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Inhaltsverzeichnis

UNESCO-Welterbestätten

UNESCO Welterbestaetten, Ghana, Karte

Festungen und Schlösser der Kolonialzeit an der Volta-Mündung, in Accra, der Zentral- und der Westregion
Die rund 35 historischen Festungen (Forts) befinden sich an der Volta-Mündung, in Accra (Ghana), der Zentral- und der Westregion. 

Einige dieser kolonialen Relikte haben wir unter "Festungen und Schlösser" etwas näher dargestellt.

Traditionelle Bauwerke der Ashanti
Die letzten Überreste der Bauwerke der Ashanti sind in der Region nordöstlich von Kumasi zu finden.

Die Ashanti waren ein kriegerisches Volk, das von den Briten erst nach 70 Jahren immer wiederkehrendem Krieg besiegt wurde. Sie hatten viel Gold, mit dem sie Handel trieben.

Die grasbedeckten und relief-verzierten Lehmbauten, in denen die Ashanti lebten, aber auch die Paläste, wurden in den Kolonialkriegen zerstört. Heutzutage gibt es nur noch 10 Tempel, die in den Dörfern Abetifi, Abirim, Akoboanbong, Asawase, Asenemaso, Bogyease, Darkwa, Jachie, Kentenkrono, Patakro und Obomeng stehen und dort zu besichtigen sind.

Die traditionellen Bauwerke der Ashanti wurden im Jahr 1980 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

Städte

Ghana: Markt in Gahans Hauptstadt Accra © goruma (Ole Ohlhoff)

Accra (Akanname: Nkran)
Accra, die mit etwa 2.030.000 Einwohnern größte und Hauptstadt Ghanas, fungiert nicht nur als Regierungssitz, sondern auch als wirtschaftliches und administratives Zentrum des Landes. Die an der Küste im Süden gelegene Stadt ist ein Konglomerat aus Ausländern und fast allen Ethnien, die in Ghana leben. Den Ruf auch als kulturelles Landeszentrum bestätigen Einrichtungen wie das Nationalmuseum, die Akademie der Künste und Wissenschaften, das Nationalarchiv, die Universität von Ghana und die Zentralbibliothek. Weiterhin verfügt Accra mit dem Korle Bu Teaching Hospital über eines der modernsten Kliniken von Westafrika. 

Cape Coast (gahn. Oguaa)
In Cape Coast, der am Golf von Guinea gelegenen Hauptstadt der Central Region, leben derzeit etwa 143.000 Menschen. Das traditionelle Bildungszentrum beherbergt u.a. die University of Cape Coast sowie eines der wichtigsten Gymnasien des Landes. Die Stadt ist überdies auch bekannt für ihre Stadtfeste Fetu Afahye und das Panafest. Dann kommen viele afro-amerikanische Touristen in die Stadt und machen sie noch lebendiger, als sie ohnedies schon ist.

Ghana: Fort Elmina © goruma (roberto cerea)

Elmina (Akannamen: Ak)
In Elmina, Hauptort des Komenda-Edina-Eguafo-Abirem-Distrikts in Ghanas Central Region, leben etwa 25.560 Menschen. Das sicherlich markanteste Bauwerk der Stadt ist das portugiesische Fort São Jorge da Mina, welches unmittelbar am Strand errichtet worden ist. Gemeinsam mit dem 1652 von den Holländer erbauten Fort St. Jago da Mina (auch Fort Conraadsburg) gehört es seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Kumasi
Die zentral gelegene Stadt Kumasi ist mit etwa 1,5 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Ghanas. Sie liegt im Landesinneren und fungiert als Hauptstadt der Ashanti, der größten Volksgruppe Ghanas. Nicht nur für ihre 300jährige Geschichte ist die traditionsreiche Stadt berühmt, sondern auch der vielen Grünanlagen wegen. Daher wird Kumasi von den Ghanaern auch gerne als Gardentown bezeichnet. In der Verwaltungshauptstadt der Ashanti-Region lebt auch der Asantehene, das Oberhaupt der Ashanti. 

