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Nationalparks, Perito-Moreno-Gletscher

Argentinien: Guanako © goruma (Dr. Philips)

Ausflüge in die Nationalparks des Landes sollten genau geplant werden. Oft ist eine Voranmeldung erforderlich oder zumindest sinnvoll: 

Baritú Nationalpark
Dieser Nationalpark umfasst eine Fläche von 72.000 ha = 720 km². Der Park liegt im Nordwesten der Provinz Salta, in den Departments von Orán and Santa Victoria, - an der Grenze zu Bolivien. Der 1974 gegründete Park dient dem Schutz der hochgelegenen "Nebelwäldern" (Cloud Forest), der sich hier noch in seiner ursprünglichen Art und Weise erhalten hat. Der dichte Urwald, in dem die Sonne kaum den Boden erreicht, wird im Norden von dem  Río Lipeo River durchflossen. Außerdem von dem Rio Porongal und dem Rio Pescado, die in den Río Bermejo münden. in dem Park leben u.a. Pumas, Jaguare, Tapire, Otter oder Kapuzineraffen. Der Park ist bisher weitgehend von Besuchern verschont und ein Eldorado für richtige Naturliebhaber.

Calilegua Nationalpark
Der Park umfasst eine Fläche von rund 75.500 ha = 775 km² und wurde im Jahr 1979 gegründet. Der Park liegt im Nordwesten des Landes in der Provinz Jujuy an den östlichen Ausläufern der Calilegua-Berge - der höchste Berg des Parks hat eine Höhe von 3.600 m. Der Park wurde zu dem Zweck gegründet, um die Biodiversität in der Region des Yunga-Ökosystems zu erhalten. Das Yunga-Ökosystem ist ein ausgedehtes Waldgebiet von den östlichen Ausläufern der Anden vom Südosten Perus durch Zentral-Bolivien. In dem Park leben u.a. auch Juguare und Pumas.
 
Campo de los Alisos Nationalpark
Der Park umfasst eine Fläche von rund 10.000 ha = 100 km² und wurde im Jahr 1995 gegründet. Der Park liegt in der Provinz Tucumán in den östlichen Ausläufern des  “Nevados del Aconquija” - der Aconquija-Bergkette. Seine Berggipfel grenzen an die Provinz Catamarca, im Norden zwischen dem “Las Pavas Fluss" und im Süden dem “Jaya Fluss".  In dem Park leben u.a. Pumas oder Ozelots. Besonders erwähnenswert sind die in Höhen zwischen 4.400 m bis 5.000 m liegenden archäologischen Stätten der Inkas namens "Ruinas de la Ciudacita”
Los Alisos National Park
2.044, 24 de septiembre
(4146) Tucumán
Argentina
Tel: (038) 65-416368
E-mail: losa lisos@apn.gov.ar

Chaco Nationalpark
Der Chaco Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 15.000 ha = 150 km² und wurde im Jahr 1954 gegründet. Der Park liegt in der gleichnamigen Provinz Chaco im Nordwesten direkt an der Grenze zu Paraguay. Der Park dient u.a. dem Schutz des Quebrachobaums, eines mittelhohen Baums, dessen Rinde früher als Heilmittel gegen die Malaria eingesetzt wurde. Es sei erwähnt, dass die Flüsse der Provinz - so der Bermejo River, der Río de Oro, der Guaycurú Grande, der Guaycurú Chico, der Salado River, der Negro River oder der Tapenagá - alle in östlicher Richtung in den Paraná River oder den Paraguay River münden 
In dem Park leben u.a. Affen, Anakondas, Jaguare, Krokodile, Wildschweine sowie eine Reihe verschiedener Giftschlangen. Der Park ist touristisch sehr gut erschlossen, so gibt es gute Campingmöglichkeiten mit Sanitäranlagen, Kochgelegenheiten sowie elektrischen Strom und fließendem Wasser.

