Städte
Länder der Erde » Afrika » Gambia » Sehenswürdigkeiten » Gambia Sehenswürdigkeiten: Sehenswürdigkeiten

Savannen

Alles über Savannen - einschließlich der Feuchtsavannen, Dornensavannen und Trockensavannen

      Savannen

Wissen

Die sieben Weltwunder der Antike

      Wissen

Wüste - Sahara

Die Sahara ist die größte Wüste der Welt

      Wüste - Sahara

Kaffee

Alles über den Kaffee, Beschreibung zahlreicher Kaffeearten

      Kaffee

Giftschlangen

Die gefährlichsten Giftschlangen in Afrika

      Giftschlangen

Gambia: Sehenswürdigkeiten

Inhaltsverzeichnis

UNESCO-Welterbestätten

UNESCO Welterbestaetten, Gambia

James Islands
Die James Insel liegt im Fluss Gambia - ca. 30 km vor seiner Mündung in den Atlantik.

Die Insel wurde nach dem britischen König James II. von England benannt.

Im Jahr 1651 bauten die Siedler eine Festung, die sie nach Jacob Kettler benannten. Vor allem interessant war die Insel wegen der Goldfunde, die einen regen Handel zuließen. Später blühte auf der Insel der Sklavenhandel.

Im Jahr 1695 besetzten die Franzosen die Festung und bald darauf wurde das Fort bei weiteren Kämpfen mehrmals zerstört und später immer wieder aufgebaut. Nachdem der Sklavenhandel im Jahr 1807 durch die Briten offiziell verboten wurde, baute man das Fort Six-Gun Battery und das Fort Bullen, um den weiterhin blühenden illegalen Sklavehandel zu unterbinden.

Die James-Insel gehört seit 2003 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Megalithische Steinkreise von Senegambia
Die Senegambischen Steinkreise liegen am Ufer des Flusses Gambia in den westafrikanischen Staaten Gambia und grenzüberschreitend auch im Senegal.

Es gibt mehr als 1.000 Monumente, die hauptsächlich in 4 Gruppen geordnet sind: Sine Ngayène, Wanar, Wassu und Kerr Batch.

Die Steine wurden ungefähr im 8. Jahrhundert auf ehemaligen Gräbern aufgerichtet und bilden die ältesten megalithischen (Megalithe sind meist unbehauene große Steinblöcke ) Bauten. Ein Stein hat ein Gewicht bis zu 10 Tonnen und sind bis 2,5 m hoch. Sie bestehen fast alle aus einem eisenreichen Gestein. Da man Waffen fand, vermuteten Archäologen, dass es sich um Herrschergräber handelt. Diese Steinkreise gehören seit dem Jahr 2006 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Das Weltkulturerbe ist grenzüberschreitend und liegt sowohl  in Gambia wie dem Senegal.

Städte

Banjul
Die früher Bathurst genannte Hauptstadt Gambias ist mit ihren etwa 33.000 Einwohnern gerade einmal die fünftgrößte Stadt des Landes. Wegen ihrer Lage auf der Sandbank-Insel St. Mary’s Island ist ein weiteres Wachstum der Stadt nicht möglich. Banjul wird von Mangrovensümpfen begrenzt und ist über den Banjul-Serekunda Highway mit dem sich rasch ausbreitenden Serekunda verbunden. In der durchaus sehenswerten Hauptstadt steht auch das Wahrzeichen Gambias, der 35 Meter hohe Arch 22. 

Brikama
In Gambias zweitgrößter Stadt, die bekannt ist für ihre Holzschnitzereien, leben ungefähr 95.000 Menschen. Die Stadt gilt als Zentrum der Musik von Gambia und darf auf das Gambia College stolz sein.

Serekunda
Serekunda ist mit ca. 380.000 Einwohnern die größte und die wirtschaftliche Hauptstadt des Landes. Sie ist über den Banjul-Serekunda-Highway mit der auf einer Insel gelegenen Hauptstadt Gambias verbunden.

