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UNESCO-Welterbestätten

UNESCO Welterbestaetten, Kongo, Karte

Sangha Tri-Nationalpark
Der SanghaTri-Nationalpark ist ein Zusammenschluss von Nationalparks in der Republik Kongo, der Zentralafrikanischen Republik und Kamerun, er gehört damit zu den grenzüberschreitenden Weltnaturerbestätten.

Im Kamerun sind es die geschützten Regenwaldgebiete des Lobeke-Nationalpark mit dem Boumba-Bek-Park und Nki-Park. In diesem Park leben z.B. die Ba'Aka-Pygmäen, deren Lebensraum dort geschützt wird.

In der Republik Kongo gehört der Nouabalé-Ndoki-Nationalpark zu den geschützten Gebieten.

Im Lobeke-Park leben ca. 2.000 Elefanten, ca. 2.800 Gorillas und viele weitere im Regenwald beheimatete Arten von Säugetieren - wie z.B. Sumpfantilopen, Waldbüffel, Bongos, Leoparden und Schimpansen. Es gibt von Wildhütern bewachte Waldlichtungen, an denen u.a häufig Elefanten, und Affen zu finden sind.
Es gibt zudem viele endemische, also nur hier vorkommende, Vögel, Amphibien, Schwalbenschwanzschmetterlinge oder Waldschweine Iin den Seen findet man einen sehr hohen Fischbestand mit einigen endemischen Fischarten.
Auch der Artenreichtum an Pflanzen im Regenwald ist sehr üppig. Die Menschen, die hier leben ernten Buschmangos und Honig, den sie auch verkaufen.

Der Schutz dieser Wälder ist unbedingt erforderlich, weil hier ständig wild gerodet, nicht wieder aufgeforstet wird und deshalb große Flächen schon verkarstet sind. Die Strafen für illegales Fischen und Wildern sind sehr hoch, leider ergreift man die Wilderer viel zu selten. Ein besonderes Augenmerk - mit besonders hohen Strafen - wird auf den illegalen Handel mit Elfenbein gelegt.

Städte

Brazzaville
Die Hauptstadt der Republik Kongo liegt im Südosten des Landes, nur vom Fluss Kongo von Kinshasa getrennt. Die für ihre zahlreichen bunten Märkte bekannte Stadt präsentiert sich als eine vielseitige und spannende Erfahrung.

Etwa 1,2 Mio Menschen leben im Schatten des 106 Meter hohen Tour Nabemba, dem unangefochtenen Wahrzeichen der Stadt.
Der wichtige Verkehrsknotenpunkt Brazzaville bietet seinen Besuchern neben dem ganz alltäglichen kongolesischen Chaos aber auch eine kleine Zeitreise in die koloniale Geschichte des Landes an, die sich an Bauwerken wie der Basilika Sainte Anne, der Tempelmoschee und der Cathédrale de Sacré Coeur ablesen lässt. Als Ausflugsmöglichkeit sollte man die Stromschnellen des Kongo in Betracht ziehen, die im Süden von Brazzaville sprudeln. 

Loubomo (früher Dolisie)
Etwa 110.000 Menschen leben in Loubomo, dem früheren Dolisie. Diese Stadt im Süden des Landes war einst als Haltestation der Congo-Océan-Bahnlinie gegründet worden, die von Point-Noire nach Brazzaville verläuft. Die heute drittgrößte Stadt der Republik Kongo ist mittlerweile zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt avanciert.

Point Noire
Gibt es ein touristisches Zentrum in der Republik Kongo, so ist es Point Noire. Sandstrände, vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten und das Flair einer Atlantikstadt ziehen nicht nur die wohlhabenden Kongolesen an, sondern auch Besucher aus aller Welt. Die mit mehr als 630.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt der Republik Kongo verfügt mit dem 1939 fertig gestellten Hafen über den wichtigsten Seehafen des Landes. Er macht Point Noire zu der Wirtschaftsmetropole der Republik.

 

Besondere Bauwerke

Basilique Sainte-Anne in Brazzaville
Die äußerst sehenswerte Basilique Sainte-Anne in der Hauptstadt Brazzaville wurde im Jahre 1949 von Roger Erell erbaut und ist wegen ihres Daches so bekannt, das ganz aus grünen Fliesen besteht. Man darf die Basilika getrost als eine der schönsten modernen Kirchen Afrikas bezeichnen.

Cathédrale de Sacré Coeur in Brazzaville
Das älteste Bauwerk von Brazzaville wurde im Jahre 1894 erbaut. Die römisch-katholische Kirche bietet neben ihrer wundervollen Architektur gute Blicke auf Stadtviertel wie Poto Poto und Centreville an. Auf der anderen Seite des Flusses erkennt man auch Kinshasa, die Hauptstadt der DR Kongo. 

Palais du Peuple in Brazzaville
Der Palast des Volkes entstand im Jahre 1901. Heute steht das koloniale Bauwerk dem Präsidenten des Landes zur Verfügung.

