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Lesotho: Sehenswürdigkeiten

Inhaltsverzeichnis

UNESCO-Welterbestätte

UNESCO-Welterbestätte, Lesotho

Sehlabathebe Nationalpark
Der im Qacha's-Nek-Distrikt gelegene Sehlabathebe Nationalpark in Lesotho existiert seit 1970.

Das rund 65 km² große und auf einer mittleren Höhe von 2.400 Metern gelegene Areal ist Lesothos einziger Nationalpark. Neben einer herrlich üppigen Vegetation kann man auch die höchsten Sandsteinformationen des südlichen Raumes von Afrika bestaunen.

Städte

Hlotse (auch Leribe)
Hlotse hat ca. 50.000 Einwohner liegt im Norden des Landes und dient häufig als Ausgangspunkt für Touren zum Katse-Stausee.

Mafeteng
Die 1874 gegründete Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts breitet sich etwa 75 Kilometer südwestlich von Maseru aus. Sie ist mit geschätzten 57.000 Einwohnern Lesothos drittgrößte Stadt und beinhaltet u.a. die Firma Lesotho Pharmaceutical Corporation, welche Pharmazeutika herstellt, die in mehrere südafrikanische Länder exportiert werden. 

Maseru
Lesothos Haupt- und mit ca. 220.000 Einwohnern einzige größere Stadt, Maseru breitet sich am Fluss Caledon im Westen des Landes aus. Die relativ moderne Stadt ist touristisch nicht unbedingt sehr sehenswert, denn es handelt sich bei ihr eher um das wirtschaftliche und infrastrukturelle Zentrum Lesothos. Doch gibt es einige Kolonialbauten im Stadtzentrum zu besichtigen, von denen die katholische Cathedral of Our Lady of Victories sicherlich das beeindruckenste Bauwerk ist.
Neben dem Royal Palace von König Letsie III., dem State House, dem modernen Nationalstadion und natürlich dem Parlamentsgebäude sind auch die National University of Lesotho sowie der internationale Flughafen des Landes, der Moshoeshoe I. International Airport in Maseru zu finden. Interessant ist auch die Prunktribüne, die für den Besuch von Papst Johannes Paul II. im Jahre 1988 errichtet wurde und noch immer als unwirkliches Monument zwischen ärmlichen Hütten thront. 

Morija
Ungefähr 40 Kilometer südlich der Hauptstadt Maseru liegt Morija, benannt nach dem in der Bibel erwähnten Ort Moriah, wo der Legende nach Abraham seinen Sohn Isaak Gott opfern sollte. In Morija ist im Jahre 1833 die erste Mission des damaligen Basutolands ins Leben gerufen worden, so dass es nicht weiter verwundert, dass der Ort noch immer als Zentrum der evangelischen Kirche von Lesotho fungiert. Höhepunkt des Jahreskalenders ist das alljährliche Morija Arts & Cultural Festival.

Teyateyaneng
Die oft einfach TY abgekürzte Hauptstadt des Berea-Distrikts befindet sich ungefähr 40 Kilometer von Lesothos Hauptstadt Maseru entfernt auf einem Hochplateau, das bis 1.600 Meter hoch wird. Die 1886 gegründete Stadt weist ein recht hohes Bevölkerungswachstum auf und ist mit etwa 75.000 Einwohnern Lesothos zweitgrößte Stadt. Sie beinhaltet viele Webereien für Wandteppiche. In der Stadtnähe kann man zahlreiche Felshöhlen besichtigen, in denen Höhlenmalereien der San erhalten geblieben sind, die v.a. Jäger und ihre Beutetiere darstellen.

Besondere Gebäude und Bauwerke

Katse-Dam
Der zwischen 1991 und 1997 angelegte Staudamm war mit seinen gigantischen 185 Metern bis zum Jahre 2009 Afrikas höchste Talsperre. Doch dann ist er vom Tekeze-Staudamm in Äthiopien abgelöst worden. Der Katse-Dam wurde im Rahmen des Lesotho Highlands Water Project am Malibamatšo-Fluss, einem Nebenarm des Orange River erbaut. Zweck war es, Wasser nach Südafrika exportieren und elektrische Energie erzeugen zu können. Das erste Wasser hat der 45 Kilometer lange Stausee 1998 geliefert.

Mokorotlo in Maseru
Der Mokorotlo in Maseru gehört zu den beeindruckendsten Bauwerken von Lesotho. Bei diesem Mokorotlo handelt es sich um eine traditionelle Hütte in einem modernen Stil, die als virtuelles Museum genutzt wird. Man kann dort mehr über die Kultur und die Lebensweise des Basotho-Stammes lernen.