Sekondi und Takoradi
Diese beiden Orte werden sehr oft als eine Zwillings-Stadt genannt, denn in den letzten Jahren sind sie derart zusammengewachsen, dass beide Stadtkerne nur weniger als zehn Kilometer auseinanderliegen. Takoradi darf darüber hinaus auf einen der beiden einzigen Überseehäfen Ghanas stolz sein.

Tamale
Tamale ist mit ca. 360.000 Einwohnern die wichtigste Stadt im Norden Ghanas und überwiegend von Muslimen bewohnt. Die Stadt verfügt mit dem Tamale Port über einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt sowie über zahlreiche höhere Bildungseinrichtungen wie etwa das Technical University College of Tamale oder die University for Development Studies.

Tema
Tema ist die bedeutendste Hafenstadt Ghanas und liegt nur 25 km von Accra entfernt. Die 300.000-Einwohner-Stadt darf auf den größten Tiefseehafen des Landes stolz sein, über u.a. den Ghanas Exportschlager Kakao verschifft wird. 

Winneba (Akannamen: Simpa)
Die von 45.000 Menschen bewohnte Küstenstadt Winneba in Ghanas Central Region fungiert nicht nur als Hauptstadt des Awutu-Effutu-Senya-Distrikts. Die Universitätsstadt verfügt auch über die einzige Sporthochschule Ghanas und ist für das Aboakyer-Jagdfestival bekannt, in dessen Verlauf begabte Jäger eine Antilope mit bloßen Händen einfangen müssen.

 

Besondere Bauwerke

Ghana: Larabanga-Moschee © goruma (roberto cerea)

Larabanga-Moschee im Norden des Landes
Die sehenswerte Larabanga-Moschee ist das älteste islamische Gotteshaus in ganz Ghana. Sie wurde im 13. Jahrhundert im traditionellen westafrikanischen Stil erbaut.

Adomi-Hängebrücke 
Diese Hängebrücke über den Volta-Fluss ist mit 241,5 Metern Länge die einzige Hängebrücke Ghanas. Sie wurde 1956, also noch kurz vor der Unabhängigkeit, unter den Briten erbaut.

Bauwerke der Ashanti 
siehe hier hier >>>

Peduase Lodge in Kitase
Kitase, ein Nachbarort von Aburi, beherbergt das frühere Wochenendhaus von Kwame Nkrumah, dem ersten Präsidenten von Ghana. Das Gebäude wird heutzutage für die Beherbergung von Staatsgästen genutzt.

Sekondi-Takoradi-Stadion (auch Essipong-Stadion) in Sekondi-Takoradi
Das auch als Essipong-Stadion bekannte Multifunktionstadion in Sekondi-Takoradi fungiert überwiegend als Heimspielstätte des Vereins FC Hasaacas, wird aber auch für andere Fußballveranstaltungen genutzt. So war es auch Austragungsort einiger Spiele der Fußball-Afrikameisterschaft im Jahre 2008. Etwa 20.000 Zuschauer kann das 2008 eröffnete Stadion aufnehmen.

Tamale-Stadion
Das in Tamale gelegene Fußball- und Leichtathletikstadion weist eine Kapazität von etwa 21.000 Plätzen auf und wurde für die Fußball-Afrikameisterschaft des Jahres 2008 neu errichtet. Heute dient es u.a. als Heimspielstätte für den Verein Real Tamale United.

 

Festungen und Schlösser

Ghana: Cape Coast Castle © goruma (roberto cerea)

Cape Coast Castle in Cape Coast 
Die Festung Cape Coast Castle ist eine der 35 historischen Festungen und liegt in der Stadt Cape Coast.
Das Gebäude entstand im Jahr 1637 als Stützpunkt der Niederländer: Aber bereits 1652 wurde die Festung von den Schweden erobert - als Carolusburg bezeichnet diente sie als Handelsstützpunkt. 

