Reisemedizin
Städte
Unter Städte der Welt finden Sie nicht nur Städte wie Florenz oder Peking, sondern auch Städte wie Nukualofa und Zittau
Cocktails der Welt
Hurricane
Arche Nebra
Libyen: Sehenswürdigkeiten
Inhaltsverzeichnis
UNESCO-Welterbestätte
Ruinen von Leptis Magna
Unter Sanddünen begraben fand man in den 1920er Jahren eine ganze Stadt mit großzügig angelegten Straßen, Prunkbauten, Tempeln, Bädern und einen Hafen. Die Stadt Leptis Magna ist eine besonders gut erhaltene römische Ruinenstadt. Die Ruinen von Leptis Magna wurden im Jahr 1982 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.
Ruinen von Sabratha
Die Stadt Sabratha liegt im libyschen Munizip az-Zawiya - ungefähr 70 km westlich von Tripolis an der Mittelmeerküste. Im 7. Jahrhundert v. Chr. wurde die Stadt von den Phöniziern als Handelsort gegründet. Der Hafen der Stadt ist ein natürlicher Hafen. Außerdem führte von der Stadt aus ein Handelsweg durch die Wüste Sahara. Durch den Handel wurden die Einwohner der Stadt wohlhabend. Dann eroberten die Römer im 2. und 3. Jahrhunder n.Chr. die Stadt. Im 7. Jahrhundert fielen Muslime in Sarantha ein und zerstörten den Handel und die Stadt wurde daraufhin schnell bedeutungslos. Die Ruinen, wie das römische Forum und das Theater aus der Zeit der Römer sind noch gut erhalten ebenso der Isistempel und die byzantinische Stadtmauer. Die Ruinen von Sabratha wurden im Jahr 1982 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.
Ruinen von Kyrene
Kyrene befindet sich im Osten Libyens in einem Tal des Hochlandes Dschebel Akhdar - in der Nähe des Ortes Al Bayda und ca 15 km von der Mittelmeerküste entfernt. Die Stadt wurde im 7. Jahrhundert v. Chr. gegründet und war lange Zeit eine Kolonie der Griechen von Thera und eine bedeutende Handelsstadt. Die Ruinen der Stadt Kyrene wurden im 18. Jahrhundert entdeckt;
Als im 1. Jahrhundert die Römer die Stadt besetzten, fürchtete man den Untergang des Handel, aber die Blüte der Stadt blieb bis zum Jahr 365 n. Chr. erhalten. Jedoch ein Erdbeben zerstörte Kyrene fast vollständig. Die Ruinen, die man noch heute besichtigen kann, sind der Tempel der Demeter, der Tempel des Apoll, der im 7. Jahrhundert v. Chr. erbaut wurde, der Zeustempel und Mosaike am Boden in einst glanzvollen Villen. Im Jahr 2005 wurden noch 76 gut erhaltene römische Statuen entdeckt, die unter Schutt versteckt lagen. Vor Kyrene liegt die Totenstadt aus der damaligen Zeit. Die Ruinen von Kyrene wurden im Jahr 1982 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.
Felsmalereien von Tadrart Acacus
Die Felsmalereien von Tadrart Acacus findet man im Südwesten Libyens in Nähe der Stadt Ghat. In dem aus Felsen bestehendem Massiv findet man mehr als10.000 Felsmalereien in unterschiedlichen Stilarten. Manche der Petroglyphen (Felsmalereien) sind etwa12.000 Jahre v. Chr. entstanden. Dabei datierte man auch Malereien bis zum 1. Jahrhundert n. Chr. Die Malereien lieferten gute Hinweise auf das tägliche Leben der damaligen Bevölkerungen, die in dem Gebiet der Sahara nacheinander gewohnt hatten. An Hand der Malereien konnte man die Änderungen der Landschaft im Laufe der Jahre – erst Savanne, dann Feuchtzeiten und jetzt Wüste – recht gut nachvollziehen.
Die Felsmalereien von Tadrart Acacus wurden im Jahr 1985 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen, kamen aber im gleichen Jahr bereits auf die "Rote Liste" des Welterbes.
Altstadt von Ghadames
Die Oasenstadt Ghadames liegt im libysch-algerisch-tunesischen Länderdreieck und befindet sich etwa 500 km von Tripolis entfernt. In Ghadames kreuzten sich 5 Karawanenwege. Hier schlugen die Händler einen Teil ihre Waren um und brachten damit Wohlstand in die Stadt. In der Ghadames residierte der Clan der Imanan, Könige der nördlichen Tuaregs, sie sollen vom Propheten Mohammed abstammen. Von den sieben Clans hatte jeder ein eigenes Stadtviertel inne. Über Ghadames wird schon aus der Zeit der Römer berichtet, die dort Truppen stationiert hatten. Als Byzanz im 6. Jahrhundert christlich wurde, wurde ein Bischofssitz in der Oase eingerichtet. Im 7. Jahrhundert wurde Ghadames dann muslimisch. Besonders schön sind in der Altstadt die alten Lehmwohnhäuser. Dort ist es für einen Fremden allerdings sehr schwer, sich zurecht zu finden. Die Gassen muten den Fremden an,sich in einem Irrgarten zu befinden. In der Oase leben Berber und einigen Tuaregs. Die Altstadt von Ghadames wurde im Jahr 1986 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.