Pierre Savorgnan de Brazza Memorial in Brazzaville
Diese kusntvolle Marmorkonstruktion neben der US-amerikanischen Botschaft erinnert an Pierre Savorgnan de Brazza, einem berühmten Afrikareisenden italienischer Herkunft. Er hat der Hauptstadt der kongolesischen Republik auch seinen Namen gegeben.

Tour Nabemba (auch Elf Tower)
Mit seinen 106 Metern Höhe ist der Tour Nabemba das höchste Gebäude der Republik Kongo. Das nach dem höchsten Berg des Landes benannte Bauwerk konnte aber nur mit finanzieller Unterstützung des französischen Ölgiganten Elf Aquitaine realisiert werden, was auch den Beinamen "Elf-Tower" erklärt. Die Regierung der Republik Kongo wollte mit dem architektonischen Mammutprojekt die Überlegenheit Brazzavilles über Kinshasa (DR Kongo) demonstrieren. Entworfen wurde der von 1982 bis 1986 erbaute Turm von Jean Marie Legrand. Insgesamt besteht er aus 30 Stockwerken, in denen Ministerien und Büros karitativer Einrichtungen beherbergt sind. Nachdem der Turm während des Bürgerkrieges im Jahre 1997 schwer beschädigt worden war, wurde er restauriert, wobei die Sanierungskosten höher als die eigentlichen Baukosten waren. Der Turm ist auch deshalb umstritten, weil er jedes Jahr etwa £3 Millionen Instandhaltungskosten verschlingt. Das wirkt zynisch in einem Land, wo das Gesundheits-, das Bildungssystem und die Infrastruktur in weiten Teilen am Boden liegen.

 

Märkte von Brazzaville

Die bunten und lebhaften Märkte sind Brazzavilles Hauptsehenswürdigkeiten. Am bekanntesten ist der Marché Total, ein Sammelsurium aus lokalen Nahrungsmitteln, der von Maniok bis Raupen einfach alles abzudecken scheint. Zentralafrikanische Schnitzereien, Webereien und Masken werden auf dem Marché Touristique angeboten. Empfehlenswert ist auch der Poto Poto-Markt, der sich im westafrikanischen Viertel der Stadt befindet.

 

Naturschönheiten

Conkouati-Douli National Park
In der Trockenzeit benötigt man mit dem Auto etwa fünf Stunden von Brazzaville bis zum Conkouati-Douli National Park, in dem u.a. Elefanten, Gorillas und Schimpansen leben. Man sollte sich unbedingt einen Tourguide nehmen und diesen dazu bringen, den Ngongo-Fluss so spät wie möglich und ohne Motor zu befahren, weil dann die Chance am höchsten liegt, die spektakulärsten Tiere auch wirklich zu sehen.

Île Mbamou
Etwa eine Stunde von Brazzaville entfernt liegt die regierungseigne Île Mbamou, eine sehr saubere und angenehme Insel, auf der es aber leider nicht viel zu tun gibt - abgesehen von Baden und Entspannen.

L'arbre de Brazza bei Loubomo
Hierbei handelt es sich um einen gigantischen Affenbrotbaum (Baobab), der nach Pierre Savorgnan de Brazza benannt worden ist. Er erhebt sich etwa acht Kilometer entfernt vom Stadtzentrum Loubomos.

Lesio Louna Gorilla Reserve
Das Gorilla-Reservat der Republik Kongo befindet sich nördlich von Brazzaville und hat sich dem Schutz der einheimischen Gorillas verschrieben. Sehr empfehlenswert ist es, sich einer der Touren anzuschließen oder selber eine zu organisieren. Bestandteil einer solchen Unternehmung kann auch eine Übernachtung in einer der touristischen Unterkünfte im Park sein. 

Nouabalé-Ndoki National Park
Der riesige Nouabalé-Ndoki National Park an der Grenze zum zentralafrikanischen Dzanga Sangha National Reserve ist der größte Nationalpark der Republik Kongo. 

Parc National D'Odzala
Der zu den interessantesten Nationalparks der Welt gehörende Parc National D'Odzala ist nicht nur des dichten Regenwaldes so berühmt, der ihn fast vollständig bedeckt, sondern wird vor allem aufgrund seiner Atem beraubenden Tierwelt besucht, leben doch dort u.a. Tiefland-Gorillas, Waldelefanten und Schimpansen. Obwohl die von der EU finanzierte Organisation ECOFAC Buchungen für Parkbesuche vornimmt, ließ sich in der Vergangenheit ein Kontakt nur schwer herstellen. Wer es doch geschafft hat, einen Termin für eine Tour zu erhalten, braucht eine gute Kondition, denn die Märsche durch den dichten Regenwald können bisweilen sehr anstrengend sein.

Tiger Fish Congo Camp
In diesem Naturparadies kann man auf die Jagd nach dem größten Tigerfisch der Erde gehen. Der größte, jemals gefangene Tigerfisch brachte es auf stolze 56 kg.






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