Zwischen1660–1663 eroberten die einheimischen Fetu die Festung. Nachdem sie zwischendurch dänisch und wieder schwedisch wurde, kam sie 1665 in britischen Besitz.

 Im Juli 2009 besuchte der US- Präsident Obama mit seiner Familie die Sklavenverließe im Cape Coast Castle. Die Festung diente damals u.a. als "Aufbewahrungsort" von Sklaven, die für in die Kolonien in Nord- und Südamerika gedacht waren. Die Menschen vegetierten hier oft monatelang, bis sie schließlich auf die Schiffe zur Fahrt in die Kolonien verladen wurden. Heutzutage betreibt der "Ghana Heritage Trust" hier ein Museum zur Geschichte des Sklavenhandels an der ehemaligen Goldküste. Die Festungen und Schlösser  wurden im Jahr 1979 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

Christiansborg (auch Osu Castle) in Accra
Die 1652 von den Schweden erbaute und in der ghanaischen Hauptstadt gelegene Christiansborg fungiert seit dem Jahre 1957 als ghanaischer Regierungssitz. Leider ist das Bauwerk, das im Laufe seiner Geschichte mehrfache Besitzerwechsel erleben musste, nicht für die Öffentlichkeit geöffnet und darf auch nicht fotografiert werden.

Fort Augustaborg in Teshi
Es waren die Dänen, die im Jahre 1787 in Teshi das Fort Augustaborg erbaut haben. Das imposante Bauwerk war aber bis 1957 von den Briten besetzt. 

Fort Batensteyn (auch Fort Batenstein) bei Butre
Das auf das 16. Jahrhundert zurückgehende Fort reckt sich oberhalb des Fischerortes Butre an der Atlantik-Küste gen Himmel. Heute ist die Festgung, die im Laufe ihrer abwechslungsreichen Geschichte mehrfache Besitzerwechsel erleben musste, ein eher trauriger Anblick. Unsaniert und mit Trümmern übersät ist es dennoch eine touristisch interessante Anlage, die einen grandiosen Ausblick gewährt. Seit dem Jahre 1979 steht das Fort Batensteyn auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO. 

Fort Groß Friedrichsburg
Die Festung (Fort) Groß Friedrichsburg wurde 1683 zum Zwecke des Sklavenhandels von dem brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm (der Große Kurfürst) erbaut und bereits 1717 an die Niederländer verkauft. Eine bedeutende Rolle beim Bau des Forts spielte der Deutsche Otto Friedrich von der Gröben (1657-1728), der später im Rang eines Generalleutnants verstarb. Heutzutage können hier Besucher übernachten und sich über die Geschichte des Forts und des Sklavenhandels informieren.

Fort Metal Cross bei Dixcove
Am Rande des Fischerdorfes Dixcove (Western Region) erhebt sich das von den Engländern 1697 fertiggestellte Fort Metal Cross, welches zweimal den Angriffen des einflussreichen Jan Conny trotzte, einem Zwischenhändler zwischen Kolonialherren und inländischen Völkern. Historisch interessanter ist die Tatsache, dass das Fort, nachdem es die Briten im Rahmen eines Austausches an die Holländer übergeben hatten, von indigenen Völkern in Besitz genommen und erfolgreich gegen die Holländer verteidigt werden konnte. Dieser Sieg war ein wichtiger Grund für den nur kurze Zeit später erfolgten Abzug der Niederländer von der ghanaischen Goldküste. Im heutigen (renovierten) Fort, das seit 1979 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, kann man auf atmosphärische Art übernachten.

Fort Sekondi in Sekondi
Das einst englische Fort Sekondi entstand im Jahre 1682 und befindet sich im heute ghanaischen Sekondi. Leider sind von der ursprünglichen Festung, die im Laufe ihrer Geschichte mehrfach ihren Besitzer gewechselt hat, nurmehr Reste erhalten geblieben. 