Copo Nationalpark
Der Copo Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 114.250 ha = 1.142,5 km² und wurde im Jahr 1998 gegründet. Charakteristisch für den Park sind  vor allem Trockenwälder und Dornbuschsavannen. Von den hier lebenden Tieren seien besonders der Ameisenbär, das Gürteltier sowie der Jaguar erwähnt. Der Park liegt im Nordwesten der Provinz Santiago del Estero. Die Provinz Die Provinz liegt fast gänzlich innerhalb der ebenen Region des Gran Chaco. In den wenigen Bodensenkungen hatten sich Seen gebildet - so in der Umgebung desdes Salado Flusses und des Dulce Flusses. Das Weideland der Provinz besteht größtenteils aus Steppen und Halbwüsten. Das Klima ist subtropisch mit Trockenperioden und hohen Temperaturen mit Maximalwerten bis zu ca. 45°C. 

El Leoncito Nationalpark
Der El Leoncito Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 76.000 ha = 760 km² und wurde im Jahr 2002 gegründet. Der Park liegt in der Provinz San Juan direkt an der Grenze zu Chile.
Der Park wurde gegründet, um eine der typischen Regionen von hohem Anden-Buschland zu schützen. Die Region in der der Park liegt gehört mit zu den trockensten Gebieten Argentiniens. In dem park werden neben den Pflanzen und Tieren auch historisch, paläontologisch und archäologisch interessante Stätten geschützt, darunter Teile eines alten Inkapfades geschützt.  wegen der sehr auberen Luft hat man  die El Leoncito Sternwarte hierher gelegt..

El Palmar Nationalpark
Der El Palmar Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 8.500 ha = 85 km² und wurde im Jahr 1965 gegründet. Der Park wurde vor allem zum des größten noch erhaltene Yatay-Waldes gegründet. Der Nationalpark liegt in der Provinz Entre Ríos im Nordosten des Landes direkt an der Grenze zu Uruguay . In dem Park gibt es ein Besucherzentrum und Gelegenheit zum Campen.

El Rey Nationalpark
Der El Rey Nationalpark umfasst eine Fläche von rund  44.160 ha =  441,6 km² und wurde im Jahr 1948 gegründet. der Park liegt liegt ca. 190 km östlich von Salta. Der Park umfasst große Teile eines noch nahezu unberührten Urwalds. In dem Parl leben u.a. Andenhirsche, Jaguare, Pumas sowie Tapire. Die beste Zeit den Park zu besuchen ist von April bis Oktober.

Iguazu Nationalpark
Der Fluss Iguazu ist ca. 1.320 km lang, er ist durch den Zusammenfluss des Iraí mit dem Atuba unweit von Curitiba entstanden. Der Fluss Iguazu mündet in den Fluss Paranà, und dort bildet er die Grenze von Argentinien den Missiones zu Brasilien dem Bundesstaat Paraná. Kurz vor der Mündung des Flusses Paranà sind die Iguaçu-Wasserfälle, die breitesten (2.700 m) Wasserfälle der Welt. Rund 75 % der Fällen liegen auf argentinischer Seite und nur 25% auf brasilianischem Staatsgebiet. Die Wasserfälle schützen einen der letzten Reste des atlantischen Regenwaldes. Im Gebiet der Iguazu-Wasserfälle leben etwa 800 verschiedene Schmetterlingsarten. Da die Bevölkerung in dieser Gegend sehr arm ist, wird oft in den umliegenden Wäldern gewildert, und erst durch das Einsetzen von Rangern werden einige Tierarten heute besser geschützt. Ganz besonders gefährdet ist der Riesenotter und da die Haut der Kaimane begehrt ist, müssen auch sie geschützt werden. Die Rußsegler, eine Vogelart, die hinter Wasserfällen in Felshöhlen ihre Nester anlegt, leben hier und sind vor Feinden vom Wasserfall geschützt. Der Nationalpark  wurde im Jahr 1984 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen und ist grenzüberschreitend zu Brasilien.

