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Sehenswürdigkeiten

Inhaltsverzeichnis

UNESCO-Welterbestätten

UNESCO Welterbestaetten, Niger, Karte

Altstadt von Agadez
Agadez ist mit etwa 78.000 Einwohnern die größte Stadt des nördlichen Niger und war früher ein bedeutendes Zentrum des Karawanenhandels. Noch immer aber ist sie das Zentrum der Tuareg. Agadez ist eine Gründung des 15. Jahrhunderts und auch heute noch Sitz eines Sultans, wenn diesem auch nur noch eine rein repräsentative Macht zukommt. Zum Teil sind in Agadez noch zahlreiche Zeugnisse zu finden, welche die typisch sudanische Lehmarchitektur repräsentieren.

Zu den sehenswertesten Bauwerken gehören die imposante Große Moschee von Agadez mit ihrem berühmten 27 Meter hohen Minarett aus Lehm, der Kaocen Palast, der heute als Hotel dient, sowie der Agadez Sultan's Palast.

Die Altstadt von Agadez wurde im Juni 2013 in die Liste der UNESCO-Weltkulturerbestätten eingetragen.

Nationalpark "W" (Parc National du "W")
Der Park „W“ ist ein grenzüberschreitender Nationalpark zu den Staaten Niger, Burkina Faso und Benin. Und liegt etwa 150 km südöstlich von Niamey der Hauptstadt von Niger.

Der ungewöhnliche Name „W“ symbolisiert den Verlauf des Flusses Niger, der an den Buchstaben W erinnert. Der Nationalpark W umfasst die offene Savanne und die dichten Wälder. Die unmittelbar am Fluss Niger gelegenen Teile des Nationa An den Ufern des Nigers hat sich ein eigenes Biotop gebildet.

Der Park National du „W“ bietet zahlreichen Pflanzen (über 500 Arten). Man findet ganz verschiedene Standorte für Pflanzen nämlich Landschaften bewachsen mit Niedrighölzern, Baumsavannen, Galeriewälder (am Flussufer verlaufende Wälder) und die Flussauen am Niger. Endemische Pflanzen wie die Eulophia cucculata und die Eulophia guineensis Orchideenarten bereichern die Schönheit des Parks.

Im Park finden viele Tierarten eine Heimat, wie z. B. die Wildtiere Kaffernbüffel, Elefanten, Löwen, Geparde, Paviane, Husarenaffen, Warzenschweine und Flusspferde, Leoparden, Hyänen, Schakale. Auch leben im Park zahlreiche Vogelarten man schätzt, dass es über 350 Arten sind. An den Ufern der Flüsse sind z. B. Ibisse, Störche und Reiher beheimatet, in den Fluüssen leben teilweise ads Nilkrokodil und zahlreiche Fischarten 
Der Park zählt  seit 1996 zum UNESCO-Weltnaturerbe.

Naturparks Aïr und Ténéré
Hier liegen zwei sehr unterschiedliche Landschaften dicht nebeneinander. Das Air ist ein Gebirge in der Sahara, die nur aus Steinwüste besteht und fast an eine Mondlandschaft erinnert. Die SandwüsteTénéré wird auch als Wüste in der Sahara bezeichnet. 

Hier gibt es vereinzelt Wadis (Flüsse, die nur zeitweilig Wasser führen) und Täler mit zahlreichen Pflanzen und Tieren. Hier leben hauptsächlich Tuaregs. Außerdem wurden in der Umgebung des Ortes Tiguidit zahlreiche Dinosaurierfossilien gefunden. Auch "richtige" Sanddünen mit Höhen bis zu 400 m findet man hier. Im Westen wird sie vom Air-Gebirge begrenzt. 

Die Naturparks Aïr und Ténéré zusammen sind mit einer Fläche von ca. 7,7 Millionen ha = 77.000 km² das größte geschützte Gebiet Afrikas. Die beiden Naturparks zählen seit 1991 zum UNESCO-Weltnaturerbe.