Fort San Sebastian in Shama
Im Jahre 1523 wurde das inzwischen unter UNSECO-Schutz stehende portugiesische Fort San Sebastian in der heute ghanaischen Stadt Shama erbaut. Damals gehörte es zu den ersten europäischen Handelsfestungen an der Goldküste. Die heutige Gestalt des Bauwerks geht aber weniger auf die Portugiesen als auf die Niederländer zurück, die es erheblich umgestaltet haben. 

 

Museen

Landesmuseum in Accra
Das Landesmuseum der ghanaischen Hauptstadt zeigt eine durchaus sehenswerte Kollektion an Kunstgegenständen des Landes.

"Lebendes Museum" in Kumasi

In einem nachgebauten Dorf sind Goldschmiede, Töpfer, Weber und Bildhauer bei ihrer traditionellen Arbeit zu sehen.

National Museum in Accra
Das sehr sehenswerte Nationalmuseum von Accra bietet seinen Besuchern einen eingehenden Blick in die ghanaische Geschichte und Kultur. Abgedeckt wird dabei die Zeit von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart. 

 

Universitäten und Bildungsinstitutionen

Kofi Annan International Peacekeeping Training Centre (KAIPTC) in Accra
Das Kofi Annan International Peacekeeping Training Centre - abgekürzt KAIPTC – befindet sich in der ghanaischen Hauptstadt Accra. Benannt wurde die Institution für die Ausbildung von Streitkräften für internationale Friedenseinsätze westafrikanischer Truppe nach dem früheren UN-Generalsekretär Kofi Annan, der in Ghana geboren worden war. Das KAIPTC dient der Fortbildung ziviler, polizeilicher und militärischer Einsatzkräfte, die im Rahmen von internationalen Friedensmissionen tätig sind.

Korle Bu Teaching in Accra
Beim Korle Bu Teching Hospital handelt es sich um die Medizinische Universitätsklinik von Accra. Sie befindet sich im Vorort Korle Bu und gehört zu den modernsten Kliniken von Westafrika. Abgesehen von der Chirurgie, der Inneren Medizin und weiteren üblichen klinischen Einrichtungen besitzt es eine der wenigen Radiotherapie-Einrichtungen sowie das einzige Zentrum für Brandwunden der Region.

Technische Universität in Tamale
Die Technische Universität der Stadt Tamale bildet ein Universitätscollege, welches der Kwame Nkrumah University of Science and Technology sowie der University of Ghana angeschlossen wurde. Angeboten werden ein Studium der Raumplanung und eines für Religionswissenschaft, für die man einen Bachelor-Abschluss machen kann. 

Universität von Cape Coast
Diese an der Atlantik-Küste gelegene Universität mit ihrem Campus nahe Cape Coast wurde auf einem kleinen Berg mit malerischem Blick über den Atlantik errichtet. Derzeit sind an den acht universitären Fakultäten etwa 17.000 Studierende eingeschrieben. Hinzu kommen weitere 20.000 Studenten, die im Rahmen eines Distance Learning Programm studieren. Die seit 1962 bestehende Universität bietet Schwerpunkte in vielerlei Fächern an. Dazu gehören etwa Verwaltungswissenschaften, Tourismus, Handel, Erziehungswissenschaften oder Augenheilkunde. Seit dem Jahre 2007 steht auch eine Medizinische Fakultät zur Verfügung. Außerdem ist eine Rechtswissenschaftliche Fakultät in Planung.