Lago Puelo Nationalpark
Der Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 27.675  ha = 276,75 km². Der Park war ursprünglich seit 1937 eine Art Ergänzung des Los Alerces National Park. Erst 1971 wurde er in einen eigenen Nationalpark umgewandelt. Der Park liegt im Nordosten der Provinz Chubut, ca.19 km von El Bolsón entfernt - im Südwesten des Landes an der Grenze zu Chile. Der Park wurde zum Schutz der hiesigen Landschaft und des Valdivianische Regenwaldes eingerichtet. Unter dem Valdivianische Regenwaldes versteht man ein einzigartiges immergrünes Ökosystem, das von der chilenischen Pazifikküste bis an den Rand der Andenkette reicht. Auf die hier häufigen Regentage sollten sich die Besucher, nicht zuletzt durch eine adäquate Kleidung, einrichten - es fallen hier im Jahresmittel über 2.400 mm Niederschläge. Auffallend für die Region sind die so genannten Südbuchen und eine bestimmte Zypressenart (temparate Cypress).

Laguna Blanca Nationalpark
Der Laguna Blanca Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 11.250 ha = 112,5 km² und wurde im Jahr 1945 gegründet, um die Lagune und die Feuchtgebiete mit den dort lebendenden Tieren - insbesonders den Schwarzhalsschwäne zu schützen bzw. zu erhalten. Der Park befindet sich an der Grenze zu Chile am nördlichen Ende von Patagonien und liegt in der Provinz Neuquén. In der Nähe befindet sich die Salamanca-Höhle, in der die Höhlenmalereien von Menschen besichtigt werden können, die früher hier gelebt hatten.
Parque Nacional Laguna Blanca
Casilla de correo 216 (8.340) Zapala Neuquén,
República Argentina
Tel: 0029 - 42-431982, 22-51200 

Laguna de los Pozuelos Nationalpark
Der Park umfasst eine Fläche von 15.000 ha = 150 km² und besteht im Wesentlichen aus dem gleichnamigen See und seiner Umgebung. In Abhängigkeit von den herrschenden Niederschlägen kann der See bis auf einen Rest von ca. 100 ha austrocknen. Der Park befindet sich in der Provinz Jujuy im Norden in der Nähe der Grenze zu Bolivien und liegt teilweise auf Höhen über 3.600 m. Wegen seiner Bedeutung für rund 45 verschiedene Arten von Wasservögeln steht der Park auf der Liste der Ramsar-Konvention. Es sei darauf hingewiesen, dass es weder im Park noch in seiner Umgebung irgendwelche Versorgungsmöglichkeiten gibt. Besucher sind zudem gut beraten ein Fernrohr und ein Vogelbestmmungsbuch mitzunehmen.
Die Ramsar-Konvention ist ein internationaler völkerechtlicher Vertrag über den Schutz von Feuchtgebieten, der 1975 inKraft trat - und dient besonders dem Schutz des Lebensraums von Wasser- und Watvögeln. Ihren Namen erhelt die Konvention von der iranischen Stadt Ramsar, in der die Verhandlungen stattfanden.

