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Äthiopien - UNESCO Welterbestaetten

Befestigte Altstadt von Harar Jugol

Die heilige Stadt Harar Jugol liegt im Osten des Landes auf einem Plateau am Horn von Afrika, umgeben ist sie von Savanne und Wüste.

Die Stadt mit mehr als 80 Moscheen und zahlreichen Schreinen, von denen manche aus dem 13.Jahrhundert stammen, gehört zu den Zentren der islamischen Religion.

Die Wohnhäuser von Harar haben eine Innenausstattung, die für die damalige Zeit ganz ungewöhnlich ist und die ganz besonders beachtenswert ist. Obwohl in Äthiopien der christliche Glauben mehrheitlich vertreten ist, findet man gerade in der historischen Stadtanlage des Harari-Hauses den starken Einfluss ursprünglicher islamischer Kultur. Die Gründung der Anlage wird  jedoch weit vorher und zwar auf das 7. Jahrhundert v. Chr. datiert. Die befestigte Altstadt von Harar Jugol gehört seit 2006 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

 

Kulturlandschaft Konso

Die Kulturlandschaft Konso in Äthiopien südlich des Abayasees, in der die ethnische Gruppe der Konso lebt, besteht aus terrassenförmig angebauten Feldern. Die dicht bebauten Ortschaften sind durch hohe Steinmauern vor Tieren geschützt. Die Orte und die Umgebung werden durch hölzerne Stele geschmückt. Diese Stelen stellen häufig kämpfende, berühmte Krieger mit großem Kopfschmuck dar.

Die Nationalspeise Kurkufa der Konso wird aus den Blättern des Kohlbaums bereitet. Die Kulturlandschaft Konso wurde im Jahr 2011 in die Liste der UNESCO Welterbestätten aufgenommen.

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Fasil Ghebbi in der Region Gonder

Fasil Ghebbi ist eine Festungsstadt in der Region Gonder in Äthiopien. Sie war im 16. und 17. Jahrhundert Residenz des äthiopischen Kaisers Fasilidas, der hier besonders währendder Regenzeit lebte und einen Palast mit vier Ecktürmen und einer großen Repräsentationshalle bauen ließ.

Eine 900 m lange Festungsmauer umgibt die Stadt, die auf einer Höhe von rund 2.210 m liegt. In den vielfältigen Gebäuden erkennt man hinduistische und arabische Einflüsse, und sogar barocke Elemente, die von jesuitischen Missionaren hierher gebrachte wurden.

Die Stadt wurde im Jahr 1941 durch britische Luftangriffe stark beschädigt. Die Ruinen gehören seit 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe .

 

Felsenkirchen von Lalibela

Die elf mehrstöckigen und auf über 2.600 m Höhe gelegenen Kirchen wurden im 11. und 12. Jahrhundert in die rote Basaltlava gemeißelt. Gemälde, Fresken und Handschriften sind zum großen Teil original erhalten und stellen Zeugnisse des ältesten christlichen Staates weltweit dar.
Die Kirchen sind bis zu 10 m hoch und haben eine Fläche von etwa 800 m².

Die Kirchen werden auch heute noch von Pilgern aufgesucht:

1. Im Norden stehen die Kirchen: Bet Medhane Alem, in dieser Kirche wird das Lalibela-Kreuz verwahrt. Sie ist mit der ältesten Kirche von Lalibela Bet Maryam verbunden und die Kirche Bete Golgotha, sie ist reich an Kunstgegenständen, und die Selassie-Kapelle.

2. Im Westen steht die Bet Giyorgis Kirche, sie ist die am besten erhaltene Kirche.

3 Im Osten sind die Kirchen: Bet Amanuel Kirche und die Bete Merkorios Kirche, die wohl als Gefängnis diente, sowie die Bete Abba Libanos und Bete Gabriel-Rufael.
In der Nähe liegen außerdem das Ashetan Maryam-Kloster und die Yimrehane Kristos-Kirche aus dem 11. Jahrhundert.