 

Städte

Arlit
Die Stadt Arlit breitet sich in der Ténéré-Wüste im Norden Nigers aus und wurde in den 1960ern gegründet, weil man die in der Nähe befindlichen Uran-Vorkommen ausbeuten wollte. Etwa 33.000 Menschen leben in Arlit, einer Stadt, die auch heute noch vom Uran-Abbau lebt.

Maradi
Mit ihren 147.000 Einwohnern ist Maradi des Nigers drittgrößte Stadt. Sie breitet sich im Süden des Landes in großer Nähe zur nigerianischen Grenze aus. Die alte Handelsstadt beherbergt u.a. eine Außenstelle der Abdou-Moumouni-Universität Niamey, wo Elektrotechnik, Bauingenieurwesen und Maschinenbau unterrichtet werden.

Niamey
Niamey ist die Hauptstadt Nigers und mit mehr als einer Million Einwohnern auch die bevölkerungsreichste Stadt des Landes. Das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Nigers wurde im 20. Jahrhundert gegründet und ist mithin eine noch relativ junge Stadt. Niamey erstreckt sich zu beiden Seiten des Flusses Niger, die beide durch die Kennedybrücke miteinander verbunden sind. Die Stadt hat zahlreiche interessante Bauwerke und Museen zu bieten und ist Sitz der Abdou-Moumouni-Universität.

Zinder
Zinder ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region und mit etwa 240.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Landes. Zinder fungierte bis zum Jahre 1926 sogar als Landes-Hauptstadt und gehört heute zu den bedeutendsten kulturellen und ökonomischen Zentren des Niger. Das frühere Quartier für Nomaden lockt mit einer kolonialen Neustadt, dem alten Franzosenfort und einem Wasserturm. 

 

Besondere Bauwerke

Palast des Zarmakoye in Dosso
Der in der Stadt Dosso gelegene Palast des Zarmakoye ist ein architektonisches Kind des Jahres 1904. 2006 wurde er vom nigrischen Kulturministerium der UNESCO als Welterbe vorgeschlagen. Einst diente er als Residenz für den Zarma-Herrscher über das präkoloniale Reich Dosso. Sehr auffallend ist die bunte Mischung aus Weiß, Hellblau und Rot, die den Palast farblich dominiert. Übrigens ist der Zarmakoye noch immer das traditionelle Oberhaupt von Dosso.

Sultanspalast in Zinder
In den Jahren zwischen 1812 und 1820 wurde in der heutigen Stadt Zinder die Residenz für den Anführer des Volkes der Fulbe erbaut. Das im Hausa-Stil gestaltete und mit zahlreichen Reliefornamenten verzierte Bauwerk diente früher als Sitz des Sultanats Damagaram. Und noch immer lebt dort der Sultan mitsamt seiner Familie und etwa 450 Personen, die zum Hofstaat gehören. Dem Sultan kommt in heutiger Zeit keine offizielle Rolle mehr zu; indes besitzt er noch immer einen großen Einfluss auf die Belange der lokalen Bevölkerung. 

 

Museen und Theater

Centre culturel franco-nigérien (CCFN) in Niamey
In der Rue du Musée befindet sich gegenüber vom Musée Nationale das franko-nigrische Kulturzentrum, das neben einer ausgedehnten Bibliothek, einer Bar, einem Cybercafé und vielen französischen oder nigrischen Sprachkursen auch zahlreiche musikalische Leckerbissen offeriert. Hinzu kommen Debatten, Theatervorführungen, Filme, Ausstellungen und Spiele. Zum Zentrum gehört auch ein Amphitheater mit 400 Sitzplätzen.

Centre Culturel Oumarou Ganda in Niamey
In der Nähe des Wadata Markts und dem Ecogare, dem größten Taxistand Niameys, liegt das Kulturzentrum Oumarou Ganda mit seinem Amphitheater, das für etwa 5.000 Besucher ausgerichtet ist. Daneben ist es mit einer Bar und einer Bücherei ausgestattet. Das Kulturzentrum entstand 1980 und wurde nach Oumarou Ganda benannt, einem bekannten, nigrischen Filmregisseuren. Im Amphitheater finden regelmäßig Konzerte, Theater- und Filmvorführungen statt. 