LanÌn Nationalpark
Der LanÌn Nationalpark umfasst eine Fläche von rund  379.000 ha = 3.790 km² und wurde im Jahr 1937 gegründet. Er liegt im Norden von Patagonien an der Grenze zu Chile im Südwesten der Provinz Neuquén und umfasst den namensgebenden Vulkan LanÌn und einen gleichnamigen See. Im Süden grenzt er an den Nahuel Huapi National Park. Der Name des Parks entstammt der Eingeborensprache Mapuche und bedeutet übersetzt "Toter Berg". Der Park wurde gegründet, um das bestehende Ökosystem zu schützen - insbesonders die Wälder in den Anden Patagoniens, in denen die nur in Argentinien vorkommenden  Pehuén - ein bis zu 45 m hoher Baum aus der Familie der Pinien sowie die Buchenarten Raulí und Roble Pellín wachsen. 
In dem Park befinden sich 24 Gletscherseen und zahlreiche weitere Seen und Flüsse, die alle in den Atlantik münden. Mit Ausnahme der Flüsse im Gebiet des Lake Lácar basin, die alle in dem See münden. Der See hat über den Hua Hum River einen Abfluss zum Pazifik. Der erloschene Vulkan LanÌn hat eine Höhe von 3.776 m.
Der Park ist ganzjährig geöffnet.
Parque Nacional Lanín
E. Frey 749
(8.370) San Martín de los Andes Neuquén
República Argentina
Tel: 0029 - 72-427233, 72-429004, 72-428397, 72-427204
 
Lihué Calel Nationalpark
Der Lihué Nationalpark umfasst eine Fläche von rund  32.000 ha = 320 km² und wurde im Jahr 1977 gegründet. Der Park befindet sich in der Provinz La Pampa mitten im Land. Begeisternd sind die über 600 m hohen steilen Granitfelsen. Gefährlich kann es für Besucher werden, wenn plötzliche starke Regenfälle Bäche und Rinnsäle in reißende Fluten mit geradezu spektakulären Wasserfällen verwandeln. Über eine Reihe unterirdisch verlaufende Wasserläufe wird das Gebiet auch in Trockenzeiten ausreichend mit Wasser versorgt. Auch eine Höhle mit Felsenbildern kann der Besucher hier in der Nähe des Campingplatzes finden. In dem Park leben u.a. Graufüchse, Guanakos (eine Art Lama) oder auch Nandus - große (Scheitelhöhe bis zu 1,40 m) flugunfähige Vögel, die zur "Ordnung" der Laufvögel gehören..

Los Alerces Nationalpark
Der Los Alerces Nationalpark umfasst eine Fläche von rund  263.00 ha = 2.630 km² und wurde im Jahr 1937 gegründet. Der Nationalpark liegt in Patagonien in der Provinz Chubut an der Grenze zu Chile.
Der Park gehört mit seinen fast unberührten Wäldern, Seen Wasserfällen, Stromschnellen sowie seinen Dergen, Gletschern zu den attraktivsten Touristenzentren in in Patagonien. Der Park hat seinen Namen von den hier wachsenden dichten Zedernwäldern, zu derem Schutz der Park nicht zuletzt eingerichtet wurde. Die hiesigen Zedern erreichen Höhen von ca. 30 m, in seltenen Fällen sogar bis zu 50 m - bei einem Alter von 2.000 bis 3.000 Jahren. Von den hier lebenden Tieren seien erwähnt: Pumas, Wiesel, Füchse, sowie zahlreiche Vogel- und Fischarten.
gray foxes, pudúes, huemules (a variety of deer), ratones-topos. 
Einer der schönsten Seen in der Region ist der Lake Futalaufquen mit seinem silber-blauen Wasser, der über den Arrayanes Fluss in den Lake Verde übergeht. Von hier gelangt über einen kurzen Weg zu dem Menéndez lake mit seinem blau-grünen Wasser. Der Park ist mit seinen Hotels, Pensionen und Campingplätzen sowie den gut ausgebauten Wanderwegen touristisch sehr gut erschlossen.