 

Besondere Bauwerke

Arch 22 in Banjul
Wenn Gambia ein Wahrzeichen hat, dann ist es der gigantische Triumphbogen in der Hauptstadt Banjul. Das mit 35 m höchste Bauwerk des Landes wurde 1996 eingeweiht und erinnert ehrenvoll an den Militärputsch, der den heutigen Staatspräsidenten Gambias, Leutnant Yahya Jammeh, an die Macht gebracht hat. Der etwas protzige Arch 22 geht auf Entwürfe des aus dem Senegal stammenden Architekten Pierre Goudiaby zurück, der auch das neue Flughafengebäude des Banjul International Airport konstruiert hat. Besucher haben die faszinierende Gelegenheit den Bogen über eine Wendeltreppe zu erobern und den Blick auf die Stadt zu genießen. Außerdem sind im Obergeschoss ein Museum und ein Café eingerichtet worden. 

Denton Bridge bei Banjul
Diese 210 m lange und 20 m breite Balkenbrücke verbindet die Insel St. Mary’s Island mit dem Festland. Benannt wurde die wegen ihrer vermehrten Polizeikontrollen auch spöttisch „Check Point Charlie“ genannte Brücke wurde nach Sir George Chardin Denton (1851-1928), seinerzeit Gouverneur der Kolonie Gambia. 

Lamin Lodge bei Lamin
Das beliebte Ausflugsziel bei Lamin wird vollständig von Mangrovenwald und dem Naturschutzgebiet Tanbi Wetland Complex umgeben. Interessanterweise wurde die Lodge recht verwinkelt und über mehrere Stockwerke in Pfahlbauweise konstruiert. Erreicht werden kann die von Wasser eingeschlossene Lamin Lodge über einen Steg.

National Assembly in Banjul
Die Nationalversammlung Gambias tritt in einem Parlamentsgebäude zusammen, das in Banjuls kleinem Regierungsviertel am Independence Drive zu finden ist. Es handelt sich um einen kreisförmiges und flaches Bauwerk, das vor dem Hintergrund des 35 Meter hohen Arch 22 eher winzig wirkt. 

Pipeline Moschee in Serekunda
Die Hauptmoschee in Gambias größter Stadt erhebt sich an der Kairaba Avenue, der früheren Pipeline Road. Die gigantische Moschee hat eine flächenmäßige Ausdehnung von 30 × 65 m und gehört zu den Hauptsehenswürdigkeiten Serekundas. 

 

Museen

Haus des Maurel Frères in Juffure
Das 1840 von den Engländern erbaute Haus des Maurel Frès gehört zum UNESCO-Welterbe James Island und verbundene Stätten (siehe oben) und steht in der geschichtlich sehr interessanten Stadt Juffure. Das nach dem Händler Maurel benannte Haus wird heutzutage als Museum genutzt, in welchem Ausstellungen zum Sklavenhandel zu sehen sind. 

Kerr Batch Circles Museum
Das seit 2005 existierende Museum hat sich den gambischen Steinkreisen verschrieben und zeigt Ausstellungsstücke, die sich auf die Kultur der Fulani und Wolof beziehen.

Museum im Arch 22 in Banjul
In Gambias höchstem Bauwerk befindet sich im Obergeschoss ein kleines Museum, das unter anderem landwirtschaftliche Werkzeuge, Waffen und Kleidung ausstellt. Etwas skurril ist der Hocker, auf der Präsident Yahya Jammeh gesessen haben soll, als er seine Rede zur Machtergreifung geschrieben hat.

Museum von Kachikally in Bakau
Das zum heiligen Krokodilbecken dazugehörende Museum in Bakau zeigt seit dem Jahre 2004 zahlreiche Exponate zur gambischen Geschichte.

National Museum in Banjul
Das National Museum von Banjul zeigt Ausstellungsstücke zur Geschichte Gambias

Tanje Village Museum in Tanje
Hierbei handelt es sich eher um ein Museumsdorf im Ort Tanje, mit dessen Hilfe man mehr über das traditionelle Leben und die ursprüngliche Kultur Gambias erfahren kann.