Centre de Collecte in Zinder
Das Centre de Collecte in Zinder ist das nigrische Museum für die regionale Kultur. Es existiert seit dem Jahre 1988 und erstreckt sich über mehrere Gebäude, die zwischen Birni und Zengou liegen und in der traditionellen Hausa-Architektur gestaltet wurden.

Maison de la Culture Garba Loga in Dosso
Das Kulturzentrum der Stadt Dosso ist gern besuchter Ort von Konzerten, Theateraufführungen und Filmen.

Musée Nationale in Niamey
Das Nigrische Nationalmuseum in der Hauptstadt Niamey breitet sich über 24 Hektar aus und wurde zunächst als Institut français d’Afrique noire gegründet. Ein Jahr nach der Fertigstellung des ersten und nach dem Künstler und Politiker Boubou Hama benannten Pavillons 1958 wurde es eröffnet. Im Zentrum des Museums stehen sieben Pavillons, die verschiedene Themenkomplexe behandeln. Zu diesen Themen gehören Ethnografie, Kunsthandwerk, Musik, Frühgeschichte, Archäologie und Uranabbau. Zu den berühmtesten Exponaten zählt der Arbre du Ténéré, der Baum von Ténéré. Seine Überreste befinden sich seit 1979 in einem eigenen Bauwerk. Weitere besondere Elemente des musealen Komplexes sind ein deprimierender Zoo mit einheimischen Tieren, eine kleine Bar und zahlreiche Verkaufsstände für traditionelles Kunsthandwerk. Wasser sollte man außerhalb der Gebäude kaufen, denn im Inneren ist es sehr teuer. Der Eintritt kostet derzeit 1.000 Francs. Wer fotografieren möchte, zahlt weitere 1.000 Francs. Eine geführte Tour in Französisch schlägt mit 2.500 Francs zu Buche. 

 

Moscheen und Kirchen

Cathedral de Maorey in Niamey
In der Nähe der Place Maourey erhebt sich die Kathedrale von Niamey. Sie ist der mit Abstand größte Ort für Gottesdienste der christlichen Minorität im Niger. Die interessante Architektur des Kirchbaus ist eine Mischung aus lokalen und europäischen Elementen. Während der Gottesdienste, die übrigens auf Französisch und Hausa angeboten werden, geht es sehr lebendig zu, und die Menschen tragen feine Kleidung.

Grand Mosquée d’Agadez
Die Große Moschee von Agadez gehört zu den sehenswertesten Bauwerken im ganzen Niger. Das imposante islamische Gotteshaus wird von einem 27 Meter hohen Lehm-Minarett dominiert, das nach oben hin spitz zuläuft. Die Moschee stammt eigentlich aus dem Jahre 1515, wurde aber 1844 umfassend restrauriert.

Grande Mosquée in Niamey
Die Moschee der Hauptstadt Niamey ist das größte islamische Sakralbauwerk der Stadtt. Sie erhebt sich passenderweise in der Avenue de l’Islam und wurde mit Hilfe Libyens als Geschenk Qadafis verwirklicht. Das Minarett der Moschee verfügt über 171 Treppenstufen – vom Boden bis zur Spitze. Man kann sich an die Sicherheitsleute vor der Haupttür wenden, die Besuchern gerne eine Führung geben, gegen einen kleinen Obolus natürlich. Allerdings wird man an drei Stellen zur Kasse gebeten: Neben dem eigentlichen Bakschisch für die „Tour Guides“ wird noch eine Spende für die Moschee und eine für den Frauenbereich der Moschee verlangt. Man sollte mit etwa 2.400 Francs rechnen. Dafür darf man aber auch das Minarett besteigen. 