Los Arrayanes Nationalpark
Der Los Arrayanes Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 1.840 ha = 18,4 km² und wurde im Jahr 1971 gegründet. Er befindet sich in der Provinz Neuquénan der Grenze zu Chile. Der Park umfasst Teile der Halbinsel Quetrihué im Nahuel-Huapi-See. Er wurde zusätzlich innerhalb des bereits seit 1934 bestehenden Nahuel-Huapi-Nationalpark gegründet, um besonders die bis zu 600 Jahre alten und 20 m hohen Arrayán-Myrtenbäume zu schützen.  Eine hübsche Legende rankt sich um den Park:
Die sehr eigenwillige Tochter eines Eingborenen-Häuptlings namens Pasakana bekam von ihrem Vater keine Erlaubnis, ihren Geliebten Kehuaillu zu heiraten. Daher baten die Liebenden “Pachamama” - die Mutter Erde und Göttin der Fruchtbarkeit - um Hilfe. Diese machte ihn zu einem Stück Erde, was dazu führte, dass er - als Kaktee - in einen grünen Poncho gehüllt erschien, in dem er seine Geliebte umarmte. Wenn immer Pasakana  die Schönheit der Berge betrachten und dabei nicht erkannt werden will, erscheint sie in Form einer Blume 
Parque Nacional Arrayanes (Parque Nacional Nahuel Huapi)
San Martín 24 Casilla de correo 380
(8.400) San Carlos de Bariloche Río Negro, República Argentina
Tel: 0029 - 44-423121/423111/422734/436227

Los Cardones Nationalpark
Der Cardones Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 65.520 ha = 655,2 km² und wurde im Jahr 1996 gegründet. Der Park liegt in der Provinz Salta, ganz im Nordwesten des Landes und zwar an der Straße von Salta nach Cachi. Der Park erstreckt sich von einer Höhe von 2.700 m bis zu ca. 5.000 m. Seinen Namen erhielt er von dem Candelabra Kaktus (Cardón), der bis zu 300 Jahre alt und bis zu 12 m hoch werden kann.
Parque Nacional Los Cardones:
Av. San Martín 4415
Payogasta - Salta - Argentina.
Tel.: 54 38 68491066.

Los Glaciares Nationalpark
Der Los Glaciares Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 539.300 ha = 5.393 km² und wurde im Jahr 1937 gegründet.
Der Nationalpark liegt in am südwestlichen Ende der Provinz Santa Cruz im argentinischen Teil von Patagonien. Der Nationalpark breitet sich von der trockenen Steppe bis zu den Anden aus. Der Nationalpark besteht im Wesentlichen aus drei großen Gletschern - dem Perito-Moreno-, dem Upsala- und dem Viedma-Gletscher sowie zahlreichen kleineren Gletschern. Die drei großen Gletscher münden in den Lago Argentino-See und den Lago Viedma-See. Der Perito Moreno, der in den Lago Argentino mündet, ist einer der wenigen Gletscher, der nicht kleiner wird, sondern sogar wächst. Jeden Tag schieben sich seine Eismassen etwa 1 m vorwärts und nach einigen Jahren wird ein Zufluss, der Brazo Rico, durch die Eismassen blockiert, der Spiegel des Sees steigt  daraufhin im südlichen Teil an. Der Zusammenbruch dieser Eismassen „das Kalben“ ist ein unglaubliches Naturschauspiel. Die letzten Ereignisse fanden in den Jahren 2004, 2006 und 2008 statt, es brachen riesige Teile der Eiswand ab und erzeugten hohe Flutwellen. Aber nicht nur die Gletscher sind sehenswert, sondern auch die Seen und Flüsse, die Wälder und Berge, sie bieten vom Aussterben bedrohten Tieren und Pflanzen Schutz. In dem Gebiet leben Gabelhirsche,  Zwerghirsche,  Lamas und viele andere Tierarten. Im Norden des Parks ragen der Berg Fitz Roy mit der Höhe von 3.405 m und der Berg Cerro Torre mit 3.128 m über die umliegenden Bergketten heraus. Der Nationalpark  wurde im Jahr 1981 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes aufgenommen.

Los Venados Nationalpark
Der Los Venados Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 17.660 ha = 176,6 km² und wurde im Jahr 2000 gegründet. Der Nationalpark liegt in der Provinz San Luis. Der Park wurde vor allem zum Schutz der hier lebenden Hirsche und der gefährdeten Pampa in der Region San Luis eingerichtet.