Thaba Bosiu im Nordwesten des Landes
In der ehemaligen Bergfestung befand sich der Sitz des Königs Moshoeshoe I. Zu sehen sind neben den Ruinen auch die Steingräber des Königs und seiner Nachfahren. Moshoeshoe I. war es zu Beginn des 19. Jahrhunderts gelungen, die in unwegsame Bergregionen geflüchteten Bantustämme Krisensituation gelang es dem einflussreichen Stammesfürsten Moshoeshoe I. die verschiedenen Stämme zu vereinigen. Er erbaute gewaltige Festungen und erweiterte seine Macht durch diplomatisches Geschick. So gelang es ihm die anstürmenden Zulus zurückzuschlagen.

Weitere Sehenswürdigkeiten

Dinosaurier-Fußabdrücke bei Maphutseng und Moyeni
Gut erhaltene, faszinierende Dinosaurier-Fußabdrücke gibt es an vielen Orten in Lesotho. Die am leichtesten zu erreichenden aber befinden sich in der Nähe von Moyeni und Morija im äußersten Süden des Landes . Auf dem Masitise Dinosaurier Track an der Mt. Moorosi Road sind die Millionen Jahre alten Spuren der Urzeittiere am besten zu sehen.

Höhlenmalereien bei Ha Khotso
Die wertvollsten Höhlenzeichnungen Lesothos kann man in der Nähe von Ha Khotso finden, einem Dorf nördlich von Roma. Die Stelle, an der die Höhlenmalereien vor einigen Hundert Jahren angefertigt worden waren, ist heute als Ha Baroana (dt. Die kleinen San) bekannt. Die Zeichnungen sind von den San an einer überhängenden Wand angefertigt worden und zeigen viele kunstfertige Darstellungen von damals gejagten Tieren wie etwa Antilopen und Gnus. 

Katse-Talsperre bei Bokong
Zwischen 1991 und 1997 wurde der mit 185 m höchste Staudamm Afrikas im Rahmen des „Lesotho Highlands Water Project“ am Malibamatšo (Nebenarm des Orange River) errichtet. An dem Bau waren auch deutsche Firmen beteiligt.

National University of Lesotho

Die National University of Lesotho (NUL) ist die einzige Universität von Lesotho, wobei sich die meisten Fakultäten in der recht kleinen Stadt Roma befinden, also ungefähr 35 Kilometer südöstlich von Maseru. Dort liegt auf einem nicht allzu großen Gelände der Campus der Universität mit den meisten Fakultäten. Insgesamt gibt es dort die Fakultäten für Erziehungswissenschaften, Gesellschaftswissenschaften, Medizin, Naturwissenschaften und Technologie, Rechtswissenschaften, Humanwissenschaften sowie die Fakultät für all jene Studenten, die bereits einen Bachelor-Abschluss bestanden haben. Die Fakultät für Agrarwissenschaften gehört zur Hauptstadt Maseru. 

Naturschönheiten

Maletsunyane-Wasserfall
Der nach dem Fluss Maletsunyane benannte, 192 Meter hohe Wasserfall ist - nach den Tugela Falls in Südafrika - der zweithöchste (aber der höchste ununterbrochene) Wasserfall im südlichen Afrika. Er liegt im Distrikt Maseru und unweit des Ortes Semonkong. Man kann auch einen Abstieg zur Talsohle der beliebten Touristenattraktion unternehmen.

Maloti-Berge und Mahlasela-Tal
Einer der Schwerpunkte von Lesothos Tourismus liegt auf den Maloti-Bergen im Hochland der Drakensberge, in denen den Besuchern vielerlei Wander- und Reitmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Zudem kann man im Mahlasela-Tal (Butha-Buthe-Distrikt) einen Skilift benutzen und sich an einer Abfahrtspiste versuchen. Zahlreiche (inter)nationale Investoren helfen dabei mit, das Tal zu Afrikas größtem Skir-Ressort auszubauen.

Sanipass
Der 2.873 Meter hohe Sanipass, an dem auch der wichtigste Grenzübergang nach Südafrika liegt, gehört zu den berühmten Drakensbergen, die sich zwischen Lesotho und seinem einzigen Nachbarn erheben. Dabei verläuft eine Pass-Straße von Lesothos Mokhotlong im gleichnamigen Distrikt bis hin nach Underberg in der südafrikanischen Provinz KwaZulu-Natal. Höhenuntaugliche werden nicht gerne hören, dass sich der Pass zunächst durch die Maloti-Berge vorarbeitet, um dann auf der südafrikanischen Seite serpentinartig schroffe Abhänge hinabzufallen. Und angesichts der Tatsache, dass die südafrikanische Straße zum Pass auf einer Länge von etwa 6,5 Kilometer ganze 1.300 Höhenmeter überwindet und mithin die drittsteilste Passstraße der Erde darstellt, kann auch das auf dem Pass ruhende, am höchsten gelegene Pub der Welt den Schrecken nicht ganz nehmen. Will man aber auf dem Landwege von der Ostgrenze Lesothos nach Südafrika gelangen, wird man keine andere Alternative finden.

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