 

Universitäten

Abdou-Moumouni-Universität de Niamey
Die Université Abdou Moumouni de Niamey, eine staatliche Universität in der nigrischen Hauptstadt, wurde im Jahre 1971 ins Leben gerufen. Seit 1974 verfügt sie über eine agrarwissenschaftliche sowie eine medizinische und seit 1980 über die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät. Benannt ist die Universität seit 1992 nach dem Physiker Abdou Moumouni. Dieser fungierte von 1979 bis 1983 als Rektor der Hochschule. Einer der berühmtesten Absolventen der Universität war der Dramatiker und Novellist Alfred Dogbé. 

 

Weitere Sehenswürdigkeiten

Arbre du Ténéré
Der „Baum von Ténéré“ ist ein bekannter und bedeutender Orientierungspunkt, der sich fast in der Mitte der Ténéré-Wüste befindet. Eigentlich war der Baum eine so genannte Schirmakazie; sie galt einst als der isolierteste Baum der Welt, denn im Umkreis von 400 km gab es keinen weiteren. Seine Wurzeln ragten bis zu 36 Meter in die Tiefe. Im Jahre 1973 wurde der Arbe du Ténéré leider von einem LKW-Fahrer umgefahren, der betrunken gewesen sein soll. Daher sind die Überreste des Baumes heutzutage im Nigrischen Nationalmuseum in Niamey zu sehen. In der Wüste steht nun stattdessen eine baumähnliche Struktur, die aus Metallrohren und reflektierenden Radkappen gefertigt wurde. Das Gebilde markiert den Punkt, an dem sich die von Agadez kommende Piste teilt. Dort gibt es auch einen Brunnen mit schlechter Wasserqualität, in dessen Nähe sich ein Lagerplatz der Nomaden ausbreitet, der Ad Azzaouagger.

Ayorou
Die im südwestlichen Niger gelegene Stadt Ayorou begeistert durch ihren bunten Sonntags-Markt und ist ein guter Ort für einen Tagesausflug von Niamey aus. Etwa drei Autostunden benötigt man, um die Strecke zu fahren. Empfehlenswert ist die Busgesellschaft Africa Assalaam; sie bietet einen Shuttle-Service zwischen Niamey und Ayorou an.

Balleyara
Balleyara, eine Stadt, nur zwei Autostunden von Niamey entfernt, kann mit Hilfe von Busch-Taxis erreicht werden, die vom Taxistand Wadatta in Niamey losfahren. Balleyara ist seines Sonntagsmarktes und des Tiermarktes wegen so berühmt. Letzterer gehört zu den größten Afrikas. Balleyara eignet sich gut für einen Tagesausflug von Niamey aus. Hotels gibt es dort aber nicht, nur ein Camping Resort etwa 3 km außerhalb der Stadt.

Gobero
Dieser archäologische Fundort am westlichen Rande der Ténéré-Wüste erstreckt sich ungefähr 180 km von Agadez entfernt. Im Jahre 2008 haben Archäologen der University of Chicago in Gobero die bisher ältesten Gräber der ganzen Sahara gefunden. Das waren etwa 200 bestens erhaltene Gräber, die sogar noch ihre Grabbeigaben besaßen. Sie gehen auf den Holozän zurück, also eine Zeit zwischen 7700 und 6200 v. Chr. Interessant sind die Aussagen der Funde: Ihnen zufolge war die Sahara einst eine wasserreiche Seenlandschaft.

Grand Marché de Maradi
Der Große Markt der Stadt Maradi ist ein buntes Treiben aus Menschen und Waren, die aus u.a. Bekleidung und landwirtschaftlichen Erzeugnissen bestehen. Diese kommen aus allen Teilen des südlichen Niger.

Grande Marché in Niamey
Der größte Markt des Nigers öffnet seine Pforten in der Hauptstadt Niamey. Er setzt sich aus etwa 5.000 Ständen und Buden zusammen, von denen 1.500 überdacht sind. Dieser Markt ist eines der wirtschaftlichen Zentren der Stadt. Im Jahre 1980 wurde er zwar durch ein Feuer zerstört, konnte aber später wieder aufgebaut werden. Die angebotenen Waren setzen sich u.a. aus Stoffen, Geschirr und Bekleidung zusammen. Man findet den Markt übrigens am Rande des Stadtzentrums.