Mburucuyá -Nationalpark
Der Mburucuyá -Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 17.600 ha = 176 km² und wurde im Jahr 2001 gegründet. Der Park liegt im Nordwesten der Provinz Corrientes in den Iberá-Feuchtgebieten, rund 150 km von der gleichnamigen Stadt entfernt. Die Region spielt für die Wasserversorgung und-regulierung (Hochwasser) aufgrund ihres Einflusses auf das regionale Klima eine wichtige Rolle. Hier leben u.a. Kaimane, Otter und sogar Jaguare.

Monte Leon Nationalpark
Der Monte Leon Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 62.170 ha = 621,7 km² und wurde im Jahr 2004 per Gesetz als erster Meerespark des Landes gegründet. Der Park liegt im Südosten der Provinz Santa Cruz. direkt am Atlantik. Der Nationalpark Monte León liegt, mit einer Fläche von ca. 61.700 ha,  1996 wurde die Aufnahme des Parks in das Argentinische Nationalparksystem vorgeschlagen. In dem Park kann der Besucher einer Reihe der ca. 60.000  hier insgesamt lebenden Pinguinen begegnen. Auch Seehunde tummeln sich in den Fluten des Parks. Außerdem leben hier Polarfüchse, Guanakos und sogar Jaguare.
In einem Parkbüro kann man Informationen einholen - so z.B. über die jeweilige Tide (Ebbe-Flut). 

Nahuel Huapi Nationalpark
Der Nahuel Huapi Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 705.000 ha = 7.050 km² und wurde im Jahr 1934 gegründet - er ist damit der älteste Nationalpak argentiniens. Der Park liegt im Norden Patagoniens zwischen den Provinzen Neuquén und Río Negro direkt an der Grenze zu Chile. In dem Park liegt der namensgebende Lago (= See) Nahuel Huapi, der eine Fläche von rund 557 km² umfasst, bei einer maximalen Tiefe von 460 m.
In dem Nahuel Huapi National Park geht das Waldgebiet der Anden in die Steppe über und erzeugt einen eigenen Kontrast zwischen den üppig- grünen Wäldern und den ebenen und golden gefärbten Grassteppen.
Die Schnkungen von Land durch Perito Francisco Pascasio Moreno im Jahr 1903 bildete den Kern für den späteren Nahuel Huapi National Park. das Gebiet war Millionen von Jahren bis etwa vor 10,000 Jahren vollständig von Gletschern bedeckt. Nach dem Schmelzen des Eises bildeten sich die heutigen Landschaftsformationen. Es sei erwähnt, dass sich innerhalb des Gebiets des Nationalparks Nahuel Huapi - und zwar auf der Halbinsel "Península de Quetrihué" - der Nationalpark Los Arrayanes befindet. Interessant ist die Tatsache, dass auf dem Seeein Ausflugsschiff verkehrt, dass bereit im Jahr 1937 in Amsterdam gebaut wurde und seit 1938 den See befährt. Auf dem Schiff fuhr beispielsweise "Che Guevara" (1928-1967) im Jahr an die chilenische Grenze übersetzte

Otamendi Nationalpark
Der Park umfasst eine Fläche von 3000 ha = 30 km² und liegt in der Provinz Buenos Aires nicht allzu weit von der gleichnamigen Stadt Buenos Aires entfernt. Mit dem Auto bracht man ca. 2 h für die Strecke.  Der Otamendi Nationalpark ist Teil des Deltas des Parana. Hier findet der Besucher eine große Variabilität von Ökosystemen. Der 1990 eingerichtete Park wird von den Bewohnern der Hauptstadt gerne besucht, um ein sich noch im ursprünglichen Zustand befindliches Ökosystem zu genießen. In den hiesigen Wäldern und Savannen leben zahlreiche Vogelarten, die es zu einem beliebten Ort für Vogelfreunde und - beobachter macht.

