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Südsudan: Sehenswürdigkeiten

Städte

Bor
Bor, dessen arabischer Name Būr in seiner Übersetzung „Hafen“ bedeutet, ist die Hauptstadt des südsudanesischen Bundesstaates Jonglei. Die am Weißen Nil gelegene Stadt wurde nach dem Stamm der Bor benannt und wird derzeit von etwa 21.360 Menschen bewohnt. Die Stadt erlangte im Jahre 1991 traurige Berühmtheit, als sich dort das so genannte „Massaker von Bor“ ereignete: Der Anführer einer Fraktion der SPLA, Riek Machar, richtete dort ein Blutbad an, bei dem etwa 2.000 Zivilisten ums Leben kamen.
Die mit größeren Ölvorkommen gesegnete Stadt wartetet noch immer auf die Fertigstellung des Jonglei-Kanals, der Bor mit Malakal verbinden sollte, wegen des Bürgerkrieges aber nicht vollendet werden konnte.

Juba (auch Dschuba)
Juba, die Hauptstadt des Südsudan, ist wenig mehr als ein großes Dorf, in dem etwa 2,8 Millionen Menschen leben, und Historikern sicherlich als Ort der Sudan Administration Conference (1947) bekannt, auf der Briten und Vertreter des Nordsudan die Vereinigung des nördlichen mit dem südlichen Sudan beschlossen haben; südsudanesische Vertreter waren nicht anwesend. Juba breitet sich am westlichen Ufer des Nils aus und ist die letzte Ruhestätte des im Südsudan verehrten Führers der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee (SPLA), John Garang, der in einem Mausoleum in der Nähe der Allerheiligen-Kathedrale liegt. Dank der Juba-Brücke ist die Stadt über den Nil und mit Uganda verbunden.

Malakal
Die im Osten des Südsudans gelegene Hauptstadt des Bundesstaates Upper Nile ist Heimat von derzeit etwa 166.000 Menschen. 

Torit (auch Torrit)
Die auch Torrit genannte Hauptstadt des Bundesstaates Ost-Äquatoria soll einst den obersten Gerichtshof des Südsudans beinhalten. Insgesamt fast 18.000 Menschen leben in der quadratisch unterteilten Stadt - der Großteil in Rundhäusern aus Lehm.

Warrap (auch Warap)
Die von der Stadt Bi'r Qurud direkt begrenzte Hauptstadt des Bundesstaates Warrap wurde vom Bürgerkrieg so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass derzeit noch keine Bevölkerungszahlen vorliegen und die Infrastruktur am Boden liegt. Touristisch interessant ist der etwa 15 km südlich gelegene Maleit-See.

 

Universitäten

Katholische Universität des Sudan in Juba
Die staatlich anerkannte private römisch-katholische Universität von Sudan geht auf die Initiative von Gabriel Kardinal Zubeir Wako zurück, dem Erzbischof von Khartoum. Auf sein Drängen hin hat die sudanesische Bischofskonferenz im Jahre 2007 eine solche Gründung befürwortet. Man wollte damit nach den langen Jahren des Krieges wieder eine katholische Führungselite ausbilden. Bereits im Jahre 2009 konnte die Universität eröffnet werden. Seither steht sie unter der Verwaltung durch den Jesuitenorden. Die Universität teilt sich auf Juba, Waw und die nordsudanesische Hauptstadt Khartoum auf und bildet in sozial-, geistes-, agrar-, ingenieurswissenschaften Fächern sowie Informatik aus.

Universität Juba
Die Universität Juba entstand nach der Beendigung des ersten Bürgerkriegs im Jahre 1977 in der heutigen südsudanesischen Hauptstadt Juba. Ziel war es, Fachkräfte für die Entwicklung des Südsudan auszubilden. Damit wollte man der Rückständigkeit der Region entgegenwirken. Die Universität wurde aber 1989, also nach dem Ausbruch des zweiten Bürgerkrieges aus Sicherheitsgründen nach Khartoum verlegt. Nach zahlreichen teilweise blutigen Protesten, in denen die Rückverlegung der Hochschule in den Südsudan gefordert wurde, befindet sich die Universität seit der Unabhängigkeit wieder in einem Prozess der Rückkehr.

 

Naturschönheiten

Immatong-Gebirge (auch Imatong oder Matong)
Bis nach Uganda zieht sich das im Südwesten des Sudans gelegene Immatong-Gebirge, dessen höchste Erhebung , der 3.187 Meter hohe Kinyeti, auch der höchste Berg des Südsudans ist. Die Dörfer und Einzelsiedlungen werden von den zu den Niloten gehörenden Acholi, Lotuko und Langi bewohnt, die dort Subsistenzlandwirtschaft und Viehzucht betreiben. Leider wird das Immatong-Gebirge von der Lord's Resistance Army als Rückzugsgebiet genutzt. Diese bewaffneten Rebellen kämpfen im Norden Ugandas gegen die Regierung und sind auch für Anschläge im Südsudan verantwortlich.  

Maleit-See
Im südsudanesischen Bundesstaat Warab liegt der 250 km² große Maleit-See, der von den Menschen als Fischgrund genutzt wird.

Nimule-Nationalpark
Nahe der sudanesisch-ugandischen Grenze erstreckt sich der 410 km² große Nimule-Nationalpark, durch den der Kayu fließt, ein Fluss, der in Uganda entspringt und an der Grenze der Ostgrenze des Parks in den Weißen Nil mündet. Der Park beheimatet eine faszinierende Pflanzen- und Tierwelt. Die einst dort lebenden Breitmaulnashörner aber sind schon lange von Wilderern ausgerottet worden. 2007 wurde verkündet, dass der Nimule-Nationalpark als erstes Schutzgebiet der Republik Südsudan für den Ökotourismus eingerichtet wird. 

No-See
Im Bundesstaat al-Wahda breitet sich an der Grenze zum Bundesstaat Dschunqali der No-See aus, ein Gewässer, das sich im Norden des Sumpfgebietes des Sudd befindet. Erzeugt wird der See Dank des Flutwassers des Flusses Bahr al-Dschabal. Gemeinsam mit dem Bahr al-Ghazal bildet dieser im No-See den Weißen Nil. Der See verfügt über eine geschätzte Fläche von 100 km². 

Sudd
Der Name Sudd leitet sich vom arabischen Sadd her, was so viel wie „Barriere“ oder „Staudamm“ bedeutet. Das große, vom Nil gespeiste Sumpfgebiet erstreckt sich über eine Fläche von etwa 55.000 km² zwischen den südsudanesischen Städten Bentiu, Bur und Waw sowie dem No-See. Der Sudd ist das mit Abstand fruchtbarste Gebiet des Südsudan und Heimat einer wundervollen Pflanzenwelt, die sich aus Papyrus, verschiedenen Sumpfpflanzen und tropischem Regenwald zusammensetzt.






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