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UNESCO-Weltkulturerbestätten

Fort Jesus


Die Festung "Fort Jesus" in Mombasa wurde im Jahr 1593 von dem Architekten Giovanni Battista Cairato für die Portugiesen erbaut.

Die Festung sollte die Zufahrt in die Lagune vor der Stadt Momba sichern und die Macht der Besatzer demonstrieren. Die Portugiesen nutzten sie zudem als Stützpunkt auf dem Weg nach Indien. Das stark umkämpfte Fort wechselte im Laufe der Jahre häufig den Besitzer.

Im Jahr 1895 erhielt Großbritannien die Herrschaft über das Fort und nutzte es als Gefängnis.

Im Jahr 1958 erklärte man das Fort zum nationalen Denkmal. Das Fort kann nur von außen besichtigt werden. Die Außenmauern des Forts sind vollständig erhalten. In ihnen gibt es die so genannten Urinspalten, die dafür dienten, dass die Soldaten ihren Posten beim Angriff durch Feinde nicht verlassen mussten.

Das Fort Jesus in der Altstadt von Mombasa wurde im Jahr 2011  in die Liste des UNESCO- Weltkulturerbestätte aufgenommen.

 

Rift Valley


Das Rift Valley ist ein ca. 100 km langes Tal, das fast bis Nairobi reicht. Es grenzt an Uganda, Tansania, Äthiopien und an den Südsudan.

Dieser ostafrikanische Grabenbruch wurde durch Vulkanausbrüche und tektonische Verwerfungen geformt. Im Rift Valley finden sich bizarre Landschaften. Es wechseln sich Graslandschaften mit Wüstengebiet ab.

Die dortigen Seen sind ein Halteplatz für viele Zugvögel. Es sind der Bogoria -, der Nakuru- und der Elmenteitasee.
Im Elmenteitasee suchen Pelikane nach Nahrung.
Am Bogoriasee gibt es heiße Quellen und Geysire, und die Ufer des Nakuru-Sees, ein Sodasee, wird von zahlreichen Flamingoschwärmen bevölkert. Im geschützten Gebiet an den Seen leben Giraffen, Gazellen, Geparden, Schimpansen, Antilopen und Zebras.
Im Jahr 2011 wurden die drei Seen in die Liste der Weltnaturerbestätten aufgenommen.

 

Kayas (Heilige Wälder) der Mijikenda

Mijikenda heißt in der Sprache der Swahili: „die neun Städte“.

Die Mijikenda leben in Kenia und Tansania an der Küste des Indischen Ozeans. Der Kaya Kinondo Sacred Forest gehört zu den ältesten in früheren Zeiten heiligen Wälder am indischen Ozean. Die Mijikenda haben einen großen Anteil daran, dass der heilige Wald - der Kaya - und ihre Tradionen und Gebräuche nicht zerstört wurden.

In den heiligen Wäldern wurden von den Bewohnern den Geistern ihrer Ahnen Opfer gebracht, damit diese den Kranken halfen, Regen spendeten und für eine gute Ernte sorgten.

Die Fläche des Parks beträgt etwa 30 ha. Dort leben zahlreiche verschiedene Schmetterlingsarten, viele Vogelarten, die unter Naturschutz stehenden Colobus und noch viele andere Tiere. Im Digo-Dorf lebt die Bevölkerung noch nach alten Sitten und Traditionen, hier wird z. B. noch der Medizimann bei Krankheiten um Rat gefragt.

Die Kayas der Mijikenda wurden im Jahr 2008 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

 

Altstadt von Lamu

Lamu ist eine Insel im Indische Ozean vor der ostafrikanischen Küste von Kenia. In Überlieferungen aus dem 9. Jahrhundert wird die Insel erwähnt, weil arabische Kaufleute mit den Inselbewohnern Handel trieben.

Die Bewohner der Insel wurden dadurch wohlhabend und bauten sich komfortable aus Korallen gefertigte Häuser, die vierstöckig sind. Die Häuser zeigen eine für die damalige Zeit hoch entwickelte Architektur. Um sich vor Lärm und Unruhe zu schützen, haben die Häuser in den den Gassen zugewandten Fassaden keine Fenster. Die Eingangstüren sind mit Ornamenten reich verziert und zeigen Bilder der Kultur der Swahili. Die Swahilikultur wird und wurde vom Islam geprägt.

Die Altstadt ist leider vom Verfall bedroht, denn viele Häuser sind unbewohnbar und werden nicht restauriert. Die Altstadt von Lamu wurde im Jahr 2001 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

 

Nationalpark Lake Turkana mit Sibiloi-Inseln und South Island-Nationalpark

Der Nationalpark Lake Turkana mit den Sibiloi-Inseln ist grenzüberschreitend und gehört teilweise auch zu Äthiopien. Der Turkana-See hat eine Fläche von 6.400 km² und ist damit der größte See Kenias. Der ostafrikanische Graben mit seinen noch aktiven Vulkanen bestimmt die Landschaft um den See herum. Das Klima ist dadurch gekennzeichnet, dass mehr Wasser verdunstet als durch Niederschlag hinzu kommt.

Der Turkanasee wird kleiner, weil der Verlust des Wassers aus dem See durch Verdunstung größer als die Speisung durch den Zufluss des Omo-Flusses ist. Der See ist fischreich. Man findet hauptsächlich Tigersalmler und Nilbarsche, manche werden über 100 kg schwer. Es ist gefährlich sich am Ufer aufzuhalten, da dort zahlreiche Krokodile leben. In der Nähe des Turkana-Sees fand man den ersten „Homo rudolfensis“.

Der Nationalpark Lake Turkana sowie der South Island-Nationalpark wurden im Jahr 1997 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen. Der Nationalpark Lake Turkana ist eine Fundstätte fossiler Säugetiere.

 

Nationalpark Mount Kenya

Das Gebiet des Mount-Kenya-Massiv liegt nordwestlich von Nairobi.

Der höchste Berg in Kenia ist der Batian mit einer Höhe von 5.199 m -  er ist  damit der zweithöchste Berg Afrikas. Der Gipfel des Bergmassivs ist stets schnee-bzw. eisbedeckt.

Im Mount-Kenya-Massiv befinden sich eindrucksvolle Wasserfälle, klare und kalte Gebirgsseen und –flüsse und in größeren Höhen weite ausgedehnte Schneefelder. In tieferen Regionen ist die Vegetation infolge der häufigen Regenfälle sehr dicht, und es entstand an den Hängen des Berges ein tropischer Regenwald. Die Grenze der Vegetation liegt bei etwa 3.500 m.

Das Bergmassiv wird schon von Weitem als grüne Oase erkannt, umso mehr ,weil vor dem Massiv weite Savannengebiete liegen. Der Nationalpark Mount Kenya wurde im Jahr 1997 in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen. Im Juni 2013 wurde der "Nationalpark Mount Kenya" um das Naturschutzgebiet Lewa erweitert.






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