Perito Moreno Nationalpark
Der Perito Moreno Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 115.000 ha = 1.150 km² und wurde im Jahr 1937 gegründet.  Er liegt im Nordosten der Provinz Santa Cruz in Patagonien. Der Park ist nur mit Geländewagen über eine lange schlecht ausgebaute Piste zu erreichen und außerdem ist nur rund ein Drittel des Nationalparks für Besucher geöffnet, da der Rest  Forschungszwecken dient. Auffallend sind hier die türkis- und smaragdfarbenen Seen, die in der gelb-baunen Steppe liegen und daher einen eigenen Kontrast bilden, der noch durch die dunklen und schwarzen Berge in der Umgebung verstärkt werden. Seinen Namen erhielt der Park nach dem argentinischen Geographen, Anthropologen und Entdecker Perito Moreno (1852-1919).

Predelta Nationalpark
Der Predelta Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 2.460 ha = 24,6 km² und wurde im Jahr 1992 zum Schutz des Deltas des Flusses Paraná gegründet. Der Park liegt in der Provinz Entre Rios. In dem wasserreichen Parrk leben an den Ufern und auf zahlreichen "Inselchen" zahreiche Wassertiere, wie z.B. Otter oder sogar Kaimane und natürlich viele Vögel.

Quebrada del Condorito Nationalpark
Der Predelta Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 37.000 ha = 370 km² und wurde im Jahr 1996 gegründet. Der Park liegt in der Provinz Córdoba mitten im Land. Der Park eignet sich besonders zum Wandern und zum Mountainbiken.

RÌo Pilcomayo Nationalpark
Der RÌo Pilcomayo Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 47.755 ha = 477,55 km² und wurde im Jahr 1941 gegründet. Der Park befindet sich im Nordosten des Landes in der Provinz Formosa direkt an der Grenze zu Paraguay. Ein Teil des Parks (ca. 52 ha) gehört zu den wichtigen (Fluss)Marschlandschaften weltweit und befindet sich daher seit 1992 auf der Liste der Ramsar-Konvention. Neben den in den Feuchtgebieten typischen Tieren leben hier auch Grauwölfe oder Ameisenbären. In dem Park kann man recht gut Campen.
Die Ramsar-Konvention ist ein internationaler völkerechtlicher Vertrag über den Schutz von Feuchtgebieten, der 1975 inKraft trat - und dient besonders dem Schutz des Lebensraums von Wasser- und Watvögeln. Ihren Namen erhelt die Konvention von der iranischen Stadt Ramsar, in der die Verhandlungen stattfanden.

San Guillermo Nationalpark
Der San Guillermo Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 160.000 ha = 1.600 km² und wurde im Jahr 1998 gegründet. Der Park liegt in der Provinz San Juan im Nordwesten des Landes direkt an der Grenze zu Chile und dient u.a. dem Schutz  des "Camelidos", einer dem Lama ähnlichen Tierart. Außerdem leben u.a. Pumas, Guanokos (eine Lamaart), Rotfüchse und Kondore in dem Gebiet.

Sierra de las Quijadas Nationalpark
Der Sierra de las Quijadas Nationalpark umfasst eine Fläche von run 150.000  ha = 1.500 km² und wurde im Jahr 1991 gegründet. Der große Park liegt im Nordwesten der Provinz San Luis, in der nähe der gleichnamigen Stadt.
Der Park ist für seine Fossilien und Dinosaurierreste aus dem Aptium - vor ungefähr 120 Millionen Jahren - bekannt. Von der Universität in San Luis und dem American Museum of Natural History werden im Park Ausgrabungen durchgeführt. Die Möglichkeiten den Park zu erwandern sind hervorragend, aber man sollte sich dabei eines Führers bedienen, da  man sich leicht in denn Canyons verlaufen kann. Außerden kann es infolge der häufigen und starken Sommerregen zu Sturzfluten in den Canyons kommen, die dann für den Besucher lebensgefährlich werden. Wer mit hohen Temperaturen gesundheitliche Probleme hat, sollte im Sommer (Dezember bis Februar) von einem Besuch Abstand nehmen, da dann die Temperaturen hier bis auf 50°C ansteigen können. Am Eingang des Parks findet man einen kleinen Campingplatz und einen kleineren Laden. 