Petit Markt von Niamey
Der Petit Marché, also der „kleine Markt“ von Niamey, ist ein wichtiger Anlaufpunkt für den Handel mit Gewürzen, Obst und Gemüse.
 

 

Naturschönheiten

Giraffen bei Kouré
Die letzte Giraffenherde West Afrikas kann man in freier Wildbahn in der Nähe von Kouré beobachten, einer Stadt im Südwesten des Nigers. Um sie zu sehen, zahlen ausländische Touristen im Hauptquartier des Parks, in dem die Giraffen leben, 4.000 Francs. Am besten ist es, sich mit anderen Reisenden ein Auto mit Fahrer zu mieten, sodass man die Kosten von 45.000 Francs pro Fahrzeug teilen kann. Der Preis richtet sich nach der Jahreszeit und danach, wie weit die Giraffen gewandert sind. Größere Gruppen sollten sich einen Mini-Bus mieten, der vom Grand Marché in Kouré abfährt. Den Preis handelt man dann selbst aus. Der Park breitet sich etwa 65 km von Kouré entfernt aus. Man kann ihn nur mit einem gültigen Ausweis betreten, den man am Checkpoint vorzeigen muss. Betritt man den Park während der Regenzeit, sieht man die Giraffen in der "Nähe" der Straße, was bedeutet, dass man kein Auto mieten muss. In diesem Fall geht man zum Taxistand Wadatta, kauft dort ein Ticket und nimmt ein Busch-Taxi nach Kouré. Der Guide wird einen dann zu den Giraffen bringen. Aber auch dann kann es eine Stunde oder länger dauern, bis man sie erreicht. 

Nationalpark "W" (Parc National du "W")
Der Park „W“ ist ein grenzüberschreitender Nationalpark zu den Staaten Niger, Burkina Faso und Benin. Und liegt etwa 150 km südöstlich von Niamey der Hauptstadt von Niger. Näheres siehe hier >>>

Naturparks Aïr und Ténéré
Hier liegen zwei sehr unterschiedliche Landschaften dicht nebeneinander. Das Air ist ein Gebirge in der Sahara, die nur aus Steinwüste besteht und fast an eine Mondlandschaft erinnert. Näheres siehe hier >>>

Sahara
Die Sahara umfasst eine Fläche von rund 9 Mio. km² und ist damit die größte Trockenwüste weltweit. Nur ca. 20% der Sahara sind allerdings das, was man als Sandwüste bezeichnen kann. Hingegen ist sie zu 80% eine Stein- oder Geröllwüste. Die im Norden Afrikas liegende Sahara ersteckt sich vom Atlantischen Ozean im Westen bis zum Nil und auf der anderen Seite weiter bis zum Roten Meer im Osten. Im Norden wird sie durch den der Maghreb begrenzt - Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen, im Süden liegt die Sahelzone.
Sanddünen dergestalt, wie man sich als Außenstehender vorstellt, findet man in der SandwüsteTénéré - die oft als Wüste in der Wüste (Sahara) bezeichnet wird. Hier gibt es "richtige" Sanddünen mit Höhen bis zu 400 m, außerdem findet man hier vereinzelt Wadis (Flüsse, die nur zeitweilig Wasser führen) und Täler mit zahlreichen Pflanzen und Tieren. Hier leben hauptsächlich Tuaregs. In der Umgebung des Ortes Tiguidit zahlreiche Dinosaurierfossilien gefunden, ein Beweis, dass hier zu deren Zeit (vor 60 Mio. Jahren starben sie aus ) ein erheblich anderes Klima geherrscht hatte. Im Westen wird sie vom Air-Gebirge begrenzt.
Staaten in denen sich neben dem Niger Teile der Sahara befinden sind: Ägypten, Algerien, Libyen, Mali, Marokko, Mauretanien, der Sudan, der Tschad und Tunesien. Die wenigen Bewohner der Sahara sind Araber, Berbern und Mauren sowie kleine Gruppen von Tubu oder Tuaregs.


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