Universität von Ghana in Accra
Die größte und auch älteste staatliche Universität Ghanas befindet sich nicht vollständig in Accra, sondern vor allem etwa 12 km entfernt im Vorort Legon. Gegenwärtig studieren etwa 24.000 Studenten und Studentinnen in dieser 1948 zunächst als University College of the Gold Coast gegründeten Bildungseinrichtung. Sie verteilt sich auf elf Fakultäten auf drei Standorte: den Hauptcampus in Legon, den wesentlich kleineren Accra-Campus sowie den Korle-Bu-Campus. Einer der bedeutendsten Professoren, die an der Uni unterrichtet haben, war der Soziologe Norbert Elias. 

 

Naturschönheiten

Atakora-Gebirgskette
Die von Ghanas Nordosten nach Südwesten verlaufende Atakora-Gebirgskette breitet sich neben Ghana auch über Teile Togos, Benins und Burkina Fasos aus. Den höchsten Punkt erreicht sie mit dem 986 Meter hohen Mont Agou (auch Mont Baumann), der aber nicht auf ghanaeischen Boden, sondern in Togo liegt. Zum Gebirge gehört aber auch der höchste Berg Ghanas, der 885 Meter Mount Afadjato. 

Kakum-Nationalpark bei Abrafo
Der Kakum-Nationalpark gehört zu den bekanntesten Nationalparks Ghanas. Er breitet sich über 350 km² in der Zentralen Region des Landes aus und existiert seit 1990. Die ganze Fläche des bei Abrafo gelegenen Parks besteht aus tropischem Regenwald. Sehr interessant ist es, sich von einem der eigens geschulten Wildhüter durch den Park begleiten und darüber unterrichten zu lassen, welche tropischen Pflanzen wie als Medizin verwendet werden können. Die Flora und Fauna des Kakum-Nationalparks ist einfach Atem beraubend. So kann man dort u.a. die fast ausgestorbenen Monameerkatzen sehen oder auch Waldelefanten, Zibetkatzen und Waldbüffel beobachten. Am sicherlich empfehlenswertesten aber ist der in Afrika ungeschlagene Hängebrücken-Rundgang über die Kronen der Bäume. Teilweise bewegt man sich 330 Meter lang in einer Höhe von 45 Metern.

Meteoritenkrater Bosumtwi
Der Krater, dessen Alter auf etwa 1 Mio. Jahre geschätzt wird, hat einen Durchmesser von 10,5 km und ist von einem abflusslosen, bis zu 80 Meter tiefen See bedeckt.

Mole-Nationalpark
Im beeindruckenden Mole-Reservat im Nordwesten des Landes leben 93 Tierarten. Dazu gehören Antilopen, Affen, Büffel, Warzenschweine und 33 Reptilienarten. Ferner wurden hier einige Löwen und Elefanten (wieder) angesiedelt. Der 2500 km² große Park ist nach dem Digya-Nationalpark Ghanas zweitgrößter Nationalpark. Der Park ist touristisch erschlossen und beinhaltet eine Hotelanlage, die Geländewagen sowie Führer stellt, mit deren Hilfe man sich zu einer Foto-Safari aufmachen kann.

Mount Afadjato
Der mit 885 Metern höchste Berg Ghanas trägt einen Namen, der so viel wie „im Krieg mit dem Busch" bedeutet. Der Grund für diesen ungewöhnlichen Namen geht auf eine Pflanze zurück, die auf dem Berge wächst und schwere Hautkrankheiten verursacht. Der aus unterschiedlichen Gründen bedrohte Wald des Berges wird seit 1997 durch die ghanaeische NGO Ghana Wildlife Society geschützt. Außerdem wurde mit niederländischer Regierungshilfe das erste kommunale Naturreservat von Ghana errichtet, das ausnahmslos von der lokalen Bevölkerung betreut wird. Weiterhin befinden sich in der Nähe des Berges die Tagbo Falls, die jedes Jahr viele tausend Touristen anziehen.

Songow-Lagune
Die Salzmarsch der Lagune bietet den Lebensraum für eine besonders artenreiche Vogelwelt.