Nationalpark Talampaya
Der Nationalpark Talampaya umfasst eine Fläche von run 215.000  ha = 2.150 km² und wurde im Jahr 1997 gegründet.
Der Nationalpark Talampaya liegt in der Provinz La Rioja. Der Park besteht aus Wüstenlandschaften und bizarren Felsformationen und ist durch ein ca. 30 km langes Schluchtensystem gekennzeichnet. Die so genannte „Kathedrale” ist eine ca. 400 m lange und ca. 140 m hohe Felswand mit freistehenden dünnen Felsspitzen. Hier sind Felsenzeichnungen (Petroglyphen) auf Steinblöcken zu finden, die die Indios dort zeichneten. Die Malereien zeigen Bilder wie Menschen, Tiere und geometrische Formen. Entstanden sind die Malereien in den Jahren 100 n. Chr. bis etwa 1200 n.Chr.

Tierra del Fuego Nationalpark
Der Tierra del Fuego Nationalpark umfasst eine Fläche von run 63.000  ha = 630 km² und wurde im Jahr 1960 gegründet um die subarktischen Wälder zu schützen. Der Park - ganz im Süden Feuerlands (Tierra del Fuego) liegende Park grenzt an den Atlantik. Er grenzt im Westen an Chile und im Süden an den Beagle-Kanal. In dem Park findet man typische Gletscherlandschaften, bergige Regionen sowie tiefe von Flussen ausgewaschene Täler. An der Küste erwarten den Besucher steile Klippen und kleine Sandstrände, die vom Lärm der unzähligen Vögel erfüllt sind. Eine große Besonderheit ist im späten Frühjahr das Blühen der Magellan-Orchidee in ihren gelben Farben.

Argentinien: Patagonien, Moreno-Gletscher © goruma (Dr. Philips)

Perito-Moreno-Gletscher
Aufregend ist auch der Perito-Moreno-Gletscher im Südwesten des Landes (Patagonien), der zu den größten weltweit gehört. Der Gletscher gehört zum Campo de Hielo Sur, einem großen Gletschergebiet in den Anden von Südamerika, außerdem ist  er ein Teil des Nationalpark Los Glaciares, der zum Weltnaturerbe der Unesco gehört. Das Schmelzwasser des Gletschers mündet in den Lago Argentino. 
Der ca. 60 km lange Perito Moreno ist einer der wenigen Gletscher außerhalb der Antarktis und Grönlands, der noch  wächst. 
Bei seiner Wanderung in Richtung des Sees trifft ein Teil des Gletschers auf einen Berghang und blockiert dabei - etwa alle vier bis zehn Jahre - einen Nebenarm des Lago Argentino, den Brazo Rico. Infolgedessen steigt der Wassersspiegel im südlichen Teil dieses Arms stark an. Irgendwann wird der Wasserdruck auf das blockierende Eis dann so stark, dass diese Sperre zusammenbricht, was zu einem beeindruckenden Naturereignis führt und jedesmal zahlreiche Touristen anzieht. Auch brechen regelmäßig Teile des bis zu 60 Meter hohen und ca. 5 km breiten Gletschers in den Lago Argentino ab, was u.a. zu hohen Flutwellen im See führt.

Argentinien - Patagonien




Kommentare
Elsa Koll  (Donnerstag, 25.02.2010)
Donnerwetter, da habt ihr euch große Mühe gegeben. Es wäre aber schön und auch notwendig, wenn ihr die noch ausstehenden Parks auch bald bearbeitet habt. Dann ist das eine im Netz einmalge Darstellung.

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