Die Felsenkirchen gehören seit 1978 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

 

Nationalpark Simien

Dschelada
Dschelada © goruma

Der Simien-Nationalpark liegt im Norden von Äthiopien. Seine Fläche beträgt 179 km². Besonders seine Berglandschaft ist eindrucksvoll. Der höchste Punkt, der Ras Daschan Terarain, in dem Park ist über 4.500 m hoch und er ist auch der höchste Berg Äthiopiens.

In dem Park leben zahlreiche gefährdete Tierarten, so der Äthiopische Steinbock, der Äthiopische Wolf und der Dschelada - ein Pavian.
Der Park wurde 1978 in die Liste der UNESCO-Weltnaturerbestätten aufgenommen. 

 

Reliefierte Stelen von Tiya

Von den 36 Stelen von Tiya haben 32 Stelen Reliefschmuck u. a. menschenähnliche Figuren und Werkzeuge, viele andere Verzeierungen konnten bisher nicht gedeutet werde. Die Stelen sind bis zu 5 m hoch, sind senkrecht im Boden stehend verankert und wurden in der Antike häufig als Grabsteine verwendet.

Das Alter der Stelen ist nicht exakt bekannt, sie zeugen aber für eine antike äthiopische Kultur. Die Reliefierte Stelen von Tiya  gehören seit 1980 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

 

Ruinen von Aksum

In der ehemaligen Königsstadt des ersten äthiopischen Königreiches befinden sich noch 119 antike Stelen und 11 weitere in der umliegenden Gegend. Die reichverzierten Obeliske sind teilweise über 2000 Jahre alt.

Die bedeutendste davon, der 2500 Jahre alte "Obelisk aus Aksum", wurde 1937 unter Mussolini nach Rom gebracht. Beim Rücktransport der drei Teilstücke des insgesamt 150 Tonnen schweren und 24 Meter hohen Basaltobelisken wurde in unmittelbarer Nähe des Originalstandorts eine weitläufige unterirdische Totenstadt aus vorchristlicher Zeit entdeckt.
Die Ruinen von Aksum gehören seit 1980 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

 

Tal am Unterlauf des Flusses Awash

Im Jahr 1974 fand man ca. 52 Überreste eines Skelettes vom Australopithecus afarensis der,  nachdem man ihn rekonstruiert hatte, den Namen Lucy erhielt. Lucy lebte vor etwa 3,5 Millionen Jahren.

Die früheren Funde in der Olduvai-Schlucht in Tansania waren weit über eine Million Jahre jünger als dieser spektakuläre Fund. Im Jahr 1993 wurden in Nähe von Lucys Fundort weitere Fossilien gefunden, die nochmals eine Million Jahre älter als Lucy sind. Im Jahr 2000 fand man ein 3,3 Millionen Jahre altes Skelett. Funde von Pflanzen- und Tierfossilien geben Auskunft über das Aussehen des Awash-Tal vor Millionen von Jahren.
Das Tal am Unterlauf des Flusses Awash  gehört seit 1980 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

 

Tal am Unterlauf des Flusses Omo

Grünmeerkatze

Der Omo-Fluss fließt im Südwesten des Landes und ist 760 km lang. Der Omo führt das ganze Jah über Wasser. Seine Quelle liegt westlich von Addis Abeba und östlich von Nek'emte im Hochland von Äthiopien.

In der Nähe der Quelle befindet sich die Heilquelle von Wolliso. Entlang des Omo leben viele verschiedene Volksstämme. Am Unterlauf des Flusses ist das Tal von  besonderer Bedeutung, hier wurden Fossilien des Homo sapiens, die mit einem Alter von etwa 195.000 Jahren zu den ältesten Funden dieser Art zählen, gefunden. Der Omo-Nationalpark hat eine Fläche von 4.000 km² und ist der größte Äthiopiens.
Zahlreiche Wildtiere sind hier beheimatet.
Das Tal am Unterlauf des Flusses Omo gehört seit 1980 zum Weltkulturerbe der UNESCO





Kommentare
Humanus  (Mittwoch, 25.02.2015)
Mir war bisher gar nicht bewusst, dass es so viele Unesco-Welterbestätten in Äthiopien gibt. Leider herrscht in dem Land aber eine starke Unterdrückung, sodass ich niemandem empfehlen würde, dort hinzufahren. Bei der dortigen alten Kultur an sich sehr bedauerlich!

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