 

Kultstätten

Heiliges Krokodilbecken von Kachikally in Bakau
Hierbei handelt es sich um eine privat betriebene Kultstätte in Bakau, das auf das für Gambia mythologisch verklärte Krokodil anspielt, das als sakrales Tier sowie als Symbol für Fruchtbarkeit Verehrung findet. Das Heilige Krokodilbecken besteht neben dem eigentlichen Becken mit etwa 70 Nilkrokodilen drin, deren Streicheln reichen Kindersegen bringen soll, auch aus einem Museum. Die Tiere gelten als heilig, dürfen sich frei bewegen und leben in einem Becken, das durch einen Bach mit Wasser versorgt wird. Neben dem heiligen Krokodilbecken von Kachikally gibt es zwei weitere touristisch genutzte in Berending und Kartong.

 

Prähistorische Monumente

Megalithische Steinkreise bei Wassu
Die Kultstätten in Form konzentrischer Doppelkreise bestehen jeweils aus bis zu 20 Monolithen, die mehrere Tonnen schwer und bis zu drei Meter hoch sind. In der Nähe fanden Archäologen mit Schmuck und Waffen ausgestattete Gräber.

Steinkreis bei Kerr Batch
Hier kann man sich ein auf einem kleineren Gelände bei Kerr Batch den sicherlich beeindruckendsten Megalith des ganzen Landes ansehen. Er ist V-förmig und aus einem einzigen Stück gehauen.

 

Naturschönheiten

Abuko Nature Reservat 
Dieses kleine Naturschutzgebiet erstreckt sich entlang der Ufer des Gambia-Nebenflusses Lamin Bolong. In der üppigen Vegetation leben etwa 200 Vogelarten, verschiedene Antilopen- und Affenarten, Ginsterkatzen, Hyänen, Flusspferde und Krokodile

Bao Bolong Wetland Reserve
Es war der Fluss Bao Bolong, der diesem Naturschutzgebiet seinen Namen gegeben hat. Es besteht seit 1993, wurde einige Jahre später aber auf 22.000 Hektar erweitert. Im sehr flachen Gebiet gibt es zahlreiche faszinierende Ökosysteme, Mangrovenwälder, Savannen und Salzwiesen. Aber auch für Ornithologen ist das Bao Bolong Wetland Reserve ein wahres Paradies. Höhepunkt eines jeden Besuches des touristisch noch nicht sehr erschlossenen Feuchtgebietes ist eine Bootstour durch die Mangroven. Eine solche wird übrigens mit Pirogen durchgeführt. 

Kiang West National Park
Mit seinen 11.500 Hektar ist dieses Naturschutzgebiet das größte Gambias. Geografisch strukturiert wird es von Feuchtsavannen, Galerie- sowie Mangrovenwäldern. Unter anderen leben Mungos, Krokodile und Wüstenluchse im Park.

Niumi National Park
Seit 1987 existiert der Niumi Nationalpark in Gambias Nordwesten. Er breitet sich über eine Fläche von 4.940 Hektar aus und beinhaltet auch die kleine Insel Jinack Island mit ihrem elf Kilometer langen Strand. Der Park ist Lebenswelt einer Atem beraubenden Pflanzen- und Tierwelt.

River Gambia National Park
In dem Schutzgebiet auf Baboon Island wurden 1979 Schimpansen ausgewildert

Tanbi Wetland Complex
Das weitläufige Mangroven-Naturschutzgebiet auf der kleinen Insel St. Mary’s Island verbreitet sich über mehr als 4.500 Hektar und ist für Naturfreunde aufgrund der verschlungene Mangroven und der hübschen Vogelwelt sehr sehenswert. 

Tanji Bird Reserve
Ein weiteres Muss für jeden Ornithologen ist das Tanji Bird Reserve, auch als Karinti bekannt. Der beeindruckende Nationalpark besteht seit 1993 und versteht sich als Vogelschutzgebiet, zu dem neben dem kleinen Fluss Tanji und den Hochseeinseln Bijol Islands auch ein etwa 200 Hektar großer Mngrovenwald gehören.

>>> Zum Seitenanfang

 






Kommentieren

eMail:  

Name:  

Kommentar:  


Benoten sie diesen Artikel


 
gut 1   2   3   4   5  schlecht