyazinthara mit dem einheitlich blauem Gefieder ist mit 1 m Länge der größte Papagei der Welt, und gleichzeitig auch einer der seltensten. Während er früher über weite Teile Brasiliens verbreitet war, ist sein Vorkommen heute ausschließlich auf den Pantanal beschränkt. Somit ist er in guter Gesellschaft von Soldatenvögeln, Rosalöfflern und dem Ibis, die ebenfalls nur in diesen überschwemmten Gebieten vorkommen.
Eine sehr wichtige Funktion als eine Art "Müllpolizei" üben die Geier aus, die in der Nähe von Straßen, Märkten und Siedlungen für Ordnung sorgen, indem sie Tierkadaver beseitigen.

Aguja-Blauadler, Südamerika

Aguja-Blauadler

Aguja-Blauadler, Südamerika

Aguja-Blauadler

Insekten

Der Mikrokosmos Brasiliens ist an Vielfältigkeit und Einzigartigkeit wohl kaum noch zu überbieten. Die meisten der Schmetterlingsarten sind hier vertreten, und auch zahlreiche Käferarten, Termiten sowie Blattschneiderameisen und die nomadisch lebenden Treiberameisen gehören sozusagen zum Inventar.
Der Morphofalter aus der Familie der Tagfalter ist eine weitere Superlative des Landes. Mit einer Flügelspannweite von 8 - 20 cm gehört er zu den größten Schmetterlingen der Welt. Auffällig sind seine leuchtend blaue und metallisch glitzernde Flügel. Er hält sich meist in Höhe der Baumkronen an Flüssen, aber auch in Gebirgen auf. Sie ernähren sich, indem sie den Saft faulender Früchte saugen.

Unterwasserwelt

Im Amazonas tummeln sich rund 1.500 Fischarten, unter ihnen auch die berüchtigten Piranhas und der Pirarucu (Deutsch: Arapaima), der mit einer Länge von über 3 m der größte bisher bekannte Süßwasserfisch ist.
Am häufigsten sind die zu den Karpfenfischen gehörenden Salmler, zu denen auch der Zitteraal zählt.
Gefährdet sind die ebenfalls im Amazonasbecken lebenden Manatis, die auch als Seekühe bezeichnet werden und die Unterwasserweiden abgrasen.
Es sind langsame, dunkelbraune Säugetiere mit einer charakteristischen spatelförmigen Schwanzflosse.
Die Manatis haben einen kleinen Kopf mit einer sehr wulstigen Oberlippe und sind kurz behaart. Sie sind tagaktiv, gesellig und oft in Herden lebend.

Magellan-Pinguin

Magellan-Pinguine

Magellan-Pinguin

Magellan-Pinguine

Magellan-Pinguin

Magellan-Pinguine





Kommentare
Salma  (Dienstag, 23.05.2017)
Da hat sich goruma aber mächtig mit den Giftschlangen ausgetobt. GORUMA: Ganz bewusst, da man kaum zusammenfassende Informationen über die in Brasilien vorkommenden Giftschlangen findet

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