 

Weitere Sehenswürdigkeiten

Ghana: Independence Square in Accra © goruma (Ole Ohlhoff)

Independence Square in Accra (auch Black Star Square)
Der Unabhängigkeitsplatz von Accra wird von einem riesigen schwarzen Stern dominiert, der sich auf dem Unabhängigkeitsbogen erhebt. Der Platz erinnert an die Unabhängigkeit des Landes, die im Jahre 1957 erreicht werden konnte. Zu sehen ist auch die ewige Flamme, die ein erstes Mal 1961 von Nkrumah angezündet worden ist, dem ersten Präsidenten Ghanas.

Akosombo-Staudamm im Südosten Ghanas
Der Felsschüttdamm wurde zwischen 1961 und 1966 am Volta-Fluss für die Stromerzeugung (ca. 912 Megawatt) sowie als Hochwasserschutz erbaut.

Botanischer Garten von Aburi
Im nördlich von Accra gelegenen Aburi breitet sich Ghanas einziger botanischer Garten aus. Eingerichtet wurde er schon 1890, und zwar durch die englischen Kolonialherren, die ihn als eine landwirtschaftliche Forschungsstation nutzen wollten. Heutzutage kann die Öffentlichkeit den Garten besuchen und wird dort auch tropische Pflanzen finden, die es einst in Ghana gegeben hat.

Ghana: Das Fischerviertel von Accraa © goruma (Ole Ohlhoff)

Jamestown in Accra
Jamestown, der älteste Teil Accras, ist noch immer ein aktives, wenn auch unrestauriertes Zentrum der Fischerei. Normalerweise wird dieser Teil der Stadt von Touristen meist ignoriert, was schade ist, stellt er doch eine der interessantesten Sehenswürdigkeiten Accras dar. 

Java Hill in Elmina
Dieser Hügel auf dem Gebiet der Stadt Elmina wird von den Überresten des im 19. Jahrhundert von den Niederländern erbauten Forts Java dominiert, in denen sich das heutige Java Museum eingerichtet hat.

Kwame NkrumahMemorial Park in Accra
Diesen Gedenkpark hat man zu Ehren von Kwame Nkrumah gegründet, der Ghana in die Unabhängigkeit geführt hat und der erste Präsident des Landes geworden ist. Auf diese wichtige Nationalfigur weisen auch das ihm gewidmete Monument als auch das Mausoleum hin, in dem er begraben liegt. 

Labadi Beach in Accra
Der Labadi Beach gehört zu Ghanas bei Touristen beliebtesten Stränden. Er schlängelt sich an der Atlantik-Küste der ghanaischen Hauptstadt entlang und wird von zwei der teuersten Hotels der Stadt gesäumt. Cafés, Restaurants, Souvenirläden, Straßenmusiker und -akrobaten beleben ihn und machen ihn zu einer besonderen Erfahrung. Neben den üblichen Strandaktivitäten wie Sonnen und Schwimmen bietet der Labadi Beach aber viele weitere Zeit füllende Programme an, die man nicht verpassen sollte. Aber Achtung: Nach Einbruch der Dunkelheit sollte man den Strand aus Sicherheitsgründen besser meiden.

Volta-Stausee bei Akosombo
Der vom Akosombo-Staudamm aufgestaute Volta-Stausee breitet sich im südöstlichen Ghana bei Akosombo aus und ist mit seiner gigantischen Fläche von 8.502 km² der größte Stausee der Welt, der vollständig von Menschen geschaffen wurde. Begrenzt wird der zwischen 1961 und 1966 angelegte See von einem 660 Meter langen und 114 Meter hohen Felsschüttdamm, welcher sowohl der Stromerzeugung als auch dem Hochwasserschutz dient. Seine mögliche Staukapazität von geschätzten 153 Milliarden m³ macht ihn zum fünftgrößten Stausee der Erde.
Anmerkung:
Am westlichen Ufer des Volta-Stausees erstreckt sich der Digya-Nationalpark.

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