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Komoren: Feiertage und Landessitten

Feiertage

Die Daten für die islamischen Feiertage werden nach dem Mondkalender berechnet und verschieben sich deshalb jedes Jahr. Während des Fastenmonats Ramadan, der dem Festtag Eid al-Fitr vorangeht, essen Muslime nicht während des Tages, sondern erst nach Sonnenuntergang. Viele Restaurants sind deshalb tagsüber geschlossen. Die Feste Eid al-Fitr und Eid al-Adha dauern je nach Region 2-10 Tage. Der wöchentliche Ruhetag ist der Freitag.

DatumFeiertag
Dez./Jan./Feb.Eid al-Adha (Opferfest)
Jan./Feb./MärzMuharram (Islamisches Neujahr)
Jan./Feb./MärzAshoura
18. MärzTodestag des Präsidenten Said Mohamed Cheikh
25. MaiJahrestag der Organisation of African Unity (OAU)
29. MaiTodestag des Präsidenten Ali Soilih
6. JuliUnabhängigkeitstag
Okt./Nov./Dez.Eid al-Fitr (Ende des Ramadan)
24. NovemberTodestag des Präsidenten Abdallah
25.DezemberWeihnachten

 

Landessitten

Für Gäste in einem islamischen Land wie den Komoren ist Rücksichtnahme auf die einheimischen Sitten geboten. Besonders Frauen sollten auf dezente Kleidung achten. Die Komoren sind zwar ein recht liberales islamisches Land. dennoch sollten Frauen ihre Schultern, ihr Dekoletée, ihre Knie sowie Bauch und Rücken bedeckt halten. Es wird aber nur in Ausnahmefällen von ausländischen Besucherinnen erwartet, ihr Kopfhaar zu bedecken. Strandkleidung außerhalb der Badezone ist tabu, auch Männern sind außerhalb der Hotelzonen lange Hosen zu empfehlen. Der Austausch von Zärtlichkeiten zwischen Frau und Mann ist in der Öffentlichkeit zu unterlassen.

Das Fotografieren oder Filmen von Einheimischen ohne deren Erlaubnis ist unbedingt zu vermeiden, da in den islamischen Ländern das Abbild des Menschen traditionsgemäß ein Tabu ist. Ebenfalls ist der Genuss alkoholischer Getränke in der Öffentlichkeit ebenfalls zu unterlassen, obwohl das in den Nachtklubs schon vorkommt.

Das Missionieren gilt auf den Komoren als illegal!

Kindern (auf der Straße) sollte man keine Süßigkeiten oder anderes schenken. Die Komori sind gegenüber Ausländern sehr freundlich und entgegenkommend und erwarten keine Geschenke. Beginnt man aber mit solch einer (Un)Sitte, werden die die Ausländer aus dem Westen schnell als reich und verschwenderisch betrachtet, und es werden beim nächsten Fremden bereits Geschenke erwartet. Solches Verhalten stört auf die Dauer den eigentlich unkomplizierten Kontakt zu den Komori. 

Auch wenn die Komori nicht erwarten, dass Fremde ihre Höflichkeitsregeln kennen oder verinnerlicht haben, kann man ältere Personen mit "Kwesi" ansprechen. Sollten ältere Personen zu einem "mbona, mkana baraka" sagen, ist die korrekte Erwiederung "salaama".






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