Städte
Tripolis
Tripolis hat ca. 1,8 Millionen Einwohner und die Hauptstadt sowie größte Stadt Libyens. Tripolis ist der politische, wirtschaftliche und kulturelle Mittelpunkt des Landes. Die Stadt liegt im Westen des Landes am Mittelmeer.
Banghazi (auch Bengasi)
Banghazi hat ca. 650.000 Einwohner und ist somit die zweitgrößte Stadt Libyens. Die Hafenstadt liegt im Osten des Landes am Mittelmeer.
Tobruk
Tobruk hat ca. 125.000 Einwohner und liegt im Osten des Landes am Atlantischen Ozean.
Leptis Magna
Die einst drittgrößte Stadt des römischen Imperiums gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bereits während der italienischen Kolonialzeit wurden durch Ausgrabungen viele Theater, Thermen, Marktforen, Basiliken und Prachtstraßen enthüllt, die in ungeheurer Bauhöhe und mit zahlreichen Ausgestaltungen erhalten sind.
Ghadames
Ghadames mit seinen ca. 7.000 Einwohnern, welche sich hauptsächlich aus Berbern und Tuareg zusammensetzen, ist eine Oasenstadt im Westen des Landes.
Besondere Bauten
Great-Man-Made-River
Tausende Kilometer von Leitungen des unter Gaddafi erbauten Bewässerungssystems pumpen Wasser aus fast 1.000 m Tiefe in die libysche Wüste nach Norden.
Antike Bauten
Griechische Akropolis in Cyrene
Altes Fort der Malteserritter in Tripolis
Erdhäuser in Leptis
Von jedem der etwa 10 m tiefen, von Menschen ausgehoben Plätze führen acht Öffnungen zu acht Zimmerhöhlen, in denen früher jeweils eine Familie lebte.
Speicherburgen der Berber in der Sahara
In Libyen gibt es etwa sechs gut erhaltene Lehmbauten dieser Art, mehrere davon befinden sich zwischen Tripolis und Ghadames.
Römischer Triumphbogen
In Tripolis.
Museen
Nationalmuseum in Tripolis
Hier ist der grüne VW Käfer zu sehen, den Gaddafi 1969 vor dem Sturz von Idris as-Sanussi fuhr.
Museum in Leptis Magna
Zu sehen sind u.a. etliche kostbare Statuen.
Naturhistorisches Museum
In Tripolis.
Archäologisches Museum
In Tripolis.
Ethnographisches Museum
In Tripolis.
Epigraphisches Museum
In Tripolis.
Islamisches Museum
In Tripolis.
Theater und Opernhäuser
Amphitheater in Leptis Magna
Moscheen
Karamanli Moschee
In Tripolis.
Gurgi Moschee
In Tripolis.
Kolonialbauten
Häuser aus der Kolonialzeit am Al-Jazaiyr-Platz in Tripolis
Ruinen
Römische Ruinen in Sabratha
Hierzu zählt das griechisch-römische Theater, das als vermutlich besterhaltenes römisches Theater zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.
Universitäten
Universität Garyounis in Benghazi
Al Fateh Universität in Tripolis (gegründet 1974, Offizielle Website: www.alfateh-univ-engg.org (nur in arabisch)
Medizinische Universitär Al-Arab in Benghazi, gegründet 1970
Bright Star University of Technology
Medizinische Universität Sebah
Universität Al Tahdi (Tahaddi) in Sirte, gegründet 1991
Universität 7. April, Tripolis
Omar el-Mukhtar Universität in Al Beida (Offizielle Website: www.omulibya.org (nur in arabisch)
Nasser Universität in Tripolis
Al Jabal Al Ghabri Universität
Universität von Darnah
Höheres Institut für Zivilluftfahrt in Sabeh
Najm Satii Technical University , Brega
College of Islamic Daawa , Tripolis
Al-Arab Medical University, Benghazi
Attahaddi Universität
Nationales Post- und Telekommunikationsinstitut in Tripolis
Naturschönheiten
Wan an Namus
Der Vulkankrater im Süden des Landes hat einen Durchmesser von 3 km und ist von mehreren Seen umgeben.
Erg von Ubari und Mandara-Seen
Benoten sie diesen Artikel
